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16.04.16

TSV siegt im Kollektiv

Es bleibt dabei: Zwar schwanken die Leistungen des TSV in dieser Saison, aber die Hölle West bleibt eine Macht: In ihrem Wohnzimmer schlagen die Weiß-Blauen den Oberligaaufsteiger aus Neukirchen mit 30:29.

Wie es das Ergebnis vermuten lies, war es ein Krimi, der den Zuschauern am Samstag-Abend geboten wurde….
Ein Krimi mit Happy End für den TSV.

Letztlich waren die Vorzeichen vor Beginn des Spiels eindeutig definiert. Klar favorisiert waren die Gäste um den 1. Liga-erfahrenen Spielertrainer Jörg Förderer der gleich eine Vielzahl von höherklassig erfahrenen Akteuren aufweisen kann. Dem entgegen stand die Wundertüte des TSV, die sich fest vorgenommen hatte (nach der Enttäuschung der Vorwoche) wieder Gutmachung zu betreiben.

Entsprechend motiviert begannen die TSV’ler auch, konnten aber zunächst keinen Nutzen daraus ziehen. Sowohl in der Deckung, als auch im Angriff, zeigten die TSV’ler kleine Abstimmungsprobleme und Unsicherheiten. Völlig frei davon schien jedoch Martynas Savonis, der von seiner Nationalmannschaftsreise zurück gekehrt war. Er hielt die Mannen des TSV mit 12 Paraden in der 1. Halbzeit im Spiel. Angetrieben vom starken Rückhalt, fand zunehmend auch das restliche Team ins Spiel. Aus einer stabilen Deckung, die vor allem durch die starken Langheinrich und Weisz im Mittelblock organisiert wurde, fanden die TSV Akteuere immer wieder Lücken in der Neukirchener Abwehr und damit ins Spiel.

Trotz eines 2-Tore-Vorsprung in der Halbzeitpause war den Höllenbewohnern klar, dass die zweite Halbzeit wohl der erwartet „heiße Tanz“ werden würde. Gut, dass sich die TSV’ler auf ihren Kapitain verlassen konnten. Lars Görder gab die Richtung vor, indem er selber traf oder seine Mitspieler in Szene setzte. Apropo Mitspieler: Hier muss man sicherlich auch die Leistung von Youngster Steffen Coenen würdigen, der in vielen entscheidenden Situationen selbewusst die richtige Entscheidung traf. Sicherlich auch auffällig war, dass die TSV’ler endlich mal wieder an einem Strang zogen und im Kollektiv füreinander einstanden. Letztlich ist es wohl das, was diese Mannschaft stark macht.

Stark war auch die Schlussphase: Es waren noch 45 Sekunden (bei 29:29) zu spielen, da nahm Trainer Linden die Auszeit. Kurze Vorgabe durch ihn, und Sebastian Gerrits übernahm. Nachdem der Plan ausgehäckt war, begann der Angriff des TSV und jeder Spieler versuchte den Nebenmann in Position zu bringen. Letztlich war es dann Sebastian Gerrits der die Entscheidung suchte und 11 Sekunden vor dem Ende zum 30:29 einnetzte.

Der abschließende Angriff der Gäste konnte ohne Abschluss abgewehrt werden und so feierten die Höllenbewohner ihren nächsten Heimsieg.

Fragt man sich jetzt, was dieser Sieg nun bringt, muss festgehalten werden, dass es eine tolle Momentaufnahme war, in der die Mannschaft ihr Potentzial gezeigt hat. Die junge Mannschaft des TSV schaut jedoch weiterhin von Spiel zu Spiel und hat dabei das Primärziel, Konstanz in ihre Leistung zu bringen. Was am Ende dabei rauskommt wird man sehen………

Es spielten und trafen: Savonis, Hentzschel – Marx 1, Hartstock 4, Gerits 2, Görder 11, Coenen 7, Merzenich, Langheinrich 2, Rosati 2, Lösche 1,

Spielfilm 2:4 / 9:9 / 12:10 / HZ=13:11/ 18:18 / 18:19 / 20:21 / 25:27 / 28:29 / E=30:29


20.03.16

Ohne Worte..

Am frühen Sonntagmorgen reisten die Handballer des TSV Kaldenkirchen zum Gastgeber nach Moers.

Das Hinspiel konnten die Blau-Weißen mit einem 36:22 in der Hölle deutlich für sich entscheiden. Jedoch wurden die Karten im Rückspiel neu gemischt. Erneut musste die erste Mannschaft des TSV auf einige Spieler verzichten. Hierzu zählten Philipp (Pippo) Clodt, Volker Hesse, Sebastian Merzenich, Manuel Lösche und Martynas Savonis.

In der ersten Halbzeit konnten sich die Moerser schon früh eine deutliche Führung erarbeiten. Dies gelang ihnen vor allem über die Außenpositionen und über ihr Tempospiel. Hier schafften es die Kaldenkirchener nicht eine effektive Gegenwehr zu entwickeln. Hinzu kam,  dass die Gäste aus Kaki immer wieder am gegnerischen Torhüter Kokott scheiterten, welcher seinerseits dann die zahlreichen Tempogegenstöße präzise einleitete. So kam es, dass sich beide Mannschaften mit einem Halbzeitstand vom 19:14 in die Kabine verabschiedeten.

Zurück aus der Kabine traten die Höllenbewohner williger in die 2. Halbzeit. Endlich rückten die Spieler des Trainers Felix Linden mehr im Verbund, was in der ersten Halbzeit nicht gelang. Aus dieser stabilen Abwehr heraus erkämpften sich die TSV´ler ein verdientes 24:24.
In der Schlussphase entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem es der TSV Kaldenkirchen nicht schaffte, die dominierende Mannschaft zu werden. Bei Spielstand von 29:29 hatten die Moerser den entscheidenden Ballbesitz, jedoch konnte sie diesen nicht mehr verwerten. Im Großen und Ganzen hätte man 2 Punkte holen können. Trotz allem muss sich der TSV mit diesem Unentschieden zufrieden geben, wenn man bedenkt, dass der TSV zwischenzeitlich mit 6 Toren zurück lag.

Für den TSV spielten und trafen: Hentzschel, Hauth, Mönicks 3, Merten 4, Marx 3, Hartstock 3, Gerits 5, Görder 8, Coenen 1, Terhaag,  Langheinrich, Moritz, Rosati 3

Spielfilm: 9:9 / 17:11 / HZ: 19:14 / 24:24 / 28:28 / E: 29:29


06.03.16

Lehrstunde für den TSV

Am frühen Sonntagmorgen unterliegt der TSV dem Spitzenreiter aus Dinslaken mit 31:18. Die Höhe der Niederlage geht dabei völlig in Ordnung, weil die Weiß-Blauen in allen Mannschaftsteilen enttäuschten.

Nach einer solchen Niederlage ist es für den Autor eines solchen Berichts nicht leicht, dass Gesehene realistisch zu beschreiben, ohne dabei jedoch Aktive an den Pranger zu stellen. Heute enttäuschten ausnahmslos alle Mannschaftsteile beim TSV. Klar muss darauf hingewiesen werden, dass der TSV ersatzgeschwächt nach Dinslaken gereist war. Mit Clodt / Merzenich / Hesse / Merten / Lösche fehlten gleich 5 Akteure aus dem Stamm, aber dennoch war der Grund für die Niederlage ein anderer:
Bereits nach 11 Minuten führten die Hausherren des MTV mit 8 Toren Vorsprung (12:4) und leiteten damit schon die Niederlage des TSV ein. Die Höllenbewohner schaften es zum Einen nicht, die starke Dinslakener Defensive vor Aufgaben zu stellen, zum Anderen blieb auch die eigene Deckung ohne wirklichen Zugriff aus Spiel.

Hinzu kamen ungewohnt viele technische Fehler mit denen man die Dinslakener förmlich einlud, die Führung auszubauen. Schaffte man es dann doch einmal in aussichtsreiche Position vor das gegenerische Tor, so scheiterten die TSV Angreifer immer wieder am gegnerischen Torwart (beispielsweise vergaben die TSV`ler gleich 4 Möglichkeiten vom 7m-Punkt).  Kurzum war es eine Halbzeit, „zum Abgewöhnen“ in der alles schief lief, was schief laufen kann. Dies hätte vielleicht nicht beim Liga-Primus passieren dürfen, denn dieser bestrafte jeden Fehler der TSV`ler gnadenlos. Letztlich ging die Lindentruppe mit einem 9-Tore-Rückstand in die Kabine (18:9).
Nun war klar, dass jetzt etwas probiert werden musste und so entschloss sich Trainer Felix Linden Steffen Hartstock im Tor zu bringen, damit er sich als 7. Feldspieler immer wieder ins Angriffsspiel einbringen sollte.  Dies gelang Hartstock auch phasenweise und zudem hielt er auch tatsächlich mehrere Bälle im Tor des TSV. Dem Kollektiv gelang es jedoch nicht, die hohe Fehlerquote abzustellen und so spielten die Dinslakener „ihren Stiefel“ routiniert und gekonnt runter, ohne das Heft des Handelns zu irgendeinem Zeitpunkt aus der Hand zu geben.
Letztlich muss am Ende konsterniert werden, dass es an diesem Sonntagmorgen nur einen verdienten Sieger aus der Partie geben darf. Der Gastgeber aus Dinslaken war am heutigen Sonntag in allen Belangen überlegen. Für die TSV´ler heißt es nun wohl Wunden lecken und das Erlebte schnellstmöglich verarbeiten, damit man sich am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Wesel wieder wie gewohnt präsentiert.

Es spielten und trafen: Hentzschel / Savonis / Mönicks 1 / Optendrenk / Marx 1 / Heyer / Hartstock / Gerits 4 / Goerder 5 / Coenen 2 / Langheinrich 1 / Moritz 4 / Rosati

Spielfilm: 0:1 / 5:1 / 9:3 / 12:4 / 14: 8 / HZ:18:9 / 20:10 / 23:13 / 27:16 / 28:17 / Ende: 31:18


27.02.16

Heimsieg mit Kuriositäten

In einem kampfbetonten aber fairen Spiel behält letztlich die Heimmannschaft  aus KAKI die Oberhand und gewinnt mit 28:25 gegen den TV Geistenbeck.

Seit dem gestrigen Abend ist wohl klar, das was beim spanischen Erstligisten Real Madrid das umgefallene Tor ist, ist in der Hölle WEST der Hausalarm: Zunächst war alles angerichtet für einen rauschenden Handballabend. Beide Mannschaften sind sportlich, als „auf Augenhöhe“ zu bezeichnen, die Halle war ausverkauft (mehr Zuschauer hätten aufgrund der baulichen und sicherheitsrelevanten Gegebenheiten nicht hinein gedurft), die Stimmung in der Halle drängte auf den Anfang der Partie und alles wartete auf die einlaufenden Mannschaften. Doch dann passierte es:

Plötzlich erschrillte der Hausalarm. Durch die anwesenden Rettungskräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden und es dauerte ca. 20 Minuten, bis das ohrenbetäubende Geräusch  des Alarms abgestellt werden konnte.

Äußerst professionell und fair zeigte sich dabei die Gastmannschaft aus Geistenbeck, die Schiedsrichterinnen Becker/Lipper und vor allem, die zahlreichen Zuschauer, die beharrlich auf ihren Plätzen blieben und weitgehend Verständnis für die Situation zeigten.

Letztlich führten die Ereignisse zu einer halbstündigen Verspätung, die aber augenscheinlich keinen Einfluss auf das Spiel nahm. Schon nach den ersten Minuten war klar, dass dieses Spiel die erwartet knappe Partie werden würde. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe ohne, dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Immer wieder wechselte die Führung und es viel auf, dass es beiden Mannschaften nicht gelang, in Spielfluss zu kommen. Immer wieder waren es Einzelaktionen, die zu Torerfolgen führten. Gerade in der Anfangszeit konnten sich die Weiß-Blauen diesbezüglich auf die Tagesform von Pippo Clodt verlassen, der immer wieder eine Lücke in der  gegnerischen Deckung fand.

In die Halbzeitpause gingen beide Mannschaften letztlich, dem Spielverlauf entsprechend, mit 13:13. Dort schien Trainer Linden die richtigen Schlüsse aus der ersten Hälfte gezogen zu haben, denn in der zweiten Hälfte lief es besser für den TSV. Von Anfang an gelang  den TSV-Akteuren nun mehr Spielfluss und dies führte unweigerlich zu Toren. Gerade Kapitän Görder (trotz teilweiser Manndeckung) und Abwehrchef Langheinrich zeigten ihre Torgefahr und stellten die Abwehr der Gäste immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Aufgrund dessen und aufgrund der geschlosseneren Mannschaftsleistung, gelang es dem TSV einen kleinen Vorsprung herauszuwerfen. Zwar konnte dieser zwischenzeitlich auf fünf Tore ausgebaut werden, doch hielten die aufopferungsvoll kämpfenden Geistenbecker bis zum Schluss dagegen und es gelang dem TSV nicht, „den Sack frühzeitig zuzumachen“.

Abschließend trennten sich die Höllenbewohner von den Konkurrenten aus Geistenbeck mit 28:25. Dies ist, gerade in Anbetracht der zweiten Hälfte, wohl als verdient zu bilanzieren.

Ein besonderer Dank gilt an diesem Abend jedoch dem TSV-Entertainment-Team (S.Wieland / V. Biermann / L. Rosati / M. Schünzel), denen es während der Verspätung gelang, Ruhe zu bewahren, das weitere Rahmenprogramm zu organisieren und zu koordinieren und letztlich schnell wieder Stimmung in die Hölle zu bringen.

Es spielten und trafen: Hentzschel / Savonis / Clodt 3 / Mönicks 4 / Marx 2 / Hartstock 1 / Gerits 2 / Görder 8 / Coenen 3 / Langheinrich 4 / Rosati 1 / Moritz

Spielfilm: 3:1 / 5:8 / 9:9 / 12:12 /  HZ:13:13 / 17:16 / 21:18 / 23:22 / 26:22 /  E: 28:25 


20.02.16

Wie gewonnen, so zerronnen

Nach der berauschenden Leistung aus der Vorwoche, wird der TSV äußerst schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und verliert bei Treudeutsch Lank mit 35:29.

Die Vorzeichen standen schon vor dem, wie erwartet schweren, Auswärtsspiel schlecht für den TSV: Mit Gerits, Clodt, Merten und Merzenich standen gleich vier etatmäßige Rückraumspieler nicht zur Verfügung. Hinzu kam für Trainer Felix Linden die Hiobsbotschaft, dass auch Steffen Coenen mit Daumen und Schulterproblemen stark angeschlagen in die Partie gehen musste.
Nichtsdestotrotz schien die Mannschaft fest entschlossen, mit den verbliebenen Mannen, die Punkte aus Lank zu entführen. Leider muss man an dieser Stelle jedoch konsternieren, dass es an diesem Wochenende lediglich bei dem Vorhaben blieb. Sicherlich fehlten gerade gegen Ende des Spiels die Möglichkeiten im Angriff (das Spiel der Ersten war durch die fehlenden Alternativen zu berechenbar), jedoch war es im besagten Spiel die schlechte Deckungsleistung in Verbindung mit der kaum vorhanden Torwartleistung, die letztlich den Ausschlag gab. Zu keiner Zeit gewann es der TSV-Defensive Zugriff auf das Spiel der Lanker. Den Lankern gelang es immer wieder, durch einfachste Aktionen, die TSV Abwehr und die dahinter stehenden Torhüter zu überwinden.
Trotz aller Widrigkeiten, gelang es den TSV`lern das Spiel bis zum 21:22 (45ste Min.) offen zu gestalten. Dann jedoch folgten 8 Minuten, die der TSV in Unterzahl agieren musste. Dies nutzten die Hausherren schonungslos aus und zogen Tor um Tor davon. Zeitweise führten die Hausherren mit 8 Toren Vorsprung und Felix Linden war gezwungen, durch viele taktische Versuche und Systemwechsel die Niederlage letztlich in Grenzen zu halten.
Letztlich endete das Spiel verdient mit 35:29.

Für den TSV heißt es jetzt wohl Wunden lecken und unter der Woche an der Abwehr zu arbeiten, sodass am kommenden Samstag in der Hölle West eine schlagkräftige Defensive gestellt werden kann.
Es spielten und trafen: Savonis / Hentzschel / Pfeifer-Hauth / Mönicks / Marx 3 / Lösche / Hesse 1 / Hartstock / Görder 11 / Coenen 6 / Langheinrich 1 / Moritz 6 / Rosati
Spielfilm: 0:2 / 4:5 / 10:8 / 16:14 / HZ: 19:16 / 21:21 / 21:22 / 26:26 / 34:26 / 35:29


13.02.16

Der TSV schlägt in beeindruckender Art und Weise den Altmeister aus Oppum

JA, man sollte nach einer so überzeugenden Momentaufnahme wie die des gestrigen Abends auf dem Teppich bleiben.
JA, man muss anführen, dass die Oppumer ersatzgeschwächt nach Kaki gereist waren.
JA, man muss auch festhalten, dass sich die Höllenbewohner nicht über Schiedsrichterentscheidungen beschweren konnten.

Und dennoch war es absolut überzeugend was die Weiß-Blauen gestern auf die Platte brachten. Aus einer beeindruckenden Defensive gewannen die TSV`ler immer wieder Bälle, zwangen den Gegnern zu berechenbaren Abschlüssen oder technischen Fehlern. Insbesondere Christoph Moenicks tat sich hervor indem er unermüdlich die Kreise der Oppumer-Angreifer störte und aufopferungsvoll in Zweikämpfen ackerte. Auch aufgrund dessen gelangen den Hausherren Ballgewinne, die sie dann endlich mal über die 1ste Welle im Tor des Krefelder Altmeisters unterbrachten. Gelangen keine einfachen Tore, trugen die Höllenbewohner ihre Angriffe äußerst variantenreich aus dem gebundenen Spiel erfolgreich vor.
Folglich dauerte es auch nicht lange, bis sich der TSV einen Vorsprung herausspielte, um letztlich mit komfortabler Führung von vier Toren in die Halbzeit zu gehen.
In der zweiten Halbzeit wiederholten sich dann die Ereignisse und die spielbestimmende Mannschaft war eindeutig die des TSV. Egal vor welche Aufgabe die Linden-Truppe auch gestellt wurde (und der Gäste-Trainer ließ sich einige taktische Varianten einfallen), die Höllenbewohner hatten immer eine passende Antwort. Allen voran, waren es Kapitän Lars Görder und Milan Langheinrich, die entweder selbst ein Tor erzielten oder ihre Nebenleute in Position brachten.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es eine insgesamt beindruckende Leistung war, die den Zuschauern in der Hölle gestern geboten wurde. Endlich gelang es der Mannschaft in Gänze mal zu zeigen, was sie zu leisten im Stande ist, wenn es läuft. Sicher kann man eine solche Leistung auch nicht jede Woche bringen, aber die Spieler waren sich einig weiter daraufhin zu arbeiten………..

Es spielten, feierten und trafen: Moenicks 4 / Merten 1 / Marx 1 / Hesse / Hartstock 1 / Gerits 2 / Görder 10 / Coenen 2 / Merzenich 2 / Langheinrich 7 / Moritz 2 / Rosati / Savonis / Pfeifer-Hauth

Spielfilm: 3:3 / 6:7 / 8:8 / 11:8 / HZ=14:10 / 17:12 / 20:13 / 25:16 / 28:20 / 32:31   


30.01.16

DHB wird Europameister, aber Niederlage in Vorst

Sonntagabend…., und es schlagen wohl zwei Herzen in der Brust der Weiß-Blauen: Zum Einen freut man sich mit der DHB-Auswahl über den gerade gewonnen Europameistertitel, zum Anderen sitzt der Stachel der gestrigen Niederlage in Vorst noch tief.

Warum die Niederlage so schmerzt ist wohl der Tatsache geschuldet, wie sie zu Stande gekommen ist. Das Spiel der „alten“ Konkurrenten entwickelte sich zunächst auf Augenhöhe und es schi…en ein enges Spiel zu werden. Auffällig war jedoch, dass die TSV’ler nicht zusammen fanden. Weder im Angriff noch in der Deckung präsentierten sich die Höllenbewohner als Einheit. Immer wieder gelang es zwar durch Einzelaktionen im Angriff Anschluss zu halten, jedoch fand die Mannschaft keine Mittel gegen die routinierten Vorster – Angriffsreihen.
In der ersten Hälfte plätscherte das Spiel so dahin, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. In der zweiten Hälfte kam plötzlich Dynamik auf. Dies lag aber nicht an den aktiven Spielern auf dem Feld, sondern an den Herrn in Schwarz. Immer wieder trafen die Schiedsrichter äußerst fragwürdige Entscheidungen. Die Mannschaft des TSV ließ sich davon beindrucken ( bei einigen Entscheidungen kann man es ihr auch nicht verübeln) und verlor phasenweise auch ihre kämpferische Linie und geriet folglich in Rückstand, der bis zum Ende nicht mehr aufgeholt werden konnte.
Abschliessend muss man festhalten, dass Vorst am gestrigen Abend der verdiente Sieger war, dass es lediglich Lars Görder gelang, sich der drohenden Niederlage standesgemäß entgegenzustellen und, dass die Schiedsrichter entscheidenden, nicht regel-konformen Einfluss auf das Spiel nahmen.

Letztlich kann es für sein Team jetzt nur heißen: „Mund abwischen, weiter machen“.

Es spielten und trafen: Savonis / Hentzschel / Görder 11 / Merten 4 / Coenen 1 / Rosati / Hartstock 1 / Mönicks / Moritz 3 / Gerits 1 / Hesse 2 / Merzenich 2 / Clodt 3 / Langheinrich

Spielfilm: 4:3 / 7:5 / 10:9 / 13:11 / HZ: 14:11 / 14:13 / 17:15 / 20:19 / 26:22 / 29:23 / 32:26/ E: 32:28


23.01.16

Punktverlust

Alles war angerichtet für einen weiteren Handballabend in der Hölle. Wieder  volle Ränge, Einlaufkinder die unsere Erste in die Halle begleitet haben und das Selbstbewusstsein bei den letzten 3 Spielen die volle Punktzahl eingefahren zu haben.
 
Schon immer tat sich der TSV schwer gegen die Mannschaft aus Mühlheim, so auch an diesem Samstag  Abend.
Die Blau-Weißen welche fast vollbesetzt antraten mussten dieses Wochenende nur auf Milan Langheinrich verzichten. Durch ihn fehlte eine tragende Stütze in der Kaldenkirchener Abwehr. Trotz dem starteten die Höllenbewohner gut in die Partie und setzten sich mit 7:4 ab. Jedoch konnte der TSV diese Führung nicht halten und musste mit einem 10:12 Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit fing sich die Mannschaft von Trainer Felix Linden wieder und konnte sich auf 17:17 herankämpfen.  Am Ende verspielten sich die TSVer den Sieg selbst in dem sie bei einer 22:20 Führung einen 7m und einen Tempogegenstoß verwarfen. So kam  es, dass die Gäste aus Mühlheim wieder auf 25:25 herankamen. 10 Sekunden vor Schluss warfen die Gastgeber  den entscheidenden Ball weg. 

Für den TSV spielten und trafen: Mönicks 3, Clodt 3, Merten 2, Marx 2, Lösche, Gerits 2, Savonis, Hentzschel, Görder 10, Coenen 2, Merzenich, Moritz 1, Rosati, Hartstock
 
Spielfilm: 7:4 / 9:9 / HZ: 10:12 / 17:17 / 22:20 / E: 25:25


16.01.16

Heimsieg zum Abschluss der Hinrunde

Vermeintlich stand das Spiel am gestrigen Abend unter keinem guten Stern: Trainer Felix Linden konnte unterhalb der Woche nicht mit seiner Mannschaft arbeiten, weil er bei der A-Lizenz des DHB in Kamen weilte. Hier erfuhr er  fernmündlich zudem, dass er im Spiel gegen die Zweitvertretung der Adler aus Königshof auf die Leistungsträger Görder, Lösche (beruflich verhindert) und Savonis (Krankheit) verzichten müsse. Letztlich verkündete der Königshofer Trainer dann auch noch in den Medien, dass er über die bessere Mannschaft verfüge. 
Wenn man dem geneigten Leser jetzt noch sagen würde, dass während des Spiels auch noch Torwart Hentzschel und der junge Halbrechte Sebastian Merzenich erneut mit Verletzungen ins Krankenhaus mussten (Merzenich wurde erneut genäht – diesesmal am Hinterkopf), schien der Spielverlauf schon voraussehbar.
 
Doch STOP: Das schöne am Sport und am TSV ist doch, dass man nichts 100-prozentig voraussehen kann. Das Spiel lief nur während der ersten 24 Minuten ausgeglichen. Dann zündete der TSV den Turbo und setzte sich mit einer zwischenzeitlichen Führung von 6 Toren ab, um dann mit vier Toren Vorsprung in die Halbzeit zu gehen. Diesen Vorsprung verwalteten die Blau-Weißen dann weitestgehend in Durchgang 2, um dann abschließend einen souveränen Heimsieg einzufahren.  
Aufgrund der anfangs genannten Vorzeichen bleibt jedoch die Frage, ob man der gestrigen Leistung mit der vorherigen, äußerst sachlichen Schilderung der Ereignisse gerecht wird?

Dies ist wohl klar zu verneinen, wenn man sieht, dass es erneut einige Dinge gab, die hier zu erwähnen sind.  
Allem voran ist die mannschaftliche Geschlossenheit zu nennen. Beeindruckend war am gestrigen Abend, wie jeder Spieler Verantwortung übernahm, wenn er gefragt war. Ob es nun Langheinrich oder Marx athletisch aus dem Rückraum, Mönicks kämpferisch vom Kreis oder Hesse treffsicher von außen waren, die Höllenbewohner hatten immer eine Antwort auf die taktischen Aufgaben der Gäste. Beachtlich dabei war die Ausgeglichenheit aller Mannschaftsteile, was man auch an der Torschützenliste sieht.  
Ein besonderes Lob gilt hierbei sicherlich Torwart Sascha Hauth. Nachdem Hentzschel sich verletzt hatte, schlug die Stunde des Torwarts der sicherlich eine ansonsten schwierige Position bekleidet; wechselt er doch immer wieder zwischen Erster und Zweiter Mannschaft. Aus internen Kreisen ist jedoch zu hören, dass er trotzdem äußerst akribisch trainieren soll, um sich durch Leistung im Training zu empfehlen. Dies zahlte sich am gestrigen Abend aus. Hauth kam rein und vereitelte gleich drei(!!!) Siebenmeter in Folge, teils spektakulär. Auch ansonsten reihte er sich nahtlos in die geschlossene gute Mannschaftleistung ein.  
Letztlich war es beachtlich zu sehen, dass es Linden offensichtlich mittlerweile gelungen ist, eine homogene Mannschaft zu bilden, die es durchaus auch mal verkraften kann, wenn Leistungsträger fehlen. Mit dem gestrigen Abschluss der Hinrunde steht die Mannschaft auf einem guten vierten Tabellenplatz, der alle Erwartungen übertrifft und viel Freude auf die Rückrunde mitbringt.  
Es spielten und trafen: Langheinrich 5, Clodt 4,  Marx 4, Coenen 2, Optendrenk , Mönicks 6, Merten 4, Hesse 3, Moritz 2, Merzenich 1 , Gerits 4, Hartstock, Hentzschel, Hauth  
Spielfilm: 3:3 / 9:7 / 10:10 / 17:11 / HZ:17:14 / 20:16 / 23:18 / 27:22 / 28:25 / 30:25 / E:35:31


09.01.16

Licht, Schatten, Schweiß, Blut und am Ende 2 Punkte aus dem ersten Spiel des Jahres

Nach Aussetzern in der ersten Hälfte und deutlicher Steigerung in der zweiten Halbzeit, erkämpft sich der TSV einen Sieg in Hiesfeld.
Garant dafür war einmal mehr die Kampfbereitschaft, die am gestrigen Abend im gesamten Kollektiv gelebt wurde.

Allgemein ist bekannt, dass Spiele nach einer längeren Pause nicht einfach sind. Vielen Mannschaften gelingt es nicht immer sofort sich wieder in den Wettkampfalltag einzufinden, weil sich die Spieler, an den besinnlichen Tagen um Weihnachten und Silvester, mit anderen Dingen beschäftigen als Handball. Um dem entgegen zu wirken, bat Trainer Felix Linden seine Spieler auch während des „Jahres-Übergangs“ in die Halle.

Gerade vor diesem Hintergrund war es erstaunlich, was in der ersten Halbzeit geschah: Zwar gelang es dem TSV das Spiel 15 Minuten ausgeglichen zu gestalten, doch merkte man nichts von einer eingespielten Mannschaft. Immer wieder verstrickten sich die Weiß-Blauen in Einzelaktionen, ließen den Nebenmann in der Deckung alleine und vergaben vorne ihre Chancen  fahrlässig. Es dauerte nicht lange, da bestraften die hochmotivierten Hiesfelder die Leistung der Ersten, indem sie konsequent Fehler ausnutzten und Tor um Tor wegzogen. Obwohl Christoph Hentzschel im Kasten den ein oder anderen Wurf der Veilchen abwehren konnte, bauten diese ihren Vorsprung zwischenzeitlich bis auf 6 Tore aus.

In der Halbzeit gab es dann sicher einige Zuschauer die nun mit einem verpatzten Jahresbeginn der Höllenbewohner rechneten. Nicht aber Trainer Felix Linden. Offensichtlich gelang es ihm in der Halbzeit die richtigen Worte zu finden, denn schon zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man, dass die Erste sich nicht kampflos aufgeben wollte. Plötzlich wurde im Kollektiv gearbeitet, der Nebenmann unterstützt und sich in den Wurfweg des Gegners geworfen.  Sicherlich lag dies auch an der taktischen Veränderung Lindens, der seine Mannen nun in einer 5:1 Deckungsformation verteidigen ließ. Angeführt wurde diese durch den wiedergenesenen Steffen Hartstock, der seine Arbeit vor der Abwehr beeindruckend machte, aufopferungsvoll für sein Team arbeitete und wiederholt Ballgewinne einleitete. Angesteckt von diesem vorbildlichen Verhalten stiegen auch die anderen Weißen-Blauen in den Fight ein. Man konnte förmlich spüren wie das Selbstbewußtsein zurück kam und der TSV nun die Aufholjagt beginnen ließen. Exemplarisch war dafür auch die Leistung des Kaldenkirchener Neuzugangs: Sebastian Merzenich spielte bei seinem Debüt stark auf und erfüllte die Hoffnungen der mitgereisten Anhänger. Er reihte sich nahtlos in die Kaki-Fighter ein und musste dies in der zweiten Hälfte mit Blutzoll bezahlen. In Folge eines Zweikampfes mit den athletischen Hiesfelder Rückraumspielern, platzte seine Lippe und er musste nach dem Spiel mit mehreren Stichen genäht werden.

Die Mannschaft sah das als zusätzliche Motivation und stürmte nun kontinuierlich in Richtung Ausgleich. Dieser gelang dann 10 Minuten vor dem Ende auch endlich. Die letzten Minuten des Spiels waren dann auf Augenhöhe. Während die TSV`ler nun vorlegten, schafften die Hiesfelder immer wieder den Anschlusstreffer. Als jedoch nun auch Christoph Hentzschel im Tor seine Gesundheit riskierte und einen entscheidenden Ball mit seinem Auge hielt, war der Sieg perfekt.

Abschließend kann nur noch einmal die Überschrift zitiert werden: Licht, Schatten, Schweiß, Blut und am Ende 2 Punkte aus dem ersten Spiel des Jahres.

Es fighteten und trafen: Görder 8, Gerits 5, Rosati 1, Hesse, Coenen 3, Marx 1, Merzenich 3, Hartstock 2, Loesche 2, Mönicks, Langheinrich 4, Hentzschel, Savonis

Spielfilm: 2:2 / 5:5 / 10:9 / 18:12 / HZ-18:13 / 19:14 / 21:17 / 23:21 / 24:24 / 25:26 / E-28:29 


Sieg zum Jahresende

Mit einem Sieg über die TS Lürrip verabschiedet sich die 1. Herren des TSV Kaldenkirchen nun in die Weihnachtstage.

Alles war vorbereit für das letzte Heimspiel des TSV in diesem Jahr. Gut gefüllte Ränge, eine attraktive Tombola und wieder Einlaufkinder aus der weiblichen E Jugend, die unsere 1. auf das Spielfeld begleitet haben….
 Trainer Felix Linden hatte seine Mannschaft mit klaren Vorgaben und einer Videoanalyse gut eingestellt.
 Entsprechend gut kamen die Blau-Weißen damit ins Spiel und konnten sich zunächst ( bis zur Mitte der 1. Halbzeit)mit mehreren Toren absetzen. Lürrip reagierte mit einer Auszeit. Danach zeigte sich das Spiel der Gäste immer wieder in langen Angriffen, die teilweise bis zum Zeitspiel vorgetragen und letztlich erfolgreich abgeschlossen wurden.

So konnten die Gäste 4 Tore in Folge erzielen. Unbeeindruckt, und ohne die eigene Linie und Ruhe zu verlieren, spielte der TSV weiter und konnte mit einer 20:16 Führung in die Pause gehen.
Einer ruhigen und fokussierten Ansprache des Trainers in der Kabine folgte ein guter Start in den 2. Spielabschnitt. Bis zum 27:23 sollte es nach einem Start-Ziel-Sieg aussehen, da die Lürriper nie in Führung gehen konnten.
Auch die Versuche der Lürriper, die beiden Rückraumspieler Gerits und Görder mit einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen, blieben erfolglos.
In der Schlussphase der Begegnung musste der TSV allerdings noch einmal zittern. Lürrip stellte beim 32:30 auf eine offene Manndeckung um und verkürzte auf 32:31. Der Ausgleich gelang jedoch nicht und Steffen Coenen sorgte zum 33:31 für die Entscheidung.
Eine Ursache für den Erfolg liegt in der Treffsicherheit der Rückraumschützen Lars Görder, Julian Merten und Sebastian Gerits. Die drei spielten sehr effektiv trafen mehrfach für ihre Mannschaft. Darüber hinaus lieferte Christoph Mönicks im Innenblock eine gute Leistung.

TSV: Hentzschel, Savonis, Görder 9, Gerits 9, Coenen 5, Merten 4, Moritz 3, Mönicks 2, Lösche 2, Rosati 1, Langheinrich, Marx, Saulenas

Spielfilm: 12:12 HZ: 20:16 / 23:21 / 27:23 / 32:30 / 32:31 E: 33:31


Die Herrenmannschaft des TSV und Ihr Trainer haben vor Weihnachten 3 Jugendspielfelder abgenommen, um die Jugendarbeit finanziell zu unterstützen. Wir schätzen und erkennen die Leistungen unserer Jugendlichen, Trainer, Verantwortlichen und Eltern sehr hoch an. Macht weiter so.

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TSV Kaldenkirchen – Handball

Die erste Herrenmannschaft besuchte diese Woche 6 Jugendmannschaften bei ihren Trainingseinheiten.
Kapitän Lars Görder, Volker Hesse, Julian Merten, Felix Optendrenk, Frederik Rosati, Sascha Pfeiffer-Hauth und Trainer Felix Linden besuchten die TSV Nachwuchshandballer. So wurde die weibliche E 1 und E2, weibliche D, weibliche C und weibliche A besucht. Außerdem wurde die männliche B1 besucht. Die Spieler und der Trainer leiteten die Trainingseinheiten, die Motivation aller Teilnehmer war sehr hoch. Auch den Spielern machte es sehr viel Spaß.

Hier die Stimmen zu dieser Aktion:

Volker Hesse und Lars Görder ( diese besuchten die weibliche C-jugend):

Wir haben eine sehr sympahtische Mannschaft getroffen, die im Training viele tolle Ansätze gezeigt und Tipps super aufgenommen hat. Es hat uns super viel Spaß gemacht mit einer solch motivierten Mannschaft zu arbeiten und die bisher erarbeiteten Basics zu nutzen. Abschließend sind wir uns sicher dass sich alle Spielerin in Zukunft noch enorm entwickeln werden.

Uta Münter ( Trainerin weibliche D):

Also die Kids fanden es cool. Ihnen hat der Einsatz der versch. Geräte gefallen und dass sie stets einen kleinen Wettstreit daraus gemacht haben. Die Kids meinen das sie auf jeden fall etwas gelernt haben. Wir Trainer fanden die Uebungsauswahl gut.

Felix Optendrenk war mit Frederik Rosati bei der weiblichen D:

Das Team war super motiviert und zeigte viel Freude an den Übungen. Das war für uns eine schöne Rückmeldung.

Felix Linden (Trainer TSV Kaldenkirchen): Meine Spieler und auch ich spielen/trainieren nicht nur für eine Mannschaft, sondern für einen Verein. Keiner sollte nur Dienst nach Vorschrift machen. Im Verein herrscht eine hohe Identifikation und es ist ein Geben und Nehmen. Wir werden auch weiterhin die Arbeit der Jugend unterstützen und erkennen auch die ehrenamtliche Arbeit aller Jugendtrainer respektvoll an. Ich habe aus den Trainingseinheiten sehr viel für meine Arbeit als Trainer mitgenommen.


Dem TSV fehlt es weiterhin an Durchsetzungskraft…

Die Mannschaft von Trainer Felix Linden war sich der individuellen Stärke der Neukirchener bewusst und startete deshalb mit einer Manndeckung gegen den 3-Bundesliga-erfahrenen Ginters.

Damit kamen die Blau-Weißen gut ins Spiel und konnten bis zum Spielstand von 11:11 das Spiel mitgestalten. Durch schwache Abschlüsse im Angriff und zunehmendes Fehlerspiel konnten die Hausherren sich auf 16:13 absetzen und in die Pause gehen. Nach einer emotionalen Halbzeitansprache starteten die TSVer entschlossen in die 2. Hälfte.

Trotz großen Angriffsbemühen gelang es der Lindentruppe nicht, den Ausgleich oder die Führung zu erzielen, um damit den Gegner unter Druck zu setzen. Immer wieder konnten die Gastgeber sich leicht einen Vorsprung herausspielen. Allen voran war es der 1.Bundesliga-erfahrene Förderer, der die Lücken in der TSV Abwehr gnadenlos aufdeckte. Zudem kam, dass auf allen Positionen immer häufiger erfolglos der schnelle Abschluss gesucht wurde oder in Einzelaktionen agiert wurde. Der Zugriff  auf das Spiel ging immer mehr verloren und es bleibt die Erkenntnis, dass die Niederlage in Anbetracht der 60 Minuten akzeptiert werden muss.

Der krankheitsbedingte Ausfall von Tristan Moritz, mit seiner Abschlusssicherheit aus den letzten Spielen, fehlte den Höllenbewohnern in vielen Spielphasen.

Ein sehenswertes Spiel bot sich den mitgereisten Fans aus Kaldenkirchen an diesem Wochenende dadurch in Neukirchen-Vluyn leider nicht.

Hentzschel / Savonis / Görder 9 / Rosati 4 / Merten 4 / Lösche 2 / Coenen 2 / Gerits 2 / Mönicks 1 / Marx 1 / Clodt 1 / Langheinrich 1 / Hesse / Saulenas


Der Nikolaus brachte 2 Punkte mit…

Nachdem das TSV-Entertainment-Team einen tollen Rahmen für das anstehende Meisterschaftsspiel gegen die Zweit-Vertretung des TV Korschenbroich geschaffen hatte, bot sich den Zuschauern am gestrigen Samstag ein spannendes Spiel. Ganz nach dem Geschmack der erneut vollen Hölle West, entwickelt sich ein szenenreiches Spiel, welches der TSV am Ende mit einem Tor für sich entschied.

Hörte man sich nach dem gestrigen Spiel bei den zahlreich erschienen Zuschauern um, so konnte man neben vielen Glückwünschen hören: „Heute ist doch ein perfekter Tag: Borussia schlägt die Bayern, die TSV Jugend gewinnt und die ERSTE bietet ein solches sportliches Spektakel mit tollem Rahmenprogramm“. Diese Aussage beschreibt den gestrigen Abend in der Hölle WEST schon treffend. Wie schon beschrieben, hatte im Vorfeld das TSV-Entertainment-Team um Sören Wieland und Lennart Rosati ganze Arbeit geleistet. Zunächst erhielten alle Kinder, die das Spiel besuchten eine weiß-blaue Weihnachtsmannmütze. Darüber hinaus traten unmittelbar vor dem Spiel die Cheerleader der Glowfly Dancers auf und auch während des Spiels soll der Nikolaus mit Schoko-Mitbringsel gesehen worden sein. Als dann noch die Einlaufkinder, ebenfalls in ihren Trikots und teilweise mit den Mützen gekleidet, an den Händen der Spieler einliefen, war alles bereitet und die Aktiven auf dem Feld waren gefragt.
Sofort nach Beginn hatte sich der Gästetrainer überlegt, den Kapitän Lars Görder in Manndeckung zu nehmen und so den Angriff der Hausherren zu irritieren. Er musste jedoch feststellen, dass dieser taktische Spielzug schnell nach hinten losging: Noel Marx gelang es in der Anfangsphase immer wieder die Lücken der Korschenbroicher Deckung aufzuspüren und seine Mitspieler in Szene zu setzen. Allen voran waren es die Außen Volker Hesse und Tristan Moritz, die sich von beiden Seiten treffsicher zeigten und einen Vorsprung heraus warfen. Als die Korchenbroicher Deckung sich jedoch gegen Mitte der Halbzeit zurück zog und aus einem defensiven Verbund agierte, schienen die TSV Reihen geschockt. In der Folgezeit schien nichts mehr zu funktionieren und das Resultat aus zu vielen Einzelaktionen bei den Hausherren war ein Lauf der Korschenbroicher. Tor um Tor holten die Korschis nun auf, um dann verdient mit 2 Toren in Führung zu gehen. Aufgrund dessen schienen die Blau-Weißen etwas verdutzt in die Pause zu gehen, konnten sie sich den zwischenzeitlichen Einbruch kaum erklären.

Offensichtlich traf Trainer Felix Linden genau die richtigen Worte in seiner Halbzeitansprache, denn die Höllenbewohner kamen nun anders aus der Kabine. Angeführt von ihrem jungen Spielmacher Steffen Coenen zeigte sich die Mannschaft nun wieder spielfreudig, kämpfend und im Kollektiv arbeitend. In Folge dessen arbeitete sich die Lindentruppen wieder heran und schaffte 20 Minuten vor dem Ende den viel umjubelten Ausgleich. Nun entwickelte sich das Spiel auf Augenhöhe. Dabei hatte der TSV, neben dem Kollektiv, einen entscheidenden Vorteil: Mit Sebastian Gerits im Angriff, Sigitas Saulenas in der Deckung und Christoph Hentschel im Tor verfügte der TSV über drei Routiniers, die ihre beste Leistung in der Schlussphase zeigten, als es für den TSV am wichtigsten war. Am Ende reichte es für den TSV zu einem knappen Sieg, der mit den zahlreichen Anhängern entsprechend gefeiert wurde.

Einen Anhänger muss man abschließend sicherlich besonders erwähnen: Ein großes Dankeschön geht an den 1.Vorsitzenden des TSV Manfred Aarts ohne den der gestrigen Abend in der Form kaum möglich gewesen wäre. 

Es spielten und trafen: Hentzschel / Savonis / Saulenas / Rosati 1 / Merten 2 / Lösche 2 / Moeniks 2 / Marx 2 / Moritz 3 / Hesse 3 / Görder 4 / Coenen 4 / Gerrits 5

Spielfilm: 3:2 / 9:5 / 10:10 / HZ:12:14 / 14:15 / 19:19 / 26:24 / E: 28:27


TSV feiert ersten Heimsieg

Die Männer des TSV rehabilitieren sich nach dem verpatzten Spiel der Vorwoche mit einem eindrucksvollen Sieg in heimischen Gefilden. Hierbei kamen die Moerser Adler mit 36:22 unter die Räder, weil es den Höllenbewohnern endlich gelang ihr Potential auszuschöpfen und die Vorstellung des Trainers auf die Platte zu bringen.

Bereits beim Aufwärmen war zu beobachten, dass die Spieler hoch motiviert in die Partie gehen wollten. Alle Mannschaftsteile schienen äußerst fokussiert auf die bevorstehende Aufgabe.

Dementsprechend begann auch das Spiel. Schnell fand die Erste ihren Rhythmus und trug konzentriert ihre Angriffe vor. Bemerkenswert war dabei, dass sie es im Kollektiv taten. Jeder Spieler schien seine Aufgabe zu kennen und diese hieß ganz offensichtlich: Teamarbeit.
Aufopferungsvoll wurde füreinander gekämpft, hinten der Fehler des Nebenmanns ausgemerzt und vorne Lücken für die Mannschaftskollegen gerissen.

Folglich dauerte es auch nicht lange, bis die Erste sich einen Vorsprung erarbeitet hatte, den sie bis zum Ende der Halbzeit auf fünf Tore ausbaute. Hier sind sicherlich die Routiniers Gerrits und Saulenas zu nennen die dem  blau-weißen Spielgeschehen Sicherheit gaben. Darüber hinaus spielte Tristan Moritz auffallend. Der Rechtsaußen des TSV traf in der ersten Halbzeit nach Belieben, egal welchen Winkel er auch für seinen Abschluss wählte.

Ein ähnliches Bild bot sich den Zuschauern auch in der zweiten Halbzeit.
Dominierendes Team war auschließlich das der Hausherren. Die Linden-Truppe präsentierte sich auch weiter als Kollektiv und schien richtig Spaß am Handball zu haben. Auf jede Deckungsformation der Moerser Adler hatte die Erste eine kreative Antwort, ohne dabei das Fighten in der Deckung einzustellen. Besonders war an diesem Samstag, dass dies auf allen Positionen geschah und alle eingesetzten Spieler ihre Leistung erbrachten. Apropros Leistung: Wollte man einen Spieler exemplarisch nennen, so käme man an diesem Spieltag sicher nicht an Milan Langheinrich vorbei. Egal ob im Deckungszentrum, am Kreis oder im
Rückraum: Das Kaldenkirchener Eigengewächs war omnipräsent und wusste auf ganzer Linie zu überzeugen.

Für den nächsten Spieltag bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft die Leistung, aber auch die Leichtigkeit dieses Spiels konservieren muss.
Sicherlich gibt es Dinge an denen Trainer Felix Linden mit seinen Mannen arbeiten kann, jedoch war es beeindruckend zu sehen, dass die viel genannte Entwicklung der Mannschaft voran geht.

Es spielten und trafen: Hentzschel / Savonis / Moenicks 2 / Marx 4 / Gerrits 6 / Goerder 6 / Coenen 1 / Hesse 3 / Langheinrich 8 / Moritz 6 / Clodt / Saulenas / Rosati

Spielfilm: 4:2 / 7:5 / 11:9 / 13:9 /  HZ17:11 /  20:12 / 24:15 / 30:18 / 36:20 / E36:22


In der Realität angekommen…

Ein sehenswertes Spiel bot sich den mitgereisten Fans aus Kaldenkirchen an diesem Wochenende in Wesel leider nicht.

Der TSV musste auch diese Woche wieder geschwächt in die Partie gehen. Neben den verletzten Volker Hesse und Steffen Hartstock stellten sich Noel Marx, Manuel Lösche und Christoph Mönicks angeschlagen in den Dienst der Mannschaft.
 
Die Mannschaft von Trainer Felix Linden ging gut vorbereitet mit einem Matchplan ins Spiel. Dies zahlte sich vor allem in den ersten 20 Minuten aus und brachte eine 2:6 Führung mit sich. Zunehmend schlichen sich Fehler bei den weiß-blauen Gästen ein, sodass sich die Hausherren auf 9:9 herankämpfen konnten und der TSV seine Führung verspielte. Nach dieser Phase rettete der TSV eine 2 Toreführung und ging mit 13:15 in die Halbzeitpause.
Nach einer guten Halbzeitansprache starteten die TSV’ler entschlossen in die 2. Hälfte und konnten sich erneut auf 13:17 absetzen. Doch schon nach wenigen Minuten verlor die Mannschaft ihre taktische Linie sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Diese Phase nutzen die Hausherren, machten 5 Tore in Folge und rißen so das Spiel mit dem 18:17 an sich.
Zunehmend verloren die Höllenbewohner den Zugriff auf das Spiel und Wesel setzte sich Tor um Tor ab. Dies lag vor allem an der guten Leistung des gegnerischen Torhüters, an dem der TSV immer wieder scheiterte.
Am Ende verlor die Erste verdient, aber vielleicht ein bisschen zu hoch mit 30:23.
Es gilt für die Höllenbewohner nun die richtigen Erfahrungen aus solchen Begegnungen mitzunehmen. Etablierte Spieler müssen weiter Verantwortung übernehmen und junge Spieler müssen in der „Alltagsrealität Verbandsliga“ überzeugen.
 
>Hetzschel, Savonis, Mönicks, Merten, Marx, Lösche 2, Görder 9, Coenen 2, Clodt 1, Langheinrich 3, Moritz 3, Saulenas, Rosati 1, Gerrits 2
 
Spielfilm: 6:2 / 9:9 / HZ: 13:15 / 13:17 / 18:18 / 22:19 / E: 30:23


Achtbar aus der Affäre gezogen

Spannend war es für die Zuschauer in der Hölle West dieses Wochenende nur phasenweise und dennoch waren viele Anhänger der Blau-Weißen mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden. Die arg personell gebeutelten TSV’er verloren gegen den Favoriten aus Dinslaken mit sieben Toren.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass sich die Personalsituation für Trainer Linden (im Vergleich zur Vorwoche)  nochmal wesentlich verschlechtert hatte: Mit Gerits/Görder und Marx fehlten dem Trainer gleich drei seiner absoluten Leistungsträger und Rückraum-Stamm-Kräfte. Zudem kam hinzu, dass er auch weiterhin auf Steffen Hartstock verzichten musste.

Aufgrund dessen war also nun taktisches Geschick des Trainers Linden und Kampfgeist der verbliebenen Höllenbewohner gefragt. Angeführt vom „Interims-Kapitain“ Steffen Coenen gestalteten die Hausherren das Spiel in der ersten Halbzeit durchweg ausgeglichen. Die favorisierten Dinslakener schafften es nicht, sich abzusetzen. Einen großen Anteil daran trug Martynas Savonis. Der wieder genesene Torwart der Kaldenkircher parrierte zahlreiche Großchancen und zeigte ein eindrucksvolles Comeback. Ein Comeback im nicht herkömmlichen Sinne hatte auch Frederik Rosati. Endlich traf der junge Linksaußen wie in der vergangenen Spielzeit und erzielte vier Tore.

In der zweiten Halbzeit machte sich dann der dünne Kader bemerkbar. Zunehmend schlichen sich Fehlwürfe bei den Hausherren ein, weil man immer wieder am gegnerischen Torwart scheiterte. Diese Ballverluste wurden dann gnadenlos durch die Dinslakener Spieler bestraft, indem sie mehrfach in der ersten oder zweiten Welle abschlossen. Exemplarisch ist hierzu sicherlich die Leistung von Steffen Coenen zu sehen. Unermüdlich arbeitete der junge Mittelmann gegen die gegnerischen Abwehrreihen und immer wieder gelang es ihm die Lücke zu finden, erfolgreich abzuschließen oder seine Mitspieler in Position zu bringen. Mit zunehmender Dauer des Spiel war jedoch zu spüren, dass Coenen keine Ruhephasen nehmen konnte und folglich sein Spiel an Präzision  und Effektivität verlor. Coenen war bester Werfer des TSV.

Zunehmend verloren die TSV‘ er den Zugriff auf das Spiel und Dinslaken setzte sich Tor um Tor ab. Zwar gab die Lindentruppe nicht auf und kämpfte sich 10 Minuten vor dem Ende nochmal auf zwei Tore heran, jedoch hatten die Dinslakener immer eine Anwort. Am Ende verlor die Erste verdient, aber vielleicht ein bisschen zu hoch, mit sieben Toren.

Abschließend ist zu verbuchen, dass es Trainer Linden gelungen ist, die zur Verfügung stehende Mannschaft konkurenzfähig einzustellen, obwohl er auf seine Stamm-Rückraum-Kräfte verzichten musste. Es hat Spaß gemacht zu sehen, dass die jungen Spieler (zeitweise war das Durchschnittsalter der Mannschaft 19 Jahre) mittlerweile in der Lage sind, mit gestandenen Mannschaften mitzuhalten. 

Hentzschel , Savonis – Mönicks 1, Merten, Lösche 1 , Optendrenk, Coenen 6, Clodt 3, Langheinrich 3, Moritz 3, Saulenas, Rosati 4, Ebus

Spielfilm: 1:5 / 9:7 / HZ: 10:12 /  11:16 / 17:21 / 19:21 / 19:26 / 20:27 / E:21:28


Sieg!!!!

Endlich ist es soweit und der TSV verbucht den ersten Sieg dieser Spielzeit. Wieder war es am Ende dramatisch spannend: In der Halle des TV Geißtenbeck entwickelte sich erneut ein Spiel auf Augenhöhe, dass am Ende unser Torhüter Christoph Hentschel entschied und die Auswärtspunkte sicherte.

Zunächst schien das Spiel für Trainer Felix Linden unter ungünstigen Vorzeichen zu stehen: Er selbst verweilte beim DHB (Trainer A-Lizenz) und konnte die ganze Woche nicht mit der Mannschaft arbeiten. Zudem fielen die Routiniers Gerits/Hesse sowie Youngster Hartstock verletzt aus und auch Kreisläufer Lösche musste, beruflich eingespannt, aussetzen. Sein Debüt im TSV-Dress gab Neuzugang Philipp Clodt in beeindruckender Art und Weise.

Zusätzlich waren nun die „Jungen Wilden“ unserer blau-weißen Mannschaft (an diesem Wochenende blau-Grün) gefragt, ihr Potenzial abzurufen. Während des gesamten Spiels taten sie dies auch in eindrucksvoller Art und Weise. Gerade in der ersten Hälfte waren es Steffen Coenen und Noel Marx die mit ihren Toren dafür sorgten, dass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Immer wieder ging eine Mannschaft mit einem Tor in Führung und die Andere glich aus.

So entwickelte sich auch die zweite Halbzeit. Während es nun ausschließlich der TSV war, der knapp in Führung ging, waren es die Hausherren, die immer wieder gleich zogen. Auffallend war jedoch die Leistung des Debütanten im TSV Trikot: Unermüdlich dirigierte Clodt die Deckung und übernahm, zusammen mit dem Kapitän Görder, auch im Angriff die Führung der „jungen Wilden“. Ebenfalls ist an dieser Stelle Torhüter Christoph Hentschel zu nennen der sich fortwährend steigerte und durch seine Paraden immer mehr zum Rückhalt seiner Mannschaft wurde.

Trotzdem gelang es dem TSV nicht, sich entscheidend abzusetzen. In der Schlussphase waren es erneut die Youngster, die den TSV auf die Gewinnerstraße führten. Zunächst traf Coenen mit einem „weltklasse“ Sprung-Fallwurf und dann gelang auch noch Milan Langheinrich sich athletisch am Kreis durchzusetzten und die zwei Tore Führung (4 Minuten vor dem Ende) zu erzielen. Als nun TSV Torhüter Hentschel auch noch den Wurf des Geißtenbecker Kreisläufer parierte und für eigenen Ballbesitz sorgte, schien die Messe gelesen.

Nun entwickelte sich Dramatisches: 3 Minuten vor dem Ende musste Clodt mit einer roten Karte vom Feld (3×2 Minuten) und die nun angreifenden TSV wurden augenscheinlich durch die umstellte, offene Deckung der Geißtenbecker überrascht. Leitsinnig verschenkten die TSV`ler gleich mehrere Bälle. Trotzdem kam der TV-G jedoch lediglich zum Anschlusstreffer, weil Christoph Hentschel sich mittlerweile zur Höchstform gesteigert hatte und gleich mehrere „Hundertprozentige“ Ausgleichschancen des Gegners vereitelte und damit den Sieg seiner Mannschaft festhielt.

Torschützen: Görder 7, Clodt 5, Coenen 5, Marx 3, Langheinrich 3, Moritz 2, Moenicks 1, Merten,Rosati, Savonis, Hentzschel

Spielfilm: 4:3 / 6:7 / 10:10 / HZ:12:14 / 14:15 / 19:20 / 24:26 / E: 25:26


Und täglich grüßt das: UNENTSCHIEDEN

Im zweiten Heimspiel dieser Saison trennt sich unsere Erste 28:28 von Treudeutsch Lank. Erneut muss man sich fragen, ob dass nun ein gewonnener oder verlorener Punkt ist, den das dritte Unentschieden in Folge mit sich bringt. Ganz und gar nicht fraglich war die Unterstützung der Zuschauer: Die Anhänger in der erneut voll besetzten Hölle West verwandelten zusammen mit dem Hallensprecher Sören Wieland, die Halle wieder in einen Handballtempel.

Irgendwie wiederholt sich Geschichte doch manchmal: Wieder war ein Gegner zu Gast in der Hölle, der aufgrund vergangener Erfolge, zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist. Wieder handelte es sich mit dem Treudeutsch Lank um einen altbekannten Gegner, gegen den schon zahlreiche Duelle geführt wurden. Wieder hatten die TSV`ler die Chance zu gewinnen, machten den Sack aber nicht zu.

Zu Beginn des Spiels begegneten sich die Spieler auf Augenhöhe. Immer wieder legten die Lanker vor und der TSV glich aus. Auffallend war jedoch die unzureichende Deckungsleistung der Hausherren. Unserer Ersten gelang in der Deckung kein Zugriff auf die gegnerischen Angriffsreihen. Immer wieder gelangen den Lankern einfache Tore, ohne dass sie dabei maßgeblich gestört worden sind. Trotzdem gelang es der Linden-Truppe durch eine passable Angriffsleistung, die Lanker nicht davon ziehen zu lassen. Allen voran waren es Sebastian Gerits und Tristan Moritz, die mit ihren Toren immer wieder für den Anschluss sorgten.

In der zweiten Halbzeit kamen unsere Blau-Weißen dann besser aus der Kabine.Nun passte der Zugriff in der Deckung und die Lanker wurden zu Fehlern gezwungen. Im Gegenzug trafen die TSV`ler nun im Angriff konsequent. Tor um Tor erarbeiteten sie sich die Höllenbewohner einen Vorsprung von 4 Toren und es waren nur noch 11 Minuten zu spielen.

Unerklärlich ist das, was im Anschluss passierte: Die Erste verlor temporär völlig den Faden und es reichten 7 Minuten Unkonzentriertheit, um den Vorsprung zu verspielen. Weder wurde vorne ein Tor erzielt, noch hinten konsequent verteidigt und so glichen die Lanker zunächst aus und gingen im weiteren Verlauf gar mit einem Tor in Führung. Zum Glück hatten sich die Linden-Männer wieder gefangen und hielten nun dagegen. Kurz nachdem sie den viel umjubelten Ausgleich  erzielen konnten, gingen sie gar mit einem Tor in Führung. Dies hatte jedoch nicht lange Bestand, denn im direkten Gegenzug gelang den Lankern der abschließende Ausgleich.

Will man nun ein Fazit ziehen, muss man wohl auch hier bilanzieren, dass es ein „gerechtes“ Unentschieden war.

Ein gerechtes Unentschieden gegen einen hochgehandelten Gegner. Das waren auch die letzten beiden Gegner zweifelsohne und auch da stand es am Ende unentschieden. Abschließend muss man dennoch festhalten, dass man durchaus ein bis zwei Punkte hätte mehr holen können, vielleicht sogar müssen.  

Spielfilm: 3:3 / 6:8 / 9:10 / 12:12 / HZ:14:15 / 16:16 / 22:20 / 25:21 / 26:27 / E:28:28 

Torschützen: Gerits 11 / Moritz 6 / Görder 4 / Coenen 3 / Langheinrich 1 / Saulenas 1 / Merten 1 / Marx 1 / Rosati / Hese / Hentschel / Pfeiffer-Hauth  


Krimi führt zu Punkt

Die Anhänger der ersten Mannschaft müssen in diesen Tagen Nerven aus Drahtseilen haben!

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Wieder schafft der TSV ein Unentschieden nach toller Aufholjagd und erzielt das Ausgleichstor 4 Sekunden vor dem Ende. Anders als zur Vorwoche waren sich jedoch alle einig, dass dieser Punkt, bei dem durch viele Experten hochgehandelten TV Oppum, gewonnen wurde.
Zu Beginn der Partie begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Keiner Mannschaft gelang es, sich großartig abzusetzen. Sicherlich lag es auch daran, dass die Höllenbewohner zunächst in der Abwehr keinen wirklichen Zugriff auf die angreifenden Oppumer bekamen. Den Oppumern gelang es durch zahlreiche Kreuzungen, die blau-weiße Deckung auseinander zu ziehen und so, zu einer Vielzahl von Torchancen zu kommen. Fast schien es so, als ob sich die Erste davon  verunsichern ließ, dass sie in ihren eigenen Angriffen sehr häufig am Schlussmann der Oppumer scheiterte, auch wenn sie so genannte „100-prozentige Chancen“ hatte. Ausschließlich Sebastian Gerits und Tristan Moritz nutzten in der ersten Hälfte ihre Chancen konsequent.
In der zweiten Hälfte gelang es den TSV´lern nicht, die zuvor genannten Missstände abzulegen und so zogen die Oppumer vor ihrem eigenen Publikum langsam aber stetig Tor um Tor davon. Zwischenzeitlich lag die Mannschaft von Oppum mit vier Toren vorn. Diesen Vorsprung hielten die Oppumer bis neun Minuten vor dem Ende.
Jetzt musste was passieren und deshalb stellte Trainer Felix Linden die Abwehr um. Mit einer 3:3 Deckung gelangen dem TSV nun mehrere Ballgewinne, weil auch der unmittelbar eingewechselte Sascha Hauth wichtige Bälle hielt.
Zudem blühte nun die rechte Angriffsseite des TSV entscheidend auf: Der angeschlagene Noel Marx (Bauchmuskelzerrung) und der herausragende Tristan Moritz trafen aus tollen Kombinationen, sowie nennenswerten Einzelaktionen.

So gelang es unserer Ersten, eine 1:30 Minute vor dem Ende den Ausgleich zu erzielen. Nun wurde es spannend:

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Während die Oppumer ihren Angriff aufbauten, erklang ein Pfiff der Schiedsrichter. Für einen Zweikampf bestraften die Schiedsrichter Milan Langheinrich fälschlicher Weise mit einer 2 Minute Zeitstrafe (Langheinrich stand lediglich neben dem foulenden TSV Spieler). Trotz der folgenden Unterzahl gelang es der TSV Deckung, die Oppumer in ein „Zeitspiel“ zu zwingen. Die Schiedsrichter hoben den Arm und jeder wartete auf den Abschluss der Oppumer. Die Schiedsrichter erlaubten den Oppumern jedoch 6 Pässe trotz angezeigten Zeitspiels und so trafen die Oppumer von der Rechts-Außen-Position (35 Sekunden vor dem Ende).
 
Linden nahm nun den Torhüter raus, ergänzte mit einem 6 Feldspieler und gab eine Spielhandlung vor. Diese misslang jedoch und Tristan Moritz wurde fast von der Eckfahne zum vermeintlichen Abschluss gezwungen. Geistesgegenwärtig schloss Moritz jedoch nicht ab, sondern spielte den Ball aus dem Sprung wieder in den Rückraum zurück. Dort kam der Kapitän an den Ball. Offensichtlich hatten die Oppumer mit einem Abschluss von Lars Görder gerechnet und stürmten gleich mit drei Spielern auf ihn raus. Görder erkannte dies und spielte den Ball direkt auf den immer noch in der Ecke wartenden Moritz. Dieser verwandelte, nach toller Flugphase, absolut sicher (wie schon seine 8 Treffer zuvor) und erzielte den viel umjubelten Ausgleich.
 
Nun hat die Erste erstmal Pause und trifft am 24.10.2015 (19:00Uhr)  in der Hölle West auf die Mannschaft von Treudeutsch Lank, die ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis (wie Oppum und Vorst) zu zählen ist.

Spieler: Gerits 9 / Moritz 9 / Marx 4 / Görder 4 / Coenen 3 / Moenicks 1 / Langheinrich 1 / Rosati / Hesse / Saulenas /  Hartstock / Hauth / Hentschel  

Spielfilm: 3:4 ; 8:7 ; 11:12 ;  13:13;  HZ:14:14 / 16:16 ; 21:19 ; 24: 20 ; 28:24 ; 30:28 ; Ende 31:31


19.09.15 TSV Kaldenkirchen – TV Vorst 27:27 (15:13)

Höllendebut…

Punkt verloren oder Punkt gewonnen? Das ist wohl die Frage, die den Spielern der ersten Mannschaft auch noch einige Stunden nach dem Spiel durch die Köpfe geht. Viele Spieler waren hin und her gerissen und wissen wohl immer noch nicht in welche Richtung ihre Emotionen gehen.

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Beginnen wir aber chronologisch….. Alles war angerichtet für den Saisonauftakt der ersten Mannschaft. Die Hölle West war bis auf den letzten Platz gefüllt, jeden Spieler begleiteten gleich zwei „Einlaufkinder“, der Hallensprecher geizte nicht mit Emotionalität und den Mannen des TSV stand mit dem TV Vorst, ein guter und altbekannter Gegner gegenüber.

So gab es nach dem Anpfiff auch keine lange „Abtast-Phase“. Sofort fanden die heimischen Höllenbewohner ins Spiel und arbeiteten sich nach und nach eine Führung heraus. Zeitweise führte die Erste mit bis zu 4 Toren und es war immer wieder der Kapitän Lars Görder der seine Mannschaft antrieb, Auftakthandlungen einleitete oder selbstsicher abschloss. Ebenso muss an dieser Stelle die Leistung des Torhüters genannt werden. Christoph Hentschel vereitelte immer wieder Großchancen der anstürmenden Vorster. Der (hoffentlich noch) fehlenden Cleverness war es dann geschuldet, dass die Spieler der Ersten, lediglich mit zwei Toren Führung in die Halbzeit gingen. Immer wieder vergaben alle Mannschaftsteile klare Torchancen und nutzten taktische Vorteile wie Überzahlphasen nicht konsequent.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann anders: Zwar spielte sich die Erste immer wieder gute Chancen heraus, scheiterte aber mehrfach an den guten Torhütern der Vorster Mannschaft. Egal ob vom Siebenmeterpunkt oder aus dem Spiel gelang es den heimischen Spielern nicht, den Ball im Vorster Gehäuse unterzubringen. Folglich kamen die Vorster, Tor um Tor wieder heran und zogen zwischenzeitlich sogar auf drei Tore davon. Jetzt zeigte sich eine Stärke der neuformierten „Linden“-Mannschaft: Von Aufgeben war nichts zu spüren und die Mannschaft kämpfte sich als Einheit wieder ins Spiel. Mit der Unterstützung der Hölle gelang im Folgenden der viel umjubelte Ausgleich durch Tristan Moritz.

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Doch wer nun glaubte das Spiel sei an Spannung nicht zu überbieten, der sollte eines Besseren belehrt werden: Es begab sich in der 56 Minute, da führten die Vorster mit einem Tor Vorsprung und die Schiedsrichter stellten unseren Kapitän Lars Görder (mit einer diskutablen roten Karte) vom Platz. Nur 15 Sekunden später musste auch Volker Hesse für 2 Minuten runter. Doch war dies noch nicht genug; weitere 45 Sekunden später flog auch noch Steffen Coenen mit zwei Minuten vom Platz und angesichts des Vorster Ballbesitzes schien das Spiel verloren.

Die vier verbliebenen Blau-weißen kämpften jedoch gemeinsam und aufopferungsvoll. Offenbar führte dies dazu, dass der Vorster Linksaußen lediglich die Latte traf und nun der TSV in den Angriff kam. Hier war es dann Sebastian Gerits der routiniert immer wieder  „1 gegen1 Situationen“ suchte und die Zeit runterspielte. Letztlich gelang es den TSV`lern ohne Gegentor die dreifache Unterzahl zu überstehen. Zu der Freude darüber, kam dann das lautstark gefeierte Ausgleichstor durch Steffen Coenen, 1 Minute vor dem Ende. Die letzten Angriffe beider Mannschaften verliefen ohne nennenswerte Aktionen.

Abschließend muss man nach dem gesamten Spielverlauf wohl bilanzieren, dass sich beide Mannschaften leistungsgerecht ohne Sieger trennten, auch wenn dies in manchen Spielphasen anders ausgesehen hat.

Spielfim: 3:1; 5:3; 6:4; 8:4; 10:7; 13:10; 15:13 /17:16; 17:19; 23:23; 24:25; 26:25; 26:27; 27:27

Tore: Görder 11 / Gerrits 6 / Loesche 4 / Moritz 2 / Coenen 1 / Langheinrich 1 / Marx 1 / Moenicks 1 / Rosati / Hesse / Saulenas / Hartstock / Hentschel / Terhaag


12.09.15 HSG Mülheim – TSV Kaldenkirchen 28:27 ( 12:13)

Niederlage aber gute Entwicklung

Am vergangenen Samstag startete die erste Mannschaft mit einer knappen 27:28 Niederlage in die Saison 2015/2016.

Sicherlich ist dies nicht der erwünschte Saisonbeginn, doch muss man die Leistung der ersten Mannschaft anerkennen und ein sportliche Weiterentwicklung attestieren. Hatten die TSV-Herren in der letzten Saison noch zwei deutliche Niederlagen gegen den (personell weitgehend unveränderten) Gastgeber aus Mülheim hinnehmen müssen, so hielt man gut mit und war phasenweise die spielbestimmende Mannschaft.

Bemerkenswert ist dies zum derzeitigen Zeitpunkt, weil die Vorbereitung des TSV unter keinem guten Stern stand: Nicht einmal hatte Trainer Felix Linden seinen Kader bei einer Trainingseinheit komplett und auch an diesem Wochenende fehlten die Verletzten Steffen Coenen, Martynas Savonis und der aus privaten Gründen verhinderte Christoph Hentzschel.

Gegen den Hausherren zeigte sich die erste Mannschaft jedoch unbeeindruckt von diesen Umständen und bot über lange Phasen ein homogenes Spielverhalten und hielt gut mit, gegen die favorisierten Mülheimer. Mehrfach gelang es dem TSV einen Vorsprung herauszuwerfen, konnte diesen jedoch im weiteren Verlauf nicht halten oder ausbauen, weil man immer wieder am gegnerischen Torwart scheiterte oder etwas überhastet den Torabschluss suchte. Letztlich war es wohl die (noch) fehlende „Abgezocktheit“ des neu formierten Teams die den Mülheimern die Chance bot, das Spiel gegen Ende zu drehen und 45 Sekunden vor Abpfiff das Siegtor zu werfen. Festzuhalten ist, dass der eingeschlagene Weg ganz offensichtlich der Richtige ist und nun weitergegangen werden muss.

Aufstellung: Terhaag, Moenicks 1, Merten 1, Lösche 4, Hesse 2, Gerits 5, Görder 9, Langheinrich 2, Moritz 3, Saulenas, Rosati, Marx

Spielfilm: 1:5, 8:11, 10:12, 12:16, 14:19, 17:21, 21:23, 22:24, 25:24, 27:25, 27:27, 28:27

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