Handballabteilung

27.11.21

TSV Kaldenkirchen – HSV Dümpten 25:22 (12:12)

Im Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten trafen die beiden statistisch besten Defensiven der Liga aufeinander. Das Endergebnis verwundert dementsprechend nicht, denn das Spiel war geprägt von starken Torhüterleistungen und eben starken Deckungssystemen.
Leider musste der TSV neben den Langzeitverletzten erneut Ausfälle kompensieren. Neben Niek Kuik fehlten die beiden Keeper Christian Thommessen und Till Deckers. Glücklicherweise konnte Guus Killars nach seiner Knieblessur wieder die Schuhe schnüren. Zudem gab Neuzugang Peet Rongen sein Debüt im blau-weißen Dress.
Die Partie begann schleppend und verlief zunächst ausgeglichen. Bis zur 10. Minute, denn da mussten die Grenzstädter die nächste Hiobsbotschaft in Kauf nehmen. Guus Killars landete nach seinem zweiten Torerfolg unglücklich und verletzte sich erneut an seinem lädierten Knie. Auch wenn eine Diagnose noch aussteht, wird er der Mannschaft vermutlich Monate fehlen. Sehr bitter! In Folge dessen war der Hesse-Sieben der Schock anzumerken, denn beste Torchancen wurden vergeben, sodass sich die Gäste über 4:6 auf 7:10 absetzen konnten. In dieser Phase wurde zudem Mathias Grewe nach einem Schlag in das Gesicht von Nils Coenen vom Platz gestellt. Die Gäste mussten hier erstmals ihrer harten Deckung Tribut zahlen. Dank einer Energieleistung konnte der TSV bis zur Halbzeit wieder aufschließen und es ging mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff begann die stärkste Phase im Spiel der Kaldenkirchener. Zwei Spieler stachen in diesen Minuten heraus. Routinier David Mattke zeigte reihenweise Glanzparaden und ließ die Rothosen verzweifeln. Er avancierte mit dieser Leistung sicherlich zum „Man of the Match“. Vorne übernahm Nils Coenen die Verantwortung. Unter anderem erzielten er zwischen der 32. und 34. Spielminute 3 Treffer in Serie. Über ein 17:13 stellte Lukas „Ronny“ Schuermanns in der 43. Minute auf 20:14. Es roch bereits nach Vorentscheidung, zumal die Kaldenkirchener Defensive lediglich 3 Gegentreffer in den ersten 15 Minuten nach der Pause zulaß.
Doch trotz eines erneuten Gesichtstreffers gegenüber Nils Coenen und der nachfolgenden Roten Karte gegen Marvin Hentzschel gaben sich die Gäste nicht auf. Auch weil der TSV erneut besten Torchancen nicht verwertete, entwickelte sich in der Schlussphase ein Krimi. Eine 2-minütige Überzahl und zwei glasklaren Einwurfmöglichkeiten, verloren die Blau-Weißen mit 0:2, was den Zwischenstand von 23:22 in der 57. Spielminute zur Folge hatte. Dümpten verlor allerdings bei eigenem Ballbesitz den Ball, sodass Freddi Rosati im Gegenzug den so wichtigen Treffer zum 24:22 erzielte. Ein sinnbildlicher Torerfolg für den heutigen Abend, denn endlich schaffte es der TSV eine Vielzahl von Torchancen über die Außen zu kreieren. Manu Lösche machte 30 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf und der Sieg wurde gemeinsam mit den Zuschauern gefeiert.
Nach dem Spiel war erstmal Durchatmen angesagt, denn das war wirklich ein hartes Stück Arbeit. An dieser Stelle müssen wir unserer linken Klebe im Rückraum Guus Killars eine gute Besserung wünschen. Seinen Ausfall wird der TSV nur schwer kompensieren können. Am kommenden Samstag geht es mit dem Auswärtsspiel in Oberhausen weiter.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Felix Mach (vielen Dank für die Unterstützung!) (beide TW), Nils Coenen (7), Steffen Coenen, Guus Killars (2), Mathis Coenen (2), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (1), Peet Rongen, Maik Tötsches (5), Manuel Lösche (1), Clim Smits (1), Christoph Mönicks (1), Frederik Rosati (3).

06.11.21

TSV Kaldenkirchen – Treudeutsch Lank 25:28 (14:14)

Unerklärlicher Auftritt

Kollektives Versagen gegen Treudeutsch Lank – Der TSV Kaldenkirchen ist kein Spitzenreiter der Handball Verbandsliga mehr. Die Hesse-Schützlinge unterlagen nach teils desaströser Vorstellung dem Gast aus Lank mit 25:28 (14:14).
Auf beiden Seiten mussten die Trainer mehrere Ausfälle kompensieren, beim TSV war dies neben den (Langzeit-)Verletzten Nils König, Till Deckers, Thomas Heyer und Guus Killaars auch Maik Tötsches, der zwar in der zweiten Halbzeit zu einem Kurzeinsatz kam, sich jedoch in der letzten Aktion des Donnerstagstrainings verletzte hatte und auch nicht wirklich belastbar war.
Den Spielbeginn verschliefen die Gastgeber direkt, Lank führte schnell mit 3:1 und 6:3. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff waren die Grenzstädter nicht wiederzuerkennen, die Spielidee des Trainers konnte überhaupt nicht umgesetzt werden.
Mitte der ersten Halbzeit war beim 8:8 dennoch der erste Ausgleich hergestellt, beim 12:11 ging Kaldenkirchen sogar erstmals in Führung. Zu seinem Spiel gefunden hat der TSV trotzdem nicht, im Angriff blieb vieles Stückwerk. Folgerichtig ging es mit einem 14:14 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild wie zu Beginn des Spiels, die Gäste aus dem Rhein-Kreiss Neuss spielten frei auf und gingen mit 16:14 in Führung.
Nach dem erneuten Ausgleich (17:17, 36. Minute) ging es dann mehr oder weniger Tor um Tor, bis Kaldenkirchen sich nach dem 25:25 (56. Minute) aus der Torstatistik verabschiedete. Abwehr und Keeper von Lank konnten den Kasten die letzten Minuten vernageln.
Alles in allem ein verdienter Auswärtssieg, beim TSV konnte kein Spieler seine Normalform erreichen.
In der Trainingswoche gilt es nun einerseits den Samstagabend aufzuarbeiten, andererseits aber auch den Fokus auf die Auswärtsaufgabe beim SV Neukirchen zu legen.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (2), Christoph Mönicks, Mathis Coenen (7), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (2), Maik Tötsches, Niek Kuik (3), Manu Lösche (2) , Clim Smits (1), Freddi Rosati (2).

07.11.21

Tschft. St. Tönis – TSV Kaldenkirchen 26:33 (13:13)

Hauptsache zwei Punkte links…so oder so ähnlich könnte die Überschrift für das sonntägliche Auswärtsspiel des TSV Kaldenkirchen in St. Tönis heißen.
 
Am Ende konnte zwar ein 33:26 (13:13) Auswärtssieg verbucht werden, lange Zeit sah es jedoch nicht danach aus.
Trainer Volker Hesse hatte auf Grund der vielen verletzten Spieler, nur eine Trainingseinheit unter der Woche abhalten können; bis auf die Langzeitverletzten Thomas Heyer und Nils König mussten beim Spiel auch Guus Killaars und Till Deckers passen und gleich mehrere Spieler angeschlagen ins Spiel gehen.
Der TSV erwischte einen guten Start ins Spiel, eine 5:2-Führung in der achten Spielminute sollte dann allerdings der höchste Vorsprung für lange Zeit sein. Über die Stationen 7:5 und 10:10 ging es mit einem 13:13 Unentschieden in die Halbzeitpause. Hesse war überhaupt nicht zufrieden, vor allem die Deckungsleistung bemängelte er. „Wir haben uns am Donnerstag und mit Videos auf die Spielanlage von St. Tönis vorbereitet und haben es dennoch nicht geschafft das Spiel des Gegners zu unterbinden.“, so Hesse.
 
Auch im Angriff lief nicht so viel wie gewohnt zusammen, technische Fehler und Fehlwürfe schlichen sich immer wieder ein. Insgesamt agierten die Grenzstädter in Einzelaktionen und wirkten zunehmend verunsichert. Ausnehmen musste man jedoch Kapitän Steffen Coenen, er versuchte aufopferungsvoll den TSV zurück in die Spur zu bringen, indem er immer wieder Verantwortung übernahm, das Spiel lenkte und mit gutem Beispiel voran ging.
Bemerkenswert war es dann, dass die Mannschaft nach der Halbzeit in der Lage war, den Schalter umzulegen , ihrem Kapitän zu folgen und zu ihren Stärken zurückzufinden: in der 39. Minute konnten sich die Grenzstädter erstmals auf vier Tore (22:18) absetzen. St. Tönis konnte diesen Rückstand in der restlichen Spielzeit nicht mehr verkürzen, im Gegenteil. Der TSV baute den Vorsprung in den letzten zehn Minuten bis auf sieben Tore und den letztlich verdienten 33:26-Endstand aus.
 
Unter der Woche heißt es nun wieder Wunden lecken, denn am kommenden Samstag zur gewohnten Heimspielzeit um 19:00 Uhr empfängt der TSV dann Treudeutsch Lank in der „Hölle West“ und sollte diesen Gegner nicht unterschätzen.
 
Es spielten und trafen:
David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (6), Steffen Coenen (5/1), Christoph Mönicks, Mathis Coenen (9/3), Lukas Schuermanns (1), Mika Kamps (1), Maik Tötsches (5/1), Niek Kuik (4), Manu Lösche, Clim Smits (2), Freddi Rosati.

30.10.21

TSV Kaldenkirchen – HC TV Rhede 31:19 (15:9)

Nach der Pokalniederlage gegen Ratingen ging es für den TSV bereits 2 Tage später mit dem Heimspiel gegen den HC TV Rhede weiter. Den Gästen, welche mit bereits 7 gewonnenen Punkten sicherlich Selbstvertrauen mitgebracht hatten, ließen die Grenzstädter keine Chance. Eine mannschaftlich geschlossene Leistung legte den Grundstein für den 5. Sieg in Serie.
 
Die Vorzeichen standen aufgrund der bekannten Verletztenproblematik nicht gut. Zu den bereits bekannten Fällen (König, Heyer) kamen die Ausfälle von Christian Thommessen und Mika Kamps dazu. Als auch noch die beiden Linkshänder Guus Killars und Lukas Schuermanns in der Anfangsphase verletzt die Platte verließen, wurde es personell eng für Trainer Volker Hesse, zumal auch Clim Smits und Manu Lösche bereits vor Beginn der Partie angeschlagen waren.
Nichtsdestotrotz starteten die Blau-Weißen hellwach und legten einen perfekten Start hin. Angeführt vom jungen Spielmacher Mathis Coenen (Foto by: Bianca Kaules) stellten die Gastgeber nach sieben Spielminuten auf 5:0. Leider riss danach ein wenig der Spielfluss, was sicherlich auch mit der Verletzung von Guus Killars zusammenhing. Die Gäste konnten in der Folge zum 7:7 ausgleichen. Nach einem Timeout, fanden die Hausherren zurück in die Spur und schalteten einen Gang höher. Mit Konsequenz in Deckung und Angriff konnte die Führung bis zum Halbzeitpfiff auf 15:9 ausgebaut werden. Ein wichtiger Akteur hierbei war Goalkeeper Till Deckers, der einige spektakuläre Paraden bot und während seines 45 minütigen Einsatzes eine überragende Leistung zeigte. Leider musste auch er im Folgenden verletzungsbedingt ausgwechselt werden.
 
Was in der ersten Halbzeit funktionierte, führten die Grenzstädter in der 2. Hälfte fort. Die Abwehrreihe agierte weiterhin hellwach und hatte den starken Rückraum der Gäste im Griff. Die Heimmannschaft agierte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr flexibel, obwohl viele Spieler auf für sie ungewohnten Positionen eingesetzt wurden.
 
Neben der bereits bekannten Personalsituation musste im letzten Viertel auch der bis dato gewohnt stark spielende Maik Tötsches beeinträchtigt ausgewechselt werden.
Trotzdem gab es am gestrigen Abend für keinen Zuschauer mehr Zweifel welche Mannschaft nach 60 Minuten als Sieger vom Platz gehen wird.
Bei den Grenzstädtern konnten fast alle Spieler gleichermaßen einnetzen und jeder „noch Agierende“ wusste in verschiedenen Szenen zu überzeugen. Insbesondere vor dem Verletzungshintergrund eine sehr geschlossene, aufopferungsvoll kämpfende und starke Mannschaftsleistung des TSV.
Diese mannschaftliche Geschlossenheit wird in den kommenden Wochen ein wichtiger Schlüssel sein, um weiter Teil der Spitzengruppe der Verbandsliga zu bleiben.
Am kommenden Sonntag gastieren die Kaldenkirchener als aktueller Tabellenführer bei der Tschft. St.Tönis. Die Mannschaft von Trainer Cutura wird von vielen Beobachtern der Liga zum erweiterten Kreis um den Aufstieg gezählt und wird sicherlich ein echter Prüfstein für den TSV werden. Bis dahin gilt es die Wunden zu lecken und Verletzungen auszukurieren auch wenn jetzt schon klar ist, dass der TSV auf diverse Spieler verzichten muss.
 
Es spielten und trafen:
Till Deckers, David Mattke (beide TW), Nils Coenen (6), Steffen Coenen (1), Guus Killars (1), Mathis Coenen (7), Lukas Schuermanns, Maik Tötsches (6), Niek Kuik (1), Manu Lösche (2), Clim Smits (2), Christoph Mönicks (1), Freddi Rosati (4).

28.10.21

HVN – Pokal

TSV Kaldenkirchen – Interaktiv . Handball 24:35 (10:20)

Nach einem sehr starken Auftakt (6:3 Führung) leistet sich der TSV katastrophale 15 Minuten bis zum Halbzeitpfiff. Die Routiniers des Regionalligisten nutzen dies eiskalt aus und bestrafen jeden Fehler mit lehrbuchartigen Tempogegenstößen.

Die Messe war zum Halbzeitpfiff gelesen, allerdings steckten die Blau-Weißen nicht auf und boten dem Favoriten Paroli. Letztlich bleibt eine tolle Erfahrung für die Mannen von Volker Hesse und der Glückwunsch an Ratingen zum verdienten Sieg.

Der Fokus lag bereits in der Besprechung nach der Begegnung voll und ganz auf den kommenden Meisterschaftsspiel gegen den HC TV Rhede. Samstagabend, 19 Uhr, Hölle West!


02.10.21

TV Aldekerk 2 – TSV Kaldenkirchen 22:37 (10:20)

Der TSV setzt ein dickes Ausrufezeichen und fährt einen nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Sieg in Aldekerk ein.
 
Dabei standen die Vorzeichen nicht wirklich gut, denn neben Nils König fehlten den Grenzstädtern Niek Kuik und der zwar mitgereiste, allerdings verletzte Keeper Christian Thomessen. Die Gastgeber starteten hingegen mit Manuel Stelzhammer, welcher in den letzten Jahren stets zu den besten Torschützen der Verbandsliga zählte.
Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel, bei dem die „Pink-Blauen“ den Ton angaben. Aus einer aufmerksamen und aggressiven Deckung heraus, konnten Ballgewinne verzeichnet werden und in Tore über den Tempogegenstoß umgemünzt werden. Über ein 2:6 wurde die Führung auf 5:10 ausgebaut (15. Minute). TVA-Coach Junkers versuchte durch eine Manndeckung gegen den treffsicheren Goalgetter Maik Tötsches (9) neue Impulse zu setzen. Diese Phase konnte die Mannschaft von Trainer Volker Hesse über das Kollektiv lösen, indem die Außenspieler frei gespielt wurden und kreative Lösungen von Mathis Coenen und Guus Killars gefunden wurden. Beim Stand von 10:20 war die Messe zum Halbzeitpfiff im Prinzip gelesen.
Spieler und Trainer waren sich in der Pause einig, dass nun nicht nachgelassen werden dürfe. Glücklicherweise konnte die Spannung gehalten werden und dem TVA wurde keinen Gelegenheit gelassen den Abstand zu verkürzen. Alle Spieler bekamen gleichermaßen Spielanteile und konnten ihre Akzente setzen, sodass die Führung sukzessive ausgebaut werden konnte. Aus dem starken Kollektiv kann sicherlich Mika Kamps hervorgehoben werden, weil er seine gute Wurfquote erneut bestätigte und satte 7 Treffer erzielte.
Dem TSV ist nun eine 3-wöchige Spielpause vergönnt, in der Blessuren auskuriert werden können und an taktischen Feinheiten gearbeitet werden kann. Weiter geht’s am 24.10.2021 bei der Tschft. Lürrip.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers (beide TW), Nils Coenen (3), Steffen Coenen (4), Guus Killars (5), Thomas Heyer (1), Mathis Coenen (5), Lukas Schuermanns, Mika Kamps (7), Maik Tötsches (9), Manu Lösche (1), Clim Smits (2), Freddi Rosati.

18.09.21

TuS Lintorf 2 – TSV Kaldenkirchen 25:30 (13:17)

Wie bereits veröffentlicht, fuhr der TSV einen recht ungefährdeten ersten Saisonsieg am späten Samstagabend ein. Als großer Wehmutstropfen bleibt dabei die schwere Knieverletzung von Nils König.
 
Die Mannschaft von Coach Volker Hesse startete, ohne den verletzten Clim Smits und die beiden verhinderten Keeper David Mattke und Till Deckers, druckvoll und hellwach in die Begegnung. Aus einer variabel auftretenden Deckung heraus wurden die Angriffe sauber vorgetragen und vor allem durch Freispielen der Außenspieler Torerfolge erzielt. Über ein 0:5 baute der TSV seine Führung durch den Treffer von Maik Tötsches in der 15. Minute auf 2:8 aus. Es schien ein runder und überlegener Auftritt der Gäste zu werden.
Doch kurze Zeit später riss der Faden im Spiel der Grenzstädter. Dies hatte ganz offensichtlich auch mit der Verletzung von Nils König zu tun, welcher zuvor ein hervorragendes Spiel zeigte und die Mannschaft auf der Rückraummitteposition ausführte. In einem Zweikampf wurde er während der Landephase von einem Gegenspieler geschubst, sodass er unkontrolliert landete und sich dabei das Knie verdrehte. Geahndet wurde diese Aktion durch die Schiedsrichter nicht. Als Handballspieler merkt man recht schnell, wenn sich ein Mitspieler eine schwere Verletzung zuzieht und jeder Blau-Weiße hatte in diesem Moment genau dieses Gefühl. Nils wurde durch Verantwortliche in der Halbzeitpause in Richtung Krankenhaus verbracht. Eine Diagnose steht weiterhin aus.
Zurück zum Sportlichen… Während der TSV seinen Spielfluss anschließend vergeblich suchte, drehten die Gastgeber angeführt von Routinier Gerrit Kuhfuss auf. Eben dieser erzielte in der 27. Spielminute den Anschlusstreffer zum 12:13. Glücklicherweise konnten unsere Mannen hiernach durch starke Einzelaktionen bis zur Pause auf 13:17 stellen.
Nach der Halbzeitpause spielten die Kaldenkirchener zunächst wie aus einem Guss. Guus Killars, Mathis Coenen und der erneut treffsichere Mika Kamps verdienten sich hierbei Bestnoten. Auch Christian Thommessen konnte sich ein ums andere Mal auszeichnen. Dies hatte zur Folge, dass die Partie spätestens in der 47. Minute (17:26) entschieden war. Leider schlichen sich hiernach altbekannte Fehler im Spiel des TSV ein. Schwache Chancenverwertung, technische Fehler und zu frühe Torabschlüsse luden den TuS ein das Spielergebnis angenehmer zu gestalten. Dennoch stand am Ende ein teuer bezahlter und recht deutlicher erster Saisonsieg. Was zählt sind die zwei Punkte.
Sobald wir näheres zur Verletzung von Nils wissen, werden wir es euch auf diesem Wege mitteilen.
Am kommenden Wochenende empfangen wir zu gewohnter Uhrzeit (19:00 Uhr) die HSG Wesel und setzen alles daran, den zweiten Saisonsieg einzutüten.
Es spielten und trafen:
Christian Thommessen (TW), Nils Coenen (3), Steffen Coenen (3), Guus Killars (4), Thomas Heyer (1), Mathis Coenen (3), Lukas Schuermanns (3), Mika Kamps (5), Maik Tötsches (5), Manu Lösche, Nils König (2), Freddi Rosati (1).

14.09.21

1.Herren

Krefeld-Grenzland Pokal 2019/20

Kreispokalsieger 2019/20

ist der

TSV Kaldenkirchen

Herzlichen Glückwunsch!


11.09.21

TSV Kaldenkirchen – HSG VeRuKa 26:27 (14:12)

Die Vorfreude auf das Auftaktspiel war riesig, die Halle war gut besucht, die Zuschauer haben attraktiven Tempohandball geboten bekommen und zwei Teams auf Augenhöhe gesehen, doch leider musste sich der TSV in letzter Sekunde der HSG VeRuKa geschlagen geben.

Doch der Reihe nach…
Beiden Mannschaften war insbesondere in den Anfangsminuten der Respekt voreinander anzumerken. Gepaart mit hochmotivierten Abwehrreihen war dies wohl auch der Grund, weshalb die Torproduktion auf beiden Seiten sehr langsam anlief (8. Spielminute: 2:2).
Den Zuschauern boten sich zwei Mannschaften, welche eine recht unterschiedliche Spielphilosophie aufwiesen. Die Gäste lebten insbesondere in Durchgang eins von ihren Treffern aus der Distanzwurfszone. Der TSV zeigte attraktiven Tempohandball und stellte die unbeweglichere HSG mit schnellen Stoßbewegungen vor Probleme. Kein Team konnte sich absetzen und es schien schnell klar zu werden, dass die Begegnung auf des Messers Schneide verlaufen würde. Nach einem 8:10 für die Gäste, stellte Nils König in der 29. Minute sogar auf 14:11 für den TSV. Mit einem 14:12 ging es zum Halbzeittee. Rückblickend hätte der TSV sogar eine höhere Führung herausspielen können, denn es wurden Gelegenheiten der Kategorie 100% liegen gelassen.

Der TSV machte nach der Halbzeitpause da weiter, wo er aufgehört hatte. Ballgewinne wurden in Treffer über den Tempogegenstoß umgemünzt. 17:13 nach 37. Spielminuten. Bis knapp 15 Minuten vor Abpfiff war der TSV optisch die überlegene Mannschaft (21:18). Doch leider fand die Defensive der Mannschaft von Volker Hesse keine Lösung, um den Rückraumshooter Mirko Krogmann zu stoppen. Der Rückraumrechte erzielte sagenhafte 14 Treffer an diesem Abend und war die Lebensversicherung der Gäste. Mit Beginn der Crunchtime riss leider der Faden im Spiel der Blau-Weißen. Unüberlegte Abschlüsse und technische Fehler brachten die HSG wieder zurück ins Spiel. 4 aufeinander folgende Treffer der Gäste waren die Folge (21:22).

In den letzten Minuten der Begegnung legte jede Mannschaft maximal einen Treffer vor. Im Gegenangriff fiel meist der erneute Ausgleich. So blieb VeRuKa nach dem 26:26 Ausgleich durch Guus Killars 30 Sekunden vor Schluss der letzte Angriff. Nach erfolgter Auszeit wurde Nils Coenen 12 Sekunden vor Schluss nach einem Foul an Mirko Szymanowicz für 2 Minuten vom Platz gestellt. Eine viel zu harte Entscheidung der Schiedsrichter, welcher mit diesem Pfiff ihrer Linie allerdings treu blieben. Nachfolgend traf natürlich Krogmann zum umjubelten 26:27 in letzter Sekunde. Sehr, sehr bitter aus Sicht der Grenzstädter.

Was bleibt festzuhalten nach einer so unglücklichen und gleichermaßen vermeidbaren Niederlage? Spielerisch hat sich die Mannschaft trotz Coronapause weiter entwickelt. Das hat teilweise wirklich Spaß gemacht. Doch alle Beteiligten müssen künftig in den entscheidenden Minuten von engen Begegnungen einen kühlen Kopf bewahren und die Emotionen etwas nach hinten stellen. Nur so können die Spitzenspiele erfolgreich gestaltet werden.
Samstag um 20:00 Uhr gastiert man bei der Reserve des TuS Lintorf. Dort sollen die ersten Punkte der Saison gesammelt werden.


Turniersieger in der „Hölle West“

Am vergangenen Sonntag stand ein Highlight der diesjährigen Vorbereitungen an: Unter entsprechenden Pandemieauflagen trafen sich die Mannschaften von Rot Schwarz Aachen (Oberliga Mittelrhein),  DFS Arnheim, Dynamico OSS (beide Ehrendivision, höchste Spielklasse in den Niederlanden) und unsere Erste zum sportlichen Vergleichswettkampf in der Hölle West. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ mussten die Mannschaften gegeneinander antreten. Spielzeit 1 x 30 Minuten. 

Schon nach den ersten Partien war festzustellen, dass sich alle Teams auf Augenhöhe begegneten und es dementsprechend spannende Spiele wurden.

Die blau-weißen Anhänger freute dabei besonders, dass ihre Mannschaft den besten Tag hatte und alle drei Spiele für sich entscheiden und entsprechend den Turniersieg feiern konnte. 

Trainer Volker Hesse kommentierte das Turnier wie folgt: „Ich glaube dass wir eine rundum gelungene Veranstaltung gesehen haben. Die Möglichkeit in so kurzer Zeit, auf so viele verschiedene Spieler und Systeme zu treffen hat allen Beteiligten gute Ansätze für die Trainingsarbeit geliefert und alle Trainer sind ein Stückchen weiter, was ihre Vorbereitungserkenntnisse angeht.

Für meine Mannschaft hat mich das Ergebnis natürlich gefreut. Die Mannschaft und ich wissen solche Vorbereitungsergebnisse jedoch einzuschätzen, aber wir sehen auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Arbeit Früchte zu tragen scheint. Natürlich haben wir aber auch ein paar Dinge gesehen, an denen wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen!“

Plakate
Wir suchen Dich… !
Wir suchen Dich...1024
Eintrittspreise 2021
Dauerkarten 2021/22
Sitzplätze Tribüne
Tribuenensitzplan-2021

Copyright © 2011. Alle Rechte vorbehalten.