Handballabteilung

15.02.20

TSV Kaldenkirchen – VfB Homberg  24:23 (12:11)

Homberg stellte sich in der Hölle den TSVerinnen als ein ganz unbequemer Gegner vor. Dabei benötigten die Gäste jedoch einige Anlaufzeit, um in Fahrt zu kommen. So gehörte die Anfangsphase dem TSV, der zunächst mit Tempospiel und platzierten Würfen 6:1 führte. Und auch in den folgenden Minuten des ersten Viertels beim 10:3 glaubte noch niemand, dass Homberg hier noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden würde. Aber wie es denn oft so ist, wenn es zu gut läuft. Irgendwie kommt der Schlendrian ins Spiel, der Gegner holt immer mal wieder ein Törchen auf und ist dann plötzlich mit dem 11:12 kurz vor der Pause wieder in Schlagdistanz.

Die zweite Halbzeit war dann eine Partie auf Augenhöhe. Die Blau-Weißen konnten sich nicht mehr absetzen und hatten zudem große Probleme in der Abwehr, wo man die zwei spielbestimmenden Spielerinnen des VfB zu keiner Zeit unter Kontrolle hatte. Hinzu kam, dass die TSVerinnen beim Torabschluss erneut eine beträchtliche Anzahl von Pfosten- und Lattentreffer vorhalten konnten und sich darüber hinaus noch weitere Fehlwürfe leisteten. Da aber auch taktisch nichts verändert wurde, stand das Spiel bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Mit dem Treffer zum 23:20 in der 57. Minute wollte man schon wieder etwas durchatmen. Aber Homberg ließ sich nicht abschütteln und kam wieder auf 23:22 heran. Dreißig Sekunden vor dem Ende erlöste dann Jule Münter mit dem Treffer zum 24:22 die Gemüter und der Sieg war unter Dach und Fach.

Nach der Karnevalspause erwarten die TSVerinnen mit dem SSV Gartenstadt erneut ein Team, gegen das man sich bislang immer schwergetan hat. Das Hinspiel in Gartenstadt konnte der TSV knapp mit 20:18 für sich entscheiden. Für Spannung dürfte also wieder gesorgt sein.  


08.02.20

Welfia Mönchengladbach – TSV Kaldenkirchen  19:30 (8:11)

Obwohl in der Tabelle weiter untenstehend ist Welfia ein schwer auszurechnendes Team mit sehr unterschiedlichen Leistungen. Vor allen die exzellente Torhüterin sorgt immer wieder für Überraschungen. So waren die Blau-Weißen gewarnt, konnte man das Hinspiel doch nur knapp gewinnen. Und die Erwartungen schienen sich zunächst zu bestätigen. Nach dem 5:5 legte der TSV zwar einen ersten Zwischenspurt ein und führte mit 10:5, in den verbleibenden zwölf Minuten bis zur Pause konnte man dann aber nur noch einen Treffer erzielen.

Mit dem 8:11 wurden die Seiten gewechselt. Und auch im zweiten Durchgang schafften Die TSVerinnen es bis zur 47. Minute nicht, sich deutlicher abzusetzen. Die Führung bewegte sich allerdings immer zwischen drei und fünf Toren. Erst in der Endphase gelang der „Durchbruch“, als man nach dem 22:19 schnell wegziehen konnte. Nun war es umgekehrt, Welfia erzielte im Schlussviertel keinen einzigen Treffer. Beim TSV lief es dafür wie am Schnürchen. In einer geschlossenen Mannschaft hatte Seyma Büschkes einen Sahnetag erwischt. Die A-Jugendliche hatte den Dreh raus gegen die gute Torhüterin und war gleich sechsmal erfolgreich.

Es folgt nun eine Serie von vier Heimspielen für die TSVerinnen mit der Chance, eine gute Ausgangsposition für das schwere Restprogramm zu ergattern.


26.01.20

ATV Biesel – TSV Kaldenkirchen  21:26 (8:15)

Nach zwei Niederlagen waren die Blau-Weißen zum Rückrundenstart in Biesel unterwegs.

Leider hatten die Schiedsrichter die Rheydter Mülfort-Halle nicht rechtzeitig gefunden, so einigte man sich auf eine anwesende Schiedsrichterin aus Biesel. Die machte ihre Sache insgesamt prima, an dieser Stelle nochmal ein Lob dafür.

Spielerisch tat sich der TSV eine Weile lang schwer, doch nach ca. fünfzehn Minuten war mit dem Treffer zum 9:4 erkennbar, wohin die Reise ging. Biesel kam zwar noch einmal auf 7:9 heran, danach legten die TSVerinnen einen Zwischenspurt ein und führten zur Pause mit 15:8. Mit dieser Führung ging man dann beruhigt in die zweite Hälfte und es sollte dort auch nichts mehr anbrennen.

Als man zehn Minuten vor dem Ende mit 24:13 führte, deutete alles auf einen Kantersieg hin. Aber leider konnte man Spannung und Konzentration nicht aufrecht halten. Und so vergab man erneut beste Einwurfmöglichkeiten, darunter auch vier Strafwürfe. Alles in allem war das zu diesem Zeitpunkt zwar ärgerlich, jedoch nicht mehr spielentscheidend. Am Ende stand ein nicht gefährdeter 26:21 Erfolg. Janine Mora erzielte einige schöne Treffer vom Kreis und Nora Hoppmanns meldete sich nach ihrer Verletzung auch wieder bei den Torschützen zurück.


19.01.20

SG Überruhr – TSV Kaldenkirchen  33:29 (17:15)

Die erwartet schwere Aufgabe stellte sich den TSVerinnen in Überruhr, wo man bislang noch nicht punkten konnte. Dass sich das auch diesmal nicht änderte, hatte sich der TSV letztlich selbst zuzuschreiben.

Nach einem munteren Schlagabtausch in der ersten Hälfte waren die Blau-Weißen nach der Halbzeitpause wohl mental noch in der Kabine. Anders ist der fünfminütige Blackout wohl kaum zu erklären, als Überruhr nach dem 17:15 auf 23:16 enteilte und damit die Partie klar machte. Da hat man sich selbst um den Lohn der Arbeit gebracht. Positiv zu bemerken ist, dass die Mädels sich danach nicht hängen ließen und zumindest versuchten, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Das gelang auch und mit dem 25:28 war man sieben Minuten vor dem Ende sogar wieder in Schlagdistanz. Mehr war dann aber nicht drin, weil auch gute Möglichkeiten ausgelassen wurden. Nach dem 27:30 öffneten die TSVerinnen die Abwehr und es fielen noch einige Treffer auf beiden Seiten, für eine Wende reichte es jedoch nicht mehr.

Jetzt heißt es, den Fokus auf die Rückrunde zu richten. Gerade die ersten Spiele sollten für die Blau-Weißen lösbar sein, wenn man weiter im oberen Mittelfeld verbleiben will.


11.01.20

TSV Kaldenkirchen – SSG Wuppertal  20:22 (10:10)

Das war mal ein richtiger Fehlstart ins Neue Jahr.

Gegen die Wuppertaler Spielgemeinschaft kamen die TSVerinnen nicht in Tritt und hatten am Ende mit 20:22 das Nachsehen. Dabei fing alles noch gut an. In den Anfangsminuten führte man schnell mit 5:2 und es sah nicht danach aus, dass hier etwas anbrennen könnte. Doch danach dauerte es zwölf Minuten, bis die Blau-Weißen ihren sechsten Treffer erzielten, zuvor führte Wuppertal bereits mit 7:5. Bis zur Pause war die Partie dann ausgeglichen. Auf Seiten des TSV fehlten im Angriff oft die zündenden Ideen. Hinzu kamen Wurfpech, aber auch unplatzierte Würfe und einfache Ballverluste. In der Summe war das zu viel, um das Spiel bestimmen zu können.

So lief man in der zweiten Halbzeit stets einem zwei-Tore Rückstand hinterher, weil man auch in der Defensive gegen die zwei Hauptwerferinnen der Gäste viel zu passiv agierte. Im Schlussviertel wuchs der Rückstand dann sogar auf 5 Tore an. So war schon Minuten vor dem Ende deutlich, dass die Partie nicht mehr zu drehen war, auch wenn man in den Schlussminuten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Ein gutes Spiel machte Maja Meeners, die einige Male erfolgreich aus dem Rückraum zum Zuge kam. Im letzten Hinrundenspiel muss man nun zur punktgleichen SG aus Überruhr, ein ganz dicker Brocken.


15.12.19

TV Lobberich – TSV Kaldenkirchen  32:32 (15:16)

So allmählich muss man sich als TSV-Anhänger wohl an Herzschlagfinals gewöhnen.

Beim Stadtderby in Lobberich blieb es erneut bis zum Schlusspfiff spannend und man verabschiedete sich mit einem leistungsgerechten 32:32 in die Weihnachtspause. Dabei gelang es den Blau-Weißen erneut nicht, den Sack früher zu zumachen. In der Phase acht Minuten vor dem Ende geriet Lobberich durch einen Wechselfehler in doppelte Unterzahl. Diese Chance konnte aber von den TSVerinnen nicht in Tore umgemünzt werden. Von da an war es ein offener Schlagabtausch. Und es kam, wie es in den letzten Spielen immer war, der TSV lag 30 Sekunden vor dem Ende mit einem zurück (32:31). Aber die Mädels behielten die Nerven und netzten mit dem Schlusspfiff zum umjubelten Remis ein. Zuvor sahen die vielen Zuschauer ein torreiches Spiel, bei dem das Interesse an Abwehrarbeit auf beiden Seiten eher gering war. So hatten beide Teams je zwei Hauptschützen, die 2/3 der Treffer ihrer Mannschaft erzielten.

Die TSV-Torhüterinnen sahen bei Distanzwürfen aus teilweise 12 und mehr Metern Entfernung einige Male recht unglücklich aus, aber auch in der Abwehrreihe fehlten vielfach jegliche Hände zur Unterstützung. So blieb das Spiel über sechzig Minuten sehr kurzweilig, und am Ende können beide Teams mit dem Ergebnis sicher ganz gut leben.  


07.12.19

TSV Kaldenkirchen – HC TV Rhede  20:21 (9:9)

Enge Kiste in einem Spiel auf Augenhöhe zwischen Kaki und Rhede.

Wie bereits in der Vorwoche schenkten sich beide Teams nichts und so blieb das Match über 60 Minuten spannend. Im Nachhinein trauern die TSVerinnen sicherlich der Vielzahl an Fehlwürfen nach, die in so einer Partie schon mal mit spielentscheidend sein können. Als man in der Mitte des zweiten Spielabschnittes die spielbestimmende Mannschaft war und mit 15:13, 16:14 und 17:15 führte, keimte die Hoffnung auf einen möglichen Erfolg auf. Doch eine Reihe von Fehlern machte den Vorsprung schnell wieder zunichte und in den letzten zehn Minuten liefen die Blau-Weißen -wie schon in der Vorwoche- einem zwei-Tore Rückstand hinterher. Diesmal konnten aber die Gäste aus Rhede das glücklichere Ende für sich verbuchen, da die TSVerinnen in der Schlussphase keine zündenden Ideen mehr hatten und teilweise überhastet agierten. Außerdem hatte auch der Unparteiische nicht immer eine glückliche Hand und traf manch eine schwer nachvollziehbare Entscheidung.

Auf Seiten des TSV hatte vor allen Torhüterin Nicole Hoiboom viele starke Momente, was dem Team über einige Durststrecken hinweghalf. Ansonsten heißt es jetzt, Mund abwischen und neu fokussieren auf das Derby gegen den Ortsnachbarn aus Lobberich. Im letzten Spiel dieses Jahres wird es am kommenden Wochenende wie gewohnt spannend werden. Mal sehen, wer am Ende die Nase vorne hat.


01.12.19

TV Borken – TSV Kaldenkirchen  29:29 (18:17)

Gegen Borken konnten die TSVerinnen bislang noch nie gewinnen, das blieb auch jetzt so.

Zumindest konnte man diesmal aber schon als moralischer Sieger vom Platz gehen, fühlte sich der Punktgewinn beim 29:29 am Ende doch eher als Sieg an. In der Vorgeschichte trafen sich zwei Teams auf Augenhöhe, wobei wechselweise ein Team mit zwei, drei oder vier Toren führte, bevor sich das hinten liegende Team wieder herankämpfte. Im ersten Durchgang wurde vor allen die Defensive bei beiden Teams vernachlässigt. Das zeigt der 18:17 Pausenstand.

Das änderte sich dann in Durchgang zwei. Bei den TSVerinnen fiel jedoch auf, dass sie insbesondere in Überzahl spielend kaum von der numerischen Überlegenheit profitieren konnten. Im Gegenteil, häufig musste man noch Gegentreffer hinnehmen. Dennoch gelang Mitte der Halbzeit mit dem 22:20 erstmals wieder eine zwei-Tore-Führung und die Blau-Weißen schienen nun die Partie zu dominieren. Einige technische Fehler sowie überhastete Würfe ließen den Gastgeber aber wieder aufholen und vier Minuten vor dem Ende führte Borken wiederum mit 28:26. In der packenden Schlussphase gab sich der TSV nicht auf und konnte noch einmal zurückschlagen.

Sekunden vor dem Schluss kamen die TSVerinnen noch einmal in Ballbesitz und trugen einen letzten Angriff vor, bei dem Jule Münter „abgeräumt“ wurde. Den fälligen Strafwurf verwandelte Tatjana van den Broek sicher zum vielumjubelten Remis.  Derzeit passt’s bei Blau-Weiß.


16.11.19

TSV Kaldenkirchen – VfL Rheinhausen  24:22 (12:9)

Wenn es Zusatzpunkte für Pfosten- und Lattentreffer gäbe, wäre der Ausgang der Partie der TSVerinnen gegen Rheinhausen deutlich höher gewesen.

Aber leider konnten die Blau-Weißen ihre Überlegenheit nicht in Tore umwandeln, und das wäre ihnen am Ende noch beinahe zum Verhängnis geworden. So lief das Match gegen den Oberliga-Absteiger aus Zuschauersicht bis circa fünfzehn Minuten vor dem Ende in Richtung „entspannt zurücklehnen“. Nach dem 14:11 hatte der TSV einen Zwischenspurt eingelegt und war auf 18:12 enteilt. Mental hatte sich zu diesem Zeitpunkt dann aber wohl auch schon ein Teil der Mannschaft verabschiedet. Anders ist das Auslassen von besten Torchancen kaum zu erklären. Dass gerade einmal einer von sechs Strafwürfen verwandelt werden konnte, machte es nicht leichter, und folglich ging das Schlussviertel mit 10:4 an die Gäste. Aber wo Schatten ist, muss auch Licht sein, darum sollte man fünf auch mal gerade sein lassen. Am Ende steht mit dem 24:22 der siebte Sieg im achten Spiel, da muss ja Vieles in die richtige Richtung laufen. An einigen Baustellen wird derzeit gearbeitet und es zeigen sich schon deutliche Fortschritte, zum Beispiel beim Tempospiel. Auch wenn nicht alles rund läuft, der Teamgeist stimmt und es macht in diesen Tagen Spaß, das mitzuerleben und den TSVerinnen zuzuschauen.


10.11.19

SC Waldniel – TSV Kaldenkirchen  20:27 (14:15)

Am Sonntagmorgen in der kühlen Waldnieler Halle benötigten die TSVerinnen nahezu fünfzig Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen.

So tat man sich vor allem im ersten Durchgang schwer gegen den SC, weil man auf einigen Positionen auf Abwehrarbeit nahezu verzichtete und auch sonst keine taktischen Varianten versuchte. Dadurch erzielte Waldniel immer wieder einfache Treffer und hielt die Partie bis zur Pause (14:15) offen. Auf Seiten des TSV war trotz der erzielten fünfzehn Tore die Chancenauswertung bei den Rückraumwerferinnen zu bemängeln.

In der zweiten Halbzeit gingen die Blau-Weißen dann beim 19:16 erstmals mit drei Treffern in Führung. Waldniel verlor kurz darauf mit Anne Paulsen eine ihrer bis dahin aktivsten Spielerinnen durch eine berechtigte rote Karte nach groben Foulspiel. Das spielte dem TSV in die Karten und in den letzten zehn Minuten gelang es dann auch, sich über 23:19 und 25:20 zum 27:20 Endstand abzusetzen. Aufgrund der verbesserten zweiten Hälfte mit nur sechs Gegentreffern geht dann schlussendlich der Sieg auch in der Höhe in Ordnung. Erfreulich ist, dass sich wieder viele Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.

In den kommenden Begegnungen werden sich die Blau-Weißen mehr fokussieren müssen, wenn man weiterhin siegreich vom Platz gehen möchten. Für den Augenblick aber ist man zunächst einmal Tabellenführer, auch ein schönes Gefühl.


12.10.19 

SSV Gartenstadt – TSV Kaldenkirchen  18:20 (10:11)

Das Spiel in Gartenstadt können die TSVerinnen getrost unter der Rubrik „Arbeitssieg“ abhaken.

Da war leider nicht viel Handballkunst zu sehen. Lediglich fünf Minuten nach der Pause kam ein Hauch von Zauber ins TSV-Spiel, als man endlich einmal mit Druck nach vorne ging und dann schnell mit 15:10 führte. Das wars dann aber auch und in der Folge wurde der Vorsprung auf Seiten der Blau-Weißen nur verwaltet.

Da war es in der Schlussphase fast etwas glücklich, dass auch Gartenstadt nicht mehr viel zustande brachte und unter anderem gleich drei Strafwurfchancen hintereinander ausließ. Aber auch Nicole Hoiboom im TSV-Kasten hatte in dieser Phase erheblichen Anteil am schließlich knappen 20:18 Erfolg. Sie parierte mehrfach großartig und hielt so ihr Team auf der Siegerstraße. Ansonsten waren diesmal Tatjana v.d. Broek und Luisa Engels die auffälligsten Spielerinnen beim TSV. Was soll’s, zwei Punkte im Sack.


06.10.19

VfB Homberg – TSV Kaldenkirchen  28:27 (14:10)

Erste Saisonniederlage am vierten Spieltag für die TSV-Frauen in Homberg.

Da waren sich am Ende alle einig, da war mehr zu holen. Aber bereits in der vergangenen Saison taten sich die Blau-Weißen schwer in Homberg und man kassierte eine heftige Niederlage. Diesmal war es denkbar knapp gegen einen Gegner, der keineswegs besser war. Dennoch kamen die TSVerinnen nur schwer ins Spiel und liefen bis zur 40. Minute einem vier-Tore Rückstand hinterher, weil man sich dem Gegner anpasste und so nie zum Tempospiel kam. Das hätte aber ein Schlüssel zum Erfolg sein können, so jedoch konnte Homberg mühelos mithalten und erzielte immer wieder Treffer durch ihre stärksten Werferinnen Behrens und Wiedey. Aus dem Rückraum traf Luisa Engels zwar überragend, aber ansonsten kam kein richtiger Spielfluss im TSV-Angriff auf.

Dennoch gelang in der 45. Minute der Ausgleich kurz darauf sogar der 25:24 Führungstreffer. Homberg übernahm dann aber wieder eine Minute vor dem Abpfiff mit 28:27. Am Ende hätte dann alles passieren können. Mit zwei zweifelhaften Zeitstrafen brachte sich der TSV schlussendlich in eine schwierige Lage und konnte in den letzten Sekunden das Resultat nicht mehr egalisieren.


28.09.19 

TSV Kaldenkirchen – Welfia Mönchengladbach  24:23 (12:12)

Der Aufsteiger aus Mönchengladbach war für die TSVerinnen eine harte Nuss, die es zu knacken galt. So geriet man dann auch gleich einmal mit 2:5 in Rückstand, und es dauerte gute fünfzehn Minuten, bis sich der TSV wieder herangearbeitet hatte. Bis zur Pause (12:12) war die Partie dann ausgeglichen, wobei es auf Seiten des TSV eine schwache Chancenauswertung zu beklagen gab, was auch für den weiteren Spielverlauf spielbestimmend blieb. Zunächst gelang jedoch nach der Pause ein Blitzstart und die Blau-Weißen gingen in der 35. Minute mit 17:13 und danach mit 18:14 in Führung. Dann verpuffte das Feuerwerk und plötzlich lief nicht mehr viel im TSV-Angriff. Unbedrängte Fehler sowie schwache Würfe, aber auch eine überragende Torhüterin bei den Gästen aus Welfia führten dazu, dass dem TSV in den folgenden fünfzehn Minuten nur noch zwei Treffer gelangen und Welfia beim 20:20 wieder dran war. Die letzten fünf Minuten waren dann an Spannung kaum zu überbieten, wobei die TSVerinnen stets vorlegten, Welfia aber postwendend ausgleichen konnte. Lediglich auf das 24:23 für den TSV konnten die Gäste nicht mehr antworten, da die Zeit zuvor abgelaufen war. Der Blau-Weiße Siegesjubel zeigte die gelöste Anspannung. In einer geschlossenen Mannschaft konnten sich erfreulicherweise alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.


22.09.19

HSG Alpen/Rheinberg – TSV Kaldenkirchen  20:30 (9:16)

Auch das erste Auswärtsspiel bei der HSG Alpen/Rheinberg meisterten die TSVerinnen souverän.

Bereits nach zehn Minuten zeichnete sich beim 8:4 ein kleiner Abstand ab, der in der Folge stetig wuchs. Die Grundlage für den Vorsprung legten die Blau-Weißen in der Abwehr, wo vor allen Nicole Hoiboom im Tor einen „Sahnetag“ erwischt hatte und etliche Würfe parieren konnte. Das gab Sicherheit und so machte sich auch der ein oder andere Fehlversuch im Angriff kaum bemerkbar. Bereits zur Pause war die Messe beim 16:9 gelesen.

Im zweiten Durchgang wurde das Ergebnis dann mehr oder weniger verwaltet, wobei der Vorsprung zwischenzeitlich auf zwölf Tore angewachsen war. Vor allen der TSV-Rückraum hatte Zielwasser getrunken und traf oft nach Belieben. Der Gastgeber hatte jetzt nicht mehr viel zuzusetzen und der TSV schaltete dann in der Endphase auch einen Gang zurück. Trotzdem reichte es schließlich beim 30:20 für eine zehn-Tore Differenz.

Mit den zwei Erfolgen im Rücken sollte für die nächste Partie gegen Welfia Mönchengladbach das nötige Selbstvertrauen vorhanden sein.


14.09.19

TSV Kaldenkirchen – ATV Biesel  29:25 (14:13)

Zum Saisonauftakt empfingen die TSVerinnen direkt einen schweren Gegner aus dem oberen Tabellendrittel (letzte Saison).

Die vergangenen zwei Partien endeten jeweils mit einem Remis und auch jetzt sah es lange Zeit danach aus. Das neue Konzept des schnellen Umschaltspiels ließ sich bestenfalls ansatzweise erkennen und auch sonst gibt es noch viel Luft nach oben. Aber das ist auch nicht weiter verwunderlich nach der kurzen Vorbereitung mit ständig wechselnden Besetzungen.

Was stimmte, war der Kampfgeist, und der war schließlich auch spielentscheidend. Zu Beginn der zweiten Hälfte gingen die Blau-Weißen zunächst mit 17:14 in Führung, vertändelten diese aber wieder, weil vor allen die linke Abwehrseite oft nicht funktionierte. So übernahm ab Mitte der Halbzeit Biesel wieder das Ruder und führte stets mit einem Treffer. Kaldenkirchen lief in dieser Phase hinterher, konnte aber immer wieder ausgleichen. Sechs Minuten vor dem Ende gelang den TSVerinnen dann die erneute 24:23 Führung und legte durch die gut aufgelegte Maren Klingen gleich noch zwei Treffer nach zum 26:23. Damit war der Bann gebrochen und Biesel konnte am Ende nichts mehr zusetzen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Auftakt und ein schöner Einstand für alle Neuankömmlinge im Team. Trainer van den Broek zeigte sich weniger mit dem Spielverlauf, aber umso mehr mit dem 29:25 Endergebnis zufrieden.

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