Handballabteilung

21.05.22

TSV Kaldenkirchen – SG Überruhr 4 13:13 (5:7)

Nein, das Spiel wurde nicht beim Stande von 13:13 abgebrochen. Das ist das Ergebnis von 60 Minuten spärlicher Handballkost, die die TSVerinnen gegen Überruhr fabrizierten. Zum Saisonfinale war noch einmal eine gute Zuschauerkulisse in die Hölle gekommen,und die Frauen hätten diese Gelegenheit nutzen können, um die insgesamt gute Saisonleistung hier noch einmal zu bestätigen. Aber die Rakete zündete leider nicht. Gerade weil viele Leistungsträger bei den Blau-Weißen fehlten, hatten die Verbliebenen die Chance aus dem Schatten zu treten. Das gelang jedoch zu keiner Zeit in einem Spiel mit unzähligen Fehlern. Dazu gesellten sich zwei Schiedsrichter, die das letzte bisschen Spiel dann noch durch eine sehr individuelle Regelauslegung vernichteten. So ging es oftmals hin und her zwischen einem und dem nächsten angeblichen Fehler, ohne dass überhaupt ein Torwurf erfolgen konnte.

Abhaken, das war‘s für 2021/22. Die Frauen belegen schlussendlich einen ausgezeichneten vierten Tabellenplatz. Dies hätte man vorher auch nicht unbedingt erwartet und das bringt Alles zu einem versöhnlichen Ende. Ein Dank an alle, die mitgekämpft, mitgezittert oder mitgefiebert haben. Auch hier im letzten Spiel, wo Lea Heinen dankenswerterweise kurzfristig im Tor aushalf und dort eine gute Leistung zeigte. Und die A-Jugendlichen standen erneut unterstützend bereit. Hier gelangen Mara Plücken, sowie Soumaya Kacimi beiihrem Debüt-Einsatz, die ersten Treffer für die „Seniorinnen“.

Auf zur nächsten Saison.


19.05.22

VfL RheinhausenTSV Kaldenkirchen 31:25 (19:9)

Die Negativserie der TSVerinnen setzt sich leider auch in Rheinhausen fort. Dabei könnteman den Frauen eigentlich nichts vorwerfen, wenn man auf den Kader blickt und feststellt, dass neun Spielerinnen aus dem Kader fehlten. Doch wenn man das Spiel über 60 Minuten verfolgt hat, sah man wie schon zuletzt zwei völlig verschiedene Halbzeiten. In Halbzeit eins zeigten die Blau-Weißen wieder einmal eine völlig indiskutable Leistung vor allem in der Abwehr. Obwohl die Top-Werferinnen des Gastgebers bekannt waren, trafen diese ungestört nach Belieben. Bald war ein beruhigender Vorsprung erzielt, da die TSVerinnen der Vorgabe einer offensiven Ausrichtung in der Abwehr nicht nachkamen.Vor der Pause ereignete sich dann noch ein Zwischenfall, wo Torhütern Nicole Hoiboomdie rote Karte sah, weil sie eine Spielerin des VfL außerhalb des Torkreises klammerte und am Torwurf hinderte. Damit fehlte dem TSV fortan auch noch die einzige Torhüterin. Janine Mora opferte sich hier für die restliche Spielzeit. Erfreulicherweise schienen dann alle den Reset-Knopf in der Pause gefunden zu haben und der TSV spielte jetzt wie verwandelt. Bereits in der 40. Minute hatte man den Rückstand mit dem 19:24 halbiert und alle TSVerinnen schienen plötzlich Lust auf Handball zu haben. Die Abwehr agierteendlich deutlich offensiver und agiler auf die VfL-Schützen, das zeigte Wirkung.Rheinhausen wurde zusehends müder, spielten aber ihre größere Erfahrung aus. Auf Seiten des TSV spielte Lisa van Hoof stark auf und erzielte einige schöne Tore. Außerdemsind aber auch die aushelfenden A-Jugendlichen zu erwähnen, die natürlich noch Orientierungszeit benötigen, aber zumindest schon mal keine größeren Fehler machten. Lone Münter und Clara Zilkens konnten sich darüber hinaus auch schon in die Torschützenliste eintragen.

Auch wenn sich die personelle Situation nicht verbessert, vielleicht können sich die Frauen am Samstag ja doch noch mit einem Sieg aus der Saison verabschieden, fallsman den Spirit aus der zweiten Hälfte in Rheinhausen mit in die Hölle nehmen konnte.


14.05.22

TV Biefang 2 – TSV Kaldenkirchen 21:19 (7:5)

Nach einer bis hierhin tollen Saison mit einem guten dritten Tabellenplatz scheint den TSVerinnen im Endspurt die Luft auszugehen. Auch in Biefang reichte es nicht zum Sieg, nachdem man hier das Hinspiel noch überdeutlich mit 27:12 für sich entschied. Auch, wenn man personell durch Verletzungen, Krankheit, Auslandsaufenthalten etc. arg gebeutelt ist (9! Spielerinnen fehlen), musste die Partie nicht verloren werden. Mit freundlicher Unterstützung einiger A-Jugendlichen, die hier ihre ersten „Gehversuche“ machten und sich gut integrierten, konnte der TSV zumindest eine Mannschaft an den Start bringen. Im Spiel selbst zeigte das Team zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit gelang den TSVerinnen im Angriff zunächst nichts. Die mickrige Ausbeute von gerade einmal fünf Treffern der Blau-Weißen spricht hier Bände. Viele schlecht platzierte Würfe aus aussichtsreicher Position hielten den Spielstand offen, weil auch Biefang beimTorewerfen scheiterte. Spätestens hier muss aber Nicole Hoiboom im TSV-Tor erwähnt werden, die schon seit Wochen mit Top-Leistungen ein verlässlicher Rückhalt ist. Beim Stande von 7:5 ging es in die Kabine, und tatsächlich konnte man die Torflaute im zweiten Durchgang ablegen. Das galt aber zum Leidwesen des TSV auch für Biefang, die jetzt häufig im Zusammenspiel mit der Kreisläuferin erfolgreich waren. Da die TSV-Abwehr gegen diesen ständig gleichen Ablauf keine Abstellmaßnahmen hatte, stand das Spiel stets „auf der Kippe“. Das glücklichere Ende lag dann mit dem 21:19 beim Gastgeber. Auf Seiten des TSV machte Simona Thommessen nach ausschleichender Krankheit ein gutes Spiel. Auch Nora Hoppmanns zeigt schon seit Wochen verlässlich gute Leistungen und kämpft insbesondere in der Abwehr mit vorbildlichem Einsatz.Schade, dass diese Funke nicht auf die Mannschaft überspringt. So stehen die TSVerinnen am kommenden Donnerstag in Rheinhausen vor einer deutlich anspruchsvolleren Aufgabe und könnten schlussendlich noch weit in Mittelfeld durchgereicht werden. Das wäre mit Blick auf den bisherigen guten Saisonverlauf besonders schade.


12.05.22

 TV Lobberich 2TSV Kaldenkirchen 21:19 (11:11)

Im Nachholspiel bei der Reserve aus Lobberich hatten die TSVerinnen über das gesamte Spiel gesehen völlig berechtigt das Nachsehen. Was vielen Blau-Weißen vor allen fehlte, war die nötige Einstellung, um so ein Spiel zu gewinnen. Diese war hingegen beim TVL vorhanden. Dennoch bleib die Partie lange ausgeglichen. Auf Seiten des TSV hatte man den Eindruck, als würde mit angezogener Handbremse gespielt. Durch viele technische Fehler und schwache Abschlüsse konnte man nicht für Entlastung sorgen. Allein Nicole Hoiboom im Tor hielt den TSV im Spiel. Doch auch sie war dann nach der Pause machtlos, als ihre Manschaftskolleginnen im zweiten Spielabschnitt in den ersten zwanzig Minuten nur zweimal trafen. Aber selbst mit dem 16:13 Rückstand waren ja noch gut zehn Minuten zu spielen und immer noch eine Wende möglich. Die gelang aber schlussendlich nicht mehr, weil einfach die „Leistung“ überwiegend nicht verbandsligatauglich war. Schade drum, aber es geht weiter im Schlussspurt.

 


06.05.22

TSV Kaldenkirchen – HSG Kaarst/Büttgen  30:16 (15:8)

Das auf Wunsch von Kaarst vorgezogene Spiel war sportlich nicht sonderlich anspruchsvoll. Kaarst konnte nur mit einem Rumpfkader antreten und war den TSVerinnen unterlegen. Der TSV hingegen tat auch nur das Nötigste, und so entwickelte sich ein Spiel auf schwachem Niveau. Gerade das Anfangsviertel war ein Paradebeispiel für unkonzentriertes Spiel und daraus resultierende technische Fehler und Abspielfehler. Auch die Chancenauswertung zeigte beim Stande von 4:4 noch erhebliche Mängel. Im zweiten Viertel konnten sich die Blau-Weißen dann steigern und setzten sich bis zur Pause mit 15:8 ab. Die zweite Halbzeit begann wie zuvor die erste. Auch hier steigerten sich die TSVerinnen erst mit zunehmender Spielzeit ohne am Ende wirklich zu glänzen. Kaarst war aber auch in allen Belangen unterlegen. Positiv anzumerken ist, dass der TSV einige Tore durch Tempogegenstöße erzielen konnte und sich die Verteilung der Tore ziemlich gleichmäßig auf fast alle Spielerinnen darstellt. Ansonsten sind aus der Mannschaft am ehesten wieder die Torhüterinnen Nicole Hoiboom und Melissa Tlotzek mit einer ansprechenden Leistung herauszuheben.

Am kommenden Donnerstag geht es dann zum Lokalderby nach Lobberich. Da wird eine andere Leistung gefragt sein, wenn man dort bestehen will.


30.04.22

SSV Gartenstadt – TSV Kaldenkirchen  34:21 (18:9)

Beim Tabellenführer aus Gartenstadt hingen die Kirschen wie erwartet zu hoch für den TSV. Alle guten Vorsätze wurden mit einem 6:0 Start durch den Gastgeber schnell zunichte gemacht. Auch wenn man ersatzgeschwächt in die Partie ging, kann dies keine Entschuldigung für die unambitionierte Anfangsphase sein. So konnte Gartenstadt aus der sicheren Führung bald zur Kür übergehen, ohne jedoch den Fokus auf den Erfolg zu verlieren. Die TSVerinnen waren in jeder Hinsicht unterlegen, lediglich die Torhüterinnen Nicole Hoiboom und Melissa Tlotzek konnten mit einer überdurchschnittlichen Leistung aufwarten und ihr Team vor einer höheren Niederlage bewahren. Zur Halbzeit war mit dem 18:9 bereits klar, wer hier der Sieger sein würde. Bemerkenswert war dennoch die Einstellung der TSVerinnen, die sich vor allem in der Defensive im zweiten Durchgang steigern konnten und einen großartigen Teamgeist bewiesen, indem jede erfolgreiche Aktion von der Bank bejubelt wurde. So nahm man die unvermeidbare Niederlage am Ende gelassen, obwohl diese vielleicht um einige Tore zu hoch ausgefallen war. Anerkennend muss man zugestehen, dass Gartenstadt in allen Belangen überlegen war und zurecht in die Oberliga aufsteigen wird. Für die Blau-Weißen gilt weiterhin, den dritten Tabellenplatz in den kommenden Spielen zu verteidigen. Falls das gelingt, wäre das am Ende auch ein nicht erwarteter Erfolg.


10.04.22

VfB Homberg – TSV Kaldenkirchen 23:23 (11:13)

Homberg scheint dem TSV nicht zu liegen. Wo andere Teams die Punkte im Vorbeigehen mitnehmen, brechen sich die TSVerinnen einen ab. So war es bereits im Hinspiel, und so war es auch jetzt wieder. Dabei lief in den ersten Minuten alles nach Plan. Schnellstart mit 6:1 Führung nach acht Minuten, danach 8:3, 10:5, alles gut. Dann aufgehört mit Handball und sich aufs zuschauen konzentriert, was der Gegner so macht. Folglich nur noch 13:11 zur Halbzeit.
Homberg, das in den ersten zwanzig Minuten
gefühlt gar keine Spiellust entwickelte, wurde in der Endphase der ersten Hälfte mehrfach zum Torewerfengenötigt. In den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Hälfte hatte der TSV zunächst alles unter Kontrolle und führte mit 18:14 und 19:15. Dann hatte Homberg plötzlich doch noch Lust auf Handball. Lautstark unterstützt von dem heimischen „Fachpublikum“ und durch zunehmend unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter war fünf Minuten vor dem Ende beim 21:21 der Vorsprung weg. Spätestens jetzt wurde man nochmal an das Hinspiel erinnert, das im Prinzip genauso ablief und wo der TSV in letzter Sekunde unterlag. So stand es auch jetzt 23:23 mit dem Unterschied, dass diesmal die TSVerinnen im Ballbesitz waren. Vorteil Kaldenkirchen, und tatsächlich findet der Ball den Weg an den Kreis, wo Janine Mora dann in guter Ringermanier niedergestreckt wurde. Siebenmeter und innerer Jubel, sollte hier wirklich ein Sieg zu holen sein? Aber, da war doch noch was. Siebenmeter, nur zwei von fünf direkt verwandelt, jetzt der sechste. Was soll man sagen, nur zwei von sechs direkt verwandelt. Bleibt beim 23:23. Leistungsmäßig sind Nora Hoppmanns und Marie Färvers aus der Mannschaft hervorzuheben, die sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zu überzeugen wussten.


02.04.22

TSV Kaldenkirchen VfL Rheinhausen 27:23 (14:12)

Rheinhausen war in den vergangenen Jahren stets ein schwieriger Gegner, da die Mannschaft über einige wurfstarke Spielerinnen verfügt. Der TSV muss zudem auf Luisa Engels, derzeit erfolgreichste Werferin im Team, nach Verletzung mit noch unbekannter Dauer verzichten. So war die Partie in jeder Hinsicht spannend. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die TSVerinnen vor allen mit der besten Werferin der Gäste, Anja Bing so ihre liebe Mühe hatten. Da wurde nicht entschlossen genug zugepackt oder es gab Abstimmungsprobleme in der Zuständigkeit. Die stärksten Phasen hatten die Blau-Weißen jeweils gegen Ende der Halbzeiten, weil man das Tempo stets hochhielt und die Gäste dann physisch etwas nachließen. So hatte der TSV sich kurz vor der Pause einen 14:10 Vorsprung erarbeitet, der aber mit Beginn der zweiten Hälfteschnell wieder eingebüßt wurde. Erst in der Schlussviertelstunde konnten sich die TSVerinnen dann zunehmend absetzen und führten fünf Minuten vor dem Ende beruhigend mit 26:19. Das Ergebnis wurde dann über die verbleibenden Minutenverwaltet. Das war wieder mal eine geschlossene Mannschaftsleistung, und es ist schön anzusehen, wie selbstbewusst und gefestigt sich die Mannschaft auch in wechselnden Besetzungen präsentiert. Bei nur einer Niederlage in der Rückrunde behauptet das Mönicks-Team einen vorher nicht erwarteten dritten Tabellenplatz, und die Zeichen stehen nicht schlecht, diesen Platz auch zum Saisonende belegen zu können.

Zuvor kommt da aber noch das nächste Spiel in Homberg, wo es im Hinspiel noch eine bittere 21:22 Niederlage gab. Mal sehen, wie es jetzt für die TSVerinnen läuft.

 


13.03.22  

TV Borken – TSV Kaldenkirchen 25:31 (12:15)

Das waren zwei Extra-Punkte, die der TSV aus Borken mitnehmen konnte. Zurzeitläuft’s rund bei Blau-Weißen, in der Rückrunde steht bislang lediglich eine Niederlage zu Buche. Ganz gleich mit welcher Truppe man aufläuft, es passt. So war es auch am Sonntagmorgen in Borken, wo die TSVerinnen gegen den Tabellennachbarn in der Vergangenheit kaum Erfolg hatten. Und zunächst deutete auch alles auf einen wenig erfolgreichen Ausgang der Partie hin. Die TSVerinnen brauchten mal wieder gute zehn Minuten, bis sie sich sortiert hatten. Da lag man nach dem 1:4 bereits mit 3:7 hinten und irgendwie fehlte der Eindruck, als könne sich etwas ändern. Vor allen durch die stark aufspielende Marie Färvers gelang dann aber in den folgenden sieben Minuten ein 5:0 Lauf und das Spiel hatte sich mit dem 8:7 zu Gunsten des TSV gewendet. Ein Plus war dabei auf Seiten des TSV die gute Chancenauswertung, so wurde die Führung in den folgenden Minuten auf 8:11 ausgebaut, und die drei Tore konnten dann auch bis zur Pause (15:12) gehalten werden. In der Pause muss wohl ein „Reset“ stattgefunden haben, denn die zweite Hälfte begann wie zuvor die erste. Bereits nach drei Minuten war die Führung dahin (15:15)und bis zur 45. Minute fielen die Tore abwechselnd auf beiden Seiten, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. Dann erwachten die Blau-Weißen nochmal und nahmen das Heft durch teilweise schön herausgespielte Treffer wieder in die Hand. Mit dem 26:22 in der 50. Minute hatte manals Zuschauer schon ein besseres Gefühl, dass die Punkte mitgenommen werden. Und die TSVerinnen ließen in der Schlussphase auch keine Zweifel mehr aufkommen und sind mit dem 31:25 der verdiente Sieger. Erfreulich ist die breit gestreute Verteilung der Tore und die mannschaftliche Geschlossenheit. Und dann noch: Für ein Wochenende Tabellenführer, auch mal schön.  


05.03.22

TSV Kaldenkirchen HC TV Rhede 23:22 (13:10)

Das Hinspiel in Rhede endete mit einem torarmen 16:16 Unentschieden. Und auch jetzt wurde es für die Blau-Weißen am Ende nochmal eng. Dabei hatte man sich gerade in den letzten Minuten der ersten Halbzeit mit dem 13:10 einen kleinen Vorsprung erarbeitet, weil Rhede kräftemäßig etwas nachließ. Man hätte hier bereits höher führen können, aber zu viele technische Fehler verhinderten einen vorzeitigen Ausbau der Führung. Im zweiten Spielabschnitt hatten die TSVerinnen in den ersten fünfzehn Minuten eine stärkere Phase und gingen nach dem 15:14 mit 19:15 in Führung. Erfreulich war, dass einige Male endlich auch einmal die erste Welle gespielt wurde, leider haperte es aber einige Male beim Torabschluss. In der Schlussviertelstunde wurde es dann zum Ende hin noch eng für den TSV, da die Gäste nach dem 23:20 zweimal nachlegen konnten und es bei noch zwei Spielminuten auf der Uhr nur noch 23:22 stand. Das Spiel war jetzt zerfahren, aber kein Team konnte mehr Nutzen daraus ziehen. Erfreulich für die TSVerinnen, die sich mit dem Sieg momentan in der allerdings unbereinigten Tabelle an zweiter Stelle positionieren. Eine schöne Momentaufnahme. Im nächsten Spiel geht es nach Borken, die ebenfalls mit oben in der Tabelle stehen.

 


25.02.22

TSV Kaldenkirchen TV Biefang 2 27:12 (11:9)

Das Nachholspiel gegen Biefang 2 war am Freitagabend nur eine Halbzeit lang eine Partie auf Augenhöhe. Das lag aber vor allen daran, dass die Blau-Weißen lange brauchten, um ins Spiel zukommen. So lag man zunächst mit 2:5 hinten und erst fünf Minuten vor der Pause gelang der Ausgleich zum 7:7. Dabei war das Abwehrverhalten der TSVerinnen gar nicht schlecht, allein im Angriff fehlten die Tore. Das änderte sich dann aber im zweiten Durchgang, als man nach dem 14:10 zwölf Minuten lang keinen Gegentreffer kassierte und selbst sechs Treffer zum 20:10 erzielte. Damit war die Partie entschieden. Und auch zum Ende hin spielte der TSV weiter mit Druck nach vorne und konnte so die Führung stets ausbauen. Insgesamt steht eine Bilanz von 16:3 für die zweite Hälfte zu Buche, da kann man nicht meckern. Es wäre schön, wenn die TSVerinnen den positiven Schwung und das erworbene Selbstvertrauen aus den vergangenen Spielen mit in die nächsten Begegnungen nehmen könnten, wo die anstehenden Aufgaben gegen Rheinhausen, Rhede und Borken höhere Hürden darstellen.


20.02.22

HSG Hiesfeld/Aldenrade 2TSV Kaldenkirchen 28:32 (14:16)

Ein sehenswertes Spiel lieferten die TSVerinnen am Sonntagnachmittag in Hiesfeld. Nachdem das Hinspiel seinerzeit unentschieden (20:20) endete, war auch jetzt eine Begegnung auf Augenhöhe zu erwarten. Die wurde es auch, aber mit einer deutlich höheren „Schlagzahl“. Der TSV hatte sich vorgenommen, gegen die spielerisch sicherlich erfahreneren Gastgeber mit Tempo zu agieren. Dieses Konzept ging insgesamt auf, weil diesmal auch die Chancenauswertung stimmte. Auf Seiten des TSV hatte Luisa Engels ihren Wurfarm richtig kalibriert und war am Ende mit zehn Treffern die erfolgreichste Werferin. Hiesfeld war zunächst aber durchaus in der Lage, auf die TSV-Treffer zu antworten. So konnte der TSV erst kurz vor der Halbzeit mit dem 16:13 erstmals einen drei-Tore-Vorsprung herauswerfen.

Die Stimmung im Team war gut, Kampfgeist und Trefferquote passten, beste Voraussetzungen also für den weiteren Ausbau der Führung. Das gelang dann auch in der zweiten Hälfte. Mit dem 23:17, spätestens aber mit dem 27:20 in der 48. Minute hatte man den Gegner praktisch an die Wand gespielt. Irgendwie war das wohl ein bisschen viel Komfortzone, mit der die TSVerinnen in den verbleibenden Minuten nicht so richtig gut umzugehen wussten. So war Hiesfeld unter Anfeuerung des heimischen Publikums beim 26:29 sogar nochmal dran, weil beim TSV jetzt vor allen die fehlende Abstimmung in der Abwehr dazu führte, dass die gegnerische Kreisläuferin im Zusammenspiel mit dem ebenfalls starken Rückraum fast nach Belieben schalten und walten konnten. Schlussendlich behielten die Blau-Weißen aber die Nerven und siegten aufgrund der mannschaftlich geschlossenen Leistung völlig verdient mit 32:28. Sicherlich bis dahin eine der besten Saisonleistungen, mit der man sich wieder im oberen Mittelfeld positioniert.

Bereits am Freitag geht es nun weiter mit dem Nachholspiel gegen Biefang (20.30 Uhr, Hölle West).


12.02.22

TSV Kaldenkirchen – Welfia Mönchengladbach  25:12 (11:7)

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Mönchengladbach taten sich die Blau-Weißen im Hinspiel noch äußerst schwer und konnten am Ende nur hauchdünn mit 26:25 gewinnen. Jetzt lief es deutlich besser, obwohl die erste Halbzeit im Ergebnis noch keinen großen Unterschied hervorbrachte. Vor allem war die gute Abwehrarbeit ausschlaggebend für die 11:7 Pausenführung, denn von der 10. bis zur 27. Minute blieben die Gäste torlos. Das die TSV-Führung zu diesem Zeitpunkt (10:4) nicht schon höher war, lag einzig an der Chancenauswertung. Dabei war das Spiel nach vorne insgesamt gar nicht so schlecht, nur die Belohnung fehlte oft. Das wurde im zweiten Durchgang besser, und spätestens ab der 45. Minute beim Stande von 19:10 war die Partie „im Sack“. Da benötigte man schlussendlich auch keine Strafwürfe –vier von vier nicht verwandelt- um das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Auf Seiten des TSV waren Nora Hoppmanns und Maren Remarque die überragenden Werferinnen in einer geschlossenen Mannschaft. Insgesamt geht der 25:12 Erfolg auch in der Höhe in Ordnung.   


05.02.22

ATV Biesel – TSV Kaldenkirchen  30:21 (13:9)

Da hatte mancher vielleicht etwas mehr erwartet von den Blau-Weißen im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten aus Biesel. Doch als der Gastgeber nach zwölf Minuten bereits zum 10:2 traf, war jegliche Euphorie dahin, und fortan musste man sich auf Seiten des TSV um Schadenbegrenzung bemühen. So dauerte es dann noch fast bis zur zwanzigsten Minute, ehe der TSV eine Formation gefunden hatte, die in der Lage war, das Team vor einem Debakel zu bewahren. Es folgte einer der seltenen Lichtblicke in der Partie, als sich die TSVerinnen nach dem 12:3 mit sechs Treffern in Folge wieder auf 12:9 herankämpften. Und auch nach der Pause hatte der TSV zunächst Oberwasser gegen die jetzt doch reichlich nervösen Gastgeber. In diese Drangphase des TSV hinein war dann ausgerechnet ein ausgelassener Strafwurf zu Gunsten der TSVerinnen der Auslöser für ihren Untergang. Statt auf zwei Treffer zum 11:13 zu verkürzen gelang Biesel im Gegenzug das 14:10, und fortan stelle der TSV unerklärlicherweise wieder auf die Spielweise der ersten fünfzehn Minuten um. Die waren geprägt von eklatanten An- und Abspielfehlern. Da ließ sich Biesel nicht lange bitten und nutzte die TSV-Schwächen kompromisslos aus, um schnell wieder einen beruhigenden Abstand herzustellen. Über 19:15 war mit dem 24:15 der anfängliche acht-Tore-Abstand wieder hergestellt. In der verbleibenden Spielzeit fallen die Tore dann verteilt auf beiden Seiten zum 30:21 Endstand. Die Torhüterinnen Nicole Hoiboom und Melissa Tlotzek konnten ihr Team vor einer höheren Niederlage bewahren. Jetzt heißt es Mund abputzen und auf die nächste Aufgabe konzentrieren.


29.02.22

TSV Kaldenkirchen HSG Alpen/Rheinberg 21:17 (11:9)

Eine doch eher zähe Angelegenheit war die Partie gegen die Spielgemeinschaft aus Alpen und Rheinberg. Irgendwie kamen die TSVerinnen nie richtig in Tritt und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Obwohl sich genügend Möglichkeiten boten, schon frühzeitig einen beruhigenden Tore-Abstand zum Gegner herzustellen, gelang dies nicht. So sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, beim dem auf Seiten des TSV vor allen Torhüterin Nicole Hoiboom mit vielen Paraden einen nennenswerten Eindruck hinterließ. Drei Minuten vor der Pause war eine Zeitstrafe bei den Gästen der Auslöser, dass der TSV erstmals beim 11:8 mit drei Toren führte. Auch im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nicht viel und erst im Schlussviertel legten die Blau-Weißen etwas zu und führten über 18:14 und 20:16 jetzt deutlicher. Ohne so richtig überzeugen zu können zeichnete sich nun doch ab, dass die HSG nicht mehr zulegen konnte. So reicht den TSVerinnen schlussendlich eine durchwachsene Leistung, um mit 21:17 die zwei Punkte festzuhalten. Positiv festzuhalten ist, dass zum wiederholten Male viele Spielerinnen auf der Torschützenliste stehen, was insgesamt eine ausgewogene Leistung attestiert. Zum nächsten Spiel muss man jetzt nach Biesel, wo das Hinspiel unglücklich in der Schlusssekunde noch mit 26:25 verloren ging. Da gäbe es noch etwas gutzumachen.


16.01.22

HG Kaarst/Büttgen – TSV Kaldenkirchen 27:30 (12:15)

Mit einem 30:27 Sieg gegen Kaarst starteten die TSVerinnen am Sonntag ins Neue Jahr. Dabei kann man wieder einmal von einer mannschaftlich geschlossenen Leistung sprechen, da sich alle Spielerinnen am Torewerfen beteiligten. Ähnlich wie im Pokalspiel in der Woche zuvor legten die Blau-Weißen los wie die Feuerwehr und führten bereits nach sechs Minuten mit 7:2, und Kaarst nahm eine erste Auszeit. Über 11:6 und 13:7 nach gut 15 Minuten blieb die Schlagzahl hoch, bevor der TSV dann im zweiten Viertel schon früh zur Pause rief. Kaarst antwortete prompt mit vier Gegentreffern in Folge, undmit Beginn der zweiten Halbzeit war der Vorsprung auf zwei Törchen geschrumpft. Insgesamt reagierte der Gastgeber konsequent auf TSV-Fehler und erzielte so eine Vielzahl einfacher Tore durch Gegenstöße. Die zweite Halbzeit war insgesamt ausgeglichen, auch wenn die TSVerinnen stets mit zwei oder drei Toren führten. Fünf Minuten vor dem Ende wurde es dann kurz noch einmal eng, als Kaarst mit dem 26:27 der Anschluss gelang. Aber der TSV überstand auch diese Phase und zeigte sich nervenstark. Drei Treffer in Folge zum 30:26 brachten die Entscheidung.

Am kommenden Wochenende ist das letzte Hinrundenspiel gegen die Reserve aus Biefang geplant. Bleibt in der augenblicklichen Situation abzuwarten, …


08.01.22

TSV Handball-Frauen, Kreispokal

TV Boisheim – TSV Kaldenkirchen 15:25 (8:13)

Im Kreispokal mussten die TSV-Frauen in Dülken gegen den TV Boisheim ran. Das war zum Jahresauftakt eine willkommene Aufgabe, um mal wieder etwas Spielpraxis zu bekommen. Das dies nötig war, zeigte dann der Spielverlauf. Die TSVerinnen waren zwar in vielen Belangen erwartungsgemäß überlegen, hatten aber erhebliche Probleme mit der Chancenauswertung. Das mag zum einen an der gut haltenden Torhüterin des TVB gelegen haben, aber vielmehr auch an den schlecht platzierten Würfen. Nach einem blitzsauberen Start führte der TSV schnell mit 8:2 und ließ es fortan deutlich ruhiger angehen. Man wollte das Spiel vor allem auch dafür nutzen, um spieltaktische Elemente zu üben. Das gelang dann phasenweise auch gut. In verschiedenen Konstellationen bekamen alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten unabhängig vom Spielstand. Boisheim gab sich zu keiner Zeit auf und zeigte sich stets kämpferisch. So konnten sich die TSVerinnen erst im Schlussviertel wieder deutlicher absetzen und insgesamt ungefährdet mit 25:15 gewinnen. Erfreulich ist zu erwähnen, dass die Partie beiderseitig völlig fair geführt wurde. Ebenso ein Lob an die tadellose Leistung des „spontan gebuchten“ Schiedsrichters. Mal sehen, wie die Blau-Weißen dann voraussichtlich am kommenden Wochenende in den Ligabetrieb einsteigen. In Kaarst werden die Kirschen sicher höher hängen.


18.12.21

TSV Kaldenkirchen SSV Gartenstadt 27:35 (13:18)

Gartenstadt zeigte sich in der Hölle am Samstag als die erwartet „harte Nuss“, die die TSV-Frauen an diesem Tag nicht knacken konnten. Dabei wurden die Mängel, die zu dem Spielverlauf führten, für den TSV schon im ersten Durchgang offensichtlich. Gegen den kompakten Angriff der Gäste fand die TSV-Abwehr keine wirksamen Mittel, um eine wahre Torflut aufzuhalten. Nicht nur körperlich unterlegen, sondern oft auch fehlende Abstimmung im Handeln, so wurde es den Gästen insgesamt nicht besonders schwer gemacht, erfolgreich den Abschluss zu finden. In der ersten Viertelstunde konnten die Blau-Weißen beim 9:11 noch mithalten, weil vor allen Marie Färvers von Außenüberragend traf, nachdem sie dort mehrfach schön freigespielt wurde. Doch zunehmend vergrößerten die Gäste den Vorsprung, weil die TSVerinnen auch weniger erfolgreich im Torabschluss waren. So zeichnete sich bereits mit dem 13:18 Pausenstand ab, dass ein Sieg in weiter Ferne liegt, wenn man in der Defensive nicht mehr Widerstand erzeugen würde. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte konnte der TSV dann noch hoffen, eine Wende zu schaffen, als man beim 19:22 nochmal in Schlagdistanz kam. Da man aber weiterhin die grundlegenden Probleme in der Abwehr nicht abstellen konnte, ließ sich Gartenstadt nicht beirren und demonstrierte schlussendlich seine Übermacht. Auch alternative Abwehrformationen halfen nicht weiter, Gartenstadt hatte immer eine passende Antwort und darum gab es am Endergebnis nichts zu mäkeln. Man muss den TSVerinnen allerdings attestieren, dass sie trotz der aussichtlosen Situation zu keiner Zeit aufsteckten, und bis zum Spielende versuchten, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Da tut die Niederlage der Vorwoche gegen Homberg deutlich mehr weh, wo die jetzt gezeigte Leistung sicher für einen Sieg gereicht hätte. So wird man jetzt ins Mittelfeld durchgereicht und die Weihnachtspause kommt vielleicht gerade recht, um sich neu zu fokussieren und dann hoffentlich wieder erfolgreich und weiterhin gesund ins nächste Jahr zu starten.

Schöne Feiertage, bleibt gesund!    


11.12.21

TSV Kaldenkirchen – VfB Homberg  21:22 (9:11)

Nach den ansprechenden Leistungen in den letzten Spielen lief es gegen Homberg nicht so rund. Die TSVerinnen hatten bereits in der Vergangenheit stets ihre liebe Mühe mit den Gästen. So fand man auch jetzt wieder schwer in die Partie und lag ab der zehnten Spielminute bis zur Pause immer mit zwei Treffern im Rückstand. Gegen das nur mit neun Feldspielerinnen angereiste Gästeteam gelang es den Blau-Weißen weder Tempo noch spielerische Akzente umzusetzen. Schon beim Spielaufbau haperte es häufig bei der Passgenauigkeit, und so konnte kein Druck auf die gegnerische Abwehr erzeugt werden. Auch die Abwehr machte es den Homberger Angreiferinnen vielfach zu leicht, weil man nicht konsequent auf den Positionen verteidigte, teilweise unnötig den Deckungsverband öffnete und den Gegner so zu einfachen Torchancen verhalf. Mit Beginn der zweiten Hälfte ging Homberg vorentscheidend mit 14:9 in Führung. Die darauffolgende Verschnaufpause der Gäste konnte der TSV leider nicht nutzen, weil man beste Chancen ausließ oder zu unvorbereitet abschloss. Schlussendlich erwachten die TSVerinnen doch noch einmal und zeigten, dass sie sich nicht aufgegeben hatten. Auch wenn sich die Aufholjagd zäh gestaltete, war man am Ende bis auf einen Treffer dran. In Unterzahl spielend reichte es dann aber in den Schlusssekunden nicht mehr zum Ausgleich.

In der kommenden Woche kommt mit Gartenstadt erneut eine „harte Nuss“ in die Hölle.        


27.11.21

TSV Kaldenkirchen TV Lobberich 2 26:20 (14:8)

Das war mal ein spektakulärer Auftakt im Derby zwischen Kaldenkirchen und Lobberich. Beim TSV passte zunächst alles und man legte einen 7:0-Lauf hin. Den ersten Treffer erzielten die Gäste aus Lobberich erst nach zehn Spielminuten, weil sich auch Torhüterin Nicole Hoiboom in hervorragender Verfassung zeigte und zuvor unter anderem bereits zwei Siebenmeter parieren konnte. So war dann schnell die erste Luft raus aus der Partie, und es gab auf Seiten des TSV ausreichend Möglichkeiten zum Durchwechseln.Dabei kam der komplette Kader zu Einsatzzeiten und am Ende konnten sich abermals fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen. In der ersten Hälfte ließen die Blau-Weißen zunächst nichts anbrennen und der Vorsprung schwankte immer zwischen fünf und sieben Toren, beim Stande von 14:8 ging es in die Pause.

Danach genehmigte man sich eine fünfzehn-minütige Auszeit, in der auch viele technische Fehler dazu beitrugen, dass Lobberich noch einmal bis auf drei Treffer herankam. In der Endphase konnten die TSVerinnen jedoch wieder zulegen und mit dem 26:20 den alten sechs-Tore Abstand herstellen. Alles in allem war die Partie schlussendlich eine klare Angelegenheitfür den TSV, auch wenn die zweite Hälfte nicht mehr viele Glanzpunkte zu bieten hatte. Marie Färvers wusste im TSV-Team mit einer 100-prozentigen Trefferquote zu überzeugen und führt derzeit nicht zu Unrecht die Torschützenliste der TSVerinnen an.Und auch Luisa Engels kommt nach langer Verletzung zunehmend besser in Tritt und erzielte einige sehenswerte Treffer.


14.11.21

SG Überruhr IVTSV Kaldenkirchen 20:25 (10:13)

Zwei wichtige Punkte verbuchten die Blau-Weißen mit dem 25:20 Sieg in Überruhr. Dabei entpuppte sich die SG in den vergangenen Jahren ein wenig als Angstgegner des TSV, Punkte waren hier nur selten zu holen. Trotz einiger Ausfälle fanden die TSVerinnen aber schnell ins Spiel und führten früh mit 4:0 und 7:2. Danach ließ die Konzentration schnell nach und Überruhr holte im Verlauf der ersten Hälfte stetig auf. Erst mit dem Pausenpfiff konnte ein kleines drei-Tore-Polster in die zweite Hälfte gerettet werden.

Die zweite Hälfte war dann zunächst ein Spiegelbild der ersten Halbzeit.Der TSV legte wieder furioslos und führte nach wenigen Minuten mit 17:11. Wieder ließ man anschließend die Zügel schleifen und die SG kam beim 17:19 nochmal gefährlich nahe. Ein wenig half in dieser Phase dann auch das Glück des Tüchtigen, und die TSVerinnen fanden gerade noch rechtzeitig wieder zurück in die Spur des Erfolgs. Am Ende war der Sieg aber verdient und ungefährdet. Die mannschaftliche Geschlossenheit zeigte sich auch mit Blick auf die Torschützenliste, in die sich erfreulicherweise alle zwölf Feldspielerinnen eintragen konnten.

Nach einer kurzen Pause kommt es dann in der Überwoche zum Lokalderby in der „Hölle“ gegen die Reserve des TV Lobberich. Mal sehen, was dann geht.


06.11.21

TSV Kaldenkirchen – TV Borken  24:16 (12:11)

Das war eine überzeugende und mannschaftliche geschlossene Vorstellung des TSV gegen Borken, die sicherlich zu den Top-Teams der Liga gehören.

Von Beginn an waren die TSVerinnen aufmerksam und boten dem Gegner Paroli. So hatte man die bei Borken spielende Top-Torschützin der Liga, Esther Langenhoff so gut unter Kontrolle, dass sie lediglich ein einziges Feldtor während der sechzig Minuten erzielte. Das lag nicht zuletzt auch an TSV-Torhüterin Melissa Tlotzek, die ihren Kasten solide verteidigte und kaum etwas zuließ. Es entwickelte sich in der ersten Hälfte ein flottes Spiel auf Augenhöhe, in dem Kaldenkirchen in der zwanzigsten Minute mit dem 9:6 erstmalig mit drei Treffern vorne lag. Die Führung hielt aber nur kurz, Borken glich postwendend wieder aus. Erst mit dem Halbzeitpfiff gelang dem TSV die erneute 12:11 Führung.

Vorentscheidend war dann der Beginn der zweiten Hälfte, wo die Blau-Weißen deutlich besser aus den Startblöcken kamen als der Gegner. Nach acht Minuten hatte Borken noch keinen Treffer erzielt, und der TSV führte jetzt mit 15:11. Die TSV-Abwehr hatte sich mittlerweile gut auf den gegnerischen Angriff eingestellt und funktionierte einwandfrei. Damit war der Grundstein für den Erfolg gelegt. Lediglich fünf Treffer ließ man in der zweiten Hälfte zu. Spätestens mit dem 21:15 sechs Minuten vor dem Ende war die Messe gelesen. Auf Seiten des TSV gelang jetzt alles und Borken hatte die Niederlage akzeptiert.

Am Ende ist der 24:16 Sieg auch in der Höhe verdient, und die TSVerinnen dürfen sich über ihre bis dahin beste Saisonleistung freuen.


31.10.21

HC TV Rhede – TSV Kaldenkirchen 16:16 (10:9)

Süßes oder Saures?

Die Frage ließ sich in Rhede letztlich nicht eindeutig beantworten. Am Ende kam für die Blau-Weißen mit dem 16:16 süß-sauer heraus. Quasi eine Blaupause zur letzten Partie gegen Hiesfeld entwickelte sich in Rhede. Kurz zusammengefasst: erst geführt, zehn Minuten vor dem Ende mit 12:15 hinten gelegen, im Schlussspurt dann noch einen Punkt gewonnen.

Wie das Endresultat belegt, hatten es beide Teams nicht so mit dem Torewerfen. Dabei zeigten die TSVerinnen aber auch eine verbesserte Abwehrleistung, und im Tor konnten Nicole Hoiboom und später Melissa Tlotzek wiederholt mit guten Paraden überzeugen. Mängel und Unzulänglichkeiten „en masse“ taten sich dagegen im Angriff auf. Neben vielen klaren Torchancen wurden auch fünf Strafwürfe ausgelassen, grob fahrlässig möchte man sagen. Das hätte locker für zwei Punkte gereicht. Aber dafür, dass man sich im Vorfeld gegen diesen Gegner eher nicht viel ausgerechnet hatte, ist ein Punkt doch mehr als nichts und konnte zumindest die über 100 Kilometer lange Rückreise etwas versüßen.


09.10.21

TSV Kaldenkirchen – HSG Hiesfeld/Aldenrade 2  20:20 (9:8)

Nochmal mit einem blauen Auge davongekommen!

So lässt sich das Spiel gegen die Hiesfelder Reserve für die TSVerinnen zusammenfassen. Dabei muss man am Ende eher von einem gewonnenen Punkt für den TSV sprechen, nachdem man fünf Minuten vor dem Ende und zudem bei eigener Unterzahl bereits mit 16:19 hinten lag. Dass es überhaupt so weit kommen musste, war allerdings unnötig. Die Zeichen für einen Erfolg standen gar nicht mal schlecht. Hiesfeld war nur mit acht Feldspielerinnen angereist, und der TSV rechnete sich Chancen über das Tempospiel aus. Darauf wartete man allerdings während der gesamten Partie vergeblich. Im Gegenteil, die erfahrenen Hiesfelder nutzten in wichtigen Spielsituationen immer wieder TSV-Ballverluste nach Abspielfehlern zum eigenen Tempospiel und erzielten so einfache Tore. Bis zur 40. Minute führten die Blau-Weißen dennoch meist mit einem oder zwei Toren und schienen bis dahin die Kontrolle über diese Partie zu haben. Nach einem verworfenen Strafwurf kam dann die Wende und die Gäste gingen erstmals mit zwei Treffen (12:14) in Führung. In dieser entscheidenden Phase zwischen der 40. Und 50. Minute gelangen den TSVerinnen lediglich zwei Treffer. Das TSV-Spiel war jetzt völlig zerfahren, folglich erhöhte Hiesfeld, die oftmals an der toll haltenden Nicole Hoiboom scheiterten, auf 17:14. Positiv festzuhalten bleibt dann aber der Endspurt der Blau-Weißen. In der kampfstarken Endphase hatte sich das Team nicht aufgegeben und schaffte noch den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich zum 20:20 Endstand.

Nach der nun anstehenden zweiwöchigen Herbstpause trifft man nacheinander auf drei Top-Teams der Liga, danach wird eine erste Standortbestimmung möglich sein.


02.10.21

Welfia Mönchengladbach – TSV Kaldenkirchen  25:26 (15:14)

Zwei wichtige Punkte konnten die TSVerinnen in Welfia verbuchen. Nachdem man in der Vorwoche noch mit dem Schlusspfiff unterlag, rettete man sich hier knapp über die Ziellinie. Dabei war der Erfolg allesamt verdient, aber erneut zeigte sich die noch offene Baustelle „Abwehr“ in aller Deutlichkeit. So ließen es die Blau-Weißen in der Defensive an Kampf- und Teamgeist vermissen. Allzu häufig fehlten die helfenden Hände von rechts und links, und zudem wurde die allgemeine Entschlossenheit vielfach vermisst. So erzielten die eher abschlussschwachen Gastgeber allein in der ersten Hälfte schon 15 Treffer. Viele davon nach Strafwürfen, weil die TSV-Abwehr nicht zusammenrückte oder sich unentschlossen zeigte. Das Spiel nach vorne hingegen sah doch manierlich aus. Auch, wenn die eine oder andere Chance liegenblieb, konnte sich der TSV immer wieder gute Wurfmöglichkeiten erarbeiten. Marie Färvers war hier die herausragende Werferin in der stets engen Partie. Welfia erzielte ihren letzten Treffer zum 25:24 bereits acht Minuten vor dem Ende. Aber auch der TSV ging in den verbleibenden Minuten sehr sparsam mit den Möglichkeiten um. Zusätzlich wurden den TSVerinnen einige Strafwürfe in der Endphase verwehrt, aber am Ende reichte es zum knappen und verdienten Erfolg. Im Spiel gegen Hiesfeld-Aldenrade am kommenden Wochenende wird eine Steigerung im Abwehrverhalten erforderlich sein, um Punkte einfahren zu können.


25.09.21

TSV  ATV Biesel 25:26 (13:13)

Eine bittere Niederlage mussten die TSVerinnen gegen den ATV Biesel hinnehmen. Lediglich zu Beginn führte Kaldenkirchen mit 4:1 und 6:2, weil sie frisch und unkompliziert aufspielten und eine gute Abschlussquote hatten. Doch dann riss unverständlicherweise der Faden und Biesel holte allmählich auf. Allein der überragend haltenden Nicole Hoiboom im TSV-Tor war es zu verdanken, dass Biesel nicht schon längst deutlich in Führung gegangen war. So blieb das Spiel auf Augenhöhe, und die Seiten wurden beim Stand von 13:13 gewechselt.
In der 38. Minute lagen die Blau-Weißen
beim 14:17 dann erstmals mit drei hinten, weil man vor allen in der Defensive viel zu pomadig spielte und den Gegner mehrfach zu einfachen Treffern einlud. Biesel ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte die Fehler konsequent. Mit großem Kampfgeist und guter Moral gelang es den Mädels jedoch, sich wieder zum 19:19 heranzukämpfen, und von da an war die Partie bis zum Ende ausgeglichen, wobei die Führung mehrfach wechselte. Zum Ende fehlte dann das zunächst das Glück, bevor auch noch Pech dazu kam. In der Schlussminute hätte der TSV zum 26:25 vorlegen können, verfehlte aber das Ziel. Im Gegenzug hatte man dann bereits einen Wurf der Gäste abgewehrt, aber Biesel blieb in Ballbesitz und bekam noch eine Wurfchance. Dieser letzte Wurf wurde zunächst von einer TSV-Spielerin abgefälscht, bevor die Torhüterin den Ball so unglücklich abwehrte, dass er doch noch den Weg ins Tor fand. Das war besonders bitter, denn dem Spielverlauf nach wäre ein Unentschieden verdient und gerecht gewesen.

Am kommenden Samstag geht es nun nach Gladbach zur Welfia.


19.09.21

19.09.21  HSG Alpen/Rheinberg – TSV Kaldenkirchen  23:27 (12:10)

Los geht’s! Die erste Aufgabe führte den neu zusammengesetzten TSV-Kader nach Rheinberg. Obwohl die Vorbereitung gefühlt nicht schlecht war, sind Meisterschaftsspiele nun mal doch etwas anderes. Die TSVerinnen kamen nur schwer in die Partie, die sich in der ersten Halbzeit eher zu einem Privatduell zwischen Sarah Puhde (HSG Alpen) und Nora Hoppmanns (TSV) entwickelte. Nora hatte zur Pause knapp mit 5:6 das Nachsehen, passend zum Halbzeitstand von 10:12.

Im zweiten Durchgang taten sich die Blau-Weißen zunächst weiter schwer und lagen meist mit einem oder zwei Treffern hinten. In der 45. Minute gelang der ebenfalls stark aufspielenden Marie Färvers erstmals die Führung zum 18:17, und fünf Minuten später sah dann mit dem 21:18 alles schon ein wenig besser aus. In den verbleibenden zehn Minuten lief es dann für die TSVerinnen und die ersten beiden Zähler waren nicht mehr gefährdet. Schlussendlich also doch eine versöhnliche Leistung und im zweiten Durchgang eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn noch reichlich Luft nach oben bleibt. Aller Anfang ist eben schwer.

Bereits am kommenden Samstag kann man gegen Biesel in der Hölle zeigen, dass da noch mehr geht.


19.09.21

Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren „Weiß-Blau TSV“

Bereits in der zehnten Saison für die erste Frauenmannschaft des TSV am Start sind Janine Mora, Luisa Engels und Simona Thommessen. Danke dafür und weiter so. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und hoffentlich noch viele Tore, vor allen aber Spass mit der „Truppe“.

 

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