Handballabteilung


23.03.19

TV Korschenbroich 2M – TSV Kaldenkirchen 1M 26:31 (11:14)

Der TSV fährt einen Auswärtssieg beim designierten Absteiger Korschenbroich 2 ein. Glanzpunkte suchten die angereisten Kaki-Fans jedoch vergeblich, allerdings zählen letztlich nur die 2 Punkte.

Ohne die Langzeitverletzten und A-Jugendlichen blieben 8 Feldspieler übrig, welche die Mission Auswärtssieg angehen sollten. 

Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass sich der TSV in Korschenbroich häufig schwer tut und unter seinen Möglichkeiten spielt. Genau so kam es auch am letzten Samstag. Die Mannschaft von Coach Winter setzte sich schnell auf 3-4 Tore ab und verwaltete diesen Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff. Torhüter David Mattke konnte sich das ein oder andere Mal auszeichnen, sodass lediglich 11 Gegentore kassiert wurden. Im Angriff gab es eigentlich nicht viel zu meckern. Das Haar in der Suppe stellte nur die Chancenverwertung dar, weshalb „nur“ 14 Tore erzielt wurden.

In Durchgang 2 kamen die Gastgeber angeführt von Tim Dicks tatsächlich noch auf 17:18 heran (37. Minute). Dem TSV fehlte in dieser Phase die Spannung und nötige Ernsthaftigkeit. Glücklicherweise ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und man konnte den ursprünglichen Vorsprung wieder herstellen und schließlich sogar ausbauen. Ein möglicher Punktverlust beim Schlusslicht wurde so abgewendet und letzten Endes sprang ein Sieg der Kategorie „Arbeitssieg“ heraus.

Nächste Woche kommt den Gegner der Blau-Weißen aus einer ganz anderen Tabellenregion. Mit dem Spitzenreiter Hiesfeld ist die konstanteste Mannschaft der Liga in der Hölle West zu Gast. Der Tabellenführer reist sicherlich mit einer Menge Selbstvertrauen an.

Es spielten und trafen:

David Mattke, Till Deckers, Till Huckemann, Steffen Coenen (5), Guus Killars (6), Thomas Heyer (3), Maik Tötsches (9), Kevin Barbee (3), Nils König (2), Freddi Rosati (3).


16.03.19

TSV Kaldenkirchen 1M – TV Kapellen 1M 26:30 (14:14)

Der TSV kann sich nach einer bärenstarken ersten Halbzeit nicht belohnen und verliert gegen die „alten Hasen“ aus Kapellen mit 26:30. Betrachtet man den gesamten Spielverlauf kann diese Niederlage als unglücklich und vermeidbar bezeichnet werden.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte der TSV langsam das Zepter übernehmen. Die aggressive offensive Deckung konnte das Angriffsspiel der Gäste um Shooter Christian Lange und Spielmacher Steffen Pitzen unterbinden und verzeichnete eine Vielzahl von Ballgewinnen. Diese wurden dann in schnelle Tempogegenstöße umgemünzt und so stand es nach 22 Minuten durch den Treffer von Maik Tötsches 13:8 für die Blauweißen. Durch variables Angriffsspiel und konzentrierte Torabschlüsse ließen die Grenzstädter den Gästen in dieser Phase keine Chance. Leider reichten 5 schlechte Minuten um den hart erkämpften Ertrag bis zum Halbzeitpfiff wieder zu verspielen – 14:14! Sehr unglücklich zu diesem Zeitpunkt…

Den besseren Start nach der Pause erwischten dann wieder die Gastgeber, 2 schnelle Tore brachten die 16:14 Führung. In der Folge gingen dem ausgedünnten TSV-Kader so langsam die Kräfte aus. Auch wenn die beiden A-Jugendlichen Mathis Coenen und Lukas Schürmanns für Entlastung sorgen konnten, reichen 7 restliche Feldspieler nicht aus um 60 Minuten Vollgashandball spielen zu können. Folglich verlor das Angriffsspiel des TSV an Durchschlagskraft und die Gäste konnten ihre Erfahrung ausspielen.

8 Minuten vor dem Ende schien die Partie beim Stand von 22:26 vorentschieden. Doch nach einer Auszeit, 2 schnellen Treffern und Ballbesitz für die Grenzstädter schien alles wieder möglich. Leider wurden in der Folge sehr unnötige technische Fehler gemacht, die die Gäste dazu einluden sich den Sieg auf der Zielgeraden zu sichern.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der TSV gegen einen guten Gegner über weite Strecken eine klasse Partie spielte, es aber verpasste etwas Zählbares mitzunehmen. Es gibt sicherlich Niederlagen, die in ihrer Art und Weise mehr wehgetan haben diese Saison. Wenn die Mannschaft nächstes Wochenende in Korschenbroich an diese Leistung anknüpfen kann, ist sicherlich wieder ein Sieg drin.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Steffen Coenen (5), Guus Killars (5), Thomas Heyer (2), Mathis Coenen (1), Lukas Schuermanns, Maik Tötsches (5), Kevin Barbee (1), Nils König(7).


09.03.19

TSV Kaldenkirchen 1M – HSG VeRuKa 1M 31:28 (13:16)

Nach dem enttäuschenden Auftritt bei den Adlern in Königshof zeigte die Mannschaft eine Reaktion und konnte einen beeindruckenden Heimsieg einfahren. Nachdem die Reserve des TSV im Vorspiel ein Feuerwerk abbrannte und mit kämpferischer Leistung überzeugte, wollte die Mannschaft von Rüdiger Winter genau daran anknüpfen und sich den Auftritt der Zweiten als Vorbild nehmen.

Dies gelang in der frühen Phase der Partie nicht wirklich. Die HSG erwischte den besseren Start, weil sie dem TSV insbesondere in Puncto Chancenverwertung Einiges voraus hatte. Zwar konnten sich die Blau-Weißen gute Chancen herausspielen, allerdings wehrte Gästekeeper Dürdoth eine Vielzahl von Torversuchen teilweise spektakulär ab. Defensiv bekam der TSV das Kreisläuferspiel der Gäste leider nicht in den Griff, obwohl mehrere Deckungsvarianten ausprobiert wurden. Letztlich ging es mit 13:16 in die Pause, obwohl beide Mannschaften sprichwörtlich auf Augenhöhe agierten. Den Unterschied machte in der ersten Halbzeit der Gästetorhüter Dürdoth.

Die Mannschaft und der Trainerstab waren sich in der Halbzeit einig, dass dieses Spiel noch lange nicht verloren war. Dementsprechend agierte das Team in der zweiten Halbzeit: In der 38. Minute konnte Steffen Coenen den ersten Ausgleich erzielen. Bemerkenswert war zu diesem Zeitpunkt dass die Hölle West langsam zu kochen begann, weil Hallensprecher Jonas Leven am Mikro ordentlich Gas gab und es ihm und der Mannschaft gelang, die Zuschauer zu mitzunehmen.
Obwohl sich die Gäste in der Folge nochmals auf 2 Tore absetzen konnten, kam der TSV angeführt vom bärenstarken Guus Killars wieder zurück. Der Niederländer erzielte starke 6 Treffer und bereitete dazu einige Tore vor.

In der Crunchtime rückte dann der Jüngste im Team in den Fokus. Der 18-Jährige Mathis Coenen wirbelte was das Zeug hielt, holte 7-Meter heraus, zog 2 Minutenstrafen und schaffte Räume für den Kreisläufer Thomas Heyer. Beeindruckend wie der A-Jugendliche Verantwortung übernahm. Zusätzlich stand nun auch der Deckungsverband und war dementsprechend ebenfalls ein Garant für den Sieg, indem er in Halbzeit 2 lediglich 11 Gegentore zu ließ.

Letztlich war es Till Huckemann vorbehalten 20 Sekunden vor Schluss (nach Anspiel von Killars) den Deckel drauf zu machen, indem er das 30:28 erzielte.

Abschließend sorgte Th. Heyer noch für Kosmetik und erzielte das 31:28.

Nächste Woche geht es weiter mit dem HEIMSPIEL gegen den Tabellenzweiten TV Kapellen….

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Till Huckemann (3), Steffen Coenen (5), Guus Killars (6) Thomas Heyer (4), Mathis Coenen (1), Maik Tötsches (8), Kevin Barbee, Nils König (1), Frederik Rosati (3).


02.02.19

TSV Kaldenkirchen 1M – HSG RW O TV 1M 27:28 (12:14)

Die Erste bleibt in der Rückrunde ohne Punktgewinn

Gegen eine Oberhausener Mannschaft, welche eine harte Abwehr stellte und vorne häufig auf ihr bewährtes Mittel des siebten Feldspielers setzte, stand letztlich eine knappe und auch verdiente Niederlage zu Buche. Der weiterhin dezimierte Kader wurde mit den Coenen-Zwillingen und Torwart Felix Mach aus der A-Jugend ergänzt. Damit stellte der TSV mit Till Deckers und besagtem Felix Mach (bereits zum zweiten Mal in dieser Saison) das wohl jüngste Verbandsliga-Torhütergespann der Vereinsgeschichte.

Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, keine der Mannschaften konnte sich vorentscheidend absetzen. Allerdings mussten die Gäste für ihre Treffer weniger Arbeit aufwenden als die Grenzstädter. Während sich die Rückraumschützen des TSV am Mittelblock der Oberhausener aufrieben, erzielten die Gäste einfache Tore über Außen und den Kreis. Bezeichnend dafür ist, dass den Blau-Weißen lediglich 2 Treffer über den Kreis bzw. die Außen gelangen.

Nach dem Halbzeitpfiff begann die schlechteste Phase der Blau-Weißen. Bis zur 40. Minute setzten sich die Gäste auf 15:21 ab. Infolge dessen stellte Coach Winter die Abwehr um und ließ offensiver verteidigen. Der eingewechselte Keeper Felix Mach konnte sich das ein oder andere Mal auszeichnen und löste seine Aufgabe solide.

3 Minuten vor dem Schlusspfiff gelang Nils König der Anschlusstreffer zum 25:26 und ein Ausgang zu Gunsten des TSV schien wieder möglich. Doch im Gegenangriff landete ein abgewehrter Torversuche der Oberhausener in den Händen des Gästekreisläufers. Dieser brachte den Ball im Tor unter und wurde zeitgleich von Maik Tötsches gefoult. Tötsches handelte sich die dritte Zeitstrafe ein – die Vorentscheidung.

Es bleibt festzuhalten, dass es die Mannschaft zur Zeit nicht schafft ihr Potential abzurufen. Es wäre zu einfach die Punktemisere auf die vielen Verletzten zu schieben. Anspruch der verbliebenen gesunden Spielern sollte es sein, diese Oberhausener Truppe, welche mit Sicherheit ein guten Fight lieferte, Zuhause zu schlagen.

Es spielten und trafen:
Till Deckers, Felix Mach, Steffen Coenen (8), Guus Killars (2), Thomas Heyer (1), Philipp Clodt, Tom Terhaag, Maik Tötsches (6), Nils König (7), Till Huckemann (1), Mathis Coenen (2), Nils Coenen.


26.01.19

Tschft. Grefrath 1M – TSV Kaldenkirchen 1M 32:25 (14:11)

Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Winter verpatzt den Rückrundenauftakt

Ohne die verletzten/verhinderten Hartstock, Marx, Rosati und Mönicks standen die Vorzeichen schon vor Anpfiff nicht gut. Erfahrungsgemäß tun sich die Grenzstädter, sowie viele weitere Mannschaften, mit den Bedingungen in Grefrath häufig schwer. Allerdings sind 15-20 technische Fehler in der Summe einfach zu viel um bei den heimstarken Grefrathern zu bestehen. Der TSV machte sich das Leben letztlich selbst schwer und lud die Gastgeber zu einfachen Toren über den Gegenstoß ein.

Sinnbildlich für den Auftritt der Blau-Weißen ist die völlig verschlafene Anfangsphase, in der schwache Torversuche und technische Fehler die den Hausherren einfache Tore einbrachten. Das Resultat: 0:5 aus Sicht des TSV! Diesem Rückstand lief die Mannschaft in der verbliebenen Spielzeit durchweg hinterher. David Mattke zwischen den Pfosten und Steffen Coenen im Angriff stemmten sich gegen die Niederlage und durch schnelle Tore vor der Halbzeit konnten die Gäste zum 11:14 aufschließen.

Dem zahlreich angereisten Kaldenkirchener Publikum bot sich in der 2. Halbzeit kein verändertes Bild. Durch Ballverluste wurden weiterhin Geschenke verteilt und auch wenn der TSV die Möglichkeit hatte auf 2 Tore heranzukommen, wurde es gegen Ende der Begegnung deutlich. Daran änderte auch die Manndeckung gegen die Grefrather Rückraumschützen nichts.

Die Verantwortlichen sowie die Mannschaft waren sich nach dem Schlusspfiff einig, dass eine gewaltige Steigerung nötig sein wird um die nächste Partie am 02.02. gegen Oberhausen positiv gestalten zu können.

Es spielten und trafen:
Till Deckers, David Mattke, Steffen Coenen (8), Guus Killars, Thomas Heyer (3), Philipp Clodt (2), Tom Terhaag, Maik Tötsches (7), Nils König (3), Till Huckemann (2).


15.12.18

TSV verliert beim TV Vorst

Der TSV verliert mit 26:28 beim TV Vorst und musste viele Spieler durch Jugendspieler ersetzen.

Vor einer äußerst schwierigen Situation standen gestern die TSV-Handballer beim TV Vorst: Mit Rosati / Huckemann / Barbee / Hartstock / König und Mattke standen gleich 6 Spieler nicht zur Verfügung. Zudem kam hinzu, dass auch der Trainer Rüdiger Winter „kurzfristig ausfiel“ und nicht zur Verfügung stand. 

Um so bemerkenswerter war vor diesem Hintergrund der Auftritt des TSV Teams am gestrigen Abend. Mit M. Coenen , N. Coenen, Kamps, Mach und Schürmanns standen gleich fünf (!) A-Jugendliche im Kader des Verbandsligisten. Auffälig war dabei, dass sie bei ihren Einsatz nicht nur mitspielten, sondern vereinzelt auch Akzente setzen konnten. 

Vor Beginn des Spiels, bei dem Volker Hesse die Geschicke auf der Bank übernahm, waren sich die TSV Verantwortlichen einig, dass man aufgrund der Ausgangssituation ohne zu hohe Erwartungen in das Spiel gehen und jede Chance nutzen wolle, die Punkte aus Vorst zu entführen. 

Von Beginn an konnte sich keine Mannschaft absetzen und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. In einem Spiel, dass von taktischen Geplänkeln gepräkt war, übernahmen zunächst die etablierten Kräfte S. Coenen und Tötsches die Verantwortung. Während S. Coenen Regie führte, zeigte Maik Tötsches immer wieder seine Torgefahr aus dem Rückraum. 

Ebenfalls muss an dieser Stelle auch der Nachwuchstorwart Felix Mach gennant werden. Der Keeper der A Jugend zeigte immer wieder spektakuläre Paraden und zeigte eine gute Leistung in seinem ersten Verbandsligaspiel.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zwar während der gesamten Halbzeit knapp, jedoch gelang es den etablierten Kräften des TSV nicht mehr so zielstrebig, wie im ersten Durchgang, zu agieren. Sowohl in der Deckung, als auch im Angriff agierten die Höllenbewohner des Grenzlandes nun häufig überhastet und unkonzentriert. Immer wieder schenkte die Erste hart erkämpfte Bälle durch technische Fehler, unkonzentrierte Abschlüsse aufs lehre Tor und Fehlpässe her. 

Letztlich nutzten die erfahrenen Vorster diese Unzulänglichkeiten am Ende aus, um das Spiel für sich zu entscheiden und man muss festhalten dass wohl mehr drin gewesen wäre. Vielleicht hätte man gar mindestens einen Punkt holen müssen, aber so ist es nun mal und am Ende gewinnt die cleverere und erfahrenere Mannschaft aus Vorst.

Aus Kaldenkirchener Sicht bleib festzuhalten, dass man sich auf die aufstrebende Jugend freuen darf. Jeden Kaldenkirchener Anhänger wird es gefreut haben zu sehen, wie die Jugendarbeit Früchte trägt und wie die Jungs sich entwickeln. Wie beispielsweise Mathis Coenen wirbelte und Akzente setzte macht Lust auf mehr. Mehr wird es von den Jungs schon in der nächsten Saison geben: Einige der A Jugendlichen werden nächste Saison das Trikot der Ersten tragen (dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr)……

Für den Kader der Ersten gilt es nun die Wunden zu lecken und zu regenerieren. Es bleibt zu hoffen, dass bis zum Start der Rückrunde viele der Verletzten zurück kommen und dann Trainer Winter endlich mal auf seinen kompletten Kader zurück greifen kann.

Der Kader mit Torerfolgen: 

Till Deckers, Felix Mach, Christoph Mönicks, Noel Marx (2), Steffen Coenen (4), Guus Killars (4), Thomas Heyer (2), Nils Coenen, Philipp Clodt (1), Maik Tötsches (10/3), Tom Terhaag(2), Mathis Coenen (1), Mika Kamps, Lukas Schürmanns.


08.12.18

TSV Kaldenkirchen 1M – TV Geistenbeck 1M 30:25 (14:14)

Wahnsinn! Am Tag des Kaldenkirchener Lichterfest belohnt sich die Erste nach einem fulminanten Fight mit 2 wichtigen Punkten gegen den Tabellennachbarn Geistenbeck. 

Dabei sah es vor der Partie,insbesondere personell, überhaupt nicht rosig aus. Neben den Verletzten Huckemann, Rosati und Barbee fiel die Kaldenkirchener Nummer 1 David Mattke kurzfristig aus. Doch aus der Not der Tugend heraus wurde Christoph Hentzschel, welcher bereits im Vorspiel der Reserve die ein oder andere tolle Parade zeigte, rekrutiert Er avancierte zu einem der Matchwinner des gestrigen Abends. 

Zu Beginn entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem auf beiden Seiten die altbekannten Rückraumschützen die Torproduktion übernahmen. Auf Seiten der Gäste traf Shooter Crews nach Belieben und im blau-weißen Trikot schienen Tötsches und Coenen die perfekte Dosis Zielwasser zu sich genommen zu haben. Insbesondere Maik Tötsches erzielte wuchtige Treffer aus der Fernwurfzone und erwischte einen Sahnetag. Durch die offensive Manndeckung gegen Crews bekam der TSV besseren Zugriff auf den Geistenbecker Angriff. Nach knapp einer Viertelstunde konnte die erste 2 Tore-Führung heraus geworfen werden. Die Gäste fanden allerdings Lösungen über ihren massigen Kreisläufer und so stand zur Halbzeitpause ein leistungsgerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel.

Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Winter kam schlecht aus der Kabine. Voreilige und zuweilen ungenaue Abschlüsse brachten die oben genannte Torproduktion ins Stottern. Geistenbeck blieb konsequent und konnte sich auf 15:18 absetzen. 

Doch mit zunehmender Spieldauer deutete sich an, dass der TSV an diesem Tage den größeren Siegeswillen an den Tag legen würde. Defensiv schien der Abwehrverbund um Tötsches und Clodt teilweise unüberwindbar. Der TVG musste enorm für seine Treffer arbeiten und wenn sie letztlich zum Torabschluss kamen, stand Oldie Christoph Hentzschel seinen Mann. Der Keeper entschärfte in der Crunchtime etliche, teilweise freie Würfe der Gäste. Durch Gegenstöße bzw. die zweite Welle konnten sich die Hausherren letztlich vorentscheidend absetzen. Man muss allerdings auch betonen, dass in einigen Situationen die Glücksgöttin Fortuna ein TSV-Trikot trug. Hartstock und Tötsches zum Beispiel erzielten in einer wichtigen Phase äußerst kuriose Tore. Doch bekanntlich ist ja jeder seines Glückes Schmied und so standen am Ende die Hausherren als Gewinner in ihrem Wohnzimmer Hölle West. 

Der Kaldenkirchener Mannschaft merkte man nach dem Schlusspfiff an, wie wichtig dieser Sieg für sie war. Die 2 Punkte wurden standesgemäß bis Tief in die Nacht gefeiert. 

Zum Jahresabschluss geht’s zum Derby nach Vorst. Ziel dort wird es sein mit einem Erfolgserlebnis in die wochenlange Winterpause zu gehen. 

Es spielten und trafen: 

Till Deckers, Christoph Hentzschel, Christoph Mönicks, Noel Marx (2), Steffen Coenen (9), Guus Killars (1), Thomas Heyer, Steffen Hartstock (1), Philipp Clodt, Tom Terhaag, Maik Tötsches (13), Nils König (4).


01.12.18

HSG Wesel 1M – TSV Kaldenkirchen 1M 25:32 (10:18)

Der TSV vermag beim Auswärtssieg in Wesel durchaus temporär zu überzeugen und hat letztlich 2 recht ungefährdete Punkte im Gepäck.

Nachdem die Kaldenkirchener Akteure die längste Auswärtsfahrt der Saison hinter sich gebracht hatten, war früh zu erkennen, dass der Hebel umgelegt werden sollte und endlich wieder ein Sieg errungen werden sollte. Gerade in der ersten Halbzeit bekam die zuletzt alles andere als sattelfest agierende Defensive der Grenzstädter guten Zugriff aufs Spiel der Gastgeber. 10 Gegentore nach 30 Minuten sprachen eine deutliche Sprache. Die Abteilung Attacke war wie gewohnt spielfreudig und hatte in Nils König den herausragenden Akteur auf ihrer Seite. Der Rückraumspieler machte wohl sein bis dato bestes Spiel im blau-weißen Dress und brachte den Ball stolze 11 mal im gegnerischen Tor unter.
Rüdiger Winter zeigte sich in den Halbzeitpause sehr zufrieden mit seiner Mannschaft, appellierte jedoch daran genau so weiter zu machen.

Die HSG Wesel versuchte in Abschnitt 2 den TSV durch eine doppelte Manndeckung gegen die Spielmacher Coenen und König aus der Fassung zu bringen. Dies gelang jedoch lediglich über 10 Minuten in deren Folge die Gastgeber auf 16:21 verkürzen konnten. Eine Auszeit von Coach Winter brachte Ruhe in die Mannschaft und die Führung konnte durch die individuelle Klasse von Killars, Marx und Tötsches wieder ausgebaut werden.

Auch wenn defensiv in der zweiten Halbzeit nicht mehr alles stimmte, wurde schließlich ein ungefährdeter Sieg, welcher auch in der Höhe verdient war, eingefahren.

Wenn der TSV beim letzten Heimspiel des Jahres gegen den TV Geistenbeck defensiv so engagiert agieren kann, sind am 08.12.2018 die nächsten beiden Punkte drin. Erfahrungsgemäß entwickeln sich zwischen diesen beiden Mannschaften sehr intensive und kampfbetonten Begegnungen.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks, Noel Marx (3), Steffen Coenen (3), Guus Killars (7), Thomas Heyer, Steffen Hartstock, Philipp Clodt (2), Tom Terhaag (1), Maik Tötsches (5), Nils König (11).


17.11.18

TSV Kaldenkirchen 1M – TuS TD Lank 1M 30:31 (18:15)

Der TSV muss eine ganz bittere Heimniederlage hinnehmen. Lank erzielt in letzter Sekunde den Siegtreffer. Blickt man auf die gesamten 60 Minuten zurück, war diese Niederlage sicherlich mehr als vermeidbar. 

Die Grenzstädter begannen energisch und zielstrebig, schafften es immer wieder herrliche Tore aus dem Rückraum zu erzielen. In der 13. Spielminute wurde erstmals eine 4 Tore Führung herausgeworfen. Die Rückraumachse Coenen, König und Killars schaffte es immer wieder den richtigen Moment für den Abschluss zu finden, spielte geduldig und traf gerade in der 1. Halbzeit nahezu nach Belieben. Insgesamt erzielten sie zusammen 28 der 30 TSV-Tore. 

Allerdings machten sich die Höllenbewohner das Leben erneut selber schwer. Insbesondere weil man sich unnötige Zeitstrafen einhandelte und die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit fast durchgehend in Unterzahl bestreiten musste, lud die Mannschaft Lank damit ein, im Spiel zu bleiben. Sinnbildlich dafür steht die Disqualifikation gegen Maik Tötsches in der 23. Minute, welcher sich die dritte Zwei Minuten Zeitstrafe abholte. Definitiv wurden hier auch einige Entscheidungen der Unparteiischen etwas voreilig und kleinlich getroffen. Aber ganz zu Unrecht war diese Hinausstellung nicht. Damit sollte dem TSV nicht nur ein wichtiger Abwehrspieler fehlen, sondern auch ein Akteur, der vorne für einfache Tore bekannt ist. 

Noel Marx erzielte den wichtigen Treffer zum 18:15 parallel zum Halbzeitpfiff. Letztlich war ey bis dahin gerade offensiv eine erstklassige Vorstellung der Blau-Weißen. 

Ziel der Mannschaft und des Trainerstabs war es, an diese Leistung anzuknüpfen und in der Defensive zuzulegen. Bis zur 40. Minute klappte dies auch gut und der TSV behauptete seine Führung mit bis zu 4 Treffern. Doch in der Crunchtime machte sich bemerkbar, dass den Schlüsselspielern des TSV etwas die Körner ausgingen. Mit zunehmender Spieldauer ging die Genauigkeit in den Torversuchen der oben genannten Rückraumachse verloren. Möglicherweise fehlten der Mannschaft dort auch die nötigen Alternativen, schließlich fehlten mit Huckemann / Barbee / Rosati / Mönicks und wie beschrieben Tötsches 5 Akteure die hätten für Entlastung sorgen können. Lank bekam Oberwasser und führte knapp 8 Minuten vor Schluss sogar mit 26:29. 

Eindrucksvoll kämpften sich die Hausherren zurück. Garant dafür war eine äußerst offensive Deckungsvariante. Und so kam es, dass der TSV 30 Sekunden vor Schluss beim Stande von 30:30 in Ballbesitz war und das Unentschieden eigentlich hätte eintüten müssen. Doch es wurde vorschnell und zudem erfolglos abgeschlossen und Lank sollte der letzte Angriff vergönnt sein. Die Gäste erzielten mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer. Äußerst bitter.

Nun hat der TSV zwei Wochen Zeit um diese Schlappe zu verarbeiten, ehe es zur HSG Wesel geht. 

Es spielten und trafen: 

David Mattke, Till Deckers, Noel Marx (1), Steffen Coenen (14/3), Guus Killars (7), Thomas Heyer, Steffen Hartstock (1), Philipp Clodt, Tom Terhaag, Maik Tötsches, Nils König (7).


10.11.18

TV Jahn Hiesfeld 1M – TSV Kaldenkirchen 1M 29:26 (16:12)

Beim Blick auf die Tabelle stand dem TSV ein echtes Spitzenspiel bevor. Allerdings stand die Partie, beim bis dato ungeschlagenen Team von Harry Mohrhoff, bereits vor dem Anpfiff unter keinem guten Stern. Zu den Langzeitverletzten Till Huckemann und Kevin Barbee fielen nun auch Keeper Till Deckers (krank) , Christoph Mönicks (verletzt), und Maik Tötsches (beruflich verhindert) aus.

Die verbliebenen TSV-Akteure versuchten die Vorgabe von Trainer Winter, das Spiel möglichst lange offen zu gestalten, umzusetzen. Keinesfalls sollte eine dritte deftige Klatsche wie nach den Spielen gegen Königshof und Kapellen nach 60 Minuten zu Buche stehen.

Allerdings verschlief der TSV die Anfangsphase. Nach knapp 6 Minuten stellte Linkshänder Blum für die Gastgeber einen Vorsprung von 4:1 her. Insbesondere ungeduldige Angriffsbemühungen und viel zu frühe Abschlüsse des TSV luden den Tabellenführer ein, sich früh abzusetzen.

Doch entgegen des Spielverlaufs in Kapellen vor einigen Wochen, ließ sich der TSV diesmal nicht abschütteln. Guus Killars lieferte auf Rückraumrechts, insbesondere in der ersten Halbzeit, eine glänzende Vorstellung ab und hielt sein Team mit herrlichen Treffern im Spiel.

Nach knapp 15 Minuten erwischte Frederik Rosati der Arm eines Hiesfelder Spielers im Gesicht. Bereits während des noch laufenden Spiels musste er das Krankenhaus aufsuchen. Im Laufe des Abends dann die traurige Diagnose: Nasenbeinbruch. Er wird sich in Kürze einer Operation unterziehen müssen.

Bis zum Halbzeitstand von 16:12 blieben die restlichen 9 Kaldenkirchener auf Tuchfühlung zum TV Jahn. Chancen sich näher heran zukämpfen gab es dabei genügend.

Nach dem Halbzeitpfiff setzten sich die Hausherren schnell auf bis zu 6 Treffer Differenz ab. Angeführt vom zuvor blassen Spielmacher Steffen Coenen kämpfte der TSV sich wieder heran. Er erzielte 8 seiner 9 Treffer in Durchgang zwei. Beim Stand von 23:26 aus Sicht des TSV konnte man nochmal am Comeback schnuppern. 12 Minuten vor dem Ende holte sich Phillip Clodt zu allem Überfluss noch eine Rote Karte ab – die wohl als berechtigte Entscheidung der Schiedsrichter angesehen werden muss. Mit nur einem verbliebenen Feldspieler und einer offensiven Deckungsvariante warfen die Höllenbewohner nochmal alles in die Waagschale.

Mehrfach wurden nun „Bälle gewonnen“ und die Chance noch einmal ranzukommen war da.

Doch letzten Endes half auch die taktische Umstellung von Trainer Winter nicht mehr und Hiesfeld brachte verdient die Führung über die Ziellinie. Allerdings verließen die Blau-Weißen die Halle erhobenen Hauptes, weil man sich als Team präsentierte und den nötigen Kampfgeist und Biss an den Tag legte.

Schwerwiegender als die verdiente Niederlage wiegt natürlich der Verlust von Freddi Rosati, welcher sich zuletzt bärenstark präsentierte.

Nächste Woche wird Lank in der Hölle West zu Gast sein. Legt der TSV eine ähnlich kämpferische Leistung hin, werden wieder zwei Punkte drin sein.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Noel Marx, Steffen Coenen (9), Guus Killars (6), Thomas Heyer, Steffen Hartstock (4), Philipp Clodt, Tom Terhaag (1), Nils König (5), Frederik Rosati (1).


03.11.18

TSV Kaldenkirchen 1M – TV Korschenbroich 2M 32:21 (15:11)

Am vergangenen Samstag war die Zweitvertretung des TV Korschenbroich in der Hölle West zu Gast. Nachdem der TSV nach den letzten drei Spielen lediglich einen Punkt auf der Habenseite zu verbuchen hatte, war die Marschrichtung vor der Partie klar – es sollte wieder ein Sieg her.
Nach ausgeglichener Anfangsphase konnten sich die Grenzstädter in der 14. Minute erstmals durch Guus Killars auf 3 Tore absetzen. Die Blau-Weißen verpassten es allerdings ihre Führung bis zur Pause auszubauen. So konnten die Hausherren gegen einen Gegner, welcher in allen Belangen unterlegen war, nicht bereits vor dem Halbzeitpfiff den Deckel drauf machen.

Die Deckung des TSV stand über 60 Minuten endlich mal wieder sattelfest, Maik Tötsches verdiente sich hierbei Bestnoten und hielt den 6:0 Verbund hinten zusammen. Allerdings fehlten gerade in der ersten Halbzeit vorne die nötige Kreativität und Disziplin in den Angriffsbemühungen.
Ein Zwischenspurt zum 19:11 brachte in der 36. Minute die Vorentscheidung. Im Anschluss daran verwaltete der TSV den Vorsprung ins Ziel. Alle TSV-Akteure konnten sich dabei Selbstvertrauen holen und individuell ihre Klasse einbringen. Sinnbildlich dazu ist Frederik Rosati zu nennen, der seine aufsteigende Formkurve gegen Korschenbroich bestätigte. Herrlich anzusehen war sein vollendeter Kempatrick, nach Vorarbeit von Steffen Coenen, kurz vor dem Abpfiff.
Letztlich konnte die Mannschaft von Rüdiger Winter den ersten ungefährdeten Sieg der Saison holen und kann so ohne jeglichen Druck zum Tabellenführer TV Jahn Hiesfeld reisen. Die Hiesfelder konnten sich vor Saisonbeginn enorm verstärken, sodass sie nicht umsonst die Verbandsligatabelle anführen. Um dem Favoriten aus Hiesfeld Paroli bieten zu können, muss sich der TSV nochmals steigern.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks, Noel Marx (1), Steffen Coenen (2), Guus Killars (7), Thomas Heyer (3), Steffen Hartstock (2), Philipp Clodt, Maik Tötsches (5), Tom Terhaag (4), Nils König (3), Frederik Rosati (5).


29.09.18

SV Straelen 1M – TSV Kaldenkirchen 1M 25:28 (10:16)

Der TSV bleibt sich bislang in dieser Saison treu – die Spiele werden gewonnen, ohne dabei zu glänzen. In Straelen machte es die Mannschaft von Coach Rüdiger Winter zum Schluss unnötig spannend.

Ohne Till Huckemann (verletzt) und Frederik Rosati (verhindert) wollten die Blau-Weißen von Anfang an den Ton angeben und den Aufsteiger nicht ins Spiel kommen lassen. Aus einer soliden  Deckung und über Tempospiel und zweite Welle zu Torerfolgen kommen – das war die Zielvorgabe. Dies gelang in der ersten Halbzeit über weite Strecken. Eine zwischenzeitliche 7-Tore-Führung war der Lohn. Im Defensivverbund konnte Jens Groetelaers, der Haupttorschütze der Gastgeber, über weite Strecken kontrolliert werden und auch die Kaldenkirchener Torhüter Till Deckers und David Mattke zeichneten sich das ein oder andere Mal aus. Vergebene Torchancen der Kategorie „hundertprozentig“ und mehrere technische Fehler sorgten dafür, dass der TSV sich nicht bereits vor dem Halbzeitpfiff entscheidend absetzen konnte.

Rüdiger Winter zeigte sich in der Pause überwiegend zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Aber er appellierte an seine Jungs in aller Deutlichkeit, den Gegner nicht zu unterschätzen. Doch genau das geschah zu Beginn der zweiten Hälfte. Der TSV handelte sich bis zur 43. Minute insgesamt fünf  Zeitstrafen ein, die zumeist berechtigt waren. Das war nicht die geeignete Grundlage, sich weiter abzusetzen und Straelen die Hoffnung auf etwas Zählbares zu nehmen. Angeführt von Rückraumshooter Groetelaers schnupperten so die Gastgeber beim Stand von 25:27 zwei Minuten vor Schluss an der Sensation. Doch Steffen Hartstock machte den Deckel drauf. Mit seiner hunderprozentigen Wurfausbeute wusste er als einer der Wenigen zu überzeugen. Der  4. Sieg im 4. Spiel war eingetütet.
Am kommenden Samstag kommt die DJK Adler Königshof 2M in die „Hölle West“. Mit einer weiteren Leistungssteigerung ist dann auch der fünfte Sieg drin.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (1), Noel Marx (3), Steffen Coenen (3), Guus Killars (1), Thomas Heyer (2), Steffen Hartstock (3), Philipp Clodt (2), Kevin Barbee (1), Tom Terhaag, Nils König (5), Maik Tötsches (7).


22.09.2018

TSV Kaldenkirchen 1M – Tschft. St Tönis 1M       27:22 (13:12)

Nach intensiven 60 Minuten geht der TSV verdientermaßen als Sieger vom Platz. Garanten für Sieg Nummer drei waren eine aggressiv kämpfende 6:0 Deckung und ein glänzend aufgelegter David Mattke zwischen den Pfosten. 

Unter der Woche bereiteten sich die Mannen von Coach Rüdiger Winter bereits auf die ungewohnte, offensive 3:2:1 Deckung der Gäste vor. Ziel der Angriffsbemühungen der Grenzstädter war es durch Übergänge an den Kreis Lücken in der Deckung von St.Tönis zu finden. Dies gelang in der Anfangsphase sehr gut und der TSV konnte die Gäste stets mit zwei bis drei Toren auf  Distanz halten. Schon früh kristallisierte sich heraus, dass besonders ein Mann in Blau-Weiß einen Sahnetag erwischen sollte. Torhüter David Mattke trieb die Mannschaft von Trainer Zoran Cutura mit seinen Paraden sprichwörtlich in den Wahnsinn. Über 60 Minuten entschärfte er immer wieder teils völlig freie Würfe der Gäste. Allein Spielmacher Wingert bereitete der TSV-Deckung Probleme, indem er selbst torgefährlich wurde oder den durchsetzungsstarken Kreisläufer der Gäste in Szene setzte. Im Angriffsspiel der Höllenbewohner wussten alle Akteure der Kaldenkirchener Mannschaft zu überzeugen. Von allen Positionen war der TSV torgefährlich und blieb so unausrechenbar für St. Tönis. Eine schwächeren Phase vor dem Halbzeitpfiff mit einigen technischen Fehlern und schlechten Entscheidungen im Angriff gab den Gästen die Gelegenheit auf 13:12 aufzuschließen. 

In der zweiten Halbzeit konnten die TSVer in der Defensive „Beton anrühren“ und sich recht schnell mit bis zu fünf  Toren absetzen. Sinnbildlich dafür stehen lediglich drei kassierte Gegentreffer in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte. Hierbei ist, neben dem überragenden Mattke im Tor, sicherlich Maik Tötsches hervorzuheben, der in der Manier eines Abwehrchefs die Kreise von Wingert und Kreisläufer Steffens einengte. Zudem ist zu erwähnen, dass der TSV, nicht wie in den Spielen zuvor, die gegnerische Mannschaft durch eigene Fehler wieder aufschließen ließ, sondern den Vorsprung bis zum Abpfiff verwaltete. 

Letzten Endes stehen für die junge Kaldenkirchener Truppe nun 6 Punkte auf der „Habenseite“ und der Start in die Saison ist geglückt. Spielerisch und taktisch war auch gegen St. Tönis noch Verbesserungsbedarf, allerdings wusste die Mannschaft in einigen Bereichen wirklich zu überzeugen. Die Spieler und Verantwortlichen waren sich einig, dass dieser Sieg gegen St. Tönis ein Schritt in die richtige Richtung war, jedoch weiterhin Luft nach oben besteht. Das Ziel der Mannschaft muss nun sein, bei den kommenden Aufgaben an diese Leistung anzuknüpfen und die Entwicklung weiter voran zu treiben. 

Es spielten und trafen:

David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (4), Till Huckemann (3), Noel Marx, Steffen Coenen (2), Guus Killars (4), Thomas Heyer, Steffen Hartstock, Philipp Clodt (1), Tom Terhaag, Maik Tötsches (5), Kevin Barbee (2), Nils König (4), Freddi Rosati (2).


15.09.18

HSG RW Oberhausener TV – TSV Kaldenkirchen 28:33 (11:16)

15 gute Minuten reichen bei dezimierten Oberhausenern zum Sieg.

Trotz des makellosen Saisonstarts mit zwei Siegen kam so recht bei den Grenzstädtern keine Freude auf. Ohne die verletzten bzw. verhinderten Huckemann und Heyer konnte der TSV zwar gewinnen, dabei jedoch über weite Strecken des Spiels nicht überzeugen.

Der Auftakt in das Spiel gestaltete sich aus blau-weißer Sicht problematisch. Nach knapp neun gespielten Minuten führten die Gastgeber, die lediglich mit Ersatzspielern angetreten waren, mit 5:1.

Nicht nur Trainer Rüdiger Winter konnte dabei erkennen, dass die Gründe dafür in unvorbereiteten Angriffsaktionen und zu passiven Abwehraktionen lagen. Zu oft kamen die Gastgeber in dieser Phase des Spiels zu Toren über ihren Kreisläufer.
Beim Stand von 6:3 nahm Trainer Winter die überfällige Auszeit und brachte sein Team in einer eindeutigen Ansprache wieder auf Kurs. Erkämpfte Bälle in der Abwehr, damit einhergehende Treffer über den Tempogegenstoß und klare Angriffsaktionen brachten den Blau-Weißen die 11:16 Führung. Steffen Hartstock und Noel Marx waren in dieser Phase Garanten für die plötzlich und überraschende, recht passable Halbzeitführung.
Die Höllenbewohner nahmen sich in der Halbzeit Einiges vor und wollten an die handballerisch ansprechenden Minuten vor der Pause anknüpfen. Allerdings verpasste es der TSV, den Gastgebern, die nach einem Foul an Maik Tötsches eine Rote Karte sahen, den frühzeitigen Knock-out zu versetzen. So konnte die Oberhausener Truppe, welche aufopferungsvoll kämpfte, knapp 18 Minuten vor Schluss auf ein Tor aufschließen (21:22).
Die Schlussphase entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften. Neuzugang Nils König übernahm Verantwortung und warf seine Blau-Weißen immer wieder in Führung.

Aus Gastgebersicht unnötige Herausstellungen in der Schlussphase führten zum deutlichen 28:33-Endstand. Der erste Auswärtssieg ist im Endeffekt etwas hoch ausgefallenen und an den Gesichtern der TSV-Spieler war abzulesen, dass sie nicht zufrieden waren mit der gezeigten Leistung.
Nun steht der TSV nach zwei Spielen mit vier Punkten da und sollte sich darüber freuen. Doch der Trainerstab als auch die Mannschaft ist sich einig: alle besitzen noch gewaltiges Steigerunspotential. Dieses muss in den kommenden Wochen auch abgerufen werden. Die Truppe wird gemeinsam daran arbeiten, so aufzutreten, wie man es sich intern vorstellt.
Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am nächsten Samstag beim Lokalderby gegen die Tschft. St. Tönis in der heimischen Hölle West.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (1), Noel Marx (3), Steffen Coenen (4), Guus Killaars (5), Steffen Hartstock (5), Philipp Clodt, Tom Terhaag, Maik Tötsches (4), Kevin Barbee, Nils König (7), Freddi Rosati (4).


08.09.18

TSV Kaldenkirchen – Turnerschaft Grefrath 30:29 (15:12)

Der TSV erkämpft sich die ersten beiden Punkte der Saison

Es war alles angerichtet für den Saisonauftakt: die Mannschaft von Trainer Rüdiger Winter zeigte sich bereits im Vorfeld des Spiels hochmotiviert, die Hölle West wurde eigens für die neue Saison mit einer neuen Musikanlage ausgestattet und die Zuschauerränge waren bestens besetzt.

Die Marschroute vor dem Spiel war klar. Der TSV wollte aus einer stabilen Deckung heraus, über Einsatz und Kampf, den Saisonstart positiv gestalten. Die Anfangsphase des Spiels gestaltete sich weitgehend ausgeglichen, beide Mannschaften kamen hier über ihre Rückraumschützen zu Torerfolgen. Insbesondere Gereon Heesen im rechten Rückraum der Gäste bereitete der Abwehr der Blau-Weißen Probleme. Immer wieder wurde in der Defensive zu passiv agiert und die Gäste kamen so zu einfachen Toren. Dies änderte sich nach knapp 20 Minuten, weil Coach Winter auf eine offensive 5:1 Deckung umstellte. Steffen Hartstock machte in der vordersten Abwehrposition ein starkes Spiel und konnte durch antizipatives Abwehrspiel den Spielfluss der Gäste stören und einige Bälle abfangen. Dies war gepaart mit einigen Paraden vom jungen Keeper Till Deckers ausschlaggebend für eine 15:12 Halbzeitführung. Frederik Rosati markierte mit der Schlusssirene die erste 3-Tore Führung des TSV. Somit konnten die Höllenbewohner mit breiter Brust in die Halbzeit gehen.

Nach der Halbzeitpause konnten die TSV’ler ihre Gäste aus Grefrath über weite Strecken auf 2-4 Tore Distanz halten. Beim Stand von 26:22 und noch 10 zu spielenden Minuten, schien die Messe bereits (zu Gunsten des TSV) gelesen.

Pötzlich riss der Faden im TSV-Spiel jedoch und die scheinbar komfortable Führung wurde innerhalb kürzester Zeit verspielt. Die Gründe dafür lagen in hektischen und unvorbereiteten Angriffen, einer unnötigen Zeitstrafe und schlichtem Wurfpech vor dem Tor. Folglich konnten die Gäste, 90 Sekunden vor Schluss, den Ausgleich erzielen. Im letzten Angriff des TSV war es letztlich Steffen Coenen, der 45 Sekunden vor Schluss seinen 11. Treffer des Abends erzielte und Kaldenkirchen erneut in Front brachte. Den letzten Torversuch entschärfte Torwart David Mattke (siehe Foto) kurz vor Schluss und tütete damit die ersten beiden TSV- Punkte der Saison ein.

Abschließend bleibt zu konstatieren, dass es der Mannschaft noch in puncto Cleverness fehlt, um ein solches Spiel sicher „runter zu spielen“. Dies soll aber nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass das junge Team sich als eine Einheit präsentiert hat und sich den Sieg durch Willenskraft und vollen Einsatz verdient hat. Auch bleibt zu hoffen, dass die angeschlagenen Barbee, Huckemann, Marx und Teerhaag sich weiter erholen und bald wieder mit voller Kraft zur Verfügung stehen.

An dieser Stelle nochmal einen großes Dankeschön für das zahlreiche Erscheinen der Kaldenkirchener Fans! Nächste Woche geht es weiter mit dem Auswärtspiel in Oberhausen.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (3), Noel Marx, Steffen Coenen (11), Guus Killars (5), Thomas Heyer, Steffen Hartstock, Philipp Clodt (1), Tom Terhaag, Maik Tötsches (4), Kevin Barbee, Nils König (4), Freddi Rosati (2).

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