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02.05.26 

TSV Handball-Frauen, Oberliga

SV Straelen – TSV Kaldenkirchen  23:21 (10:9)

Oberliga: ja, nein, vielleicht …

Für das Erreichen des noch möglichen Relegationsplatzes müssen drei Spieltage vor dem Saisonende für den TSV dringend Punkte her. Darum ist es jetzt egal, wer der Gegner ist. So bot das Spiel in Straelen die Gelegenheit, für eine Überraschung zu sorgen. Und grundsätzlich können sich die TSVerinnen am Ende nicht allzu viel vorwerfen, es scheitert halt -wie so oft- an Kleinigkeiten. So kam man zunächst nur schwer ins Spiel und es dauerte fast zehn Minuten, bis die Blau-Weißen den ersten Treffer (1:3) erzielten. Danach konnte man sich steigern und das Spiel war fortan im ersten Durchgang ausgeglichen (4:4, 6:6, 8:8). Die Frauen zeigten sich motiviert und konnten sich auch spielerisch Chancen erarbeiten.  Beim 10:9 ging es in die Kabine. Was dort passiert sein muss, bleibt ein Geheimnis. Jedenfalls hatte man mit dem Start in die zweite Hälfte die Aufmerksamkeit völlig verloren und Straelen nutzte diese Situation mit einfachen Treffern. In der 43. Minute lag man folglich mit 16:11 hinten, und erst jetzt fingen sich die TSVerinnen wieder. Aber der Rückstand war groß. Zehn Minuten vor dem Ende keimte dann wieder Hoffnung auf, als der TSV zum 16:18 verkürzte. Doch Straelen ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und vergrößerte den Abstand wieder auf vier Tore (20:16, 22:18, 23:19). Damit war eineinhalb Minuten vor dem Ende für den TSV alles verloren, obwohl noch zwei Treffer zum 21:23 Endstand gelangen. Nach der Schlusssirene konnte man vielfach in enttäuschte TSV-Gesichter blicken.  

Auf Seiten des TSV brillierte einmal mehr Torhüterin Melissa Tlotzek. Gewohnt unaufgeregt agiert sie zwischen den Pfosten und stellt ihre Gegnerinnen häufig vor unlösbare Aufgaben. Mit zahlreichen Paraden ist sie in dieser Saison die verlässliche Konstante in der TSV-Defensive.

Nächstes Wochenende geht es dann für die Frauen zum vorletzten Spiel nach Borken. Ein vorletzter Strohhalm also.


25.04.26 

TSV Handball-Frauen, Oberliga

TSV Kaldenkirchen – TuS Lintfort 2  16:20 (7:14)

Es hätte der Befreiungsschlag werden können gegen den Drittletzten aus Lintfort, aber das ist wohl leichter gesagt als getan. So stand auch für Lintfort viel auf dem Spiel, mit einer Niederlage wären die TSVerinnen auf einen Punkt herangerückt. Aber der Gegner ließ schon bald keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Partie aufkommen. Nach fünfzehn Minuten lagen die Blau-Weißen bereits mit 3:8 hinten und waren von der Spielstärke der Gäste offensichtlich so überrascht, dass man praktisch in Ehrfurcht erstarrte und während der gesamten ersten Hälfte nie ins Spiel fand. In der Abwehr häufig desorientiert war es für Lintfort ein Leichtes, die Schwachstellen beim TSV ausfindig zu machen und zu nutzen. Die TSVerinnen haderten zudem wieder mit der Chancenverwertung. So war dann beim 7:14 zur Pause die Messe praktisch gelesen. Erstaunlicherweise zeigte dann die zweite Halbzeit, dass es auch besser geht. In der 45. Minute keimte sogar wieder Hoffnung auf, als der TSV auf 14:18 stellen konnte und danach noch zwei Minuten in Überzahl spielte. Doch die Überzahl konnte nicht genutzt werden. Überhaupt gelangen den TSVerinnen in der letzten Viertelstunde nur noch drei Treffer, womit die Partie dann endgültig abzuhaken war. In den verbleibenden drei Partien kann man zwar den Relegationsplatz noch erreichen, die Wahrscheinlichkeit wird jedoch von Mal zu Mal kleiner.


 Anbei der Link zum Saisonrückblick! 


18.04.26

TV Aldekerk 2M – TSV Kaldenkirchen 1M 29:35 (14:18)

TSV Kaldenkirchen überzeugt auswärts – 35:29-Sieg in der Vogteihalle.

Der TSV Kaldenkirchen hat sich in der Vogteihalle mit einem verdienten 35:29 (14:18) Erfolg gegen den TV Aldekerk 2 durchgesetzt und dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.

Von Beginn an präsentierte sich der TSV konzentriert und spielfreudig. Trotz des Fehlens von Nils König und Aaron Rothkopf gelang es dem Team, die Partie früh zu kontrollieren und immer wieder Lösungen im Angriff zu finden. Besonders erfreulich: Die Tore verteilten sich auf viele Schultern, was die mannschaftliche Geschlossenheit eindrucksvoll unterstreicht.

Ein starkes Spiel zeigte Niklas Schwartz auf Rechtsaußen, der seine Chancen konsequent nutzte und wichtige Treffer beisteuerte. Angeführt wurde die Mannschaft von Kapitän Steffen Coenen, der mit sechs Toren voranging.

Im Tor feierte Kevin Feikes sein erstes „richtiges“ Oberligaspiel – und der 19-Jährige wusste direkt zu überzeugen. Mit mehreren starken Paraden hielt er sein Team besonders in der ersten Hälfte im Spiel und zeigte eine reife Leistung.

In der zweiten Halbzeit sorgte dann Sven Mevissen für den nötigen Rückhalt zwischen den Pfosten. Mit wichtigen Paraden in entscheidenden Phasen stabilisierte er die Defensive und trug maßgeblich dazu bei, dass der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Auch die frühe rote Karte gegen Noah Lorenz brachte die Mannschaft, trotz begrenzter Wechselmöglichkeiten im Rückraum, nicht aus dem Konzept.

Am Ende stand ein verdienter 35:29-Auswärtssieg, der vor allem auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung basiert. Der TSV Kaldenkirchen zeigte sich in allen Mannschaftsteilen stabil und belohnte sich für einen konzentrierten Auftritt mit zwei wichtigen Punkten.

Es spielten und trafen:

Kevin Feikes, Sven Mevissen, Cedric Brüster (alle TW), Niklas Schwartz (4), Till Lüfkens (2), Steffen Coenen (6), Jonas Leven (1), Felix van Deursen, Noah Lorenz, Ivan Schoolmesters, Mauk Rutten (6), Oliver Brakelmann (4), Maik Engels (6), Frederik Rosati (6).


18.04.26

TSV Handball-Frauen, Oberliga

SSV Gartenstadt – TSV Kaldenkirchen  28:31 (15:18)

Ein Lebenszeichen …

… senden die TSVerinnen aus Gartenstadt. Mit dem 31:28 Sieg erhält man sich die Chance auf das Erreichen der Relegation. Dabei legte man in Krefeld furios mit Tempo los und führte alsbald mit 4:0. Damit war ein Grundstock gelegt, von dem man praktisch während der gesamten Partie profitierte. Erstaunlicherweise klappte es diesmal wesentlich besser mit den Torabschlüssen. So blieb man während der ersten Halbzeit stets am Drücker und hatte zweieinhalb Minuten vor der Pause auf 18:12 gestellt. Diese Toranzahl stand aus TSV-Sicht in dieser Saison sonst häufiger im Endergebnis. Leider ließ man aber in den verbleibenden gut zwei Minuten noch drei Gegentreffer zum 15:18 Halbzeitstand zu. Im zweiten Abschnitt hielt die drei- oder vier-Tore-Führung noch weitere zehn Minuten, als sich zunehmend Probleme in der Abwehr andeuteten. Dadurch holten die Gastgeberinnen auf, und eine Viertelstunde vor dem Ende war die Führung beim 25:24 auf ein Törchen zusammengeschmolzen. Doch die Blau-Weißen zeigten sich in dieser Phase nervenstark und hatten jetzt in Torhüterin Melissa Tlotzek einen verlässlichen Rückhalt. So konnte man die kritischen Minuten bis ungefähr zur 54. Spielminute beim Stande von 27:26 überstehen und danach wieder eine vier-Tore-Führung erspielen (31:27). Das reichte schlussendlich und die Freude über den Erfolg war anschließend groß.

In einer geschlossenen Mannschaft zeigte sich Lorena Katelaan nicht nur von der Siebenmeterlinie treffsicher. Auch Lana Plohmann gefiel von der Außenposition mit einigen Treffern. Insgesamt herrschte während der gesamten Partie eine gute Stimmung auf der Bank, und der lautstarke Support hatte sicherlich einen Anteil am erfreulichen Ergebnis.

Am kommenden Wochenende geht es gegen Lintfort 2 weiter, die derzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz rangieren. Vielleicht geht ja was.


12.04.26

TSV Handball-Frauen, Oberliga

TSV KaldenkirchenTD Lank II 21:22 (10:8)

Angezählt

Gegen Lank kamen die Blau-Weißen nur schwer aus den Startlöchern. Es dauerte knapp zehn Minuten, bis man besser in Tritt kam und die Führung mit 5:3 übernahm. Im zweiten Viertel lief es dann mit einer angepassten Aufstellung nochmals besser und die Führung wurde mit dem 8:5 auf drei Tore ausgebaut. Fünf Minuten vor der Pause ließ dann der Treffer zum 10:6 schon ein wenig Hoffnung auf einen erfolgreichen Nachmittag aufkeimen, obwohl Lank kurz vor der Pause dann noch auf 8:10 herankam. Dennoch stimmten die Einstellung und das Spiel zu diesem Zeitpunkt. Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann sofort präsenter und hatten schnell zum 11:11 egalisiert. Danach war irgendwie ein Bruch im TSV-Spiel, viele ungenutzte Chancen machten es zunehmend schwerer, um dranzubleiben. So war es praktisch eine Frage der Zeit, bis Lank die Führung übernahm und zu ihren Gunsten auf 17:14 stellen konnte. Erst spät wurde dann wieder auf das im ersten Durchgang kreativere Team umgestellt, welches sich in der Endphase dann langsam Tor um Tor heranarbeitete. So wurde es mit einer offenen Deckung zweieinhalb Minuten vor dem Ende nochmal spannend, als den TSVerinnen durch Lana Plohmann der 20:21 Anschluss gelang. Doch Lank konterte postwendend zum 22:20. Obwohl der TSV dann die restlichen zwei Spielminuten noch in Überzahl spielte, gelang nur noch der Anschluss zum 21:22.

Mit dieser bitteren Niederlage und dem gleichzeitigen Sieg von Gartenstadt (in Lintfort) sind die TSVerinnen nunmehr klar angezählt. Am kommenden Samstag hat die Partie in Gartenstadt (18:00 Uhr) dann schon Endspielcharakter. Es wäre toll, wenn sich viele Supporter mit auf den Weg nach Uerdingen machen könnten, um das Team in diesem wichtigen Spiel zu unterstützen.


07.04.26

Weiterer Neuzugang beim TSV Kaldenkirchen: Robin Geraedts verstärkt die linke Außenbahn

Der TSV Kaldenkirchen kann zur neuen Saison einen weiteren starken Neuzugang präsentieren: Mit Robin Geraedts kommt ein erfahrener Linksaußen, der dem Spiel der Höllenbewohner nicht nur Übersicht und Treffsicherheit, sondern auch jede Menge Struktur verleihen wird.

Für Geraedts ist der Wechsel weit mehr als nur ein sportlicher Schritt – es ist eine bewusste Entscheidung für die Familie und seinen Wohnort.

Der in Kaldenkirchen lebende Außenspieler kommt in ein Umfeld, das ihm bestens vertraut sein dürfte. Seine Frau Celine lief bereits erfolgreich für den TSV und dessen Damenmannschaft auf und während dessen konnte man Robin des Öfteren auf den Tribünenplätzen der Hölle West antreffen. Dort können nun bald seine Kinder Platz nehmen und den spielenden Papa direkt vor der Haustür erleben. Kurze Wege, familiäre Atmosphäre und die Identifikation mit dem Verein machen diesen Transfer zu etwas ganz Besonderem.

Auf dem Feld bringt Geraedts genau die Qualitäten mit, die auf der linken Außenbahn gefragt sind: Variantenreiche Treffsicherheit, Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und ein gutes Gespür für den richtigen Moment. Darüber hinaus ist er mit seiner Erfahrung ein wichtiger Gegenpol zu den vielen jungen Spielern im Kader und wird dem Team zusätzliche Sicherheit geben.

Zuletzt war Geraedts erfolgreich für den TV Geistenbeck in der Oberliga aktiv und überzeugte dort mit konstant starken Leistungen. Zuvor sammelte er reichlich Erfahrung im Handballverband Westfalen – unter anderem bei Westfalia Herne (Verbandsliga) sowie bei Haltern/Sythen, wo er sowohl in der Verbands- als auch in der Oberliga auflief.

Robin Geraedts selbst zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr, Teil des Vereins zu werden und die neue Herausforderung anzunehmen. Ich bin motiviert, mein Bestes zu geben und gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein. Mit der Entscheidung zum TSV zu gehen lässt sich für mich zudem Familie, Leidenschaft und Arbeit besser unter einen Hut bekommen.“

Auch die sportliche Leitung Volker Hesse zeigt sich hochzufrieden mit dem Neuzugang:

„Robin ist auf Linksaußen genau der Spielertyp, den wir gesucht haben. Da Frederik Rosati aus berüflichen Gründen kürzer treten wird und nicht klar ist in welchem Umfang er zu Verfügung stehen wird, waren wir gezwungen zu handeln. Dass das jetzt mit einer so leistungsstarken Peronalie wie Robin klappt, freut mich sehr! Er bringt Variabilität, Abschlussstärke und vor allem Erfahrung mit. Gerade für unsere jungen Spieler ist er extrem wertvoll, weil er auf und neben dem Feld Verantwortung übernimmt. Ich habe Robin in vielen Gesprächen zu schätzen gelernt und bin mir sicher, dass er überzeugen wird. Dass er zusätzlich hier in Kaldenkirchen wohnt und sich ganz bewusst für uns entschieden hat, macht den Transfer umso runder.“

Mit Robin Geraedts gewinnt der TSV Kaldenkirchen also nicht nur einen torgefährlichen Linksaußen, sondern auch einen echten Teamplayer mit starker Verbindung zum Stadtteil – eine Verpflichtung, die perfekt ins Gesamtbild passt.


01.04.26

TSV Kaldenkirchen präsentiert neuen Kreisläufer – große Fußstapfen, spannendes Profil:

Beim TSV Kaldenkirchen endet eine Ära – und gleichzeitig beginnt ein neues, vielversprechendes Kapitel am Kreis. Mit dem Abschied von Maik Engels verliert der Verein eine echte Identifikationsfigur und eine der tragenden Säulen der vergangenen Jahre. Engels prägte das Spiel des TSV nicht nur durch seine Präsenz am Kreis, sondern auch durch Einsatz, Verlässlichkeit und Führungsqualitäten auf und neben dem Feld.

Doch die Verantwortlichen haben schnell reagiert – und mit Jonas Leeder einen Spieler verpflichtet, der das Potenzial mitbringt, diese Lücke perspektivisch zu füllen.

Der 19-Jährige bringt mit seinen 1,97 Metern nicht nur Gardemaß für die Kreisläufer-Position mit, sondern auch ein spannendes Gesamtpaket. Trotz seines jungen Alters konnte Leeder bereits Erfahrungen in der 3. Liga sowie in der A-Jugend-Bundesliga sammeln – ein Beleg für seine Qualität und sein Entwicklungspotenzial.

Besonders beeindruckt zeigte sich der sportliche Leiter Volker Hesse jedoch nicht nur von den sportlichen Fähigkeiten des Neuzugangs: „Jonas ist ein bemerkenswerter Typ. In den Gesprächen hat er uns vor allem menschlich absolut überzeugt. Er bringt eine tolle Einstellung mit, ist sehr reflektiert und hungrig – genau das, was wir suchen.“

Auffällig ist zudem Leeders bisherige Vereinstreue. Der junge Kreisläufer war über viele Jahre eng mit seinem Heimatverein TV Aldekerk verbunden – eine Konstante, die seinen Charakter und seine Bodenständigkeit unterstreicht. Der Schritt zum TSV Kaldenkirchen ist für ihn nun der nächste wichtige Entwicklungsschritt um neue Impulse zu bekommen.

Auch Leeder selbst blickt mit Dankbarkeit zurück – und gleichzeitig voller Vorfreude nach vorne:

„Nach 12 intensiven und prägenden Jahren beim TV Aldekerk ist für mich nun der Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. In dieser langen Zeit durfte ich nicht nur sportlich wachsen, sondern auch viele unvergessliche Momente erleben und großartige Menschen kennenlernen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Dafür bin ich dem Verein, meinen Mitspielern, Trainern und allen Unterstützern unglaublich dankbar.

Nun freue ich mich darauf, beim TSV Kaldenkirchen eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich möchte neue sportliche Wege gehen, mich weiterentwickeln und frische Impulse sammeln. Der Wechsel fällt mir nicht leicht, aber ich bin überzeugt, dass dieser Schritt genau der richtige für mich ist.

Ich blicke mit großer Vorfreude auf die kommende Zeit und hoffe, auch dort meinen Beitrag zum gemeinsamen Erfolg leisten zu können.

Danke für alles, TV Aldekerk – und auf geht’s, TSV Kaldenkirchen!“

Beim TSV ist man überzeugt, dass Leeder nicht nur sportlich, sondern auch menschlich bestens ins Team passt. Die Aufgabe, in die Fußstapfen eines Spielers wie Maik Engels zu treten, ist zweifellos anspruchsvoll – doch genau darin liegt auch die Chance.

Die Zuschauer in der „Hölle West“ dürfen sich also auf einen neuen Mann am Kreis freuen, der mit viel Potenzial, spannender Vita und der richtigen Mentalität antritt, um sich Schritt für Schritt seinen Platz in den blau weißen Herzen zu erarbeiten. Das Potential dazu hat er allemal!


22.03.26

TSV 1. Männer

Neuer Mittelmann mit Profil: TSV präsentiert Gino Reijnen

Der TSV Kaldenkirchen hat einen Aufbauspieler für die neue Saison gefunden– und das näher, als man vielleicht vermuten würde. Mit dem niederländischen Mittelmann Gino Reijnen verstärken die Blau-Weißen ihren Rückraum und setzen dabei ein klares Zeichen für mehr Variabilität im eigenen Spiel.
Der junge Niederländer kommt vom Erstligisten Bevo, wo er sowohl in der Eredivisie (höchste niederländische Spielklasse) als auch in der Coinmerce Super Handball Liga (SHL) – ehemals Beneliga – auflief. Zudem sammelte Reijnen bereits internationale Erfahrung in der niederländischen Jugendnationalmannschaft.
Dass der TSV genau diesen Spielertyp gesucht hat, machte der zukünftige sportliche Leiter Volker Hesse deutlich: „Wir haben zusammen gesessen und überlegt, welches Profil ein neuer Mittelmann mitbringen müsste, um uns breiter aufzustellen und uns variabler zu machen: sehr schnell, gut ausgebildet, gutes Spielverständnis, aber auch strategisch diszipliniert, möglichst jung, aber dennoch schon hochklassige Erfahrung. Schon ein bisschen unglaublich, dass wir alles in der Nachbarstadt Venlo gefunden haben! Dort wohnt Gino Reijnen nämlich und wir sind enorm froh, dass er uns sein Vertrauen schenkt und wir nun einen gemeinsamen Weg gehen.“
Mit der Verpflichtung des Niederländers gelingt dem TSV nicht nur ein sportlich vielversprechender Transfer, sondern auch ein strategischer Schritt: mehr Tiefe im Kader, mehr Flexibilität im Angriffsspiel – und ein Spieler, der das Potenzial hat, schnell zu einer zentralen Figur im Team zu werden.
Die Nähe zu Venlo macht den Wechsel dabei umso bemerkenswerter – und zeigt, dass große Lösungen manchmal direkt vor der eigenen Haustür liegen.
Die Vorfreude auf die neue Saison bringt G. Reijnen selbst so auf den Punkt: „Ich freue mich auf die neue Saison in der deutschen Liga und hoffe, dem Team helfen zu können. Wir sehen uns in Hölle West! „


22.03.26

KREISMEISTER 2025/26

unsere weibliche E1 holt gegen Aldekerk den 12. Sieg diese Saison und sichert sich damit die Meisterschaft! Die E2 wird Vizemeister!

Schon nach der Hinrunde war klar, unsere E-Mädels haben es richtig drauf. Beide Mannschaften zeigten immer wieder ihr Können und konnten jeweils 12 Spiele dieses Jahr gewinnen. Am Ende holt sich die E1 durch den direkten Vergleich die Meisterschaft.

Am gestrigen Sonntag spielten beide Mannschaften ihre letzten Spiele der Saison, holten ihre letzten Siege und schon morgens stand fest: die E1 ist Kreismeister!
Das wurde natürlich ordentlich gefeiert: mit (Kinder)sekt und Donuts beim Auswärtsspiel!
Danach hieß es dann noch „die zweite“ Mannschaft zu unterstützen und letztlich konnte gemeinsam die Tabellenspitze gefeiert werden.
Wir sind stolz auf unsere Mädels, denn das Gegeneinander-spielen ist bei Freundschaften ja nicht immer so leicht. Umso glücklicher sind wir, dass wir jetzt mit beiden Kaldenkirchener Mannschaften ganz oben stehen, denn im Endeffekt bleibt einer Meister: Der TSV!