Handballabteilung

21.06.22

1.Herren

Saisonrückblick 2021/2022
 

Ein historischer Erfolg

 
Esko Bahn, Arno Heyer, Sebastian Gerits… Die Liste der Spieler, welche den Aufstieg mit dem TSV mal weniger knapp und manchmal haarscharf verpassten, ist lang. Einige dieser Legenden blickten bereits mit Vorfreude auf die Jubiläumsfeier nach 50 Jahren Verbandsliga. In der Saison 2021/2022 formte sich aufgrund von beständiger Arbeit allerdings eine Truppe, welche diese Prognosen zu Nichte machen würde. Nachdem COVID-19 den Handball lahmlegte und zwei Spielzeiten abgebrochen werden mussten, freuten sich alle Handballverrückten darauf wieder loszulegen. Zugegebenermaßen beeinflusste das Virus die Saison 2021/2022 weiterhin stark, weshalb eine Vielzahl von Spielen verlegt werden mussten. Diesen Umständen zum Trotz schien der Mannschaft spätestens mit dem 28:21 Heimsieg gegen den TV Kapellen in der Hinrunde klar zu werden: Wir können es dieses Jahr schaffen! Lediglich 3 Niederlagen erlaubte sich die Truppe von Volker Hesse letztlich und schrieb damit nach 42 Jahren Verbandsligazugehörigkeit blau-weiße Handballgeschichte.
Der Aufstiegsmacher
Er ist so etwas wie der Vater des Erfolgs – Coach Volker Hesse. Er gehört übrigens ebenfalls zu der bereits oben erwähnten Liste. 18 Jahre ist er bereits Mitglied beim TSV, spielte von 2004-2016 auf Linksaußen (432 Tore), bevor er von 2016-2020 als Co-Trainer und sportlicher Leiter fungierte. Vielleicht ist genau dies ein Mitgrund, weshalb er nach all den Jahren beim TSV weiterhin hungrig war und mittelfristig in die Oberliga aufsteigen wollte. Er führt weiterhin die Gespräche mit potentiellen Neuzugängen, kennt sich am Handball-Niederrhein bestens aus und er kennt vor allem seine Mannschaft. Denn zugegebenermaßen sind nicht alle Spieler in allen Lebenslagen immer leicht zu händeln. Durch eine Mischung aus Fokus und Spaß schien er die perfekte Mischung gefunden zu haben, um seine Jungs zum Aufstieg zu führen. Viele wissen nicht wieviel Zeit er tatsächlich für den seine zweite Familie opfert, doch die ein oder andere Überstunde war sicher dabei. Nicht umsonst scheint er fast jeden Winkel fremder Hallen auswendig zu kennen… Volker Hesse, der Aufstiegsmacher, ist aktuell der perfekte Trainer für den TSV.
Fundament Jugendarbeit
David Mattke, Christian Thommessen, Thomas Heyer, Freddi Rosati, Steffen Coenen, Christoph Mönicks, Till Deckers, Nils Coenen, Mathis Coenen, Mika Kamps und Ronny Schuermanns. All diese Akteure haben diverse Jugendmannschaften des TSV durchlaufen, bis auf einige kurze Intermezzos verbrachten sie ihr gesamtes Handballerleben in Kaldenkirchen. Die augefuchsten Mathematiker werden festgestellt haben, dass ganze 11 Spieler ihre Handballausbildung in der Grenzstadt genossen haben. Für einen kleinen Verein wie den TSV Kaldenkirchen ist dies ein fabelhafter Erfolg, zumal viele dieser Akteure zu den absoluten Leistungsträgern gehören. Was viele dieser Spieler eint, sind die Trainer, welche ihnen das Handballspielen beigebracht haben. André Coenen und Werner Mattke haben einen großen Anteil daran, dass der aktuelle Verbandsligameister über so viele Spieler aus dem eigenen Unterbau verfügt. Sie führten die Jahrgänge 1996/1997 und 1999/2000 erstmals in oberklassige Ligen. Der Jahrgang 2000 vollbrachte sogar das Kunststück fertig in Kooperation mit dem TV Aldekerk die Niederrhein-Meisterschaft nach Kaldenkirchen zu holen. Ohne ehrenamtliche Handballbegeisterte wie Coeno und Mottek, wäre wohl niemals eine so schlagkräftige Truppe zusammengewachsen. Zum eigenen Nachwuchs gesellten sich über die Jahre weitere Zugänge wie beispielsweise Tormaschine Maik Tötsches, der nun seit vielen Jahren blau-weiß trägt, bereits als Trainer beim TSV tätig war und aus der Ersten nicht mehr wegzudenken ist. Die Zuschauer freuts umso mehr, wenn waschechte Kaldenkirchener auf der Platte fighten.
Team Holland
Aus der Not eine Tugend gemacht – Kaum ein Sprichwort trifft wohl besser auf die deutsch-niederländische Erfolgsstory zu, als dieses. Bei der Suche nach talentierten Spielern konnten sich die TSV-Verantwortlichen bis vor wenigen Jahren lediglich östlich orientieren. Gen Westen schien sich die Grenze zur Niederlande als unüberwindbare Mauer aufzutürmen. Eigentlich grotesk, wenn man bedenkt, dass Testspiele gegen niederländische Mannschaften seit vielen Jahren einen fixen Termin in jeder Saisonvorbereitung darstellen. Wir schreiben das Jahr 2019: Der TSV kann in Person von Guus Killars erstmals einen echten niederländischen Hochkaräter vom blau-weißen Konzept überzeugen. Hätte man Volker Hesse damals gesagt, in seinem Aufstiegskader würden 2022 ganze vier niederländische Spieler ihren Platz finden, hätte er wohl mit dem Kopf geschüttelt. Guus Killars, Clim Smits, Niek Kuik und Peet Rongen – Klasse Handballer und einfach tadellose Typen. Und wenn wir schon von Sprichwörtern geschrieben haben, bleibt unvergessen: „Een gewonnen wedstrijd, is een goede wedstrijd“.
Verletzungssorgen
Keine erfolgreiche Saison ohne Rückschläge? Gleich am zweiten Spieltag erwischte es Ruckraumallrounder Nils König in Lintorf. Beim Landeversuch verdrehte er sich das Knie – Diagnose Kreuzbandriss! Für Nils sollte dies das Saisonaus bedeuten…
Nur wenige Tage später wurde bei Thomas Heyer nach anhaltenden Knieproblemen ein Meniskusschaden festgestellt. Er musste sich wie Nils König einer Operation unterziehen und fiel knappe 4 Monate aus. Gleich zu Saisonbeginn zeichneten sich Probleme ab, welche die Saisonziele hätten gefährden können. Glücklicherweise erklärte sich Christoph Mönicks bereit die Lücke am Kreis zu füllen und reiste teilweise aus Wuppertal zum Training an.
Noch in der Hinrunde dann die nächste Hiobsbotschaft: Leistungsträger Guus Killars fiel zunächst einige Spiel aufgrund von Knieproblemen aus. Bei seinem Comeback beim Heimspiel gegen Dümpten landete er auf dem lädierten Knie und erlitt ebenfalls eine Ruptur des Kreuzbandes.
Spielmacher Mathis Coenen war der nächste Kniepatient, indem er sich beim Sport im privatem Rahmen in der heißen Phase der Rückrunde einen Außenbandriss zuzog. Auch Abwehrexperte Clim Smits fehlte aufgrund von mehreren körperlichen Problemen über weite Strecken der Rückrunde.
Durch die kurzfristige Verpflichtung von Nelson Weisz konnten die personellen Probleme in der Rückrunde zumindest punktuell aufgefangen werden. Auch Niek Kuik, welcher ursprünglich nur sporadisch als Backup eingeplant war, musste häufiger ran als zuvor geplant. Im Großen und Ganzen war es letztlich wohl der Zusammenhalt des Teams, welcher die zuvor genannten Verletzungsprobleme auffangen konnte.
Das Team ums Team
Dieser Aufstieg wurde sicherlich nicht nur von der Mannschaft und ihrem Trainer vollbracht , denn das Team ist letztlich viel größer. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle raus an unseren Abteilungsleiter Friedbert Janßen, unsere Zeitnehmer und „Männer für alles“ Dirk „Dödel“ van Deursen, Frank Leven und Alex Hahn, unsere Starfotografin Bianca Fleuth, die Familie Welfens, unseren Hallensprecher Jonas Leven, die neugegründete medizinische Abteilung um Julius Gehring und Marcel Verstappen, Arno Heyer, Volker „Fox“ Terhaag und alle weiteren handballverrückten Blau-Weißen!
Ein Blick in die Zukunft
Und nun? Ein Blick auf die kommende Saison verspricht hochkarätige Gegner, welche der Mannschaft sicherlich in einigen Aspekten etwas voraus haben werden. Aber verstecken brauchen sich die Aufsteiger in der Oberliga sicherlich nicht. Dabei helfen wird dem TSV der doppelte Jens! In Rechtsaußen Jens Niehoff und Kreisläufer Jens Dauben konnte der TSV zwei echte Bereicherungen für sich gewinnen. Der Kader wird sich damit in der Breite als auch Tiefe weiter verstärken. Auch der großgewachsene Linkshänder Marc Koslowski will sich in der Vorbereitung in den Fokus spielen. Ansonsten bleiben bis auf Clim Smits alle Akteure an Bord. Clim möchte sich vorerst aus dem Handball zurückziehen, ein offizielles Karriereende hat er allerdings noch nicht ausgesprochen…
Ein Großteil der Mannschaft wird die Saison 2021/2022 in zwei Wochen auf Mallorca ausklingen lassen, bevor es Ende Juni bereits wieder losgeht. Zunächst ruft die Jahnkampfbahn, wo wie jedes Jahr die konditionellen Grundsteine gelegt werden. Liebe Grüße an dieser Stelle an unsere Fußballer, wir sehen uns auf dem Platz 😎
Wir freuen uns schon jetzt auf die erste Oberligasaison der Vereinsgeschichte!

21.05.22

1.Herren – Verbandsliga

TSV Kaldenkirchen – TV Aldekerk 25:21 (13:11)

One Last Dance in der Hölle West – Der Verbandsligadino verabschiedet sich nach 42 Jahren mit einem Heimsieg aus der Verbandsliga und feiert mit seinen Fans ein feucht-fröhliches Saisonabschlussfest.
 
Die Rahmenbedingungen hätten besser nicht sein können: Zoran öffnet aus nostalgischen Gründen seine Imbissbude vor der Halle, Fernsehstar „Clausi“ (bekannt aus Ab ins Beet) heizt die Zuschauer gemeinsam mit unserem Jonas Leven als Hallensprecher ein, die neue Musikanlage wurde extra unter der Woche installiert, der Pavillon steht, Kaltgetränke sind zu Genüge verfügbar, langjährige Verantwortliche werden vor dem Anpfiff verabschiedet und der erste Vorsitzende des TSV, Dr. Paul Schrömbges, beglückwünscht die Mannschaft zur Meisterschaft. Was folgte war ein durchschnittliches Verbandsligaspiel, bei welchem die Hesse-Sieben nach 15. Minuten aufwacht und bis zur Pause eine 2-Tore-Führung erspielen kann. Bester Mann in Blau-Weiß war insbesondere in der Anfangsphase Till Deckers zwischen den Pfosten.
Über die gesamte Spielzeit konnten alle Spieler Einsatzzeiten sammeln und bekamen die Möglichkeit sich zu zeigen. Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gastgeber ihre starke Defensivleistung der gesamten Saison erneut bestätigen. Nach 45. Minuten war das Spiel quasi vorentschieden (20:15). Kreisläufer-Ass Thomas Heyer brillierte am Kreis und wurde für seine 6 erzielten Treffer zu Recht von den Fans mit Sprechchören bedacht. Als ganz großes Manko kann die schwache Chancenverwertung erwähnt werden, welchen den Heimsieg allerdings nicht gefährdete.
In der dritten Halbzeit konnten die Verbandsligameister ihre Leistung nochmals steigern. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte wurde bis in die Morgenstunden gebührend gefeiert. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Abteilungsleiter Friedbert Janßen, der gemeinsam mit seiner Ehefrau und der Familie Welfens die Rahmenbedingungen für den tollen Saisonabschluss gesteckt hat, bedanken. Ohne eure Organisation wäre dieser Saisonabschluss nicht möglich gewesen!
Es spielten und trafen:
Till Deckers, Christian Thommessen, David Mattke (alle TW), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (2), Nelson Weisz, Thomas Heyer (6), Mathis Coenen (5), Lukas Schuermanns (1), Mika Kamps, Peet Rongen, Maik Tötsches (5), Niek Kuik (2), Christoph Mönicks.
Ps: Foto by Bianca Fleuth

21.05.22

TSV Handball-Frauen, Verbandsliga

TSV Kaldenkirchen – SG Überruhr 4 13:13 (5:7)

Nein, das Spiel wurde nicht beim Stande von 13:13 abgebrochen. Das ist das Ergebnis von 60 Minuten spärlicher Handballkost, die die TSVerinnen gegen Überruhr fabrizierten. Zum Saisonfinale war noch einmal eine gute Zuschauerkulisse in die Hölle gekommen,und die Frauen hätten diese Gelegenheit nutzen können, um die insgesamt gute Saisonleistung hier noch einmal zu bestätigen. Aber die Rakete zündete leider nicht. Gerade weil viele Leistungsträger bei den Blau-Weißen fehlten, hatten die Verbliebenen die Chance aus dem Schatten zu treten. Das gelang jedoch zu keiner Zeit in einem Spiel mit unzähligen Fehlern. Dazu gesellten sich zwei Schiedsrichter, die das letzte bisschen Spiel dann noch durch eine sehr individuelle Regelauslegung vernichteten. So ging es oftmals hin und her zwischen einem und dem nächsten angeblichen Fehler, ohne dass überhaupt ein Torwurf erfolgen konnte.

Abhaken, das war‘s für 2021/22. Die Frauen belegen schlussendlich einen ausgezeichneten vierten Tabellenplatz. Dies hätte man vorher auch nicht unbedingt erwartet und das bringt Alles zu einem versöhnlichen Ende. Ein Dank an alle, die mitgekämpft, mitgezittert oder mitgefiebert haben. Auch hier im letzten Spiel, wo Lea Heinen dankenswerterweise kurzfristig im Tor aushalf und dort eine gute Leistung zeigte. Und die A-Jugendlichen standen erneut unterstützend bereit. Hier gelangen Mara Plücken, sowie Soumaya Kacimi beiihrem Debüt-Einsatz, die ersten Treffer für die „Seniorinnen“.

Auf zur nächsten Saison.


15.05.2022

1.Herren

Zeitspiel

Nach vielen Versuchen endlich Aufstieg in die Oberliga

Der Trainer mit dem Dart-Trikot

 


09.03.22

Jugendtrainer/innen gesucht!

 

 
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