Handballabteilung

26.11.22 

TSV Kaldenkirchen – GSG Duisburg  18:18 (12:9)

Erneut schaffen es die Blau-Weißen mit dem 18:18 gegen Duisburg nicht, sich gegen einen Konkurrenten aus dem unteren Tabellenfeld zu behaupten, um weiteren Abstand von den Abstiegsrängen zu gewinnen. Dabei verwundert etwas der Auftritt der Mannschaft, den man von außen betrachtet als „blutleer“ bezeichnen kann. Die Partie fand bei den TSVerinnen zu selten die nötige Aufmerksamkeit und Fokussierung auf die Verwertung von Chancen. Obwohl man zunächst gut in die Partie startete und nach zwanzig Minuten schon etwas beruhigend mit 10:6 führte, fehlte augenscheinlich vielfach die letzte Konsequenz beim Abschluss. Die folgte dann im zweiten Durchgang, leider aber als Bumerang. Zehn torlose Minuten seitens des TSV gaben Duisburg den nötigen Aufwind, um beim 12:12 erstmals zu egalisieren. Man hatte sich das Spiel aus der Hand nehmen lassen und fortan war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dieses wurde nach hinten raus nicht mehr besser für den TSV. Beim 15:16 gerieten die Blau-Weißen sieben Minuten vor dem Ende erstmals in Rückstand, und dann nochmal beim 18:17 zwei Minuten vor dem Ende. Als der Ausgleich zum 18:18 fiel, standen immer noch eineinhalb Minuten auf der Uhr, die der TSV aber unbeschadet überstand. So wurde zwar ein Punkt gerettet, aber der Verlust des zweiten Punktes könnte später nochmal viel schwerer wiegen.

Auf Seiten des TSV machte Jule Münter ein gutes Spiel. Mit ihren schnellen Bewegungen im Spiel eins gegen eins sorgte sie stets für Gefahr in der gegnerischen Abwehr. Die kommende Partie in Dümpten ist dann schon wieder ein vier-Punkte-Spiel für die TSVerinnen. Bleibt zu hoffen, dass man dort konzentrierter zu Werke geht.


29.10.22

TSV Kaldenkirchen – HSG Alpen/Rheinberg  13:16 (7:7)

Nach der ansteigenden Formkurve und der guten Leistung gegen Überruhr war die Hoffnung auf einen Erfolg für das „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Alpen/Rheinberg berechtigt. Bei einem Sieg hätten sich die TSVerinnen im breiten Mittelfeld eingeordnet und vor allen den Abstand zu den abstiegsgefährdeten Plätzen vergrößert. Das alles anders kam, hat vielschichtige Gründe. Ein Zuschauer fasste das Spiel ernüchternd mit den Worten zusammen: “Das war keine Werbung für den Handball!“ So gab es handballerische Magerkost von beiden Teams, das zeigen Halbzeit- und Endresultat. Wo man in der Vorwoche bereits in den ersten fünf Minuten fünf Treffer erzielte, waren es hier gerade mal sieben im ersten Durchgang.

Dann führte der Gegner im zweiten Durchgang erstmals mit 10:9 und in der 45. Minute mit 14:10. Obwohl noch fünfzehn Minuten zu spielen waren, fanden die TSVerinnen keine geeigneten Mittel, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Dabei fehlte es auf Seiten des TSV im Angriff wieder an den „Basics“. Zu selten schafft der Rückraum einen effektiven Druckaufbau, so kommt es schlussendlich zu nur wenigen zwingenden Aktionen. Selbst das hätte aber hier noch für einen Sieg reichen können, aber mit einer Siebenmeter-Quote von zwei aus sieben werden die Mängel auch hier deutlich. So wird der TSV-Kahn sich zunächst auch weiter in schwierigen Fahrwasser bewegen und kann sich hoffentlich aus eigener Kraft bald wieder heraus manövrieren.


22.10.22 

TSV Kaldenkirchen – HSV Überruhr 4  25:24 (13:14)

Ein kleiner Befreiungsschlag gelang den TSVerinnen mit dem 25:24 Erfolg gegen Überruhr. Nachdem der Start in diese Saison eher wenig erfolgreich war, zeigen die letzten Partien einen erfreulichen Aufwärtstrend. Dabei mussten die Blau-Weißen in diesem Spiel zusätzlich zu den bekannten Ausfällen auf zwei weitere Leistungsträger verzichten. Aber wie es sich häufig in solch gefühlt aussichtslosen Situationen zeigt, kann das bei den Verbliebenen auch zusätzliche Kräfte freisetzen. So begann die Partie zunächst mit einem offenen Schlagabtausch und insgesamt zehn Toren (5:5) in den ersten fünf Minuten. Danach waren es etwas überraschend die TSVerinnen, die mit dem 9:6 einen ersten kleinen Vorsprung erzielten. Der war jedoch nur von kurzer Dauer, und bis zur Pause war das Spiel anschließend ausgeglichen.

Der zweite Durchgang begann ähnlich wie die erste Halbzeit. Wieder war es der TSV, der mit 16:14, 17:15 und 18:16 vorne lag. Das lag unter anderem an Nele Heynen, die auf Rechtsaußen aushelfen musste und dort einen „Sahnetag“ erwischt hatte. Immer wieder von den Mitspielerinnen gut freigespielt traf sie in gewohnt unaufgeregter Manier mit variablen Wurfbildern. Das war aber nur ein Puzzleteil für den Erfolg. Insgesamt waren es Teamgeist und mannschaftliche Geschlossenheit, die schlussendlich den Erfolg herbeiführten. Dazu verwandelte Janine Mora sicher vom Kreis und von der Siebenmeter-Linie, und LvH setzte sich mehrfach im Rückraum gut in Szene. So ließen sich die Blau-Weißen auch nicht von den zwischenzeitlichen Rückständen beim 18:20, 20:22 und 22:24 fünf Minuten vor dem Ende verunsichern. In den Schlussminuten war es Marie Färvers, die Verantwortung übernahm und auch aus schwierigen Positionen die Anschlusstreffer sowie den Siegtreffer erzielte. Das war eine Punktlandung. Wäre jetzt schön, wenn die TSVerinnen diesen Teamgeist auch in den kommenden Spielen um Unterstützung bitten könnten. Nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Wochenende gegen Alpen/Rheinberg.   


01.10.22

VfL RheinhausenTSV Kaldenkirchen 22:22 (11:16)

Gegen den Tabellennachbarn aus Rheinhausen hatten sich die TSVerinnen einiges vorgenommen. Schon das vorangegangene Spiel beim Tabellenführer aus Rhede deutete einen Anstieg der Formkurve an, und das setzte sich zunächst auch in Rheinhausen fort. Vor allem die offensiv ausgerichtete Deckung gegen die wurfstarken Gastgeber war ein gutes taktische Mittel, um die Partie nach zwanzig Spielminuten beim 9:9 noch offen zu halten. Danach folgte die wohl stärkste Phase der Blau-Weißen, bei denen sich Maren Remarque in guter Torlaune zeigte. Sie sorgte für die zwischenzeitliche 13:9 Führung fast im Alleingang. Und bis zur Pause kam es noch besser, mit einem komfortablen 16:11 ging es zum Seitenwechsel. Man machte da weiter, wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte. Bereits nach fünf Minuten der zweiten Halbzeit führte der TSV mit 19:12. Das sah doch alles gut aus, anscheinend zu gut. Spiel abgehakt, hoch die Hände, Wochenende. Individueller, mannschaftlicher und taktischer Blackout, so kann man vielleicht das letzte Spielviertel am ehesten beschreiben. Wenn man resümiert, dass die TSVerinnen in den letzten 25 Minuten nur drei Treffer erzielten, erübrigen sich weitere Kommentare. Am Ende ist mit dem 22:22 wenigstens ein Pünktchen gerettet. Das bleibt positiv festzuhalten und sollte Ansporn für die nächste Herausforderung gegen Überruhr sein, es besser machen zu wollen.


17.09.22 

HC TV Rhede – TSV Kaldenkirchen  20:17 (9:9)

In Rhede hängen die Kirschen bekanntlich hoch, am Ende zu hoch für den TSV. Dabei spielte man ungefähr fünfzig Minuten durchaus auf Augenhöhe und hatte sich nach einem 14:11 Rückstand Mitte der zweiten Hälfte wieder auf 14:14 herangekämpft, wobei man zuvor schon einen Strafwurf ausgelassen hatte. Aber das war wohl die entscheidende Spielphase rund um die 45. Minute, die das Pendel zugunsten der Gastgeber ausschlagen ließ. In doppelter Überzahl wurde auf Seiten des TSV zunächst ein weiterer Strafwurf nicht verwandelt und in der Folge reichte es in der verbleibenden Zeit der Überzahl auch nur zu einem Treffer. Danach gerieten die TSVerinnen dann in Unterzahl und Rhede nutzte die Gelegenheit, um aus dem 14:15 Rückstand eine 16:15 Führung zu machen. Kurz darauf fiel dann auch noch das 17:15. Und auch nach dem 20:16 für Rhede waren noch sechs Minuten zu absolvieren, aber am Ende reichte es nur noch zu einem einzigen Tor für die Blau-Weißen. 20:17 siegt Rhede. Torhüterin Melissa Tlotzek war die herausragende Akteurin beim TSV. Nun kommt es am kommenden Wochenende zum „Kellerduell“ gegen den ebenfalls noch sieglosen SV Heißen. Das wird in jedem Fall eine richtungsweisende Partie, nicht nur für die TSVerinnen.


09.09.22

TSV Kaldenkirchen – HSG Hiesfeld/Aldenrade 2 15:25 (8:13)

Auch das erste Heimspiel gegen die Reserve aus Hiesfeld war für die TSVerinnen mehr eine Lehrstunde. Dabei waren die ersten zwölf Minuten bereits ausschlaggebend für den weiteren Spielverlauf. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits mit 8:1 und die Partie war praktisch gelaufen. Die TSVerinnen ließen in diesen Anfangsminuten alles vermissen. Sowohl ungenügende Defensivarbeit als auch fehlende Abschlussqualität waren bezeichnend für die aussichtslose Lage. Im zweiten Viertel kam der TSV dann besser in Tritt und konnte das Ergebnis bis zum 8:13 Pausenstand etwas freundlicher gestalten. Auf weniger als vier Tore Differenz kamen die Blau-Weißen aber auch im zweiten Durchgang nicht mehr heran, bevor sie dann im Schlussviertel wieder abreißen ließen. Auch wenn die 15:25 Niederlage sicherlich am Ende um einige Tore zu hoch ausfällt, darf das nicht über die derzeitigen Defizite hinwegtäuschen. So wurde unter anderem auch kein Siebenmeter-Strafwurf verwandelt. Bleibt festzuhalten, dass es erfreulicherweise dennoch neun verschiedene Torschützinnen gab. Zudem gab Safa Kacimi im TSV-Tor einen tollen Einstand mit einigen guten Paraden.

Die kommende Aufgabe in Rhede wird für die TSVerinnen nicht leichter werden. Aber vielleicht kann man dort ja mal von Beginn an mitspielen, dann geht vielleicht auch nach hinten raus noch etwas.


06.09.22

Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren „Weiß-Blau TSV“

In der zehnten Saison für die erste Frauenmannschaft des TSV am Start ist Nora Hoppmanns.

Danke dafür und weiter so!

Nora kam in der Jugend (seit 2011/12) zum TSV, und spielte ab der Saison 2013/14 mit Doppelspielrecht auch bei den „Seniorinnen“.  Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und hoffentlich noch viele Tore, vor allen aber viel Spaß mit dem Team.


04.09.22 

TV Borken – TSV Kaldenkirchen  32:22 (16:15)

Da hatten sich die TSVerinnen zum Saisonstart sicher einen anderen Ausgang in Borken gewünscht. Aber diese Partie deutet schon auf einen zu erwartenden schwierigen Saisonverlauf für die Blau-Weißen hin. Konnte man noch in der Vorsaison personell „aus dem Vollen“ schöpfen, hat sich das für diese Spielzeit grundlegend geändert. Gleich mehrere Spielerinnen fehlen derzeit aus den unterschiedlichsten Gründen. Mit Luisa Engels, die nach einer schweren Knieverletzung wohl nicht mehr zur Verfügung steht, fehlt unter andern die bislang wurfstärkste Rückraumspielerin. So ist der Kader um sechs Spielerinnen geschrumpft, und in Borken konnte man nur mit elf Spielerinnen auflaufen. Dort spielte man dann zumindest eine Halbzeit lang auf Augenhöhe mit, wobei der 16:15 Pausenstand schon andeutete, dass man in der Abwehr zulegen werden müsse. Das konnte leider im zweiten Durchgang nicht umgesetzt werden. Und es kam noch schlimmer, weil man auch im Angriff zunehmend unkonzentrierter spielte und den Gegner zu einfachen Toren einlud. So nutzte Borken gleich nach der Pause zwei aufeinanderfolgende Zeitstrafen gegen den TSV, um nach dem 17:17 mit 21:17 in Führung zu gehen. Anschließend gelang mit dem 22:17 bereits eine kleine Vorentscheidung. Über 27:18 und 29:19 ging dann aber nach hinten raus nichts mehr für den TSV.

Auf Seiten des TSV überzeugte vor allen Maren Remarque, die allein die Hälfte (11) aller TSV-Tore erzielte. Daneben war Nora Hoppmanns (5) wurfstärkste Spielerin.

Die 32:22 Niederlage fällt entsprechend deftig aus und kann von den TSVerinnen hoffentlich richtig gedeutet werden im Hinblick auf die nächsten anstehenden Aufgaben, die es allesamt in sich haben.

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