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Die „Hölle West“ hat ihre Pforten geöffnet

Bericht der Stadt Nettetal

Mitteilung vom: 12.01.2012

Nach der Fertigstellung der Zweifachturnhalle, der „Hölle West“, in Kaldenkirchen könnte man verschiedene Bilder bemühen. Dass manch einer seine Hand ins Feuer gelegt hatte zum Beispiel. Vielleicht auch, dass der eine oder andere durch die Hölle gegangen ist. Oder, und dann geht man schon sehr weit, dass viele Beteiligte Höllenqualen erleiden mussten. Letztendlich ist es aber wohl Fakt, dass die Erschaffung der Turnhalle zwar nicht sieben Tage, sondern sechs Jahre gedauert hat, aber dass sich alle Anstrengungen und Mühen gelohnt haben.

Welche Bilder man also letztendlich auch immer bemühen mag, am Ende wurde alles Gut und am Ende lag auch alles im Zeitplan. Dabei wurden die Arbeiten zur Fertigstellung der feuerroten Halle, wie Bürgermeister Wagner anlässlich der Einweihung der Doppelturnhalle erklärte, nicht nur pünktlich, sondern auch zuverlässig erledigt. Zuverlässig erledigt unter anderem durch städtische Mittel, durch Mittel des Fördervereins und Dank der Bereitstellung des Grundstückes durch Willi Lueb. Zuverlässig erledigt wurde die Arbeit vor allem auch durch die beteiligten Firmen. Zwölf Nettetaler Handwerksbetriebe legten buchstäblich Hand an, um die Halle fertig zu stellen. „Damit haben wir auch der heimischen Wirtschaft in Zeiten knapper Kassen und flauer Auftragslage unter die Arme gegriffen“, betonte Bürgermeister Wagner.

Mit der neuen Doppelturnhalle erhält das sportliche Leben in Nettetal, insbesondere im Stadtteil Kaldenkirchen, eine weitere tragende Säule. Von der wettkampfgerechten Sportstätte werden sowohl die Schüler, wie auch vor allem die Handballer des TSV Kaldenkirchen profitieren. Trotz bestehender Sparzwänge in den kommunalen Kassen ist in Kaldenkirchen eine Halle entstanden, in der sich alle Schüler und Sportler wohl fühlen werden. „Die neue Sporthalle ist rundum gelungen und ein Gewinn für unser Gemeinwesen“, stellte Bürgermeister Wagner dann auch fest. Die Halle solle „für viele Menschen in Nettetal, für die örtlichen Vereine und für zahlreiche künftige Schülergenerationen zu einem Ort spannender Wettbewerbe, der Erholung und echter Lebensfreude werden“, wünschte sich Nettetals Bürgermeister abschließend.

Sechs Jahre nach dem Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nettetal zu den Möglichkeiten eines Doppelturnhallenbaus in Kaldenkirchen wurde die Zweifachturnhalle an der Ravensstraße in Kaldenkirchen fertig gestellt. Die rund 56 mal 34 Meter große Halle verfügt über zwei wettkampftaugliche teilbare Spielfelder mit Nischen für die Auswechselbänke und Zeitnehmer. Daneben gibt es zwei Geräteräume, ein Foyer mit Besuchertoiletten, Behindertentoiletten, Hausmeister-, Arzt- und Sanitätsraum, eine Sauberlaufzone, Technikräume und einen Putzraum. Es gibt zwei Lehrer- sowie vier Sportlerumkleiden mit Sanitärbereichen (Duschen und Toiletten), wobei eine Umkleidekabine barrierefrei und mit einer Behindertentoilette ausgestattet ist. Die Zuschauertribüne bietet bis zu 199 Personen, einschließlich Spielern auf dem Feld, Platz. Es gibt eine Küche als Service- / Kaltküche. Im Außenbereich wurden rund 65 PKW-Stellplätze installiert. Circa 50 Fahrradständer stehen ebenso bereit.

Das Hallentragwerk besteht aus Stahlbeton-Fertigteilstützen mit einer Ausfachung aus Porenbetonplatten. Holzleimbinder nehmen die Stahltrapezblecheindeckung der Halle auf. Der eingeschossige vorgelagerte Baukörper mit den seitlich an die Turnhalle angrenzenden Geräteräumen wurde in Mauerwerksbauweise mit einem Betondach errichtet. Auf dem Hallendach befindet sich eine Photovoltaik-Anlage von den Stadtwerken. Die Flachdächer des vorgelagerten Baukörpers (Umkleidetrakt mit Nebenräumen) sowie der seitlich angrenzenden Geräteräume haben eine extensive Dachbegrünung. Die Fassaden bestehen aus einem Wärmedämmverbundsystem (Dämmschichtdicke: 22 cm) und im Eingangs- und Tribünenbereich aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion. Alle Fenster sind dreifachverglast.

Das Farbkonzept, welches sich sowohl im Inneren, als auch im Äußeren der Halle widerspiegelt, basiert auf den Tönen Rot und Anthrazit. Die roten Innentüren setzen sich von der anthrazitfarbenen Bodenbeschichtung und dem dunkelgrauen Fliesenbelag in den Umkleideräumen und den Besuchertoiletten ab. So bildet auch der rotfarbene Linoleumbelag der Halle, mit dem zurzeit lediglich vier Hallen in ganz Deutschland ausgestattet sind, einen Kontrast zu den anthrazitfarbenen Prallschutzwänden. Die rotfarbene Außenfassade des eingeschossigen vorgelagerten Baukörpers setzt sich farblich von der anthrazitfarbenen Fassade des Hallenbaukörpers ab.

Die Halle wurde in Passivhausbauweise errichtet. Im Vergleich zu einer nach Energieeinsparverordnung 2009 geplanten Standardhalle wird jährlich ein Drittel weniger Heizwärmebedarf benötigt. Es sind drei passivhaustaugliche, unabhängig schaltbare Lüftungssysteme mit hochwertiger Wärmerückgewinnung installiert (Lüftung Halle, Lüftung Umkleide- / Sozialtrakt, Lüftung WC / Kaltküche).

In den Wirtschaftsplänen 2010 und 2011 waren Ausgaben in Höhe von 3,24 Millionen veranschlagt worden. Weitere Mittel in Höhe von 243.000 € für einen behindertengerechten Aufzug, die Vorfinanzierung der Landeszuschüsse zur Passivhausbauweise (90.000 €) sowie die Sicherheit für die Abwicklung der noch ausstehenden Schlussrechnungen verschiedener Gewerke sind im Wirtschaftsplan 2012 vorgesehen. Die Gesamtsumme der Baumaßnahme beläuft sich somit auf 3,62 Millionen €. Insgesamt wurde damit der gesetzte Kostenrahmen, der in den verschiedenen Ausschusssitzungen sowie dem Rat vorgestellt wurde, eingehalten, wobei die exakte Bausumme wohl erst nach Vorlage der letzten Schlussrechnung benannt werden kann. Der Bau der Halle wurde unter anderem mit 1,2 Millionen € aus dem Konjunkturpaket II, aus Fördermitteln für Passivhausbauweise mit 90.000 € sowie durch die Stadtwerke mit 25.000 € finanziert. Auch der Förderverein Doppelturnhalle hat einen erheblichen finanziellen Beitrag zur Errichtung der Zweifeldturnhalle geleistet.

Quelle: Homepage der Stadt Nettetal


Neue Sporthalle eingeweiht

VON JANNETTA SZPAK (Rheinische Post – zuletzt aktualisiert: 09.01.2012)

Nettetal (RP). Viele Nettetaler interessierten sich für die neue Doppelturnhalle in Kaldenkirchen und nahmen an der Festveranstaltung teil. Die 18 Handball-Mannschaften des TSV stellten sich gestern beim Familientag vor.

Die Handballer in Aktion. Beim Familientag am Sonntag stellten sich alle 18 Mannschaften des TSV Kaldenkirchen dem Publikum vor. Foto: Busch

Die Tribüne ist voll besetzt: Viele Nettetaler sind gekommen, neugierig auf die neue Zweifeld-Sporthalle an der Ravensstraße. Auch im Eingangsbereich applaudieren die Bürger neben den zahlreichen offiziellen Festreden auch den vielen sportlichen Darbietungen. Für die Handballer des TSV geht mit der neuen Sporthalle ein lang ersehnter Traum endlich in Erfüllung.

Laura Jansen freut sich zusammen mit ihrer Mädchen- Handballmannschaft, D-Jugend, dass endlich die Anfahrten in die Sporthallen nach Lobberich ein Ende haben. In blau-schwarzen Trainingsanzügen können es die Handballerinnen kaum abwarten in der 54 x 34 Meter großen Halle die ersten Tore zu werfen. Die Zwölfjährige freut sich bereits auf das erste Training: „Endlich haben wir eine eigene tolle Halle“, sagt Laura.

Handball in der Halle

Mannschaften Derzeit zählt der TSV Kaldenkirchen 18 Handballmannschaften, davon zählen fünf zum Stamm, außerdem gibt es 13 Jugendgruppen. Mitglieder Rund 200 Jugendliche sind im Handballverein des TSV Kaldenkirchen

Familientag In 15 bis 20-minütigen Spielen stellten sich die 18 Mannschaften am Sonntag beim Familientag dem Publikum vor.

Auch Wolfgang Schröder, Geschäftführer und Jugendwart der Abteilung Handball, erinnert sich bei dem feierlichen Festakt an alte Zeiten zurück: „Ich weiß noch, dass wir im Karneval 1978 für eine Mehrzweckhalle Spenden gesammelt haben“, erklärt Schröder. Das lange Warten hat nun ein Ende. Umso mehr freuen sich die Handballer, dass es in dieser Woche mit dem Training losgehen kann.

Applaus fürs Showprogramm

Auf das Fest-Wochenende haben sich auch 23 Kindergartenkinder vom Regenbogenland vorbereitet. Im Baustellen-Helm in „Mini-Ausführung“ tragen die Kids nicht nur ein Gedicht vor, sie haben auch ein Lied und einen Rap vorbereitet. Dafür gibt es vom Publikum großen Applaus. Ein Wochenende voller sportlicher Aktivitäten wartet auf Familien, TSV-Mitglieder und Sportinteressierte. „Die Halle wird ein Ort der spannenden Wettbewerbe“, sagt Bürgermeister Christian Wagner in seiner Rede.

Auch die Sternsinger sind gekommen, um den Segensspruch an die Hallenwand zu schreiben. Julian Giebelen ist in doppelter Mission da: als Kaspar der Heiligen Drei Könige und gleichzeitig als passionierter Handballspieler. Auch er freut sich auf die neue Sporthalle.

Zwischen den Fest-Reden präsentieren die jungen Frauen der Großen Garde der Karnevalsgesellschaft „Alles det met“ in aufwändigen Kostümen einen Showtanz. Trainerin Tina Nellis ist begeistert von der Zweifeld-Sporthalle an der Ravensstraße: „Es steht aber noch nicht fest, ob wir auch hier trainieren können“, sagt Nellis.

Das Interesse, auch der anderen Sportabteilungen des TSV, an dem Neubau ist groß. Jeder möchte die Halle mit einer Fläche von 1750 Quadratmetern nutzen. Das erste Handballspiel in der neuen Doppelturnhalle lieferte sich die erste Herrenmannschaft gegen das „Allstar-Team“. „Im Anschluss spielt die erste Frauenmannschaft gegen den ASV Süchteln“, berichtet Wolfgang Schröder. Damit ist die „Hölle West“ eingeweiht.


Leserbrief RP 25.10.2011

So langsam reicht’s. Auf den Kaldenkirchener Förderverein zum Bau der Doppelturnhalle und seinen Vorsitzenden Willi Tempels scheinen Verwaltungsspitze, Presse und Teile der Politik eine richtige Treibjagd auszurichten.

Der Bau der Doppelturnhalle für die Schulen in Kaldenkirchen war und ist notwendig, kommt indes viel zu spät: den Bedarf für den Schulsport gab und gibt es schließlich seit Jahrzehnten. Der Bau der letzten neuen Turnhalle in Lobberich kostete über 4 Mio €, in Kaldenkirchen über 3 Mio € – kein Neid, jedem das Seine. In Lobberich erhielt der TV Lobberich aus der Stadtkasse Geld für sein (Bau-) Grundstück, o.k.), in Kaldenkirchen brachten der Förderverein, seine Sponsoren und Spender über 500.000 € für den Neubau zusammen (Grundstück, Baureifmachung, Ausstattung) – ein bemerkenswerter Unterschied.

Der Streit geht offenbar darum, ob das bürgerschaftliche Sponsoring in den Haushaltsbüchern der Stadt registriert ist. Das mögen die Buchhalter entscheiden. Der Mehrwert des Fördervereins und seiner Mitstreiter für unsere Stadt ist jedenfalls nicht zu bestreiten, weder der fiskalisch, noch der ehrenamtlich.

Haben sich die Akteure einmal gefragt, welche Auswirkung das anhaltend unschöne Lamento auf die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement in Nettetal hat? Wer wird für die Stadt noch spenden wollen, wenn er dafür beschimpft wird? Wer will mit dieser ‚Politik‘ noch was zu tun haben?

Deshalb ausdrücklich: Willi Tempels sei Dank für seinen Einsatz seit 2001 (!), ohne den es die Doppelturnhalle wahrscheinlich (noch) nicht gäbe. Dem Förderverein sei Dank, die Schulen, die Kinder und Jugendlichen und deren Eltern werden es ihm danken. Und: Die Profis in der Verwaltung sollen ihren Job machen: die Turnhalle bauen, und zwar komplikationsfrei (was da abgeliefert wird, war und ist in Teilen auch nur suboptimal).

Das aktuelle Politschauspiel jedenfalls ist unwürdig und unehrenhaft. „Ehrenamt in Nettetal – nein danke?“ Nein. Wir brauchen die Vereine – und ihre Vorsitzenden.

Gino Rosati


Hallenbau kostet anstatt 2,5 über 3,3 Millionen Euro
Donnerstag, 27. Oktober 2011, 14:14 Uhr

von: DANIELA VEUGELERS
Kategorie: Startseite, Nettetal, Grenzland
Nettetal. Etliche Fragen um die Finanzierung der neuen Doppelturnhalle an der Ravensstraße bleiben auch weiterhin ungeklärt. So bleiben die Gesamtkosten für die Halle im Dunkeln. Grob geschätzt stieg das Gesamtvolumen für den Hallenneubau von geplanten 2,5 Millionen Euro auf über 3,3 Millionen Euro. Kritik gab es in Richtung Verwaltung, da dem Nettebetriebsausschuss keine Angaben über die Gesamtfinanzierung vorliegen. Harald Rothen vom Nette-Betrieb versprach, „dies wird umgehend erfolgen.“

Unklar ist auch weiterhin, ob Zahlungen des Fördervereins Doppelturnhalle Kaldenkirchen eingeplant werden können. Der Förderverein hatte eine Spende in Höhe von 500.000 Euro zugesagt, wo­raufhin der Rat im Jahr 2008 dem Neubau der Halle zustimmte. Bisher ist allerdings vom Förderverein noch kein Geld bei der Stadt eingegangen. Nach Ansicht des Ersten Beigeordneten Armin Schönfelder sind Versprechungen aus ehrenamtlichem Engagement „nicht einklagbar“.

Indes billigte der Nettebetriebsausschuss die Auszahlung von zusätzlich 90.000 Euro für die Halle. Mit dem Geld soll der Weiterbau der Halle, dessen Gesamtkosten mittlerweile bei 3,28 Millionen Euro angekommen sind, gesichert werden. Im Geld enthalten ist die Gestaltung der Außenanlagen (mit Parkplätzen). Sauer ist die Politk auch über die eigenmächtige Streichung des behindertengerechten Aufzugs von Seiten der Verwaltung, ohne den Ausschuss zu informieren. Auch auf öffentlichen Druck hin wird der Aufzug nun doch kommen. Grob geschätzt soll dieser rund 100.000 Euro kosten. Dazu kommen noch Auflagen des Brandschutzes. Auslöser sind Kostensteigerungen in vielen Details. So wurde während des Neubaus die Hygieneverordnung so verschärft, dass die ursprüngliche Planung nicht mehr einzuhalten war und die Auflagen den Bau verteuern. Um den geplanten Kostenrahmen zu halten, hatten Nettebetrieb und Architekt Kotschate den Bau immer abgespeckt – bis schließlich der geplante Aufzug „rausflog“. Zusätzliche Kosten werden jetzt im Wege der Dringlichkeit genehmigt, eine Sondersitzung ist nicht erforderlich. Enttäuscht zeigt sich Hajo Siemes, Fraktionsvorsitzender der WIN-Fraktion über den Förderverein, da dieser die Entsorgungskos­ten der chromlastigen Schlacke zu seinen Leistungen hinzu gerechnet hatte, was nachweislich nicht stimmt.

Quelle: Grenzland Nachrichten 


Ab Januar 2012 wird die Handball Abteilung des TSV Kaldenkirchen zum erstenmal in einen Halle in Kaldenkirchen spielen. Der Rohbau ist fertig – der Innenausbau in vollem Gange.

 

Nettetal

Sporthalle wird später fertig

VON LUDGER PETERS – zuletzt aktualisiert: 26.08.2011
Nettetal (RP). Die Eröffnung der neuen Halle an der Ravensstraße in Kaldenkirchen verzögert sich. Sie wird zum Jahreswechsel für Schulen und Sportvereine frei gegeben. Aus Kostengründen wurde der Aufzug zur Zuschauer-Ebene gestrichen.

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Noch eine Baustelle: Die neue Sporthalle an der Ravensstraße in Kaldenkirchen wird erst zum 1. Januar 2012 freigegeben. Foto: Franz-Heinrich Busch

Die neue Sporthalle in Kaldenkirchen wird erst nach dem Jahreswechsel in Betrieb genommen. Ursprünglich war allgemein erwartet worden, dass der Betrieb nach den Herbstferien im Oktober aufgenommen werden könnte. Dem Rotstift zum Opfer gefallen ist der ursprünglich geplante Aufzug zum Zuschauerbereich. Rollstuhlfahrer kommen daher nicht auf die Zuschauertribüne im oberen Bereich.
Die Sporthalle an der Ravensstraße wird die neue Heimat für den Schulsport und den Hallensport in Kaldenkirchen. Vor allem die Handballer des TSV Kaldenkirchen, die in Lobberich spielen, wollten gerne möglichst früh umziehen. Doch daraus wird nichts. Auf Bitten der Handballabteilung des TSV teilte die Leiterin des Nettebetriebs, Susanne Fritzsche, schriftlich mit, die Halle werde zum 1. Januar 2012 freigegeben. Vorausgegangen waren mehrere ergebnislose Gespräche.

Info
Es geht um viel Geld Kosten Die Gesamtkosten in Höhe von 2,84 Millionen Euro werden mit einem Investitionskostenzuschuss über von 1,05 Millionen Euro gefördert. Möglich macht dies das Konjunkturpaket II.
Deckel Die Finanzierung ist gedeckelt. Der Nettebetrieb hat große Schwierigkeiten, den gesetzten Rahmen einzuhalten. Das ist der Hauptgrund für die Verzögerung.
„Wir benötigten Planungssicherheit vor dem Saisonstart“, erklärt der für den Spielbetrieb im TSV-Handball verantwortliche Wolfgang Schröder. Der Handballverband Niederrhein (HVN) und der Kreis Krefeld-Grenzland verlangten, dass Vereine bis zum 6. August ihre Meldungen abgaben. „Jede Spielverlegung wird mit 2,50 bis fünf Euro Strafgeld belegt. Das könnten wir uns nicht leisten und wollen es auch nicht“, unterstreicht Schröder. Mit dem Terminplan haben sich die Handballer arrangieren müssen. „Wir mussten mit dem TV Lobberich, dem Behindertensport, Taekwondo und anderen Hallennutzern in Lobberich die Belegungspläne abstimmen“, erläutert Wolfgang Schröder.
Am 12. September wird es eine Begehung der neuen Sporthalle geben, an der auch die TSV-Sportler teilnehmen werden. Dann sollen nach Angaben Schröders und des für die Finanzen zuständigen Handball-Geschäftsführers Friedbert Janßen letzte Ausstattungsdetails beraten und abgestimmt werden. Zur Sprache kommt dann ohne Zweifel auch, dass die Stadt den Behindertenaufzug gestrichen hat, der auf die Zuschauerebene führen sollte. Susanne Fritzsche bestätigte dies auf Anfrage. Im Nettebetrieb vertrete man die Auffassung, dass Rollstuhlfahrer ersatzweise in der Aussparung einen Platz finden könnten, die für Zeitnehmer und Teams vorhanden sein muss. In Handballerkreisen hält man das für eine Schnapsidee. Schiedsrichter würden so etwas kaum zulassen. Auch im Stadtsportverband ist man darüber sehr unglücklich. Die angedachte Lösung sei sehr unglücklich für behinderte Menschen. KOMMENTAR/FRAGE DES TAGES

Quelle: RP


 

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