Handballabteilung
26.11.22

TSV Kaldenkirchen – DJK Adler Königshof 36:29 (20:16)

Erste Herren mit überzeugendem Heimsieg gegen Adler Königshof
 
Nach zwei knappen Niederlagen in Folge wieder ein Sieg für die ersten Handballherren des TSV Kaldenkirchen: mit einem nie gefährdeten 36:29 (20:16) Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenfünften DJK Adler Königshof hat man sich aus der kleinen punktetechnischen Negativspirale befreit. Garant für den Sieg war die diesmal gnadenlose offensive Effizienz und ein herausragender Start in die zweite Halbzeit.
Dabei begann das Spiel nicht gut für Kaldenkirchen: die ersten Angriffe saßen nicht, auf der Gegenseite klingelte es zweimal – ein 0:2-Kaltstart. Steffen Coenen brachte seine Farben mit seinem ersten Treffer auch auf die Anzeigetafel, danach war es ausgeglichen. Als nach nicht einmal sechs Minuten Kaldenkirchens Topscorer Mathis Coenen eine umstrittene, aber letztlich vertretbare Rote Karte beim Stand von 3:3 bekam, schienen die Köpfe sich schon zu senken. Aber weit gefehlt, diese Entscheidung der Unparteiischen schien die Gastgeber endgültig aufzuwecken.
Keine fünf Minuten nach der Roten Karte stellte der bärenstarke Jens Dauben vom Kreis auf 7:4, wieder fünf Minuten danach erhöhte Mika Kamps per Siebenmeter auf 12:7. Man spielte sehr konzentrierten, ruhigen und effektiven Handball, Niek Kuik erhöhte nach nahezu genau 20 Minuten auf 14:9, Steffen Coenen kurz danach auf 16:9. Und die berühmt-berüchtigte Hölle West war das erste Mal richtig auf „Betriebstemperatur“, auch weil Till Deckers zwischen den Pfosten grandios hielt. Danach ließ die Konzentration aber etwas nach, die Gäste aus Krefeld kamen – begünstigt durch einige ungenau vorgetragene Angriffe – auf 17:14 wieder heran. Doch Steffen Coenen und Jens Dauben brachten das Spiel souverän für den TSV mit 20:16 in den Halbzeithafen. Den Zuschauern wurde mit 36 Toren ein Offensivspektakel im Halbzeit 1 geboten, wobei beide Mannschaften noch einige Großchancen liegen ließen.
Der Start in die zweiten 30 Minuten sollte von großer Bedeutung sein. Sowohl von der Linie in Person von Mika Kamps als auch aus dem Rückraum oder vom Kreis: es schien für die Grenzländer alles zu gelingen. Dass gleichzeitig Torwart Till Deckers weitere Glanzparaden – unter anderem eine sensationelle Doppelparade zu Beginn der Halbzeit – zeigte, tat sein Übriges.
Mit dem 28:20 durch Nils Coenen und dem 29:20 durch Jens Dauben war das Spiel knapp zwölfeinhalb Minuten vor Abpfiff praktisch entschieden. Dies schlug sich aber in der Konzentration nieder, auf einmal stockte der Motor wieder, die Abwehr war nicht mehr griffig und Königshof verkürzte auf 31:25 sechs Minuten vor Ende. Sollte das Spiel noch einmal eng werden? Zwei schnelle aufeinander folgende Treffer der Hausherren zerschlugen letzte Hoffnungen der Adler.
Eine starke Reaktion des TSV gegen zugegebenermaßen ersatzgeschwächte Gäste. Der Matchplan, das starke Kreisläuferspiel der Adler zu unterbinden und temporeichen Handball zu spielen, ging voll auf. Nach den beiden knappen Niederlagen gegen Geistenbeck und im Derby gegen Lobberich sahen die Zuschauer*innen an diesem Samstagabend eine hochkonzentrierte blaue-weiße Mannschaft, die über weite Strecken sehr ansprechenden Handball zeigte. Und das obwohl die Rückraumachse Steffen Coenen, Niek Kuik und Dennis van Wesel sowie Kreisläufer Jens Dauben bedingt durch einige Verletzungen und die Rote Karte praktisch durchspielen mussten.
Der starke Auftritt wurde lediglich durch eine erneute Knieverletzung (die genaue Diagnose ist noch nicht bekannt) vom gerade erst von einem Kreuzbandriss zurückgekommenen Guus Killars nach wenigen Momenten in der ersten Halbzeit getrübt.
Das nächste Spiel der 1. Herren findet am kommenden Samstag um 18:30 Uhr beim TSV Aufderhöhe in Solingen statt. Die zweiten Herren gastieren am selben Tag um 15:30 Uhr bei der dritten Mannschaft des TV Vorst.
Es spielten und trafen: Till Deckers, Christian Thomessen; Steffen Coenen (9), Mika Kamps (9), Jens Dauben (6), Nils Coenen (5), Dennis van Wesel (4), Niek Kuik (3), Guus Killars, Mathis Coenen, Lukas Schuermanns, Jens Niehoff, Frederik Rosati

29.10.22

TSV Kaldenkirchen – TV Geistenbeck 22:23 (11:12)

Es war das erwartet packende Spiel, bei dem die berühmten Kleinigkeiten entscheiden sollten – leider blieb der TSV letztlich ohne Punkte.

Mit Maik Tötsches, Guus Killars, Niek Kuik, Nils König und Marc Koslowski musste Volker Hesse auf gleich 5 Rückraumspieler verzichten. Zudem ging Dennis van Wesel stark angeschlagen in die Partie. Vor erneut großer Kulisse in der Hölle entwickelte sich ein ausgeglichenes, kampfbetontes Spiel, in welchem sich beide Mannschaften außergewöhnlich viele Fehler erlaubten. Der TSV stand sich leider oft selbst im Weg, denn man scheiterte oftmals freistehend an Gästekeeper Florian Nordmann. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Grund dafür war unter anderem der blau-weiße Schlussmann Christian Thommessen, der seinem Pendant im gegnerischen Tor mit vielen Paraden Parolie bot. Halbzeittee gab es beim Stand von 11:12 aus Kaldenkirchener Sicht.

Die zweite Hälfte sollte der Ersten ähneln, allerdings wurde sie noch unkämpfter und hitziger. Dem TVG gelang es nicht die Kreise von Dennis van Wesel einzuengen. Der rechte Rückraumspieler erzielte trotz starker Schmerzen 8 Feldtore. Auf der Gegenseite war Timo Hüpperling die Überlebensversicherung der Gäste durch einfache Treffer aus dem Rückraum. Ein 12:16 Rückstand (35. Minute) wurde innerhalb von 10 Minuten in eine 18:17 Führung verwandelt. Die Hölle West entwickelte in dieser Phase die berüchtigte Wucht und die Blau-Weißen waren oben auf. So legten sie bis zur 55. Minuten stets ein Tor vor, verpassten allerdings zu oft einen weiteren Treffer drauf zu legen. Die letzten Minuten der Begegnung waren an Dramatik wohl nicht mehr zu überbieten: 21:20, 21:21, 21:22, 22:22. Die Gäste trafen per 7-Meter zum 22:23. Auf der Gegenseite vergab Mathis Coenen 1 Minute und 16 Sekunden vor Schluss vom Siebenmeterpunkt. Tatsächlich bekam der TSV nochmals die Gelegenheit zum Ausgleich: Coach Hesse ging All-in mit dem 7. Feldspieler und Dennis van Wesel tankte sich durch und holte den nächsten Starfwurf heraus – 3 Sekunden vor Abpfiff. Kapitän Steffen Coenen trat an und trifft nur den Pfosten… Handball kann so bitter sein.

In einem Spiel, welches keinen Sieger verdient hätte, hat der TSV es letztlich selbst zu verantworten warum man keinen Sieg oder zumindest Punkt einfährt. Die Niederlage gilt es nun zu verdauen, um es in der kommenden Woche beim Stadtderby in Lobberich besser zu machen. Das Derby wird dem Spiel gegen Geistenbeck in Sachen Intensität sicherlich nicht nachstehen.

Es spielten und trafen:

Christian Thommessen, Till Deckers (Tor), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (3), Thomas Heyer, Mathis Coenen (3), Lukas Schuermanns, Mika Kamps, Jens Dauben (1), Jens Niehoff (3), Frederik Rosati.


22.10.22

TSV Kaldenkirchen – TuS Lintorf  28:20 (12:11)

Mit deutlicher Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zum Heimsieg beim Killaars-Comeback!

Der TSV bleibt vorerst im Mittelfeld der Oberliga, am Ende steht ein verdienter 28:20 (12:11) Heimsieg gegen den Mitaufsteiger TuS Lintorf auf der Anzeigetafel. Was im Endergebnis nach einem klaren Erfolg aussieht, war ein hartes Stück Arbeit für die Hesse-Sieben. TuS-Coach Felix Linden musste gleich auf mehrere Schlüsselspieler kurzfristig verzichten und versuchte von Spielbeginn an den Offensivmotor des TSV mit einer 4:2 / 3:3 Deckung ins Stottern zu bringen. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste beim 2:3 ein erstes und letztes Mal in Führung gehen konnten, die Grenzstädter ihrerseits sich jedoch auch auf nicht mehr als zwei Tore absetzen konnten (6:4/9:7). Mit einer knappen 12:11-Führung ging es für beide Mannschaften dann in die Kabine.

Kaldenkirchens Trainer Volker Hesse scheint dann aber die richtigen Worte in seiner Halbzeitansprache gefunden zu haben, denn mit einem 8:0-Lauf (20:11, 40. Minute) stellte der TSV die Weichen auf Heimsieg. In dieser Phase steigerte sich nicht nur die Abwehr der Gastgeber, auch an Torwart Christian Thommessen war kein vorbeikommen mehr für die Gäste aus dem Kreis Mettmann. Beim 27:15 (52. Minute) sah es sogar nach einem Kantersieg aus, der Gastgeber ließ die Zügel doch zu sehr Schleifen und Lintorf konnte Ergebniskosmetik betreiben. Ein ganz besonderer Moment in der „Hölle“ war die Einwechslung von Guus Killaars kurz vor Spielende. Die zahlreich anwesenden Zuschauer bedachten das Comeback nach mehr als einjähriger Verletzungspause mit viel Applaus.

Weiter geht es am kommenden Samstag zur gewohnten Anwurfzeit um 19:00 Uhr erneut mit einem Heimspiel gegen die punkt- und torgleiche Mannschaft vom TV Geistenbeck.

Gegen Lintorf spielten und trafen:

Thommessen – N. Coenen (6), van Wesel (5), Kamps (4/1), Schürmanns und Lösche (3), M. Coenen, Kuik und Dauben (je 2), Niehoff (1), S. Coenen, Rongen, Rosati und Killaars.


02.10.22

HSV Überruhr – TSV Kaldenkirchen 33:27 (16:14)

Im Duell der Meister der Verbandsligen 2021/22 behalten die Gastgeber die Oberhand und gewinnen verdient gegen blasse Grenzstädter.
Bereits im Vorfeld wurde bereits vor der Rückraumachse T. Koenemann/Lepper gewarnt. Beide übernahmen von Beginn an das Angriffsspiel der Gastgeber und bekamen überraschend wenig Gegenwehr. Die Defensive des TSV agierte zu verhalten und zu passiv. Im Bereich der Offensive hielten sich die Grenzstädter mit Einzelaktionen über Wasser und gestalteten die Begegnung in der ersten Hälfte ausgeglichen: 3:3,6:6,9:9,13:13. Erst kurz vor der Halbzeitpause gerieten die Blau-Weißen ins Hintertreffen. Mit einem 16:14 ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit versuchte es Trainer Volker Hesse mit einer offensiveren Abwehrformation, um die Räume der zuvor erwähnten HSV-Akteure einzuschränken. Punktuell konnten Ballgewinne verbucht werden, welche allerdings teilweise in wilden und wenig durchdachten Angriffen wieder verschenkt wurden. Ab der 36. Minute (19:17) musste der TSV abreißen lassen. Ein 11:4-Lauf gegen die Kaldenkirchener brachte die Vorentscheidung, sodass Überruhr in der 50. Minute mit 30:21 führte. Der Rückstand konnte glücklicherweise bis zum Abpfiff etwas verkleinert werden.
Im Großen und Ganzen zeigte der TSV eine enttäuschende Leistung. Aktuell fehlt es der Mannschaft an Struktur in allen Mannschaftsteilen. Vielleicht kommt die Herbstpause nun gelegen, um die letzten beiden Auftritte aufzuarbeiten und mit neuem Fokus an die kommenden Aufgaben gegen direkte Konkurrenten (TV Lintorf, TV Geistenbeck) heranzugehen.

Es spielten und trafen:
Till Deckers, Christian Thommessen, Cedric Brüster (alle TW), Nils Coenen (2), Steffen Coenen (2), Thomas Heyer (4), Mathis Coenen (8/4)), Lukas Schuermanns (1), Dennis van Wesel (2), Niek Kuik (1), Manuel Lösche (2), Jens Dauben (1), Jens Niehoff (2), Frederik Rosati (2).


18.09.22

LTV Wuppertal – TSV Kaldenkirchen 30:35 (15:16)

Lange Anfahrt, Sonntagnachmittag, Fritz-Walter-Wetter… Es gibt schönere Voraussetzungen für ein Auswärtsspiel. Doch im Gegensatz zum Wetter präsentierte sich der TSV von seiner besten Seite und gewann letztlich verdient beim LTV Wuppertal.

Neben den Langzeitverletzten musste Coach Volker Hesse auf Niek Kuik, Peet Rongen und Christian Thommessen verzichten. Der Start in die Begegnung sollte sinnbildlich für das gesamte Spiel verlaufen, denn beide Teams legten ein beachtliches Tempo an den Tag. Allerdings legten beide Mannschaften zu Beginn der Partie ihren Fokus nicht gerade auf die Defensivarbeit. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, bei der sich keines der Teams absetzen konnte. Insbesondere die Rückraumachse um Dennis van Wesel, Mathis Coenen und „Comebacker“ Nils Coenen wusste zu überzeugen und war zu keinem Zeitpunkt der Partie durch die Gastgeber zu stoppen. Mit einem 15:16 ging es in die Kabinengänge.

Während die ersten 30 Minuten offensiv wie am Schnürchen verliefen, war in der Defensive noch Steigerungspotenzial. Und dieses Potenzial konnte die Hesse-Sieben nach Wiederanpfiff entfachen. Die Gastgeber mussten früh nach Wiederanpfiff abreißen lassen. Ballgewinne wurden endlich verbucht und durch konsequentes Spiel über die erste Welle in Treffer umgemünzt. Till Deckers erwischte erneut einen Sahnetag, zeigte spektakuläre Paraden und traf sogar in das freistehende Tor des LTV. Der Vorsprung schmolz aufgrund einer kurzen Schwächeperiode auf 22:23 herab, ehe Volker Hesse einige personelle Wechsel vornahm, um die etablierten Kräfte zu schonen – mit großem Erfolg. Denn anschließend spielten die Grenzstädter wie aus einem Guss und zeigten welche Kraft ein geschlossenes Kollektiv entfachen kann. Jeder Blau-Weiße trug an diesem Nachmittag seinen wertvollen Teil dazu bei, dass der TSV seinen zweiten Saisonsieg feiern durfte.

Jedes Handballerherz weiß wie schmerzhaft lange Auswärtsfahrten bei Niederlagen sein können, doch Sonntag fühlten sich 8 Grad und strömender Regen plötzlich doch ganz gut an. 5:1 Punkte – Der TSV ist in der Oberliga angekommen!

Am kommenden Samstag stattet Borussia Mönchengladbach, der Meisterschaftskandidat Nummer 1, der Hölle West einen Besuch ab. Wenn an die Leistung vom letzten Wochenende angeknüpft wird, können die Blau-Weißen den großen Favorit möglicherweise ärgern.

Es spielten und trafen:

Till Deckers (1), David Mattke (beide TW), Nils Coenen (7), Steffen Coenen (4), Thomas Heyer, Mathis Coenen (8), Mika Kamps (1), Lukas Schuermanns, Dennis van Wesel (5), Jens Niehoff (5), Jens Dauben (4), Marc Koslowski, Manuel Lösche, Frederik Rosati.


10.09.22

TSV Kaldenkirchen – HSG Hiesfeld/Aldenrade 26:26 (11:12)

Es war hektisch, es war unterhaltsam und es war in gewissen Dingen ausbaufähig. Das erste Oberligaheimspiel der Vereinsgeschichte verlief mit Höhen und Tiefen und die klassische Frage bleibt: Punkt gewonnen oder Punkt verloren?
Kurzfristig musste sich Christian Thommessen zu den altbekannten Verletzten gesellen. Der Keeper drückte aus dem Krankenbett die Daumen. Vielleicht gibt es aber einen Lichtblick bei einem anderen Spieler! Nach konservativer Behandlung und enger medizinischer Betreung (Dank an dieser Stelle an die Physiotherapie Verstappen) befindet sich Nils Coenen wieder im Aufbau und ist derzeit bereit für Kurzeinsätze in der Abwehr.
Der Beginn in die Partie sollte aus Kaldenkirchener Sicht sinnbildlich für den gesamten Spielverlauf aussehen. Beste Gelegenheiten wurden freistehend vorm Gästekeeper Adrian Schnier vergeben. Glücklicherweise befindet sich TSV-Schlussmann Till Deckers ebenfalls in Topform, sodass sich zunächst keine Mannschaft absetzen konnte (4:4). Durch die offensiv ausgerichtete Abwehrformation hatten die Blau-Weißen HSG-Topscorer Lennart Blum weitestgehend im Griff. Der eben erwähnte Nils Coenen brachte das Kunststück fertig, wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit der roten Karte vom Platz gestellt zu werden (15. Minute) – eine vertretbare Entscheidung der Schiedsrichter! Leider fehlte es im Angriff in der ersten Halbzeit an Durchschlagskraft. Und die Chancenverwertung war gelinde gesagt: miserabel. Ein zwischenzeitlicher Rückstand von 3 Treffern konnte durch einen kurzen Zwischensprint fast egalisiert werden, sodass es mit 11:12 in die Halbzeitpause ging.
 
Aufgrund der schwachen Torausbeute wirkten die Grenzstädter über weite Teile der ersten Halbzeit kampf- bzw. ratlos, obwohl spielerisch gute Elemente im blau-weißen Spiel vertreten waren. Nachdem die Minuten nach Wiederanpfiff mit einem 0:3-Lauf (11:15) begonnen hatten, drehte die Hesse-Sieben endlich auf. Steffen Coenen ging voran und es entwickelte sich ein leidenschaftlicher Kampf von beiden Teams. Der Kapitän war mit 9 Treffern der erfolgreichste Torschütze des TSV. Als in der 44. Minute endlich der Ausgleich fiel, schien sich das Blatt zu wenden (18:18). Die Körpersprache der Gastgeber war nun deutlich besser. Es entwickelte sich das berühmte Spiel auf des Messers Schneide, bei dem die Gäste stets 1-2 Tore vorlegen konnten. Ein 23:25-Rückstand konnte in der Schlussphase noch ausgeglichen werden. Tatsächlich hatten die Grenzstädter 30 Sekunden vor Schluss die Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen – doch Endstation war erneut Schnier. Da auch die Gäste ihre Chance nicht mehr nutzen konnten, blieb es beim 26:26 Unentschieden. Vermutlich das gerechte Ergebnis bei diesem unterhaltsamen Spiel.
Nach dem Spiel musste Coach Volker Hesse einen weitere Rückschlag in Sachen Verletzungsproblematik verkraften. Spielmacher Mathis Coenen zog sich während des Spiels eine Platzwunde zu und musste genäht werden. Ob es für den kommenden Sonntag reicht, ist mehr als fraglich. 3:1 Punkte und der dritte Platz für den TSV, die Beteiligten können mit dem Saisonstart zufrieden sein!
 
Es spielten und trafen:
Till Deckers, David Mattke (beide TW), Nils Coenen, Steffen Coenen (9), Thomas Heyer, Mathis Coenen (6), Lukas Schuermanns, Mika Kamps, Dennis van Wesel (4), Niek Kuik, Jens Dauben (1), Jens Niehoff (4), Freddi Rosati.

03.09.22

TV Angermund – TSV Kaldenkirchen 21:32 (9:16)

Der erste Schritt ist gemacht – die ersten zwei Punkte in der Oberliga sind auf der Habenseite. Allerdings war der Weg dorthin, auch wenn das Ergebnis anderes vermuten lässt, eher holprig.
Der TV Angermund galt für den TSV als große Unbekannte, denn der TVA war nach der letzten Saison gezwungen den Kader personell komplett neu aufzustellen. Dementsprechend wachsam sollten die Blau-Weißen agieren. Der Start in die Begegnung verlief sehr vielversprechend, eine frühe 0:3-Führung war die Folge. Anschließend schlichen sich Unkonzentriertheiten bei der Hesse-Sieben ein. Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und vor allem eine schwache Chancenverwertung führten dazu, dass sich die Partie in der Folge ausgeglichener gestaltete. Insbesondere im gebundenen Spiel schienen sich die Grenzstädter schwer zu tun, Chancen herauszuspielen. Bis zum Halbzeitpfiff gelang es den Blau-Weißen eine 9:16 Führung zu verbuchen – dem Tempospiel sein Dank! Keeper Till Deckers bestätigte seine starken Leistungen aus der Vorbereitung und war ein entscheidender Faktor, indem er eine Vielzahl von Bällen abwehrte, weshalb die Messe nach 30 Minuten im Prinzip gelesen war.
Die zweite Halbzeit verlief ohne größere sportliche Highlights. Das große Problem blieb weiterhin die Chancenverwertung. Einzig Mathis Coenen bereitete dem Mittelblock der Gastgeber Kopfschmerzen, weil er seine Schnelligkeit ausspielte und insgesamt 10 Treffer erzielte. Auch Thomas Heyer, der ewige Kämpfer, zeigte eine starke Leistung. Die Führung konnte bis zum Abpfiff nur punktuell ausgebaut werden. Im Großen und Ganzen war das Ergebnis allerdings leistungsgerecht. Durch den recht hohen Auswärtssieg grüßen die Blau-Weißen nach dem ersten Spiel von der Tabellenspitze – eine schöne Momentaufnahme, nicht mehr und nicht weniger…
In der kommenden Woche empfängt der TSV die HSG Hiesfeld/Aldenrade, welche ebenfalls siegreich in die Saison gestartet sind. Die Jungs hoffen selbstverständlich auf eine ausverkaufte Hölle West und freuen sich über jede Unterstützung!
Es spielten und trafen:
Till Deckers, Cedric Brüster (beide TW), Steffen Coenen (6), Thomas Heyer (3), Mathis Coenen (10), Peet Rongen, Lukas Schuermanns, Mika Kamps (6), Dennis van Wesel (3), Niek Kuik (1), Marc Koslowski, Jens Dauben, Jens Niehoff (3).
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