Handballabteilung

15.02.20

TuS TD Lank 1M – TSV Kaldenkirchen 1M 26:28 (13:13)

Am späten Samstagabend ging es für die Grenzstädter ins 50 Kilometer entfernte Lank. Allein ein Blick auf die Ergebnisse der letzten Jahre zeigt, dass sich der TSV mit dem Sammeln von Punkten in Lank immer schwer getan hat. Auch am 17. Spieltag war es wieder ein hartes Stück Arbeit, doch diesmal mit dem glücklicheren Ende für den Tabellenzweiten.

Dabei standen die Vorzeichen vor dem Anpfiff gar nicht so gut, denn mit Keeper Thommessen (beruflich verhindert) und Linksaußen Rosati (Bänder-/Kapselriss) fehlten zwei Leistungsträger. Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, indem beide Mannschaften ihre Stärken ausspielten. Der TSV kam zu Torerfolgen über den Rückraum und die Gastgeber fanden Lösungen über das Kreisläuferspiel. Nach knapp 15 Minuten konnten sich die Lanker erstmals auf 3 Treffer absetzen. Allerdings spielten ihnen dabei die Gäste in die Karten, weil abermals unvorbereitet abgeschlossen wurde und technische Fehler produziert wurden. Nach der ersten Auszeit von Coach Winter konnte der Rückstand durch 3 schnelle Treffer egalisiert werden. Bis zum Halbzeitpfiff konnten sich die Gastgeber kurzzeitig ein weiteres Mal auf 3 Tore absetzen. Doch der TSV steckte nicht auf und glich wieder aus. Mika Kamps wurde durch Mathis Coenen auf Linksaußen in Szene gesetzt und erzielte in dieser Phase 4 Tore. Auch Torhüter Till Deckers konnte sich das ein oder andere Mal auszeichnen.

Nach dem Pausentee übernahm der TSV das Heft des Handelns und war die bessere Mannschaft. Im Angriff floss der Ball flüssig und es wurde geduldiger gespielt, sodass der TSV sich gute Torchancen erarbeiten konnte. Strippenzieher waren in dieser Phase die Brüder Steffen und Mathis Coenen, welche Zweikämpfe suchten, dort hingingen „wo es wehtut“ und ihre Mitspieler in Szene setzten. Der TSV konnte den Vorsprung auf bis zu 4 Tore ausbauen. Leider ließen die beiden Unparteiischen an diesem Abend eine klare Linie vermissen, sodass sich die Stimmung durch einige Fehlentscheidungen aufheizte. Auch wenn die Rote Karte gegen Maik Tötsches nach 47 Minuten durchaus berechtigt war.

In den Schlussminuten konnten die Lanker, auch bedingt durch kuriose Pfiffe der Schiris, nochmals auf ein Tor aufschließen. Glücklicherweise behielten die Gäste einen kühlen Kopf und konnten allen Widrigkeiten zum Trotz den Vorsprung ins Ziel verwalten. Nils König machte Sekunden vor Schluss den Deckel zum 26:28 drauf.

Somit fährt der TSV zwei hart umkämpfte und wichtige Punkte, vor dem Spitzenspiel gegen den designierten Aufsteiger TV Geistenbeck, ein. Der Spitzenreiter musste am Sonntagmorgen beim TV Kapellen die ersten Punkte der Saison abgeben und wird nach der Karnevalspause mit Sicherheit wieder in die Erfolgsspur finden wollen.

Eine wichtige Info zum Schluss: Der TSV empfängt am kommenden Dienstag (18.02.2020) um 20:30 Uhr in der Hölle West den TV Aldekerk im Viertelfinale des Kreispokals!

Es spielten und trafen:
Till Deckers, David Mattke (beide TW), Till Huckemann (2), Nils Coenen, Steffen Coenen (7), Thomas Heyer (2), Mathis Coenen (2), Lukas Schuermanns (1), Mika Kamps (4), Maik Tötsches (4), Nils König (3) Marvin Rassmann (2).


01.02.20

TV Aldekerk 2M – TSV Kaldenkirchen 1M 31:31 (16:12)

Die Erste zeigt über knapp 45 Minuten eine sehr schwache Leistung, gewinnt allerdings aufgrund einer völlig verrückten Schlussphase einen Punkt in Aldekerk.

Im Spiel zwischen den punktgleichen Verfolgern des Spitzenreiters Geistenbeck zeigten die Gastgeber von Beginn an die reifere Spielanlage. Während der TVA sein Angriffsspiel geduldig bis zur klaren Torchance aufzog, schloss die Mannschaft von Rüdiger Winter verfrüht und unvorbereitet ab. Hinzu gesellten sich wieder einmal technische Fehler, womit sich bekanntliche jede Handballmannschaft selbst das Leben schwer machen kann. Leider konnte Rückraumspieler Nils König früh in der Begegnung verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen. Umso erstaunlicher war letztlich, dass der Rückstand zur Pause „nur“ 4 Tore betrug. Mit 16:12 ging es in die Halbzeitpause. Aus einem schwachen Kollektiv konnte lediglich Kreisläufer Marvin Rassmann offensiv herausstechen.

Jedem Beteiligten war in der Halbzeitpause bewusst, dass sich die Mannschaft gewaltig steigern muss, um noch etwas Zählbares mitnehmen zu können. 2 schnelle Treffer des TVA direkt nach Wiederanpfiff ließen den Rückstand jedoch weiter wachsen. Zum Glück hielt jedoch ein Akteur in Blau-Weiß sein Team im im Spiel: Nils Coenen drehte richtig auf, erzielte 6 seiner 7 Treffer, vornehmlich aus der Fernwurfzone, in Halbzeit 2. Doch aufgrund von Undiszipliniertheiten, Fehlwürfen und abenteuerlichen Schiedsrichterentscheidungen gelang es dem TSV nicht mehr so richtig auf Schlagdistanz zu kommen. Der Rückstand betrug konstante 4-6 Tore. In der 52. Minute ging Coach Winter volles Risiko und ließ sein Team in einer Manndeckung agieren. Dementsprechend wild verlief dann die Schlussphase der Begegnung. In den letzten 7 Minuten (30:25) schlug dann die Stunde von Christian „Schnapper“ Thommessen im Tor des TSV. Er entschärfte unzählige freie Torabschlüsse seines ehemaligen Vereins, darunter auch zwei 7-Meter. Vorne netzte Steffen Coenen (7) 4 Mal in Folge ein und es bahnte sich das Wunder an. Nachdem Schnapper 30 Sekunden vor Schluss seine letzte spektakuläre Parade zeigte, blieb dem TSV die Chance mit dem letzten Wurf den Ausgleich zu erzielen. Lukas „Ronny“ Schuermanns (4) hatte Nerven aus Stahl und erzielte, im Anschluss an einen chaotischen Angriff, den umjubelten Ausgleichtreffer Sekunden vor dem Abpfiff.

Nun gilt es die Fehler, welche wie oben bereits beschrieben, zuhauf zu finden waren, aufzuarbeiten und es in den kommenden Wochen besser zu machen. Schließlich wird das Kunststück 5 Tore in 7 Minuten aufzuholen, nicht jede Woche gelingen.

Es spielten und trafen:
Christian Thommessen, David Mattke (beide TW), Till Huckemann (3), Nils Coenen (7), Steffen Coenen (7), Thomas Heyer, Mathis Coenen, Lukas Schuermanns (4), Mika Kamps, Maik Tötsches (2), Nils König, Marvin Rassmann (3), Freddi Rosati (5).


26.01.2020

TSV Kaldenkirchen 1M – HSG Wesel 1M 28:25 (12:13)

Nach dem spektakulären Sieg gegen VeRuKa stand für die Blau-Weißen das Heimspiel gegen die HSG Wesel auf dem Programm. Gegen die Mannschaft aus Wesel, die zur Zeit im unteren Drittel der Tabelle zu finden ist, ging der TSV als Favorit ins Rennen.

Nun ist in der Sportwelt weitläufig bekannt, dass nach grandiosen Erfolgen die Bestätigung der gezeigten Leistung manchmal ausbleibt. Leider war dies auch am in Rede stehenden Abend der Fall. Glücklicherweise blieb die große Ernüchterung letztlich jedoch aus und die Grenzstädter konnten einen wichtigen Arbeitssieg einfahren.

Von Beginn an fehlte es an der nötigen Spannung und Konzentration. Durch fahrige Abschlüsse und schlampiges Abwehrverhalten lud man die Gäste zu einfachen Toren ein. In Folge dessen lief der TSV zunächst einem 2-3 Tore Rückstand hinterher. Lediglich Kapitän Steffen Coenen (10) zeigte Normalform und hielt sein Team durch starke Einzelaktionen im Spiel. Er erzielte zudem den 12:13 Anschlusstreffer, bevor es zum Pausentee in die Katakomben ging.

Damit konnte die Mannschaft von Rüdiger Winter, welche ohne die beiden Schlussmänner Thommessen und Deckers auskommen musste, das Ergebnis offen gestalten. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, weil es den Gastgebern weiterhin nicht gelang ihr volles Potenzial abzurufen. Im Angriff verteilte sich sich die Last nun auf mehrere Schultern. Die jungen Wilden Nils Coenen (4) und Mika Kamps (2) zeigten ein gutes Spiel und erzielten alle ihrer Treffer in Abschnitt 2.

Nach 45. Minuten (20:22) roch es weiterhin nach einer bevorstehenden Enttäuschung für den TSV, doch ein 5:0-Lauf und 10 Minuten ohne Gegentor wendeten das Blatt zu Gunsten der Blau-Weißen. Erwähnenswert ist dies bezüglich sicherlich der Einsatz und die Leistung von Felix Mach. Der aushelfende Jungtorwart entschärfte mehrere Möglichkeiten der Gäste und ermöglichte den Gastgebern zurück in die Spur zu finden.

Sinnbildlich für das mäßige Heimspiel des TSV: Das 23:22 in der 50. Minute war die erste Führung in der Partie. Diese Führung wurde letzten Endes ins Ziel geschaukelt.

Dreckige 2 Punkte, nicht mehr und nicht weniger. Dies bleibt nach dem 4. Sieg in Folge festzuhalten. Der TSV springt nach der Niederlage des TV Aldekerk II auf der 2. Tabellenrang. Diesen gilt es nächstes Wochenende in Aldekerk im Gipfeltreffen zu verteidigen. Das 33:33 im Hinspiel verspricht eine enge Begegnung.

Es spielten und trafen:
Felix Mach, David Mattke (beide TW), Till Huckemann (2), Nils Coenen (4), Steffen Coenen (10), Thomas Heyer, Mathis Coenen (2), Lukas Schuermanns (2), Mika Kamps (2), Maik Tötsches (2), Nils König (3), Marvin Rassmann, Freddi Rosati (1).


19.01.2020

TSV Kaldenkirchen 1M – HSG VeRuKa 1M 35:26 (15:13)

Fitter, schneller, emotionaler – Der TSV überrennt den bis dato Tabellendritten aus VeRuKa, fährt einen deutlichen Heimsieg ein und springt damit auf Platz 3. Dabei zeigt die Mannschaft von Rüdiger Winter insbesondere in Halbzeit 2 eine der besten Leistungen in dieser Saison.

Die Marschroute vor dem Spiel war klar. Den großen Namen der Gäste sollte man zwar Respekt entgegen bringen, doch mittlerweile sollten die Jungs auch an ihre eigene Qualität glauben. Wenn diese abgerufen wird, hat es jede Mannschaft der Liga, insbesondere in der Hölle West, schwer. Vor gut besuchten Zuschauerrängen boten beide Mannschaften zunächst eine recht durchschnittliche Partie. Technische Fehler „hüben wie drüben“ führten zu einfachen Torerfolgen über den Tempogegenstoß. Aus dem gebundenen Spiel taten sich beide Mannschaften schwer. Die bessere Spielanlage zeigten vermeintlich die Gäste. Doch sie fanden ihren Meister im Teufelskerl zwischen den Pfosten: Christian „Schnapper“ Thommessen. Er war von Beginn an ein absoluter Faktor und weckte seine Vorderleute durch teils spektakuläre Paraden auf.

Oldie Mirko Szymanowicz zog auf Seiten der Gäste wie erwartet die Fäden. Sein  Handlungsspielraum wurde allerdings von Mathis Coenen auf der offensiven Deckungsposition eingeschränkt. Nach 24. Minuten traf Maik Tötsches, an diesem Tage mit 7 Treffern gewohnt torgefährlich, zum 9:9. In den kommenden 120 Sekunden fing die Hölle West erstmalig Feuer. Denn der „kleinste“, aber definitiv schnellste Mann auf dem Feld netzte per Tempogegenstoß 4 Mal in Folge ein. Mathis Coenen zeigte sein wohl bisher bestes Spiel im Seniorenbereich, indem er wie bereits beschrieben, Szymanowicz „sportlich nervte“ und durch seine Schnelligkeit im 1:1 und im Gegenstoß absolut überzeugte. Er erzielte satte 9 Treffer an diesem Abend. Die Gäste konnten sich nach diesem Schlag wieder einigermaßen rehabilitieren und schlossen bis zum Halbzeitpfiff auf 13:15 auf.

In der Halbzeitpause konnte Coach Winter zufrieden sein, mahnte allerdings die 10-12! technischen Fehler seiner Mannschaft an. Die Grenzstädter machten sich das Leben in der ersten Halbzeit dadurch selbst schwer. Nachdem die Gäste durch Domenic Gatza auf 15:16 aufschlossen und sich ein enges Spiel anbahnte, schalteten die Blau-Weißen einen Gang höher. Durch Ballgewinne in der nun aggressiven und beweglichen Defensive um Nils Coenen, wurde weiter aufs Tempo gedrückt. Dieses Tempo konnten die erfahrenen Gäste nicht mehr mitgehen. So konnten sich die Gastgeber, auch aufgrund der Fehlerminimierung sukzessive absetzen. Im gebundenen Angriffsspiel nahm Steffen Coenen (8) das Heft des Handelns in die Hand und zeigte sich selbst torgefährlich. Der TSV fand immer wieder Lösungen um die gegnerische Defensive vor Probleme zu stellen. 35 erzielte Treffer sprechen hier eine eindeutige Sprache. Letztlich fiel das Ergebnis möglicherweise ein wenig zu hoch aus, doch auch das hatte sich die Mannschaft an diesem Abend verdient.

Der Sieg wurde mit der „Nationalhymne Hoch Kaldenkirchen“ vor jubelnder Tribüne und anschließenden Kaltgetränken gebührend gefeiert.  In einer Woche geht es mit einem HEIMSPIEL weiter gegen die HSG Wesel. Es gilt selbstverständlich den Schwung mitzunehmen, um weiter erfolgreichen Handball zu Spielen.

Es spielten und trafen:

David Mattke, Christian Thommessen (beide TW), Till Huckemann (2), Nils Coenen (2), Steffen Coenen (8), Thomas Heyer (2), Mathis Coenen (9), Marvin Rassmann, Lukas Schuermanns (1), Maik Tötsches (7), Nils König (2), Frederik Rosati (2).

Wir suchen Dich… !
Wir suchen Dich...1024
Eintrittpreise 2019/20
Eintritt_2019-20

Copyright © 2011. Alle Rechte vorbehalten.