Handballabteilung

21.06.22

1.Herren

Saisonrückblick 2021/2022
 

Ein historischer Erfolg

 
Esko Bahn, Arno Heyer, Sebastian Gerits… Die Liste der Spieler, welche den Aufstieg mit dem TSV mal weniger knapp und manchmal haarscharf verpassten, ist lang. Einige dieser Legenden blickten bereits mit Vorfreude auf die Jubiläumsfeier nach 50 Jahren Verbandsliga. In der Saison 2021/2022 formte sich aufgrund von beständiger Arbeit allerdings eine Truppe, welche diese Prognosen zu Nichte machen würde. Nachdem COVID-19 den Handball lahmlegte und zwei Spielzeiten abgebrochen werden mussten, freuten sich alle Handballverrückten darauf wieder loszulegen. Zugegebenermaßen beeinflusste das Virus die Saison 2021/2022 weiterhin stark, weshalb eine Vielzahl von Spielen verlegt werden mussten. Diesen Umständen zum Trotz schien der Mannschaft spätestens mit dem 28:21 Heimsieg gegen den TV Kapellen in der Hinrunde klar zu werden: Wir können es dieses Jahr schaffen! Lediglich 3 Niederlagen erlaubte sich die Truppe von Volker Hesse letztlich und schrieb damit nach 42 Jahren Verbandsligazugehörigkeit blau-weiße Handballgeschichte.
Der Aufstiegsmacher
Er ist so etwas wie der Vater des Erfolgs – Coach Volker Hesse. Er gehört übrigens ebenfalls zu der bereits oben erwähnten Liste. 18 Jahre ist er bereits Mitglied beim TSV, spielte von 2004-2016 auf Linksaußen (432 Tore), bevor er von 2016-2020 als Co-Trainer und sportlicher Leiter fungierte. Vielleicht ist genau dies ein Mitgrund, weshalb er nach all den Jahren beim TSV weiterhin hungrig war und mittelfristig in die Oberliga aufsteigen wollte. Er führt weiterhin die Gespräche mit potentiellen Neuzugängen, kennt sich am Handball-Niederrhein bestens aus und er kennt vor allem seine Mannschaft. Denn zugegebenermaßen sind nicht alle Spieler in allen Lebenslagen immer leicht zu händeln. Durch eine Mischung aus Fokus und Spaß schien er die perfekte Mischung gefunden zu haben, um seine Jungs zum Aufstieg zu führen. Viele wissen nicht wieviel Zeit er tatsächlich für den seine zweite Familie opfert, doch die ein oder andere Überstunde war sicher dabei. Nicht umsonst scheint er fast jeden Winkel fremder Hallen auswendig zu kennen… Volker Hesse, der Aufstiegsmacher, ist aktuell der perfekte Trainer für den TSV.
Fundament Jugendarbeit
David Mattke, Christian Thommessen, Thomas Heyer, Freddi Rosati, Steffen Coenen, Christoph Mönicks, Till Deckers, Nils Coenen, Mathis Coenen, Mika Kamps und Ronny Schuermanns. All diese Akteure haben diverse Jugendmannschaften des TSV durchlaufen, bis auf einige kurze Intermezzos verbrachten sie ihr gesamtes Handballerleben in Kaldenkirchen. Die augefuchsten Mathematiker werden festgestellt haben, dass ganze 11 Spieler ihre Handballausbildung in der Grenzstadt genossen haben. Für einen kleinen Verein wie den TSV Kaldenkirchen ist dies ein fabelhafter Erfolg, zumal viele dieser Akteure zu den absoluten Leistungsträgern gehören. Was viele dieser Spieler eint, sind die Trainer, welche ihnen das Handballspielen beigebracht haben. André Coenen und Werner Mattke haben einen großen Anteil daran, dass der aktuelle Verbandsligameister über so viele Spieler aus dem eigenen Unterbau verfügt. Sie führten die Jahrgänge 1996/1997 und 1999/2000 erstmals in oberklassige Ligen. Der Jahrgang 2000 vollbrachte sogar das Kunststück fertig in Kooperation mit dem TV Aldekerk die Niederrhein-Meisterschaft nach Kaldenkirchen zu holen. Ohne ehrenamtliche Handballbegeisterte wie Coeno und Mottek, wäre wohl niemals eine so schlagkräftige Truppe zusammengewachsen. Zum eigenen Nachwuchs gesellten sich über die Jahre weitere Zugänge wie beispielsweise Tormaschine Maik Tötsches, der nun seit vielen Jahren blau-weiß trägt, bereits als Trainer beim TSV tätig war und aus der Ersten nicht mehr wegzudenken ist. Die Zuschauer freuts umso mehr, wenn waschechte Kaldenkirchener auf der Platte fighten.
Team Holland
Aus der Not eine Tugend gemacht – Kaum ein Sprichwort trifft wohl besser auf die deutsch-niederländische Erfolgsstory zu, als dieses. Bei der Suche nach talentierten Spielern konnten sich die TSV-Verantwortlichen bis vor wenigen Jahren lediglich östlich orientieren. Gen Westen schien sich die Grenze zur Niederlande als unüberwindbare Mauer aufzutürmen. Eigentlich grotesk, wenn man bedenkt, dass Testspiele gegen niederländische Mannschaften seit vielen Jahren einen fixen Termin in jeder Saisonvorbereitung darstellen. Wir schreiben das Jahr 2019: Der TSV kann in Person von Guus Killars erstmals einen echten niederländischen Hochkaräter vom blau-weißen Konzept überzeugen. Hätte man Volker Hesse damals gesagt, in seinem Aufstiegskader würden 2022 ganze vier niederländische Spieler ihren Platz finden, hätte er wohl mit dem Kopf geschüttelt. Guus Killars, Clim Smits, Niek Kuik und Peet Rongen – Klasse Handballer und einfach tadellose Typen. Und wenn wir schon von Sprichwörtern geschrieben haben, bleibt unvergessen: „Een gewonnen wedstrijd, is een goede wedstrijd“.
Verletzungssorgen
Keine erfolgreiche Saison ohne Rückschläge? Gleich am zweiten Spieltag erwischte es Ruckraumallrounder Nils König in Lintorf. Beim Landeversuch verdrehte er sich das Knie – Diagnose Kreuzbandriss! Für Nils sollte dies das Saisonaus bedeuten…
Nur wenige Tage später wurde bei Thomas Heyer nach anhaltenden Knieproblemen ein Meniskusschaden festgestellt. Er musste sich wie Nils König einer Operation unterziehen und fiel knappe 4 Monate aus. Gleich zu Saisonbeginn zeichneten sich Probleme ab, welche die Saisonziele hätten gefährden können. Glücklicherweise erklärte sich Christoph Mönicks bereit die Lücke am Kreis zu füllen und reiste teilweise aus Wuppertal zum Training an.
Noch in der Hinrunde dann die nächste Hiobsbotschaft: Leistungsträger Guus Killars fiel zunächst einige Spiel aufgrund von Knieproblemen aus. Bei seinem Comeback beim Heimspiel gegen Dümpten landete er auf dem lädierten Knie und erlitt ebenfalls eine Ruptur des Kreuzbandes.
Spielmacher Mathis Coenen war der nächste Kniepatient, indem er sich beim Sport im privatem Rahmen in der heißen Phase der Rückrunde einen Außenbandriss zuzog. Auch Abwehrexperte Clim Smits fehlte aufgrund von mehreren körperlichen Problemen über weite Strecken der Rückrunde.
Durch die kurzfristige Verpflichtung von Nelson Weisz konnten die personellen Probleme in der Rückrunde zumindest punktuell aufgefangen werden. Auch Niek Kuik, welcher ursprünglich nur sporadisch als Backup eingeplant war, musste häufiger ran als zuvor geplant. Im Großen und Ganzen war es letztlich wohl der Zusammenhalt des Teams, welcher die zuvor genannten Verletzungsprobleme auffangen konnte.
Das Team ums Team
Dieser Aufstieg wurde sicherlich nicht nur von der Mannschaft und ihrem Trainer vollbracht , denn das Team ist letztlich viel größer. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle raus an unseren Abteilungsleiter Friedbert Janßen, unsere Zeitnehmer und „Männer für alles“ Dirk „Dödel“ van Deursen, Frank Leven und Alex Hahn, unsere Starfotografin Bianca Fleuth, die Familie Welfens, unseren Hallensprecher Jonas Leven, die neugegründete medizinische Abteilung um Julius Gehring und Marcel Verstappen, Arno Heyer, Volker „Fox“ Terhaag und alle weiteren handballverrückten Blau-Weißen!
Ein Blick in die Zukunft
Und nun? Ein Blick auf die kommende Saison verspricht hochkarätige Gegner, welche der Mannschaft sicherlich in einigen Aspekten etwas voraus haben werden. Aber verstecken brauchen sich die Aufsteiger in der Oberliga sicherlich nicht. Dabei helfen wird dem TSV der doppelte Jens! In Rechtsaußen Jens Niehoff und Kreisläufer Jens Dauben konnte der TSV zwei echte Bereicherungen für sich gewinnen. Der Kader wird sich damit in der Breite als auch Tiefe weiter verstärken. Auch der großgewachsene Linkshänder Marc Koslowski will sich in der Vorbereitung in den Fokus spielen. Ansonsten bleiben bis auf Clim Smits alle Akteure an Bord. Clim möchte sich vorerst aus dem Handball zurückziehen, ein offizielles Karriereende hat er allerdings noch nicht ausgesprochen…
Ein Großteil der Mannschaft wird die Saison 2021/2022 in zwei Wochen auf Mallorca ausklingen lassen, bevor es Ende Juni bereits wieder losgeht. Zunächst ruft die Jahnkampfbahn, wo wie jedes Jahr die konditionellen Grundsteine gelegt werden. Liebe Grüße an dieser Stelle an unsere Fußballer, wir sehen uns auf dem Platz 😎
Wir freuen uns schon jetzt auf die erste Oberligasaison der Vereinsgeschichte!

21.05.22

TSV Kaldenkirchen – TV Aldekerk 25:21 (13:11)

One Last Dance in der Hölle West – Der Verbandsligadino verabschiedet sich nach 42 Jahren mit einem Heimsieg aus der Verbandsliga und feiert mit seinen Fans ein feucht-fröhliches Saisonabschlussfest.
 
Die Rahmenbedingungen hätten besser nicht sein können: Zoran öffnet aus nostalgischen Gründen seine Imbissbude vor der Halle, Fernsehstar „Clausi“ (bekannt aus Ab ins Beet) heizt die Zuschauer gemeinsam mit unserem Jonas Leven als Hallensprecher ein, die neue Musikanlage wurde extra unter der Woche installiert, der Pavillon steht, Kaltgetränke sind zu Genüge verfügbar, langjährige Verantwortliche werden vor dem Anpfiff verabschiedet und der erste Vorsitzende des TSV, Dr. Paul Schrömbges, beglückwünscht die Mannschaft zur Meisterschaft. Was folgte war ein durchschnittliches Verbandsligaspiel, bei welchem die Hesse-Sieben nach 15. Minuten aufwacht und bis zur Pause eine 2-Tore-Führung erspielen kann. Bester Mann in Blau-Weiß war insbesondere in der Anfangsphase Till Deckers zwischen den Pfosten.
Über die gesamte Spielzeit konnten alle Spieler Einsatzzeiten sammeln und bekamen die Möglichkeit sich zu zeigen. Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gastgeber ihre starke Defensivleistung der gesamten Saison erneut bestätigen. Nach 45. Minuten war das Spiel quasi vorentschieden (20:15). Kreisläufer-Ass Thomas Heyer brillierte am Kreis und wurde für seine 6 erzielten Treffer zu Recht von den Fans mit Sprechchören bedacht. Als ganz großes Manko kann die schwache Chancenverwertung erwähnt werden, welchen den Heimsieg allerdings nicht gefährdete.
In der dritten Halbzeit konnten die Verbandsligameister ihre Leistung nochmals steigern. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte wurde bis in die Morgenstunden gebührend gefeiert. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Abteilungsleiter Friedbert Janßen, der gemeinsam mit seiner Ehefrau und der Familie Welfens die Rahmenbedingungen für den tollen Saisonabschluss gesteckt hat, bedanken. Ohne eure Organisation wäre dieser Saisonabschluss nicht möglich gewesen!
Es spielten und trafen:
Till Deckers, Christian Thommessen, David Mattke (alle TW), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (2), Nelson Weisz, Thomas Heyer (6), Mathis Coenen (5), Lukas Schuermanns (1), Mika Kamps, Peet Rongen, Maik Tötsches (5), Niek Kuik (2), Christoph Mönicks.
Ps: Foto by Bianca Fleuth

12.05.22

TuS TD Lank – TSV Kaldenkirchen 20:28 (10:12)

Im ersten Spiel nach dem feststehenden Aufstieg kann der TSV Revanche für die Hinspielniederlage nehmen und fährt einen letztlich souveränen Auswärtssieg in Lank ein. Die Bedingungen in der Sporthalle Forstenberg waren für beide Mannschaften schwierig. Aufgrund der steigenden Außentemperaturen hatte sich die Halle stark erhitzt. Den längeren Atem behielt dabei die Hesse-Sieben.
 
Die ersten Spielminuten gestalteten sich aus blau-weißer Sicht sehr zäh. Nach den Feierlichkeiten vom vergangenen Samstag schien die Mannschaft noch mit Spätfolgen zu kämpfen. So lief man nach 16 gespielten Minuten einem 7:4 Rückstand hinterher. Insbesondere im Deckungsverbund wurden die seitlichen Bewegungen vernachlässigt, sodass die Gastgeber einfache Treffer erzielen konnten. Mit der Einwechslung von Mathis Coenen und einer Umstellung auf eine offensivere Abwehrformation fanden die Grenzstädter in die Begegnung. Bis zum Ablauf der ersten Halbzeit konnte der Rückstand in eine 10:12 Führung umgemünzt werden. Spielerisch befand sich der Meister zu diesem Zeitpunkt auf dem aufsteigenden Ast, ohne wirklich zu glänzen.
Nach Wiederanpfiff gelang es dem TSV einen Gang höher zu schalten und Ballgewinne in Torerfolge über den Tempogegenstoß umzuwandeln. Ein 7:1-Lauf bis zur 38. Minute hatte die Spielentscheidung zur Folge. Hiernach schalteten die „Pink-Blauen“ in den Verwaltungsmodus und brachten den Sieg über die Ziellinie. Mika Kamps kann aus dem Kollektiv hervorgehoben werden, denn der Linksaußen erzielte starke 7 Treffer. Zudem feierte der Linkshänder Marc Koslowski sein Debut in der Verbandsliga. Der großgewachsene Rückraumspieler hatte sich in den vergangenen Monaten an den Kader herangearbeitet und belohnte sich mit einem sehenswerten Treffer. Den Getränkewart wird es freuen, denn er kann so zwei weitere Kisten an Marc verteilen.
 
Am 19.05.2022 gastiert der TSV bei der wiedererstarkten HSG VeRuKa zum vorerst letzten Auswärtsspiel in der Verbandsliga.
 
Es spielten und trafen:
Till Deckers, David Mattke (beide TW), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (3), Nelson Weisz, Thomas Heyer (4), Mathis Coenen (2), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (7), Maik Tötsches (2), Niek Kuik (3), Marc Koslowski (1), Frederik Rosati.

01.05.22

TV Kapellen – TSV Kaldenkirchen 26:22 (14:11)

Die äußeren Bedingungen waren eines Spitzenspiels mehr als würdig, denn die Kaldenkirchener Zuschauer machten mächtig Dampf und sorgten atmosphärisch für ein „Heimspiel“. Leider konnte die Hesse-Sieben über die gesamte Spielzeit in allen Mannschaftsteilen nicht ans Leistungsmaximum gelangen und verlor am Ende verdient.
Über die bekannten Spielerausfälle muss an dieser Stelle nicht erneut berichtet werden. Der Spielbeginn gehörte dem Tabellenführer. 0:3 nach 5 Spielminuten, die Abwehr stand sattelfest und der Matchplan dem Gegner über Tempo zuzusetzen schien aufzugehen. Rückblickend war dieses 0:3 vielleicht zu viel Emotion in zu kurzer Zeit, denn hiernach riss der Faden. Unvorbereitete Abschlüsse und defensive Abstimmungsprobleme sorgten für einen 6:0-Lauf der Hausherren nach 15. Spielminuten. Ganz untypisch für das Spiel der Kaldenkirchener waren die unzähligen technischen Fehler über die gesamte Spielzeit. Dem Rückstand von drei Treffern liefen die Grenzstädter bis zum Halbzeitpfiff hinterher. Der Halbzeitstand von 14:11 war gemessen an der schwachen Vorstellung des TSV sogar ein kleiner Glücksgriff. Denn es war noch alles drin…
Tatsächlich kam der Tabellenführer gestärkt aus der Kabine. In einem zunehmend zerfahrenen Spiel, bei dem beide Mannschaften nun Fehler machten, konnte der starke Mika Kamps in der 39. Minute den Anschlusstreffer zum 17:16 erzielen. Leider wurde in der Folge trotz diverser Gelegenheiten nicht der Ausgleich erzielt. Was folgte war ein erneuter 3:0-Lauf des TVK zum 20:16 (46. Minute). Ein Rückstand, welchen der TSV nicht mehr aufholen konnte, auch wenn punktuell noch auf zwei Tore aufgeschlossen werden konnte. Die erfahrene Rückraumachse des TVK um Peich, Pitzen und Wink agierte einfach cleverer und schaukelte den Sieg über die Ziellinie. Auch das Spielglück schien an diesem Tag nicht auf Seiten des TSV zu stehen, weshalb die Niederlage im Großen und Ganzen völlig verdient war. Viele Leistungsträger konnten nicht ihre Bestleistung abrufen, Mika Kamps als treffsicherer Linksaußen und der ewig kämpfende Nils Coenen stachen minimal aus einem schwachen Kollektiv heraus.
Nun zur Ausgangslage im Saisonfinale. Der direkte Vergleich gebenüber dem TV Kapellen ist, bedingt durch den hohen Sieg im Hinspiel, gewonnen. Folglich muss der TSV zwei seiner letzten vier Spiele siegreich bestreiten, um den Aufstieg klar zu machen, insofern Kapellen seine letzten drei Spiele gewinnt. Die Fehler des Spitzenspiels werden gründlich aufgearbeitet werden und die Mannschaft wird mit neuem Selbstvertrauen in das nächste Spiel am kommenden Samstag in der Hölle West gehen. Zu Gast wird die Zweitvertretung der Adler Königshof sein.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (5), Steffen Coenen (2), Nelson Weisz, Thomas Heyer (1), Mathis Coenen (2), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (5), Maik Tötsches (4), Manuel Lösche (1), Freddi Rosati.

26.04.22 

TSV Kaldenkirchen – HC RW Oberhausen 35:29 (17:17)

Es war mal wieder ein Handballfest in der Hölle West, auch wenn es zu Beginn des verschobenen Meisterschaftsspiels gegen Oberhausen nicht danach aussah.

Die Vorzeichen standen vor Spielbeginn eher schlecht, denn neben den beiden Langzeitverletzten fehlten mit Niek Kuik und Clim Smits zwei wichtige Pfeiler in der TSV-Deckung. Zudem gingen mit Christian Thommessen und Thomas Heyer zwei weitere Führungsspieler stark angeschlagen in die Begegnung.

Ob dies Mitgründe für die erschreckend großen Lücken im Defensivverband der Grenzstädter waren? Die Mannschaft von Trainer Volker Hesse schien ein wenig gehemmt, vielleicht sogar nervös zu sein. Daraus resultierten teils eklatante Abstimmungsfehler in der Defensive und fahrig vorgetragene Angriffe. Der TSV lief so von Spielbeginn an einem Rückstand hinterher. Über 4:6 und 6:8 stellte der starke RWO-Angreifer Jonah Ebbing in der 21. Minute auf 9:13. Nach einer Deckungsumstellung kämpften sich die Blau-Weißen angeführt von den Mentalitätsspielern Nils und Steffen Coenen zurück in die Partie. Bis zur Halbzeitpause konnte der Rückstand so egalisiert werden und es ging mit einem 17:17 in die Kabine. 34 Tore in einer Halbzeit, eine absolute Seltenheit bei Spielen die Tabellenführers.

In der Kabine wurden die defensiven Schwächen schonungslos angesprochen. Die Mannschaft wollte den Schwung der letzten Minuten vor dem Halbzeittee mitnehmen und damit gleichzeitig die Zuschauer mitnehmen. Und es kann vorweg genommen werden, dass der Hesse-Sieben dies mit Bravour gelang. Die Abwehr fand zu ihrer bekannten Stärke und stand sehr massiv. Teilweise wurden gelungene Abwehraktionen frenetisch von den Zuschauern mit stehenden Ovationen gefeiert. Insbesondere in den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff spielte der TSV wie aus einem Guss, sodass Tormaschine Maik Tötsches in der 41. Minute auf 25:20 stellte. Der Rückraumspieler erzielte sehr starke 12 Treffer und konnte von den Gästen nicht kontrolliert werden. Ein weiterer Faktor für den blau-weißen Aufschwung war die Hereinnahme von Keeper Christian Thommessen, welcher sich trotz körperlicher Einschränkungen in den Dienst der Mannschaft stellte und wichtige Paraden zeigte. Die Gäste gingen „All-in“ und setzten ihr bewährtes Mittel des 7. Feldspielers ein. Hieraus resultierte, auch aufgrund einiger Unkonzentriertheiten des TSV, ein Spiel auf des Messers Schneide. Denn die Gäste konnten in der 50. Minute den Anschlusstreffer zum 26:27 erzielen. Getragen von den Fangesängen des Kaldenkirchener Publikums (vielen Dank an dieser Stelle an unsere Freunde der Fußballabteilung), behielt der TSV in der Crunchtime die Oberhand. Die Blau-Weißen erzielten 4 Treffer in Folge und spätestens mit 32:27 in der 56. Minute war die Messe gelesen.

Dieser besondere Handballabend wurde gebührend mit den Zuschauern gefeiert und die stadteigene Hymne „Hoch Kaldenkirchen“ schallte durch die Hölle West. Diese Energie und Spielfreude gilt es nun zu konservieren und am kommenden Sonntag bei dem Spitzenspiel beim Tabellennachbarn TV Kapellen wieder auf die Platte zu bringen. Morgen erhaltet ihr weitere Informationen zum Spiel in Moers, denn der Fanbus ist bereits bestellt. 💙

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christian Thommessen (alle TW), Nils Coenen (6), Steffen Coenen (8), Nelson Weisz, Thomas Heyer, Mathis Coenen (5), Lukas Schuermanns (2), Peet Rongen, Mikas Kamps (2), Maik Tötsches (12), Manuel Lösche, Frederik Rosati.


10.04.22

HSV Dümpten – TSV Kaldenkirchen 22:26 (9:14)

Start-Ziel-Sieg der Hesse-Sieben bei der kniffligen Auswärtsaufgabe in Dümpten
 
Am Sonntagabend stand für den Tabellenführer der Verbandsliga die schwere Auswärtshürde beim HSV Dümpten von 1992 an. Bereits beim 25:22-Heimsieg im Hinspiel Ende November, konnte der TSV sich von der Stärke der Mülheimer überzeugen, erst in der zweiten Halbzeit wurde der Erfolg unter Dach und Fach gebracht.
Die personellen Vorzeichen standen wieder etwas besser, Clim Smits kehrte nach fünfwöchiger Verletzungspause zurück, Keeper David Mattke stand nach überstandener Erkrankung wieder zur Verfügung. Neben dem Langzeitverletzten Guus Killaars und Rekonvaleszent Nils König fehlte der privat verhinderte Niek Kuik.
Die Grenzländer fanden gut in die Partie, nach drei Spielminuten hatten die beiden Linkshänder Lukas Schürmanns und Clim Smits für eine 2:0 Führung gesorgt. Das der TSV diese Führung nie wieder aus der Hand geben würde, damit haben wohl die wenigsten der zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle Kleiststraße gerechnet. Nach dem 4:5 Anschlusstreffer des HSV in der zwölften Minute, konnte sich der Tabellenführer durch einen Zwischenspurt auf 4:8 (16. Minute) absetzen. Dümptens Trainer Bülten nahm seine erste Auszeit, doch näher kam seine Sieben nicht mehr heran. Nach einer 14:9 Halbzeitführung des TSV, konnten sich die in den pinken Auwärtstrikots angetretenen Gäste sogar auf 17:10 (33. Minute) absetzen. Die höchste Gästeführung war beim 23:13 in der 44. Minute erreicht.
Die klare Führung hielt bis zur 55. Spielminute stand, danach ließ der TSV die Zügel etwas schleifen. Mit dem 26:22 Auswärtssieg behaupteten die Grenzländer ihren Vorsprung von sechs Punkten (36:4 Punkte) auf den ärgsten Verfolger TV Kapellen (30:10 Punkte).
Den heutigen Sieg konnte sich einmal mehr das starke Kollektiv auf die Fahnen schreiben, wenngleich Clim Smits in der Defensive und Mathis Coenen in der Offensive herausragten.
 
Diese geschlossene Mannschaftsleistung braucht es auch nach der Osterpause, wenn der TSV am 26.04.22 um 20:00 Uhr den HC Rot Weiß Oberhausen zum Nachholspiel in der Hölle West empfängt.
 
Torschützen in Dümpten:
M. Coenen (6), Tötsches (5/1), Smits, Kamps und N. Coenen (je 3), S. Coenen (2/1), Schürmanns (2), Lösche und Rosati (je 1).

02.04.22

TSV Kaldenkirchen – SV Neukirchen 31:22 (14:8)

 
Der aktuelle Tabellenführer der Verbandsliga Gruppe 1 startet mit einem ungefährdeten Heimsieg in die englische Woche.
 
Die Geschichte der Partie ist eigentlich relativ schnell erzählt, weshalb sich eine detaillierte Aufzählung der Spielhighlights diesmal erübrigt. Nachdem die Gastgeber fast schon traditionell die Anfangsphase der Partie verschliefen, konnte über eine stabile Deckung mit einem starken Till Deckers zwischen den Pfosten der Vorsprung bis zur Halbzeitpause ausgebaut werden. Die Blau-Weißen kamen überwiegend über Einzelaktionen und ihre individuelle Klasse zu Torerfolgen. 8 Gegentreffer zur Pause sind sicherlich in Ordnung, allerdings lag die Trefferquote im Angriff deutlich unter 50%.
Nach Wiederanpfiff begann die wohl beste Phase im Kaldenkirchener Spiel. In der 42. Minute stellte Mathis Coenen auf 23:13, sodass letzte Zweifel über den Ausgang des Spiels beseitigt wurden. Prunkstück in dieser Phase war sicherlich das Tempospiel des TSV. Anschließend schaltete die Mannschaft von Trainer Volker Hesse mindestens einen Gang zurück, weshalb der Vorsprung nicht weiter ausgebaut werden konnte. Die Chancenverwertung verbesserte sich bis zum Abpfiff zumindest punktuell, jedoch wurden weiterhin einige Fahrkarten geschossen. Letzten Endes fuhren die Grenzstädter zwei wichtige und verdiente Punkte ein. Jedoch waren sich alle Beteiligten einig, dass am kommenden Dienstag (05.04.2022, 20:00 Uhr) beim Nachholspiel bei der Reserve der Adler Königshof eine Leistungssteigerung her muss.
Der 10. Sieg in Folge wurde nach Abpfiff mit den zahlreich angereisten TSV-Anhängern in der Hölle West gefeiert. Auch ein Geburtstagsständchen für Keeper Christian Thommessen durfte natürlich nicht fehlen.
Es spielten und trafen:
Till Deckers, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (3), Steffen Coenen (6), Thomas Heyer, Mathis Coenen (4), Lukas Schuermanns (3), Peet Rongen (1), Maik Tötsches (😎, Niek Kuik (2), Manu Lösche (1), Christoph Mönicks (1), Freddi Rosati (2).

19.03.22

TSV Kaldenkirchen – Turnerschaft St.Tönis 30:25 (16:12)

Im Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Vierten der Verbandsliga Gruppe 1, hat die Truppe von Coach Hesse den längeren Atem und fährt einen verdienten Heimsieg ein.
 
Beide Mannschaften starteten stark ersatzgeschwächt in die Begegnung. Neben den Langzeitverletzten mussten die Blau-Weißen ohne Christian Thommessen (erkrankt) und Clim Smits auskommen. Nach zuletzt teils katastrophalen ersten Minuten, waren die Grenzstädter diesmal von Beginn an die tonangebende Mannschaft. So erspielten sich die Gastgeber nach elf Spielminuten den ersten nennenswerten Vorsprung (7:3). Rückblickend bleibt hier bereits festzuhalten: Diese Führung gab der TSV bis zum Schlusspfiff nicht mehr her. Die Rückraumspieler Maik Tötsches und Nils Coenen zeigten sich in Torlaune und spielten ihre körperlichen Vorteile aus. Sehenswerte Torerfolge, welche insbesondere aus der Distanz erzielt wurden, waren die Konsequenz. Auch eine Umstellung der Gästedeckung durch Trainer Cutura konnte die Torlaune der Blau-Weißen nicht bremsen. Bis zur Pause blieb der oben genannte Vorsprung bestehen.
Nach Wiederanpfiff konnte der TSV seine größte Stärke ausspielen. Die massive Deckung stellte nun auch die Wingert-Brüder der Turnerschaft vor Probleme. Die Gäste rieben sich am Defensivblock der Hesse-Sieben auf und zollten schließlich vermutlich auch ihrem dünnen Kader Tribut. Der Vorsprung konnte sukzessive ausgebaut werden, sodass nach knapp 45 Spielminuten kaum noch Zweifel aufkamen, welche Mannschaft das Parkett als Sieger verlassen sollte. In der 54. Minute stellte Nils Coenen sogar auf 27:18 und es sah nach einem sehr deutlichen Heimsieg aus. Hiernach schlich sich der berühmte „Schlendrian“ beim TSV ein und den Gästen gelang es vor allem über die Anspiele an ihren Kreisläufer zu Erfolgen zu kommen. Dies führte letzten Endes zum Endstand von 30:25.
Neben dem stark aufspielenden Maik Tötsches (9) dürfen sich an dieser Stelle Peet Rongen und Mika Kamps ein Extralob abholen. Rongen erzielte seine ersten Treffer im blau-weißen Dress, während Kamps sowohl offensiv als auch defensiv glänzte.
Nun können erstmal die Beine hochgelegt und die Knochen geschont werden. In 7 Tagen steht dann aber das schwere Auswärtsspiel bei Treudeutsch Lank auf dem Programm.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers (beide TW), Nils Coenen (5), Steffen Coenen (4), Thomas Heyer (1), Mathis Coenen (2), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (4), Peet Rongen (3), Maik Tötsches (9), Niek Kuik, Manuel Lösche, Christoph Mönicks, Frederik Rosati.

15.02.22

Physiotherapie Verstappen übernimmt sportphysiotherapeutische Betreuung.

Anlässlich der neuen Partnerschaft besuchte eine Delegation aus Spielern und dem Coach Anfang der Woche die Räumlichkeiten der Physiotherapiepraxis Verstappen in Kaldenkirchen.
 
Die aktuelle Saison hat schmerzhaft gezeigt, wie schnell es auf und neben dem Platz zu Verletzungen kommen kann. Für eine schnelle Heilung im Bezug auf die sportspezifischen Belastungen ist eine professionelle Betreuung unerlässlich. Diese Betreuung übernimmt ab sofort die Physiotherapie Praxis Verstappen. Marcel Verstappen hat seine Praxis im Februar 2020 in Kaldenkirchen gegründet.
 
Er selbst verfügt über einen fundierten und breitgefächerten Erfahrungsschatz im Bereich der sportphysiotherapeutischen Anwendung und betreut seit Jahren Athleten, bis hin zu Profisportlern der Fußballbundesliga. Diese Unterstützung bietet er, neben den anderen Anwendungsbereichen, mit seinem kompetenten Team auch in seiner Praxis an.
Seit Eröffnung der Praxis Verstappen haben die Verantwortlichen des TSV überlegt, wie man eine Betreuung der Ersten realisieren kann. Schon ein bisschen stolz können wir nun verkünden, dass es gelungen ist!
 
Mit Julius Gehring übernimmt ein äußerst gut ausgebildeter und kompetenter Therapeut die Mannschaftsbetreuung! Nach den ersten Behandlungen einiger Spieler durch Julius, zeigten sich alle Beteiligten begeistert und es scheint einfach zu passen!
Trainer Volker Hesse kommentiert die Kooperation wie folgt:
„Für uns hat die neue Kooperation einen enormen Mehrwert. Zu wissen, dass unsere Spieler durch die Expertise von Julius und dem Team Verstappen betreut werden, beruhigt mich enorm, weil ich sie im Falle von Verletzungen in besten Händen weiß. Ebenso wird Julius aber auch in Verletzungsprofilaxe und Prävention eingebunden, sodass wir diese Punkte individueller gestalten können“
Solltet ihr also auch Sportler sein und ein „Wehwehchen“ oder eine schwere Verletzung haben, schaut mal in der Praxis Verstappen vorbei, dort bringt man euch schnell wieder auf die Beine.
 
Abschließend möchten wir uns bei Marcel Verstappen für seine Geduld, seine Kooperationsbereitschaft und sein Verständnis für Breitensportvereine bedanken. Ebenso wollen wir an dieser Stelle auch Arno Heyer nicht vergessen, auch ohne seinen Einfluss wäre die Kooperation nicht möglich gewesen!

06.02.22

HSG Wesel – TSV Kaldenkirchen 29:32 (15:17)

Der TSV und die Sonntagsspiele, da war doch was… Beim Tabellenschlusslicht rettete Keeper Christian „Schnapper“ Thommessen seine Mannschaft durch etliche Paraden vor einer herben Enttäuschung.
 
Am späten Sonntagnachmittag trafen 2 Mannschaften aufeinander, welche beide unter großen Personalnöten litten. Vielleicht war dies auch ein Mitgrund, weshalb beide Teams zu Beginn ohne wirkliche Deckungsarbeit auftraten. Es entwickelte sich ein wildes Scheibenschießen, wobei sich keine Mannschaft absetzen konnte. Die Grenzstädter legten nicht den nötigen Esprit an den Tag, um die individuellen Vorteile gegenüber der HSG auszuspielen. Durch Einzelaktionen konnte zumindest ein Vorsprung von 2 Treffern in die Kabine gebracht werden. Damit wäre wohl einer der größten Knackpunkte des Spieles erwähnt, die Mannschaft von Coach Volker Hesse trat nicht in einem geschlossenen Kollektiv auf.
 
Alle Beteiligten nahmen sich vor, eine Steigerung in der zweiten Halbzeit zu erzwingen. Punktuell gelang den Blau-Weißen dies sogar. Schließlich verlief der Auftakt nach Wiederanpfiff nach Maß: 4:0 Lauf des TSV. Es schien alles wieder in gemäßigten Bahnen zu verlaufe. Doch kuriose Ballverluste in der zweiten Welle, gepaart mit überhasteten Abschlüssen machten die Gastgeber unnötig stark. So konnte Routinier Fabian Gorris in der 55. Minuten auf 25:27 verkürzen. Glücklicherweise behielt Niek Kuik die Ruhe und konnte durch überlegte Anweisungen den Vorsprung über die Ziellinie bringen. Letztlich darf sich die Hesse-Sieben bei Christian Thommessen bedanken, welcher durch seine überragende Leistung in Halbzeit zwei zum „Man of the Match“ avancierte. Auch die Leistung von TSV-Urgestein Thomas Heyer ist lobenswert zu nennen, denn er setzte bei seinem Comeback offensive Akzente und netzte 3x ein.
 
Und jetzt? Erstmal durchatmen, denn zwei Punkte bleiben zwei Punkte. Der Fokus liegt nun auf dem nächsten Heimspiel gegen den TV Aldekerk 2, die nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel sicherlich auf Wiedergutmachung pochen. Der Kader des TSV wird sich bis dahin hoffentlich wieder füllen.
 
Es spielten uns trafen:
Till Deckers, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen, Steffen Coenen (3), Thomas Heyer (3), Mika Kamps (3), Peet Rongen, Maik Tötsches (7), Niek Kuik (3), Clim Smits (3), Christoph Mönicks (1), Freddi Rosati (1).
Foto: HSG Wesel

31.12.21

Der Kreis schließt sich…

Nachdem wir kürzlich veröffentlichen konnten, dass der gesamte Kader bleibt, können wir nun verkünden, dass auch der Trainer verlängert hat. Nach dem Kreispokalsieg und dem 1.Platz nach der Hinrunde schien die Verlängerung eine wünschenswerte Konsequenz, auf die sich beide Parteien jetzt auch offiziell einigen konnten.

Friedbert Janßen (Abteilungsleiter Handball):

„Die „Frohe Botschaft“ des Kaderverbleibes wurde bereits am Tag vor Heiligabend mit Trainer Volker Hesse erörtert. Bei diesem Gespräch konnten wir auch unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit für ein weiteres Jahr verlängern.

Ausschlaggebend dafür sind unter Anderem sein Einsatz und seine Ideen, aus unserer jungen Mannschaft eine Spitzentruppe zu entwickeln, die unseren Sport in Kaldenkirchen und auch darüberhinaus stetig bekannter macht. Volker Hesse und der TSV – das passt einfach.“

Auch die Mannschaft zeigte sich erfreut über die Verlängerung mit Volker Hesse. Stellvertretend für die Mannschaft kommentiert Kapitain Steffen Coenen die Verlängerung seines Trainers:

„Einige aus unserer Mannschaft kennen Volker nun seit vielen Jahren, weshalb wir ihm auch neben dem Handballfeld vertrauen. Dieses Vertrauen können wir auch auf taktische und spielerische Aspekte auf dem Spielfeld übertragen und stehen nicht ohne Grund aktuell auf dem ersten Tabellenplatz. Volker opfert einen großen Teil seiner Freizeit für uns, kümmert sich auch neben dem Platz um administrative Aufgaben und hat alle Spieler von einem Verbleib beim TSV überzeugt. Die genannten Punkte sorgen aktuell dafür, dass wir sehr erfolgreich Handball spielen und vor allem eine Menge Spaß zusammen haben. Dieser Weg ist definitiv noch nicht vorbei.“

Volker Hesse hatte das Amt des Trainers vor drei Jahren von Rüdiger Winter übernommen, mit dem er zuvor zusammen arbeitete. Seit dem stehen Volker Hesse und „sein“ Team unter dem Einfluss der Pandemie (jetzt 3. Saison) und es wäre den Beteiligten zu wünschen, eine Zeit ohne Zwangspausen und Einschränkungen zusammenarbeiten zu können. Wie auch immer: Unsere Erste scheint auf jeden Fall gerüstet, egal was da kommen mag…

 


30.12.21

Wie geht es weiter beim TSV?

Kaderplanung 2022/2023

Das Jahr neigt sich dem Ende und der TSV blickt zurück auf ein sportlich durchaus erfolgreiches Jahr 2021. Letztlich darf der Fokus aber nicht nur in der Vergangenheit hängen bleiben, sondern sollte immer auch in die Zukunft gerichtet sein. Trotz der laufenden Saison stellen Vereine aktuell die Weichen für die kommende Saison und es ist schon fast Tradition, dass sich um die Jahreswende auch das Personalkarussell dreht. Spieler und Vereine geben ihre Wechsel für die folgende Saison bekannt. Betrachtet man die letzten 42 Jahre beim TSV Kaldenkirchen dann wird auch hier Tradition groß geschrieben, steht man doch wie kein anderer Verein für Konstanz in dieser Liga.

Nun bleibt die Frage wie man Konstanz, Tradition in Kombination mit dem Wechselkarussell im Hinblick auf die Saison 2022/2023 beim TSV umsetzen möchte?

Ganz einfach: Alle Spieler des aktuellen Kaders stehen auch im nächsten Jahr im Aufgebot des TSV Kaldenkirchen!

Zweifelsohne ist es schon etwas Besonders, wenn ein Kader mit so vielen Leistungsträgern ausnahmslos „zusammenbleibt“. Entsprechend erfreut sind die Verantwortlichen des TSV:

Friedbert Janßen (Abteilungsleiter Handball): Für die kommende Saison 22/23, in welcher Liga auch immer, haben uns alle Spieler wieder ihre Zusage gegeben. Aufgrund dessen blicken wir äußerst zuversichtlich in die kommende Spielzeit und fühlen uns bestätigt, dass der Weg, den wir in Kaldenkirchen gehen, der Richtige ist.

Abschließend denke ich an unsere verletzten Spieler und hoffe dass sie bald wieder auf den Damm kommen und der Spielbetrieb diese Saison ordnungsgemäß und für uns erfolgreich weitergeht.

Volker Hesse (Trainer): Das alle Spieler für die nächste Saison verlängert haben, freut mich enorm. Jeder Spieler bringt enormes Potential mit und es macht einfach Spaß, mit dieser Truppe zu arbeiten. Die Jungs haben mit ihrer Entwicklung, gerade auch vor dem schwierigen Hintergrund der pandemischen Situation, gezeigt, dass ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihr Zusammenhalt, gepaart mit handballerischem Können, etwas Besonderes sind!

Abschließend bleibt also festzuhalten, dass Kaldenkirchen, auch in der Saison 2022/2023 ein starkes Team stellen wird. Ob aber schon alle Namen dieses Teams bekannt sind, bleibt abzuwarten…


11.12.21

TSV Kaldenkirchen – TV Kapellen 28:21 (14:7)

Handballfest in der Hölle West!

Eine überragende Defensive legt den Grundstein für den Sieg im Spitzenspiel gegen den TV Kapellen.
 
Das dritte Spiel in 7 Tagen, schwere Beine? Fehlanzeige… Auch wenn stets das Credo „von Spiel zu Spiel denken“ gilt, schwirrte das Duell gegen den Tabellenzweiten TV Kapellen bei den Blau-Weißen seit einigen Tagen im Hinterkopf. Vielleicht war dies ein Mitgrund, weshalb sich die Hesse-Sieben von Beginn an hellwach präsentierte. Entgegen der letzten Wochen agierte die Defensive des TSV aus einer 6:0-Deckung heraus. Und dies tat sie vor allem in der Anfangsphase mit Bravour. Die Gäste um Spielertrainer Christian Ginters bissen sich an der massiven Deckungsformation des Tabellenführers die Zähne aus und mussten früh einem Rückstand hinterher laufen (4:1,7:2). Wenn die Gäste zum Torabschluss kamen fanden sie ihren Meister häufig im erneut bärenstarken Kaldenkirchener Keeper Christian „Schnapper“ Thommessen. Vorne lief der Ball flüssig, es wurden so gut wie keine Fehler produziert und die Rückraumachse um die Coenen-Zwillinge und Maik Tötsches zeigte sich in Torlaune. Sinnbildlich für die Anfangsphase: Erst in der 22. Spielminute gelang den Gästen ihr erster Treffer aus dem Spiel heraus (10:3), zuvor erzielten sie lediglich zwei Tore per 7-Meter. Mit einem 14:7 und den vermutlich besten 30 Spielminuten dieser Saison ging es in die Halbzeitpause.
Im Handball ist vieles möglich und es wäre vermessen gewesen den TVK abzuschreiben. Doch man kann vorweg nehmen, dass der Vorsprung nicht mehr schmolz. An die überragende Defensivleistung der ersten Halbzeit konnte zwar nicht mehr ganz angeknüpft werden, doch dafür packte Schnapper noch eine Schippe drauf. Er war der überragende Mann der zweiten Halbzeit und entschärfte unzählige Torversuche der Gäste. Der Routinier zwischen den Pfosten bestätigte damit seine aktuell bärenstarke Form. Auch Nils Coenen ist aus einem geschlossenen Kollektiv hervorzuheben, er opferte sich 60 Minuten im Deckungszentrum auf und erzielte zudem 7 Feldtore aus dem Rückraum. Aufgrund der höher werdenden Fehlerquote in der zweiten Hälfte wurde der Vorsprung nicht mehr ausgebaut, sondern vielmehr wurde die Führung ins Ziel verwaltet.
Unter minutenlangem Applaus der Zuschauer wurde der Sieg und die damit einhergehende Verteidigung der Tabellenspitze gebührend gefeiert. Vor der Winterpause steht nun das letzte Spiel der Hinrunde bei der Zweitvertretung der Adler Königshof vor der Tür.
Es spielten und trafen:
Christian Thommessen, David Mattke (beide TW), Nils Coenen (7), Steffen Coenen (2), Mathis Coenen 8, Lukas Schuermanns (1), Mika Kamps, Peet Rongen, Maik Tötsches (6), Niek Kuik, Manuel Lösche (1), Clim Smits (1), Christoph Mönicks (1), Freddi Rosati (1).

07.12.21

SV Neukirchen – TSV Kaldenkirchen 20:36 (10:16)

Im Nachholspiel am Dienstagabend gibt sich der TSV keine Blöße und fährt einen nie gefährdeten Auswärtssieg beim SV Neukirchen ein.
Ohne Nils König, Thomas Heyer, Till Deckers, Guus Killars, Peet Rongen, Christoph Mönicks und David Mattke gingen die Pink-Blauen hoch motiviert in die Begegnung. Man wollte die ungewohnten Gegebenheiten in Neukirchen (kein Harz, keine Sitzplätze) nicht in die Köpfe lassen und schnell für klare Verhältnisse sorgen. Dies gelang vor allem, als SVN-Topscorer Daniel Peters kurz gedeckt wurde. Überwiegend wurde auf Torversuche aus der Fernwurfzone verzichtet, um stattdessen Chancen über Stoßbewegungen und 1:1-Aktionen zu kreieren. Nach anfänglich ausgeglichenem Spielverlauf (6:6) konnten die Grenzstädter bis zur Pause für einigermaßen klare Verhältnisse sorgen. Es passte noch nicht alles, aber die Leistung reichte aus, um eine passable Führung (10:16) herauszuspielen.
Coach Volker Hesse mahnte in der Halbzeitpause zurecht an, dass das Spiel noch nicht gewonnen sei und forderte klarere Aktionen von seiner Mannschaft ein. Und seine Mannschaft konnte noch einen Gang höher schalten und dann war die Messe schnell gelesen. Alle Feldspieler konnten gleichermaßen Spielpraxis sammeln und sich in die Torschützenliste eintragen. Vor allem die Außenspieler des TSV verdienten sich an diesem Abend Bestnoten, wurden häufig freispielt und erzielten gemeinsam 12 Treffer. Ein weiterer Schritt in Richtung des Ziels noch variabler aufzutreten und die Haupttorschützen aus dem Rückraum zu entlasten. Die Spannung konnte bis zum Abpfiff gehalten werden und die Führung gleichermaßen ausgebaut werden.
Nun steht das 3. Spiel in 7 Tagen an. Und dieses wird es sicherlich in sich haben, denn der aktuelle Tabellenzweite TV Kapellen gastiert am Samstag in der Hölle West. Diesbezüglich werden wir euch auf dem Laufenden halten!
Es spielten und trafen:
Christian Thommessen, Felix Mach (beide TW), Nils Coenen (2), Steffen Coenen (3), Mathis Coenen (7), Lukas Schuermanns (3), Mika Kamps (3), Maik Tötsches (9), Niek Kuik (2), Manuel Lösche (1), Clim Smits (1), Freddi Rosati (5).

04.12.21

HC. Rot-Weiß Oberhausen 22/88 – TSV Kaldenkirchen 20:21 (12:11)

Nach einem spielerisch dürftigen Auftritt, macht letztlich Keeper Christian „Schnapper“ Thommessen den Unterschied.
 
Ohne die bekannten Langzeitverletzten ging es für die Grenzstädter am späten Samstagabend zum HC. Rot-Weiß Oberhausen. Auch die Gastgeber sind aktuell vom Verletzungspech geplagt, sodass sich beide Teams in diesem Bereich die Waage hielten.
Leider fand der TSV erneut nicht in die Begegnung. Die Angriffe wirkten teilweise ideenlos und das nötige Tempo konnte nicht an den Tag gelegt werden. Glücklicherweise bleibt die Defensive der Hesse-Sieben weiterhin das Prunkstück, denn es wurden erneut wenig Gegentreffer zugelassen. Das lag unter anderem daran, dass der Oberhausener Topspieler David Hansen durch eine offensive Deckungsvariante aus dem Spiel genommen wurde. Nach einer frühen 0:2-Führung nahmen die Gastgeber das Heft des Handelns in die Hand und erzielten immer wieder Treffer durch die Hinzunahme des 7. Feldspielers. In der Folge gingen sie 6:3 in Führung. Sinnbildlich für die teilweise desolate Angriffsleistung: Nils Coenen erzielt erst in der 16. Spielminute den 4. Treffer der „Pink-Blauen“. Anschließend gelang es der Mannschaft von Volker Hesse durch Einzelaktionen den Rückstand zur Pause zu egalisieren und es ging mit einem 12:11 aus Sicht der Oberhausener in die Kabinen.
Der Start in die zweite Spielhälfte gestaltete sich aus blau-weißer Sicht erneut schwierig. Neben diversen Aluminiumtreffern konnte der Oberhausener Torhüter Fabian Voepel viele Torwürfe entschärfen. Dies hatte zur Folge, dass der TSV erneut einem Rückstand hinterherlaufen musste. Über ein 15:12 stand es 15 Minuten vor Spielende 18:14. Die katastrophale Torausbeute der Anfangsphase der Begegnung konnte sogar noch unterboten werden, indem im Halbzeit zwei lediglich 3 Treffer in 15 Minuten erzielt wurden.
Anschließend gab es drei wesentliche Bestandteile, die für die Aufholjagd und letztlich glücklichen Sieg sorgten. Eine taktische Umstellung auf eine noch offensivere und weitaus risikoreichere Abwehrformation brachte die notwendigen Ballgewinne, welche zumindest punktuell in eigene Treffer umgemünzt wurden. Des Weiteren vernagelte Schnapper in unnachahmlicher Manier sein Gehäuse und parierte bereits vor seiner letzten Tat viele Torchancen der Oberhausener. Und zu guter Letzt fing Maik Tötsches in den letzten 5 Minuten so richtig Feuer, erzielte zunächst 2 Treffer aus der Fernwurfzone zum 20:19 bzw. 20:20 und verwandelte eine Minute vor Schluss Nervenstark zum Endstand. Was danach passierte, konntet ihr bereits im zuletzt veröffentlichten Video bestaunen.
Nach der Jubelorgie war tief Durchatmen angesagt und nach kurzer Zeit kam bei allen die Erkenntnis auf, dass am gestrigen Samstag eine schwache Vorstellung durch eine Energieleistung wettgemacht wurde. Auch Fortuna die Glücksgöttin trug am Samstag sicherlich ein TSV-Trikot! Was nun? Tabellenführer, wenn auch mit einem Spiel mehr als Verfolger Kapellen und die englische Woche vor der Brust. Diese beginnt Dienstagabend in Neukirchen.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (3), Mathis Coenen (3), Lukas Schuermanns, Mika Kamps (1), Peet Rongen, Maik Tötsches (6), Niek Kuik (1), Manuel Lösche (1), Clim Smits, Christoph Mönicks (1), Frederik Rosati (1).

27.11.21

TSV Kaldenkirchen – HSV Dümpten 25:22 (12:12)

Im Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten trafen die beiden statistisch besten Defensiven der Liga aufeinander. Das Endergebnis verwundert dementsprechend nicht, denn das Spiel war geprägt von starken Torhüterleistungen und eben starken Deckungssystemen.
Leider musste der TSV neben den Langzeitverletzten erneut Ausfälle kompensieren. Neben Niek Kuik fehlten die beiden Keeper Christian Thommessen und Till Deckers. Glücklicherweise konnte Guus Killars nach seiner Knieblessur wieder die Schuhe schnüren. Zudem gab Neuzugang Peet Rongen sein Debüt im blau-weißen Dress.
Die Partie begann schleppend und verlief zunächst ausgeglichen. Bis zur 10. Minute, denn da mussten die Grenzstädter die nächste Hiobsbotschaft in Kauf nehmen. Guus Killars landete nach seinem zweiten Torerfolg unglücklich und verletzte sich erneut an seinem lädierten Knie. Auch wenn eine Diagnose noch aussteht, wird er der Mannschaft vermutlich Monate fehlen. Sehr bitter! In Folge dessen war der Hesse-Sieben der Schock anzumerken, denn beste Torchancen wurden vergeben, sodass sich die Gäste über 4:6 auf 7:10 absetzen konnten. In dieser Phase wurde zudem Mathias Grewe nach einem Schlag in das Gesicht von Nils Coenen vom Platz gestellt. Die Gäste mussten hier erstmals ihrer harten Deckung Tribut zahlen. Dank einer Energieleistung konnte der TSV bis zur Halbzeit wieder aufschließen und es ging mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff begann die stärkste Phase im Spiel der Kaldenkirchener. Zwei Spieler stachen in diesen Minuten heraus. Routinier David Mattke zeigte reihenweise Glanzparaden und ließ die Rothosen verzweifeln. Er avancierte mit dieser Leistung sicherlich zum „Man of the Match“. Vorne übernahm Nils Coenen die Verantwortung. Unter anderem erzielten er zwischen der 32. und 34. Spielminute 3 Treffer in Serie. Über ein 17:13 stellte Lukas „Ronny“ Schuermanns in der 43. Minute auf 20:14. Es roch bereits nach Vorentscheidung, zumal die Kaldenkirchener Defensive lediglich 3 Gegentreffer in den ersten 15 Minuten nach der Pause zulaß.
Doch trotz eines erneuten Gesichtstreffers gegenüber Nils Coenen und der nachfolgenden Roten Karte gegen Marvin Hentzschel gaben sich die Gäste nicht auf. Auch weil der TSV erneut besten Torchancen nicht verwertete, entwickelte sich in der Schlussphase ein Krimi. Eine 2-minütige Überzahl und zwei glasklaren Einwurfmöglichkeiten, verloren die Blau-Weißen mit 0:2, was den Zwischenstand von 23:22 in der 57. Spielminute zur Folge hatte. Dümpten verlor allerdings bei eigenem Ballbesitz den Ball, sodass Freddi Rosati im Gegenzug den so wichtigen Treffer zum 24:22 erzielte. Ein sinnbildlicher Torerfolg für den heutigen Abend, denn endlich schaffte es der TSV eine Vielzahl von Torchancen über die Außen zu kreieren. Manu Lösche machte 30 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf und der Sieg wurde gemeinsam mit den Zuschauern gefeiert.
Nach dem Spiel war erstmal Durchatmen angesagt, denn das war wirklich ein hartes Stück Arbeit. An dieser Stelle müssen wir unserer linken Klebe im Rückraum Guus Killars eine gute Besserung wünschen. Seinen Ausfall wird der TSV nur schwer kompensieren können. Am kommenden Samstag geht es mit dem Auswärtsspiel in Oberhausen weiter.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Felix Mach (vielen Dank für die Unterstützung!) (beide TW), Nils Coenen (7), Steffen Coenen, Guus Killars (2), Mathis Coenen (2), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (1), Peet Rongen, Maik Tötsches (5), Manuel Lösche (1), Clim Smits (1), Christoph Mönicks (1), Frederik Rosati (3).

06.11.21

TSV Kaldenkirchen – Treudeutsch Lank 25:28 (14:14)

Unerklärlicher Auftritt

Kollektives Versagen gegen Treudeutsch Lank – Der TSV Kaldenkirchen ist kein Spitzenreiter der Handball Verbandsliga mehr. Die Hesse-Schützlinge unterlagen nach teils desaströser Vorstellung dem Gast aus Lank mit 25:28 (14:14).
Auf beiden Seiten mussten die Trainer mehrere Ausfälle kompensieren, beim TSV war dies neben den (Langzeit-)Verletzten Nils König, Till Deckers, Thomas Heyer und Guus Killaars auch Maik Tötsches, der zwar in der zweiten Halbzeit zu einem Kurzeinsatz kam, sich jedoch in der letzten Aktion des Donnerstagstrainings verletzte hatte und auch nicht wirklich belastbar war.
Den Spielbeginn verschliefen die Gastgeber direkt, Lank führte schnell mit 3:1 und 6:3. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff waren die Grenzstädter nicht wiederzuerkennen, die Spielidee des Trainers konnte überhaupt nicht umgesetzt werden.
Mitte der ersten Halbzeit war beim 8:8 dennoch der erste Ausgleich hergestellt, beim 12:11 ging Kaldenkirchen sogar erstmals in Führung. Zu seinem Spiel gefunden hat der TSV trotzdem nicht, im Angriff blieb vieles Stückwerk. Folgerichtig ging es mit einem 14:14 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild wie zu Beginn des Spiels, die Gäste aus dem Rhein-Kreiss Neuss spielten frei auf und gingen mit 16:14 in Führung.
Nach dem erneuten Ausgleich (17:17, 36. Minute) ging es dann mehr oder weniger Tor um Tor, bis Kaldenkirchen sich nach dem 25:25 (56. Minute) aus der Torstatistik verabschiedete. Abwehr und Keeper von Lank konnten den Kasten die letzten Minuten vernageln.
Alles in allem ein verdienter Auswärtssieg, beim TSV konnte kein Spieler seine Normalform erreichen.
In der Trainingswoche gilt es nun einerseits den Samstagabend aufzuarbeiten, andererseits aber auch den Fokus auf die Auswärtsaufgabe beim SV Neukirchen zu legen.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (2), Christoph Mönicks, Mathis Coenen (7), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (2), Maik Tötsches, Niek Kuik (3), Manu Lösche (2) , Clim Smits (1), Freddi Rosati (2).

07.11.21

Tschft. St. Tönis – TSV Kaldenkirchen 26:33 (13:13)

Hauptsache zwei Punkte links…so oder so ähnlich könnte die Überschrift für das sonntägliche Auswärtsspiel des TSV Kaldenkirchen in St. Tönis heißen.
 
Am Ende konnte zwar ein 33:26 (13:13) Auswärtssieg verbucht werden, lange Zeit sah es jedoch nicht danach aus.
Trainer Volker Hesse hatte auf Grund der vielen verletzten Spieler, nur eine Trainingseinheit unter der Woche abhalten können; bis auf die Langzeitverletzten Thomas Heyer und Nils König mussten beim Spiel auch Guus Killaars und Till Deckers passen und gleich mehrere Spieler angeschlagen ins Spiel gehen.
Der TSV erwischte einen guten Start ins Spiel, eine 5:2-Führung in der achten Spielminute sollte dann allerdings der höchste Vorsprung für lange Zeit sein. Über die Stationen 7:5 und 10:10 ging es mit einem 13:13 Unentschieden in die Halbzeitpause. Hesse war überhaupt nicht zufrieden, vor allem die Deckungsleistung bemängelte er. „Wir haben uns am Donnerstag und mit Videos auf die Spielanlage von St. Tönis vorbereitet und haben es dennoch nicht geschafft das Spiel des Gegners zu unterbinden.“, so Hesse.
 
Auch im Angriff lief nicht so viel wie gewohnt zusammen, technische Fehler und Fehlwürfe schlichen sich immer wieder ein. Insgesamt agierten die Grenzstädter in Einzelaktionen und wirkten zunehmend verunsichert. Ausnehmen musste man jedoch Kapitän Steffen Coenen, er versuchte aufopferungsvoll den TSV zurück in die Spur zu bringen, indem er immer wieder Verantwortung übernahm, das Spiel lenkte und mit gutem Beispiel voran ging.
Bemerkenswert war es dann, dass die Mannschaft nach der Halbzeit in der Lage war, den Schalter umzulegen , ihrem Kapitän zu folgen und zu ihren Stärken zurückzufinden: in der 39. Minute konnten sich die Grenzstädter erstmals auf vier Tore (22:18) absetzen. St. Tönis konnte diesen Rückstand in der restlichen Spielzeit nicht mehr verkürzen, im Gegenteil. Der TSV baute den Vorsprung in den letzten zehn Minuten bis auf sieben Tore und den letztlich verdienten 33:26-Endstand aus.
 
Unter der Woche heißt es nun wieder Wunden lecken, denn am kommenden Samstag zur gewohnten Heimspielzeit um 19:00 Uhr empfängt der TSV dann Treudeutsch Lank in der „Hölle West“ und sollte diesen Gegner nicht unterschätzen.
 
Es spielten und trafen:
David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Nils Coenen (6), Steffen Coenen (5/1), Christoph Mönicks, Mathis Coenen (9/3), Lukas Schuermanns (1), Mika Kamps (1), Maik Tötsches (5/1), Niek Kuik (4), Manu Lösche, Clim Smits (2), Freddi Rosati.

30.10.21

TSV Kaldenkirchen – HC TV Rhede 31:19 (15:9)

Nach der Pokalniederlage gegen Ratingen ging es für den TSV bereits 2 Tage später mit dem Heimspiel gegen den HC TV Rhede weiter. Den Gästen, welche mit bereits 7 gewonnenen Punkten sicherlich Selbstvertrauen mitgebracht hatten, ließen die Grenzstädter keine Chance. Eine mannschaftlich geschlossene Leistung legte den Grundstein für den 5. Sieg in Serie.
 
Die Vorzeichen standen aufgrund der bekannten Verletztenproblematik nicht gut. Zu den bereits bekannten Fällen (König, Heyer) kamen die Ausfälle von Christian Thommessen und Mika Kamps dazu. Als auch noch die beiden Linkshänder Guus Killars und Lukas Schuermanns in der Anfangsphase verletzt die Platte verließen, wurde es personell eng für Trainer Volker Hesse, zumal auch Clim Smits und Manu Lösche bereits vor Beginn der Partie angeschlagen waren.
Nichtsdestotrotz starteten die Blau-Weißen hellwach und legten einen perfekten Start hin. Angeführt vom jungen Spielmacher Mathis Coenen (Foto by: Bianca Kaules) stellten die Gastgeber nach sieben Spielminuten auf 5:0. Leider riss danach ein wenig der Spielfluss, was sicherlich auch mit der Verletzung von Guus Killars zusammenhing. Die Gäste konnten in der Folge zum 7:7 ausgleichen. Nach einem Timeout, fanden die Hausherren zurück in die Spur und schalteten einen Gang höher. Mit Konsequenz in Deckung und Angriff konnte die Führung bis zum Halbzeitpfiff auf 15:9 ausgebaut werden. Ein wichtiger Akteur hierbei war Goalkeeper Till Deckers, der einige spektakuläre Paraden bot und während seines 45 minütigen Einsatzes eine überragende Leistung zeigte. Leider musste auch er im Folgenden verletzungsbedingt ausgwechselt werden.
 
Was in der ersten Halbzeit funktionierte, führten die Grenzstädter in der 2. Hälfte fort. Die Abwehrreihe agierte weiterhin hellwach und hatte den starken Rückraum der Gäste im Griff. Die Heimmannschaft agierte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr flexibel, obwohl viele Spieler auf für sie ungewohnten Positionen eingesetzt wurden.
 
Neben der bereits bekannten Personalsituation musste im letzten Viertel auch der bis dato gewohnt stark spielende Maik Tötsches beeinträchtigt ausgewechselt werden.
Trotzdem gab es am gestrigen Abend für keinen Zuschauer mehr Zweifel welche Mannschaft nach 60 Minuten als Sieger vom Platz gehen wird.
Bei den Grenzstädtern konnten fast alle Spieler gleichermaßen einnetzen und jeder „noch Agierende“ wusste in verschiedenen Szenen zu überzeugen. Insbesondere vor dem Verletzungshintergrund eine sehr geschlossene, aufopferungsvoll kämpfende und starke Mannschaftsleistung des TSV.
Diese mannschaftliche Geschlossenheit wird in den kommenden Wochen ein wichtiger Schlüssel sein, um weiter Teil der Spitzengruppe der Verbandsliga zu bleiben.
Am kommenden Sonntag gastieren die Kaldenkirchener als aktueller Tabellenführer bei der Tschft. St.Tönis. Die Mannschaft von Trainer Cutura wird von vielen Beobachtern der Liga zum erweiterten Kreis um den Aufstieg gezählt und wird sicherlich ein echter Prüfstein für den TSV werden. Bis dahin gilt es die Wunden zu lecken und Verletzungen auszukurieren auch wenn jetzt schon klar ist, dass der TSV auf diverse Spieler verzichten muss.
 
Es spielten und trafen:
Till Deckers, David Mattke (beide TW), Nils Coenen (6), Steffen Coenen (1), Guus Killars (1), Mathis Coenen (7), Lukas Schuermanns, Maik Tötsches (6), Niek Kuik (1), Manu Lösche (2), Clim Smits (2), Christoph Mönicks (1), Freddi Rosati (4).

28.10.21

HVN – Pokal

TSV Kaldenkirchen – Interaktiv . Handball 24:35 (10:20)

Nach einem sehr starken Auftakt (6:3 Führung) leistet sich der TSV katastrophale 15 Minuten bis zum Halbzeitpfiff. Die Routiniers des Regionalligisten nutzen dies eiskalt aus und bestrafen jeden Fehler mit lehrbuchartigen Tempogegenstößen.

Die Messe war zum Halbzeitpfiff gelesen, allerdings steckten die Blau-Weißen nicht auf und boten dem Favoriten Paroli. Letztlich bleibt eine tolle Erfahrung für die Mannen von Volker Hesse und der Glückwunsch an Ratingen zum verdienten Sieg.

Der Fokus lag bereits in der Besprechung nach der Begegnung voll und ganz auf den kommenden Meisterschaftsspiel gegen den HC TV Rhede. Samstagabend, 19 Uhr, Hölle West!


02.10.21

TV Aldekerk 2 – TSV Kaldenkirchen 22:37 (10:20)

Der TSV setzt ein dickes Ausrufezeichen und fährt einen nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Sieg in Aldekerk ein.
 
Dabei standen die Vorzeichen nicht wirklich gut, denn neben Nils König fehlten den Grenzstädtern Niek Kuik und der zwar mitgereiste, allerdings verletzte Keeper Christian Thomessen. Die Gastgeber starteten hingegen mit Manuel Stelzhammer, welcher in den letzten Jahren stets zu den besten Torschützen der Verbandsliga zählte.
Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel, bei dem die „Pink-Blauen“ den Ton angaben. Aus einer aufmerksamen und aggressiven Deckung heraus, konnten Ballgewinne verzeichnet werden und in Tore über den Tempogegenstoß umgemünzt werden. Über ein 2:6 wurde die Führung auf 5:10 ausgebaut (15. Minute). TVA-Coach Junkers versuchte durch eine Manndeckung gegen den treffsicheren Goalgetter Maik Tötsches (9) neue Impulse zu setzen. Diese Phase konnte die Mannschaft von Trainer Volker Hesse über das Kollektiv lösen, indem die Außenspieler frei gespielt wurden und kreative Lösungen von Mathis Coenen und Guus Killars gefunden wurden. Beim Stand von 10:20 war die Messe zum Halbzeitpfiff im Prinzip gelesen.
Spieler und Trainer waren sich in der Pause einig, dass nun nicht nachgelassen werden dürfe. Glücklicherweise konnte die Spannung gehalten werden und dem TVA wurde keinen Gelegenheit gelassen den Abstand zu verkürzen. Alle Spieler bekamen gleichermaßen Spielanteile und konnten ihre Akzente setzen, sodass die Führung sukzessive ausgebaut werden konnte. Aus dem starken Kollektiv kann sicherlich Mika Kamps hervorgehoben werden, weil er seine gute Wurfquote erneut bestätigte und satte 7 Treffer erzielte.
Dem TSV ist nun eine 3-wöchige Spielpause vergönnt, in der Blessuren auskuriert werden können und an taktischen Feinheiten gearbeitet werden kann. Weiter geht’s am 24.10.2021 bei der Tschft. Lürrip.
Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers (beide TW), Nils Coenen (3), Steffen Coenen (4), Guus Killars (5), Thomas Heyer (1), Mathis Coenen (5), Lukas Schuermanns, Mika Kamps (7), Maik Tötsches (9), Manu Lösche (1), Clim Smits (2), Freddi Rosati.

18.09.21

TuS Lintorf 2 – TSV Kaldenkirchen 25:30 (13:17)

Wie bereits veröffentlicht, fuhr der TSV einen recht ungefährdeten ersten Saisonsieg am späten Samstagabend ein. Als großer Wehmutstropfen bleibt dabei die schwere Knieverletzung von Nils König.
 
Die Mannschaft von Coach Volker Hesse startete, ohne den verletzten Clim Smits und die beiden verhinderten Keeper David Mattke und Till Deckers, druckvoll und hellwach in die Begegnung. Aus einer variabel auftretenden Deckung heraus wurden die Angriffe sauber vorgetragen und vor allem durch Freispielen der Außenspieler Torerfolge erzielt. Über ein 0:5 baute der TSV seine Führung durch den Treffer von Maik Tötsches in der 15. Minute auf 2:8 aus. Es schien ein runder und überlegener Auftritt der Gäste zu werden.
Doch kurze Zeit später riss der Faden im Spiel der Grenzstädter. Dies hatte ganz offensichtlich auch mit der Verletzung von Nils König zu tun, welcher zuvor ein hervorragendes Spiel zeigte und die Mannschaft auf der Rückraummitteposition ausführte. In einem Zweikampf wurde er während der Landephase von einem Gegenspieler geschubst, sodass er unkontrolliert landete und sich dabei das Knie verdrehte. Geahndet wurde diese Aktion durch die Schiedsrichter nicht. Als Handballspieler merkt man recht schnell, wenn sich ein Mitspieler eine schwere Verletzung zuzieht und jeder Blau-Weiße hatte in diesem Moment genau dieses Gefühl. Nils wurde durch Verantwortliche in der Halbzeitpause in Richtung Krankenhaus verbracht. Eine Diagnose steht weiterhin aus.
Zurück zum Sportlichen… Während der TSV seinen Spielfluss anschließend vergeblich suchte, drehten die Gastgeber angeführt von Routinier Gerrit Kuhfuss auf. Eben dieser erzielte in der 27. Spielminute den Anschlusstreffer zum 12:13. Glücklicherweise konnten unsere Mannen hiernach durch starke Einzelaktionen bis zur Pause auf 13:17 stellen.
Nach der Halbzeitpause spielten die Kaldenkirchener zunächst wie aus einem Guss. Guus Killars, Mathis Coenen und der erneut treffsichere Mika Kamps verdienten sich hierbei Bestnoten. Auch Christian Thommessen konnte sich ein ums andere Mal auszeichnen. Dies hatte zur Folge, dass die Partie spätestens in der 47. Minute (17:26) entschieden war. Leider schlichen sich hiernach altbekannte Fehler im Spiel des TSV ein. Schwache Chancenverwertung, technische Fehler und zu frühe Torabschlüsse luden den TuS ein das Spielergebnis angenehmer zu gestalten. Dennoch stand am Ende ein teuer bezahlter und recht deutlicher erster Saisonsieg. Was zählt sind die zwei Punkte.
Sobald wir näheres zur Verletzung von Nils wissen, werden wir es euch auf diesem Wege mitteilen.
Am kommenden Wochenende empfangen wir zu gewohnter Uhrzeit (19:00 Uhr) die HSG Wesel und setzen alles daran, den zweiten Saisonsieg einzutüten.
Es spielten und trafen:
Christian Thommessen (TW), Nils Coenen (3), Steffen Coenen (3), Guus Killars (4), Thomas Heyer (1), Mathis Coenen (3), Lukas Schuermanns (3), Mika Kamps (5), Maik Tötsches (5), Manu Lösche, Nils König (2), Freddi Rosati (1).

14.09.21

1.Herren

Krefeld-Grenzland Pokal 2019/20

Kreispokalsieger 2019/20

ist der

TSV Kaldenkirchen

Herzlichen Glückwunsch!


11.09.21

TSV Kaldenkirchen – HSG VeRuKa 26:27 (14:12)

Die Vorfreude auf das Auftaktspiel war riesig, die Halle war gut besucht, die Zuschauer haben attraktiven Tempohandball geboten bekommen und zwei Teams auf Augenhöhe gesehen, doch leider musste sich der TSV in letzter Sekunde der HSG VeRuKa geschlagen geben.

Doch der Reihe nach…
Beiden Mannschaften war insbesondere in den Anfangsminuten der Respekt voreinander anzumerken. Gepaart mit hochmotivierten Abwehrreihen war dies wohl auch der Grund, weshalb die Torproduktion auf beiden Seiten sehr langsam anlief (8. Spielminute: 2:2).
Den Zuschauern boten sich zwei Mannschaften, welche eine recht unterschiedliche Spielphilosophie aufwiesen. Die Gäste lebten insbesondere in Durchgang eins von ihren Treffern aus der Distanzwurfszone. Der TSV zeigte attraktiven Tempohandball und stellte die unbeweglichere HSG mit schnellen Stoßbewegungen vor Probleme. Kein Team konnte sich absetzen und es schien schnell klar zu werden, dass die Begegnung auf des Messers Schneide verlaufen würde. Nach einem 8:10 für die Gäste, stellte Nils König in der 29. Minute sogar auf 14:11 für den TSV. Mit einem 14:12 ging es zum Halbzeittee. Rückblickend hätte der TSV sogar eine höhere Führung herausspielen können, denn es wurden Gelegenheiten der Kategorie 100% liegen gelassen.

Der TSV machte nach der Halbzeitpause da weiter, wo er aufgehört hatte. Ballgewinne wurden in Treffer über den Tempogegenstoß umgemünzt. 17:13 nach 37. Spielminuten. Bis knapp 15 Minuten vor Abpfiff war der TSV optisch die überlegene Mannschaft (21:18). Doch leider fand die Defensive der Mannschaft von Volker Hesse keine Lösung, um den Rückraumshooter Mirko Krogmann zu stoppen. Der Rückraumrechte erzielte sagenhafte 14 Treffer an diesem Abend und war die Lebensversicherung der Gäste. Mit Beginn der Crunchtime riss leider der Faden im Spiel der Blau-Weißen. Unüberlegte Abschlüsse und technische Fehler brachten die HSG wieder zurück ins Spiel. 4 aufeinander folgende Treffer der Gäste waren die Folge (21:22).

In den letzten Minuten der Begegnung legte jede Mannschaft maximal einen Treffer vor. Im Gegenangriff fiel meist der erneute Ausgleich. So blieb VeRuKa nach dem 26:26 Ausgleich durch Guus Killars 30 Sekunden vor Schluss der letzte Angriff. Nach erfolgter Auszeit wurde Nils Coenen 12 Sekunden vor Schluss nach einem Foul an Mirko Szymanowicz für 2 Minuten vom Platz gestellt. Eine viel zu harte Entscheidung der Schiedsrichter, welcher mit diesem Pfiff ihrer Linie allerdings treu blieben. Nachfolgend traf natürlich Krogmann zum umjubelten 26:27 in letzter Sekunde. Sehr, sehr bitter aus Sicht der Grenzstädter.

Was bleibt festzuhalten nach einer so unglücklichen und gleichermaßen vermeidbaren Niederlage? Spielerisch hat sich die Mannschaft trotz Coronapause weiter entwickelt. Das hat teilweise wirklich Spaß gemacht. Doch alle Beteiligten müssen künftig in den entscheidenden Minuten von engen Begegnungen einen kühlen Kopf bewahren und die Emotionen etwas nach hinten stellen. Nur so können die Spitzenspiele erfolgreich gestaltet werden.
Samstag um 20:00 Uhr gastiert man bei der Reserve des TuS Lintorf. Dort sollen die ersten Punkte der Saison gesammelt werden.


Turniersieger in der „Hölle West“

Am vergangenen Sonntag stand ein Highlight der diesjährigen Vorbereitungen an: Unter entsprechenden Pandemieauflagen trafen sich die Mannschaften von Rot Schwarz Aachen (Oberliga Mittelrhein),  DFS Arnheim, Dynamico OSS (beide Ehrendivision, höchste Spielklasse in den Niederlanden) und unsere Erste zum sportlichen Vergleichswettkampf in der Hölle West. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ mussten die Mannschaften gegeneinander antreten. Spielzeit 1 x 30 Minuten. 

Schon nach den ersten Partien war festzustellen, dass sich alle Teams auf Augenhöhe begegneten und es dementsprechend spannende Spiele wurden.

Die blau-weißen Anhänger freute dabei besonders, dass ihre Mannschaft den besten Tag hatte und alle drei Spiele für sich entscheiden und entsprechend den Turniersieg feiern konnte. 

Trainer Volker Hesse kommentierte das Turnier wie folgt: „Ich glaube dass wir eine rundum gelungene Veranstaltung gesehen haben. Die Möglichkeit in so kurzer Zeit, auf so viele verschiedene Spieler und Systeme zu treffen hat allen Beteiligten gute Ansätze für die Trainingsarbeit geliefert und alle Trainer sind ein Stückchen weiter, was ihre Vorbereitungserkenntnisse angeht.

Für meine Mannschaft hat mich das Ergebnis natürlich gefreut. Die Mannschaft und ich wissen solche Vorbereitungsergebnisse jedoch einzuschätzen, aber wir sehen auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Arbeit Früchte zu tragen scheint. Natürlich haben wir aber auch ein paar Dinge gesehen, an denen wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen!“

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