Handballabteilung

16.01.22

HG Kaarst/Büttgen – TSV Kaldenkirchen 27:30 (12:15)

Mit einem 30:27 Sieg gegen Kaarst starteten die TSVerinnen am Sonntag ins Neue Jahr. Dabei kann man wieder einmal von einer mannschaftlich geschlossenen Leistung sprechen, da sich alle Spielerinnen am Torewerfen beteiligten. Ähnlich wie im Pokalspiel in der Woche zuvor legten die Blau-Weißen los wie die Feuerwehr und führten bereits nach sechs Minuten mit 7:2, und Kaarst nahm eine erste Auszeit. Über 11:6 und 13:7 nach gut 15 Minuten blieb die Schlagzahl hoch, bevor der TSV dann im zweiten Viertel schon früh zur Pause rief. Kaarst antwortete prompt mit vier Gegentreffern in Folge, undmit Beginn der zweiten Halbzeit war der Vorsprung auf zwei Törchen geschrumpft. Insgesamt reagierte der Gastgeber konsequent auf TSV-Fehler und erzielte so eine Vielzahl einfacher Tore durch Gegenstöße. Die zweite Halbzeit war insgesamt ausgeglichen, auch wenn die TSVerinnen stets mit zwei oder drei Toren führten. Fünf Minuten vor dem Ende wurde es dann kurz noch einmal eng, als Kaarst mit dem 26:27 der Anschluss gelang. Aber der TSV überstand auch diese Phase und zeigte sich nervenstark. Drei Treffer in Folge zum 30:26 brachten die Entscheidung.

Am kommenden Wochenende ist das letzte Hinrundenspiel gegen die Reserve aus Biefang geplant. Bleibt in der augenblicklichen Situation abzuwarten, …


08.01.22

TSV Handball-Frauen, Kreispokal

TV Boisheim – TSV Kaldenkirchen 15:25 (8:13)

Im Kreispokal mussten die TSV-Frauen in Dülken gegen den TV Boisheim ran. Das war zum Jahresauftakt eine willkommene Aufgabe, um mal wieder etwas Spielpraxis zu bekommen. Das dies nötig war, zeigte dann der Spielverlauf. Die TSVerinnen waren zwar in vielen Belangen erwartungsgemäß überlegen, hatten aber erhebliche Probleme mit der Chancenauswertung. Das mag zum einen an der gut haltenden Torhüterin des TVB gelegen haben, aber vielmehr auch an den schlecht platzierten Würfen. Nach einem blitzsauberen Start führte der TSV schnell mit 8:2 und ließ es fortan deutlich ruhiger angehen. Man wollte das Spiel vor allem auch dafür nutzen, um spieltaktische Elemente zu üben. Das gelang dann phasenweise auch gut. In verschiedenen Konstellationen bekamen alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten unabhängig vom Spielstand. Boisheim gab sich zu keiner Zeit auf und zeigte sich stets kämpferisch. So konnten sich die TSVerinnen erst im Schlussviertel wieder deutlicher absetzen und insgesamt ungefährdet mit 25:15 gewinnen. Erfreulich ist zu erwähnen, dass die Partie beiderseitig völlig fair geführt wurde. Ebenso ein Lob an die tadellose Leistung des „spontan gebuchten“ Schiedsrichters. Mal sehen, wie die Blau-Weißen dann voraussichtlich am kommenden Wochenende in den Ligabetrieb einsteigen. In Kaarst werden die Kirschen sicher höher hängen.


18.12.21

TSV Kaldenkirchen SSV Gartenstadt 27:35 (13:18)

Gartenstadt zeigte sich in der Hölle am Samstag als die erwartet „harte Nuss“, die die TSV-Frauen an diesem Tag nicht knacken konnten. Dabei wurden die Mängel, die zu dem Spielverlauf führten, für den TSV schon im ersten Durchgang offensichtlich. Gegen den kompakten Angriff der Gäste fand die TSV-Abwehr keine wirksamen Mittel, um eine wahre Torflut aufzuhalten. Nicht nur körperlich unterlegen, sondern oft auch fehlende Abstimmung im Handeln, so wurde es den Gästen insgesamt nicht besonders schwer gemacht, erfolgreich den Abschluss zu finden. In der ersten Viertelstunde konnten die Blau-Weißen beim 9:11 noch mithalten, weil vor allen Marie Färvers von Außenüberragend traf, nachdem sie dort mehrfach schön freigespielt wurde. Doch zunehmend vergrößerten die Gäste den Vorsprung, weil die TSVerinnen auch weniger erfolgreich im Torabschluss waren. So zeichnete sich bereits mit dem 13:18 Pausenstand ab, dass ein Sieg in weiter Ferne liegt, wenn man in der Defensive nicht mehr Widerstand erzeugen würde. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte konnte der TSV dann noch hoffen, eine Wende zu schaffen, als man beim 19:22 nochmal in Schlagdistanz kam. Da man aber weiterhin die grundlegenden Probleme in der Abwehr nicht abstellen konnte, ließ sich Gartenstadt nicht beirren und demonstrierte schlussendlich seine Übermacht. Auch alternative Abwehrformationen halfen nicht weiter, Gartenstadt hatte immer eine passende Antwort und darum gab es am Endergebnis nichts zu mäkeln. Man muss den TSVerinnen allerdings attestieren, dass sie trotz der aussichtlosen Situation zu keiner Zeit aufsteckten, und bis zum Spielende versuchten, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Da tut die Niederlage der Vorwoche gegen Homberg deutlich mehr weh, wo die jetzt gezeigte Leistung sicher für einen Sieg gereicht hätte. So wird man jetzt ins Mittelfeld durchgereicht und die Weihnachtspause kommt vielleicht gerade recht, um sich neu zu fokussieren und dann hoffentlich wieder erfolgreich und weiterhin gesund ins nächste Jahr zu starten.

Schöne Feiertage, bleibt gesund!    


11.12.21

TSV Kaldenkirchen – VfB Homberg  21:22 (9:11)

Nach den ansprechenden Leistungen in den letzten Spielen lief es gegen Homberg nicht so rund. Die TSVerinnen hatten bereits in der Vergangenheit stets ihre liebe Mühe mit den Gästen. So fand man auch jetzt wieder schwer in die Partie und lag ab der zehnten Spielminute bis zur Pause immer mit zwei Treffern im Rückstand. Gegen das nur mit neun Feldspielerinnen angereiste Gästeteam gelang es den Blau-Weißen weder Tempo noch spielerische Akzente umzusetzen. Schon beim Spielaufbau haperte es häufig bei der Passgenauigkeit, und so konnte kein Druck auf die gegnerische Abwehr erzeugt werden. Auch die Abwehr machte es den Homberger Angreiferinnen vielfach zu leicht, weil man nicht konsequent auf den Positionen verteidigte, teilweise unnötig den Deckungsverband öffnete und den Gegner so zu einfachen Torchancen verhalf. Mit Beginn der zweiten Hälfte ging Homberg vorentscheidend mit 14:9 in Führung. Die darauffolgende Verschnaufpause der Gäste konnte der TSV leider nicht nutzen, weil man beste Chancen ausließ oder zu unvorbereitet abschloss. Schlussendlich erwachten die TSVerinnen doch noch einmal und zeigten, dass sie sich nicht aufgegeben hatten. Auch wenn sich die Aufholjagd zäh gestaltete, war man am Ende bis auf einen Treffer dran. In Unterzahl spielend reichte es dann aber in den Schlusssekunden nicht mehr zum Ausgleich.

In der kommenden Woche kommt mit Gartenstadt erneut eine „harte Nuss“ in die Hölle.        


27.11.21

TSV Kaldenkirchen TV Lobberich 2 26:20 (14:8)

Das war mal ein spektakulärer Auftakt im Derby zwischen Kaldenkirchen und Lobberich. Beim TSV passte zunächst alles und man legte einen 7:0-Lauf hin. Den ersten Treffer erzielten die Gäste aus Lobberich erst nach zehn Spielminuten, weil sich auch Torhüterin Nicole Hoiboom in hervorragender Verfassung zeigte und zuvor unter anderem bereits zwei Siebenmeter parieren konnte. So war dann schnell die erste Luft raus aus der Partie, und es gab auf Seiten des TSV ausreichend Möglichkeiten zum Durchwechseln.Dabei kam der komplette Kader zu Einsatzzeiten und am Ende konnten sich abermals fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen. In der ersten Hälfte ließen die Blau-Weißen zunächst nichts anbrennen und der Vorsprung schwankte immer zwischen fünf und sieben Toren, beim Stande von 14:8 ging es in die Pause.

Danach genehmigte man sich eine fünfzehn-minütige Auszeit, in der auch viele technische Fehler dazu beitrugen, dass Lobberich noch einmal bis auf drei Treffer herankam. In der Endphase konnten die TSVerinnen jedoch wieder zulegen und mit dem 26:20 den alten sechs-Tore Abstand herstellen. Alles in allem war die Partie schlussendlich eine klare Angelegenheitfür den TSV, auch wenn die zweite Hälfte nicht mehr viele Glanzpunkte zu bieten hatte. Marie Färvers wusste im TSV-Team mit einer 100-prozentigen Trefferquote zu überzeugen und führt derzeit nicht zu Unrecht die Torschützenliste der TSVerinnen an.Und auch Luisa Engels kommt nach langer Verletzung zunehmend besser in Tritt und erzielte einige sehenswerte Treffer.


14.11.21

SG Überruhr IVTSV Kaldenkirchen 20:25 (10:13)

Zwei wichtige Punkte verbuchten die Blau-Weißen mit dem 25:20 Sieg in Überruhr. Dabei entpuppte sich die SG in den vergangenen Jahren ein wenig als Angstgegner des TSV, Punkte waren hier nur selten zu holen. Trotz einiger Ausfälle fanden die TSVerinnen aber schnell ins Spiel und führten früh mit 4:0 und 7:2. Danach ließ die Konzentration schnell nach und Überruhr holte im Verlauf der ersten Hälfte stetig auf. Erst mit dem Pausenpfiff konnte ein kleines drei-Tore-Polster in die zweite Hälfte gerettet werden.

Die zweite Hälfte war dann zunächst ein Spiegelbild der ersten Halbzeit.Der TSV legte wieder furioslos und führte nach wenigen Minuten mit 17:11. Wieder ließ man anschließend die Zügel schleifen und die SG kam beim 17:19 nochmal gefährlich nahe. Ein wenig half in dieser Phase dann auch das Glück des Tüchtigen, und die TSVerinnen fanden gerade noch rechtzeitig wieder zurück in die Spur des Erfolgs. Am Ende war der Sieg aber verdient und ungefährdet. Die mannschaftliche Geschlossenheit zeigte sich auch mit Blick auf die Torschützenliste, in die sich erfreulicherweise alle zwölf Feldspielerinnen eintragen konnten.

Nach einer kurzen Pause kommt es dann in der Überwoche zum Lokalderby in der „Hölle“ gegen die Reserve des TV Lobberich. Mal sehen, was dann geht.


06.11.21

TSV Kaldenkirchen – TV Borken  24:16 (12:11)

Das war eine überzeugende und mannschaftliche geschlossene Vorstellung des TSV gegen Borken, die sicherlich zu den Top-Teams der Liga gehören.

Von Beginn an waren die TSVerinnen aufmerksam und boten dem Gegner Paroli. So hatte man die bei Borken spielende Top-Torschützin der Liga, Esther Langenhoff so gut unter Kontrolle, dass sie lediglich ein einziges Feldtor während der sechzig Minuten erzielte. Das lag nicht zuletzt auch an TSV-Torhüterin Melissa Tlotzek, die ihren Kasten solide verteidigte und kaum etwas zuließ. Es entwickelte sich in der ersten Hälfte ein flottes Spiel auf Augenhöhe, in dem Kaldenkirchen in der zwanzigsten Minute mit dem 9:6 erstmalig mit drei Treffern vorne lag. Die Führung hielt aber nur kurz, Borken glich postwendend wieder aus. Erst mit dem Halbzeitpfiff gelang dem TSV die erneute 12:11 Führung.

Vorentscheidend war dann der Beginn der zweiten Hälfte, wo die Blau-Weißen deutlich besser aus den Startblöcken kamen als der Gegner. Nach acht Minuten hatte Borken noch keinen Treffer erzielt, und der TSV führte jetzt mit 15:11. Die TSV-Abwehr hatte sich mittlerweile gut auf den gegnerischen Angriff eingestellt und funktionierte einwandfrei. Damit war der Grundstein für den Erfolg gelegt. Lediglich fünf Treffer ließ man in der zweiten Hälfte zu. Spätestens mit dem 21:15 sechs Minuten vor dem Ende war die Messe gelesen. Auf Seiten des TSV gelang jetzt alles und Borken hatte die Niederlage akzeptiert.

Am Ende ist der 24:16 Sieg auch in der Höhe verdient, und die TSVerinnen dürfen sich über ihre bis dahin beste Saisonleistung freuen.


31.10.21

HC TV Rhede – TSV Kaldenkirchen 16:16 (10:9)

Süßes oder Saures?

Die Frage ließ sich in Rhede letztlich nicht eindeutig beantworten. Am Ende kam für die Blau-Weißen mit dem 16:16 süß-sauer heraus. Quasi eine Blaupause zur letzten Partie gegen Hiesfeld entwickelte sich in Rhede. Kurz zusammengefasst: erst geführt, zehn Minuten vor dem Ende mit 12:15 hinten gelegen, im Schlussspurt dann noch einen Punkt gewonnen.

Wie das Endresultat belegt, hatten es beide Teams nicht so mit dem Torewerfen. Dabei zeigten die TSVerinnen aber auch eine verbesserte Abwehrleistung, und im Tor konnten Nicole Hoiboom und später Melissa Tlotzek wiederholt mit guten Paraden überzeugen. Mängel und Unzulänglichkeiten „en masse“ taten sich dagegen im Angriff auf. Neben vielen klaren Torchancen wurden auch fünf Strafwürfe ausgelassen, grob fahrlässig möchte man sagen. Das hätte locker für zwei Punkte gereicht. Aber dafür, dass man sich im Vorfeld gegen diesen Gegner eher nicht viel ausgerechnet hatte, ist ein Punkt doch mehr als nichts und konnte zumindest die über 100 Kilometer lange Rückreise etwas versüßen.


09.10.21

TSV Kaldenkirchen – HSG Hiesfeld/Aldenrade 2  20:20 (9:8)

Nochmal mit einem blauen Auge davongekommen!

So lässt sich das Spiel gegen die Hiesfelder Reserve für die TSVerinnen zusammenfassen. Dabei muss man am Ende eher von einem gewonnenen Punkt für den TSV sprechen, nachdem man fünf Minuten vor dem Ende und zudem bei eigener Unterzahl bereits mit 16:19 hinten lag. Dass es überhaupt so weit kommen musste, war allerdings unnötig. Die Zeichen für einen Erfolg standen gar nicht mal schlecht. Hiesfeld war nur mit acht Feldspielerinnen angereist, und der TSV rechnete sich Chancen über das Tempospiel aus. Darauf wartete man allerdings während der gesamten Partie vergeblich. Im Gegenteil, die erfahrenen Hiesfelder nutzten in wichtigen Spielsituationen immer wieder TSV-Ballverluste nach Abspielfehlern zum eigenen Tempospiel und erzielten so einfache Tore. Bis zur 40. Minute führten die Blau-Weißen dennoch meist mit einem oder zwei Toren und schienen bis dahin die Kontrolle über diese Partie zu haben. Nach einem verworfenen Strafwurf kam dann die Wende und die Gäste gingen erstmals mit zwei Treffen (12:14) in Führung. In dieser entscheidenden Phase zwischen der 40. Und 50. Minute gelangen den TSVerinnen lediglich zwei Treffer. Das TSV-Spiel war jetzt völlig zerfahren, folglich erhöhte Hiesfeld, die oftmals an der toll haltenden Nicole Hoiboom scheiterten, auf 17:14. Positiv festzuhalten bleibt dann aber der Endspurt der Blau-Weißen. In der kampfstarken Endphase hatte sich das Team nicht aufgegeben und schaffte noch den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich zum 20:20 Endstand.

Nach der nun anstehenden zweiwöchigen Herbstpause trifft man nacheinander auf drei Top-Teams der Liga, danach wird eine erste Standortbestimmung möglich sein.


02.10.21

Welfia Mönchengladbach – TSV Kaldenkirchen  25:26 (15:14)

Zwei wichtige Punkte konnten die TSVerinnen in Welfia verbuchen. Nachdem man in der Vorwoche noch mit dem Schlusspfiff unterlag, rettete man sich hier knapp über die Ziellinie. Dabei war der Erfolg allesamt verdient, aber erneut zeigte sich die noch offene Baustelle „Abwehr“ in aller Deutlichkeit. So ließen es die Blau-Weißen in der Defensive an Kampf- und Teamgeist vermissen. Allzu häufig fehlten die helfenden Hände von rechts und links, und zudem wurde die allgemeine Entschlossenheit vielfach vermisst. So erzielten die eher abschlussschwachen Gastgeber allein in der ersten Hälfte schon 15 Treffer. Viele davon nach Strafwürfen, weil die TSV-Abwehr nicht zusammenrückte oder sich unentschlossen zeigte. Das Spiel nach vorne hingegen sah doch manierlich aus. Auch, wenn die eine oder andere Chance liegenblieb, konnte sich der TSV immer wieder gute Wurfmöglichkeiten erarbeiten. Marie Färvers war hier die herausragende Werferin in der stets engen Partie. Welfia erzielte ihren letzten Treffer zum 25:24 bereits acht Minuten vor dem Ende. Aber auch der TSV ging in den verbleibenden Minuten sehr sparsam mit den Möglichkeiten um. Zusätzlich wurden den TSVerinnen einige Strafwürfe in der Endphase verwehrt, aber am Ende reichte es zum knappen und verdienten Erfolg. Im Spiel gegen Hiesfeld-Aldenrade am kommenden Wochenende wird eine Steigerung im Abwehrverhalten erforderlich sein, um Punkte einfahren zu können.


25.09.21

TSV  ATV Biesel 25:26 (13:13)

Eine bittere Niederlage mussten die TSVerinnen gegen den ATV Biesel hinnehmen. Lediglich zu Beginn führte Kaldenkirchen mit 4:1 und 6:2, weil sie frisch und unkompliziert aufspielten und eine gute Abschlussquote hatten. Doch dann riss unverständlicherweise der Faden und Biesel holte allmählich auf. Allein der überragend haltenden Nicole Hoiboom im TSV-Tor war es zu verdanken, dass Biesel nicht schon längst deutlich in Führung gegangen war. So blieb das Spiel auf Augenhöhe, und die Seiten wurden beim Stand von 13:13 gewechselt.
In der 38. Minute lagen die Blau-Weißen
beim 14:17 dann erstmals mit drei hinten, weil man vor allen in der Defensive viel zu pomadig spielte und den Gegner mehrfach zu einfachen Treffern einlud. Biesel ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte die Fehler konsequent. Mit großem Kampfgeist und guter Moral gelang es den Mädels jedoch, sich wieder zum 19:19 heranzukämpfen, und von da an war die Partie bis zum Ende ausgeglichen, wobei die Führung mehrfach wechselte. Zum Ende fehlte dann das zunächst das Glück, bevor auch noch Pech dazu kam. In der Schlussminute hätte der TSV zum 26:25 vorlegen können, verfehlte aber das Ziel. Im Gegenzug hatte man dann bereits einen Wurf der Gäste abgewehrt, aber Biesel blieb in Ballbesitz und bekam noch eine Wurfchance. Dieser letzte Wurf wurde zunächst von einer TSV-Spielerin abgefälscht, bevor die Torhüterin den Ball so unglücklich abwehrte, dass er doch noch den Weg ins Tor fand. Das war besonders bitter, denn dem Spielverlauf nach wäre ein Unentschieden verdient und gerecht gewesen.

Am kommenden Samstag geht es nun nach Gladbach zur Welfia.


19.09.21

19.09.21  HSG Alpen/Rheinberg – TSV Kaldenkirchen  23:27 (12:10)

Los geht’s! Die erste Aufgabe führte den neu zusammengesetzten TSV-Kader nach Rheinberg. Obwohl die Vorbereitung gefühlt nicht schlecht war, sind Meisterschaftsspiele nun mal doch etwas anderes. Die TSVerinnen kamen nur schwer in die Partie, die sich in der ersten Halbzeit eher zu einem Privatduell zwischen Sarah Puhde (HSG Alpen) und Nora Hoppmanns (TSV) entwickelte. Nora hatte zur Pause knapp mit 5:6 das Nachsehen, passend zum Halbzeitstand von 10:12.

Im zweiten Durchgang taten sich die Blau-Weißen zunächst weiter schwer und lagen meist mit einem oder zwei Treffern hinten. In der 45. Minute gelang der ebenfalls stark aufspielenden Marie Färvers erstmals die Führung zum 18:17, und fünf Minuten später sah dann mit dem 21:18 alles schon ein wenig besser aus. In den verbleibenden zehn Minuten lief es dann für die TSVerinnen und die ersten beiden Zähler waren nicht mehr gefährdet. Schlussendlich also doch eine versöhnliche Leistung und im zweiten Durchgang eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn noch reichlich Luft nach oben bleibt. Aller Anfang ist eben schwer.

Bereits am kommenden Samstag kann man gegen Biesel in der Hölle zeigen, dass da noch mehr geht.


19.09.21

Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren „Weiß-Blau TSV“

Bereits in der zehnten Saison für die erste Frauenmannschaft des TSV am Start sind Janine Mora, Luisa Engels und Simona Thommessen. Danke dafür und weiter so. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und hoffentlich noch viele Tore, vor allen aber Spass mit der „Truppe“.

 

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