Handballabteilung


17.11.18

TSV Kaldenkirchen 1M – TuS TD Lank 1M 30:31 (18:15)

Der TSV muss eine ganz bittere Heimniederlage hinnehmen. Lank erzielt in letzter Sekunde den Siegtreffer. Blickt man auf die gesamten 60 Minuten zurück, war diese Niederlage sicherlich mehr als vermeidbar. 

Die Grenzstädter begannen energisch und zielstrebig, schafften es immer wieder herrliche Tore aus dem Rückraum zu erzielen. In der 13. Spielminute wurde erstmals eine 4 Tore Führung herausgeworfen. Die Rückraumachse Coenen, König und Killars schaffte es immer wieder den richtigen Moment für den Abschluss zu finden, spielte geduldig und traf gerade in der 1. Halbzeit nahezu nach Belieben. Insgesamt erzielten sie zusammen 28 der 30 TSV-Tore. 

Allerdings machten sich die Höllenbewohner das Leben erneut selber schwer. Insbesondere weil man sich unnötige Zeitstrafen einhandelte und die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit fast durchgehend in Unterzahl bestreiten musste, lud die Mannschaft Lank damit ein, im Spiel zu bleiben. Sinnbildlich dafür steht die Disqualifikation gegen Maik Tötsches in der 23. Minute, welcher sich die dritte Zwei Minuten Zeitstrafe abholte. Definitiv wurden hier auch einige Entscheidungen der Unparteiischen etwas voreilig und kleinlich getroffen. Aber ganz zu Unrecht war diese Hinausstellung nicht. Damit sollte dem TSV nicht nur ein wichtiger Abwehrspieler fehlen, sondern auch ein Akteur, der vorne für einfache Tore bekannt ist. 

Noel Marx erzielte den wichtigen Treffer zum 18:15 parallel zum Halbzeitpfiff. Letztlich war ey bis dahin gerade offensiv eine erstklassige Vorstellung der Blau-Weißen. 

Ziel der Mannschaft und des Trainerstabs war es, an diese Leistung anzuknüpfen und in der Defensive zuzulegen. Bis zur 40. Minute klappte dies auch gut und der TSV behauptete seine Führung mit bis zu 4 Treffern. Doch in der Crunchtime machte sich bemerkbar, dass den Schlüsselspielern des TSV etwas die Körner ausgingen. Mit zunehmender Spieldauer ging die Genauigkeit in den Torversuchen der oben genannten Rückraumachse verloren. Möglicherweise fehlten der Mannschaft dort auch die nötigen Alternativen, schließlich fehlten mit Huckemann / Barbee / Rosati / Mönicks und wie beschrieben Tötsches 5 Akteure die hätten für Entlastung sorgen können. Lank bekam Oberwasser und führte knapp 8 Minuten vor Schluss sogar mit 26:29. 

Eindrucksvoll kämpften sich die Hausherren zurück. Garant dafür war eine äußerst offensive Deckungsvariante. Und so kam es, dass der TSV 30 Sekunden vor Schluss beim Stande von 30:30 in Ballbesitz war und das Unentschieden eigentlich hätte eintüten müssen. Doch es wurde vorschnell und zudem erfolglos abgeschlossen und Lank sollte der letzte Angriff vergönnt sein. Die Gäste erzielten mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer. Äußerst bitter.

Nun hat der TSV zwei Wochen Zeit um diese Schlappe zu verarbeiten, ehe es zur HSG Wesel geht. 

Es spielten und trafen: 

David Mattke, Till Deckers, Noel Marx (1), Steffen Coenen (14/3), Guus Killars (7), Thomas Heyer, Steffen Hartstock (1), Philipp Clodt, Tom Terhaag, Maik Tötsches, Nils König (7).


10.11.18

TV Jahn Hiesfeld 1M – TSV Kaldenkirchen 1M 29:26 (16:12)

Beim Blick auf die Tabelle stand dem TSV ein echtes Spitzenspiel bevor. Allerdings stand die Partie, beim bis dato ungeschlagenen Team von Harry Mohrhoff, bereits vor dem Anpfiff unter keinem guten Stern. Zu den Langzeitverletzten Till Huckemann und Kevin Barbee fielen nun auch Keeper Till Deckers (krank) , Christoph Mönicks (verletzt), und Maik Tötsches (beruflich verhindert) aus.

Die verbliebenen TSV-Akteure versuchten die Vorgabe von Trainer Winter, das Spiel möglichst lange offen zu gestalten, umzusetzen. Keinesfalls sollte eine dritte deftige Klatsche wie nach den Spielen gegen Königshof und Kapellen nach 60 Minuten zu Buche stehen.

Allerdings verschlief der TSV die Anfangsphase. Nach knapp 6 Minuten stellte Linkshänder Blum für die Gastgeber einen Vorsprung von 4:1 her. Insbesondere ungeduldige Angriffsbemühungen und viel zu frühe Abschlüsse des TSV luden den Tabellenführer ein, sich früh abzusetzen.

Doch entgegen des Spielverlaufs in Kapellen vor einigen Wochen, ließ sich der TSV diesmal nicht abschütteln. Guus Killars lieferte auf Rückraumrechts, insbesondere in der ersten Halbzeit, eine glänzende Vorstellung ab und hielt sein Team mit herrlichen Treffern im Spiel.

Nach knapp 15 Minuten erwischte Frederik Rosati der Arm eines Hiesfelder Spielers im Gesicht. Bereits während des noch laufenden Spiels musste er das Krankenhaus aufsuchen. Im Laufe des Abends dann die traurige Diagnose: Nasenbeinbruch. Er wird sich in Kürze einer Operation unterziehen müssen.

Bis zum Halbzeitstand von 16:12 blieben die restlichen 9 Kaldenkirchener auf Tuchfühlung zum TV Jahn. Chancen sich näher heran zukämpfen gab es dabei genügend.

Nach dem Halbzeitpfiff setzten sich die Hausherren schnell auf bis zu 6 Treffer Differenz ab. Angeführt vom zuvor blassen Spielmacher Steffen Coenen kämpfte der TSV sich wieder heran. Er erzielte 8 seiner 9 Treffer in Durchgang zwei. Beim Stand von 23:26 aus Sicht des TSV konnte man nochmal am Comeback schnuppern. 12 Minuten vor dem Ende holte sich Phillip Clodt zu allem Überfluss noch eine Rote Karte ab – die wohl als berechtigte Entscheidung der Schiedsrichter angesehen werden muss. Mit nur einem verbliebenen Feldspieler und einer offensiven Deckungsvariante warfen die Höllenbewohner nochmal alles in die Waagschale.

Mehrfach wurden nun „Bälle gewonnen“ und die Chance noch einmal ranzukommen war da.

Doch letzten Endes half auch die taktische Umstellung von Trainer Winter nicht mehr und Hiesfeld brachte verdient die Führung über die Ziellinie. Allerdings verließen die Blau-Weißen die Halle erhobenen Hauptes, weil man sich als Team präsentierte und den nötigen Kampfgeist und Biss an den Tag legte.

Schwerwiegender als die verdiente Niederlage wiegt natürlich der Verlust von Freddi Rosati, welcher sich zuletzt bärenstark präsentierte.

Nächste Woche wird Lank in der Hölle West zu Gast sein. Legt der TSV eine ähnlich kämpferische Leistung hin, werden wieder zwei Punkte drin sein.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Noel Marx, Steffen Coenen (9), Guus Killars (6), Thomas Heyer, Steffen Hartstock (4), Philipp Clodt, Tom Terhaag (1), Nils König (5), Frederik Rosati (1).


03.11.18

TSV Kaldenkirchen 1M – TV Korschenbroich 2M 32:21 (15:11)

Am vergangenen Samstag war die Zweitvertretung des TV Korschenbroich in der Hölle West zu Gast. Nachdem der TSV nach den letzten drei Spielen lediglich einen Punkt auf der Habenseite zu verbuchen hatte, war die Marschrichtung vor der Partie klar – es sollte wieder ein Sieg her.
Nach ausgeglichener Anfangsphase konnten sich die Grenzstädter in der 14. Minute erstmals durch Guus Killars auf 3 Tore absetzen. Die Blau-Weißen verpassten es allerdings ihre Führung bis zur Pause auszubauen. So konnten die Hausherren gegen einen Gegner, welcher in allen Belangen unterlegen war, nicht bereits vor dem Halbzeitpfiff den Deckel drauf machen.

Die Deckung des TSV stand über 60 Minuten endlich mal wieder sattelfest, Maik Tötsches verdiente sich hierbei Bestnoten und hielt den 6:0 Verbund hinten zusammen. Allerdings fehlten gerade in der ersten Halbzeit vorne die nötige Kreativität und Disziplin in den Angriffsbemühungen.
Ein Zwischenspurt zum 19:11 brachte in der 36. Minute die Vorentscheidung. Im Anschluss daran verwaltete der TSV den Vorsprung ins Ziel. Alle TSV-Akteure konnten sich dabei Selbstvertrauen holen und individuell ihre Klasse einbringen. Sinnbildlich dazu ist Frederik Rosati zu nennen, der seine aufsteigende Formkurve gegen Korschenbroich bestätigte. Herrlich anzusehen war sein vollendeter Kempatrick, nach Vorarbeit von Steffen Coenen, kurz vor dem Abpfiff.
Letztlich konnte die Mannschaft von Rüdiger Winter den ersten ungefährdeten Sieg der Saison holen und kann so ohne jeglichen Druck zum Tabellenführer TV Jahn Hiesfeld reisen. Die Hiesfelder konnten sich vor Saisonbeginn enorm verstärken, sodass sie nicht umsonst die Verbandsligatabelle anführen. Um dem Favoriten aus Hiesfeld Paroli bieten zu können, muss sich der TSV nochmals steigern.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks, Noel Marx (1), Steffen Coenen (2), Guus Killars (7), Thomas Heyer (3), Steffen Hartstock (2), Philipp Clodt, Maik Tötsches (5), Tom Terhaag (4), Nils König (3), Frederik Rosati (5).


29.09.18

SV Straelen 1M – TSV Kaldenkirchen 1M 25:28 (10:16)

Der TSV bleibt sich bislang in dieser Saison treu – die Spiele werden gewonnen, ohne dabei zu glänzen. In Straelen machte es die Mannschaft von Coach Rüdiger Winter zum Schluss unnötig spannend.

Ohne Till Huckemann (verletzt) und Frederik Rosati (verhindert) wollten die Blau-Weißen von Anfang an den Ton angeben und den Aufsteiger nicht ins Spiel kommen lassen. Aus einer soliden  Deckung und über Tempospiel und zweite Welle zu Torerfolgen kommen – das war die Zielvorgabe. Dies gelang in der ersten Halbzeit über weite Strecken. Eine zwischenzeitliche 7-Tore-Führung war der Lohn. Im Defensivverbund konnte Jens Groetelaers, der Haupttorschütze der Gastgeber, über weite Strecken kontrolliert werden und auch die Kaldenkirchener Torhüter Till Deckers und David Mattke zeichneten sich das ein oder andere Mal aus. Vergebene Torchancen der Kategorie „hundertprozentig“ und mehrere technische Fehler sorgten dafür, dass der TSV sich nicht bereits vor dem Halbzeitpfiff entscheidend absetzen konnte.

Rüdiger Winter zeigte sich in der Pause überwiegend zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Aber er appellierte an seine Jungs in aller Deutlichkeit, den Gegner nicht zu unterschätzen. Doch genau das geschah zu Beginn der zweiten Hälfte. Der TSV handelte sich bis zur 43. Minute insgesamt fünf  Zeitstrafen ein, die zumeist berechtigt waren. Das war nicht die geeignete Grundlage, sich weiter abzusetzen und Straelen die Hoffnung auf etwas Zählbares zu nehmen. Angeführt von Rückraumshooter Groetelaers schnupperten so die Gastgeber beim Stand von 25:27 zwei Minuten vor Schluss an der Sensation. Doch Steffen Hartstock machte den Deckel drauf. Mit seiner hunderprozentigen Wurfausbeute wusste er als einer der Wenigen zu überzeugen. Der  4. Sieg im 4. Spiel war eingetütet.
Am kommenden Samstag kommt die DJK Adler Königshof 2M in die „Hölle West“. Mit einer weiteren Leistungssteigerung ist dann auch der fünfte Sieg drin.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (1), Noel Marx (3), Steffen Coenen (3), Guus Killars (1), Thomas Heyer (2), Steffen Hartstock (3), Philipp Clodt (2), Kevin Barbee (1), Tom Terhaag, Nils König (5), Maik Tötsches (7).


22.09.2018

TSV Kaldenkirchen 1M – Tschft. St Tönis 1M       27:22 (13:12)

Nach intensiven 60 Minuten geht der TSV verdientermaßen als Sieger vom Platz. Garanten für Sieg Nummer drei waren eine aggressiv kämpfende 6:0 Deckung und ein glänzend aufgelegter David Mattke zwischen den Pfosten. 

Unter der Woche bereiteten sich die Mannen von Coach Rüdiger Winter bereits auf die ungewohnte, offensive 3:2:1 Deckung der Gäste vor. Ziel der Angriffsbemühungen der Grenzstädter war es durch Übergänge an den Kreis Lücken in der Deckung von St.Tönis zu finden. Dies gelang in der Anfangsphase sehr gut und der TSV konnte die Gäste stets mit zwei bis drei Toren auf  Distanz halten. Schon früh kristallisierte sich heraus, dass besonders ein Mann in Blau-Weiß einen Sahnetag erwischen sollte. Torhüter David Mattke trieb die Mannschaft von Trainer Zoran Cutura mit seinen Paraden sprichwörtlich in den Wahnsinn. Über 60 Minuten entschärfte er immer wieder teils völlig freie Würfe der Gäste. Allein Spielmacher Wingert bereitete der TSV-Deckung Probleme, indem er selbst torgefährlich wurde oder den durchsetzungsstarken Kreisläufer der Gäste in Szene setzte. Im Angriffsspiel der Höllenbewohner wussten alle Akteure der Kaldenkirchener Mannschaft zu überzeugen. Von allen Positionen war der TSV torgefährlich und blieb so unausrechenbar für St. Tönis. Eine schwächeren Phase vor dem Halbzeitpfiff mit einigen technischen Fehlern und schlechten Entscheidungen im Angriff gab den Gästen die Gelegenheit auf 13:12 aufzuschließen. 

In der zweiten Halbzeit konnten die TSVer in der Defensive „Beton anrühren“ und sich recht schnell mit bis zu fünf  Toren absetzen. Sinnbildlich dafür stehen lediglich drei kassierte Gegentreffer in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte. Hierbei ist, neben dem überragenden Mattke im Tor, sicherlich Maik Tötsches hervorzuheben, der in der Manier eines Abwehrchefs die Kreise von Wingert und Kreisläufer Steffens einengte. Zudem ist zu erwähnen, dass der TSV, nicht wie in den Spielen zuvor, die gegnerische Mannschaft durch eigene Fehler wieder aufschließen ließ, sondern den Vorsprung bis zum Abpfiff verwaltete. 

Letzten Endes stehen für die junge Kaldenkirchener Truppe nun 6 Punkte auf der „Habenseite“ und der Start in die Saison ist geglückt. Spielerisch und taktisch war auch gegen St. Tönis noch Verbesserungsbedarf, allerdings wusste die Mannschaft in einigen Bereichen wirklich zu überzeugen. Die Spieler und Verantwortlichen waren sich einig, dass dieser Sieg gegen St. Tönis ein Schritt in die richtige Richtung war, jedoch weiterhin Luft nach oben besteht. Das Ziel der Mannschaft muss nun sein, bei den kommenden Aufgaben an diese Leistung anzuknüpfen und die Entwicklung weiter voran zu treiben. 

Es spielten und trafen:

David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (4), Till Huckemann (3), Noel Marx, Steffen Coenen (2), Guus Killars (4), Thomas Heyer, Steffen Hartstock, Philipp Clodt (1), Tom Terhaag, Maik Tötsches (5), Kevin Barbee (2), Nils König (4), Freddi Rosati (2).


15.09.18

HSG RW Oberhausener TV – TSV Kaldenkirchen 28:33 (11:16)

15 gute Minuten reichen bei dezimierten Oberhausenern zum Sieg.

Trotz des makellosen Saisonstarts mit zwei Siegen kam so recht bei den Grenzstädtern keine Freude auf. Ohne die verletzten bzw. verhinderten Huckemann und Heyer konnte der TSV zwar gewinnen, dabei jedoch über weite Strecken des Spiels nicht überzeugen.

Der Auftakt in das Spiel gestaltete sich aus blau-weißer Sicht problematisch. Nach knapp neun gespielten Minuten führten die Gastgeber, die lediglich mit Ersatzspielern angetreten waren, mit 5:1.

Nicht nur Trainer Rüdiger Winter konnte dabei erkennen, dass die Gründe dafür in unvorbereiteten Angriffsaktionen und zu passiven Abwehraktionen lagen. Zu oft kamen die Gastgeber in dieser Phase des Spiels zu Toren über ihren Kreisläufer.
Beim Stand von 6:3 nahm Trainer Winter die überfällige Auszeit und brachte sein Team in einer eindeutigen Ansprache wieder auf Kurs. Erkämpfte Bälle in der Abwehr, damit einhergehende Treffer über den Tempogegenstoß und klare Angriffsaktionen brachten den Blau-Weißen die 11:16 Führung. Steffen Hartstock und Noel Marx waren in dieser Phase Garanten für die plötzlich und überraschende, recht passable Halbzeitführung.
Die Höllenbewohner nahmen sich in der Halbzeit Einiges vor und wollten an die handballerisch ansprechenden Minuten vor der Pause anknüpfen. Allerdings verpasste es der TSV, den Gastgebern, die nach einem Foul an Maik Tötsches eine Rote Karte sahen, den frühzeitigen Knock-out zu versetzen. So konnte die Oberhausener Truppe, welche aufopferungsvoll kämpfte, knapp 18 Minuten vor Schluss auf ein Tor aufschließen (21:22).
Die Schlussphase entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften. Neuzugang Nils König übernahm Verantwortung und warf seine Blau-Weißen immer wieder in Führung.

Aus Gastgebersicht unnötige Herausstellungen in der Schlussphase führten zum deutlichen 28:33-Endstand. Der erste Auswärtssieg ist im Endeffekt etwas hoch ausgefallenen und an den Gesichtern der TSV-Spieler war abzulesen, dass sie nicht zufrieden waren mit der gezeigten Leistung.
Nun steht der TSV nach zwei Spielen mit vier Punkten da und sollte sich darüber freuen. Doch der Trainerstab als auch die Mannschaft ist sich einig: alle besitzen noch gewaltiges Steigerunspotential. Dieses muss in den kommenden Wochen auch abgerufen werden. Die Truppe wird gemeinsam daran arbeiten, so aufzutreten, wie man es sich intern vorstellt.
Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am nächsten Samstag beim Lokalderby gegen die Tschft. St. Tönis in der heimischen Hölle West.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (1), Noel Marx (3), Steffen Coenen (4), Guus Killaars (5), Steffen Hartstock (5), Philipp Clodt, Tom Terhaag, Maik Tötsches (4), Kevin Barbee, Nils König (7), Freddi Rosati (4).


08.09.18

TSV Kaldenkirchen – Turnerschaft Grefrath 30:29 (15:12)

Der TSV erkämpft sich die ersten beiden Punkte der Saison

Es war alles angerichtet für den Saisonauftakt: die Mannschaft von Trainer Rüdiger Winter zeigte sich bereits im Vorfeld des Spiels hochmotiviert, die Hölle West wurde eigens für die neue Saison mit einer neuen Musikanlage ausgestattet und die Zuschauerränge waren bestens besetzt.

Die Marschroute vor dem Spiel war klar. Der TSV wollte aus einer stabilen Deckung heraus, über Einsatz und Kampf, den Saisonstart positiv gestalten. Die Anfangsphase des Spiels gestaltete sich weitgehend ausgeglichen, beide Mannschaften kamen hier über ihre Rückraumschützen zu Torerfolgen. Insbesondere Gereon Heesen im rechten Rückraum der Gäste bereitete der Abwehr der Blau-Weißen Probleme. Immer wieder wurde in der Defensive zu passiv agiert und die Gäste kamen so zu einfachen Toren. Dies änderte sich nach knapp 20 Minuten, weil Coach Winter auf eine offensive 5:1 Deckung umstellte. Steffen Hartstock machte in der vordersten Abwehrposition ein starkes Spiel und konnte durch antizipatives Abwehrspiel den Spielfluss der Gäste stören und einige Bälle abfangen. Dies war gepaart mit einigen Paraden vom jungen Keeper Till Deckers ausschlaggebend für eine 15:12 Halbzeitführung. Frederik Rosati markierte mit der Schlusssirene die erste 3-Tore Führung des TSV. Somit konnten die Höllenbewohner mit breiter Brust in die Halbzeit gehen.

Nach der Halbzeitpause konnten die TSV’ler ihre Gäste aus Grefrath über weite Strecken auf 2-4 Tore Distanz halten. Beim Stand von 26:22 und noch 10 zu spielenden Minuten, schien die Messe bereits (zu Gunsten des TSV) gelesen.

Pötzlich riss der Faden im TSV-Spiel jedoch und die scheinbar komfortable Führung wurde innerhalb kürzester Zeit verspielt. Die Gründe dafür lagen in hektischen und unvorbereiteten Angriffen, einer unnötigen Zeitstrafe und schlichtem Wurfpech vor dem Tor. Folglich konnten die Gäste, 90 Sekunden vor Schluss, den Ausgleich erzielen. Im letzten Angriff des TSV war es letztlich Steffen Coenen, der 45 Sekunden vor Schluss seinen 11. Treffer des Abends erzielte und Kaldenkirchen erneut in Front brachte. Den letzten Torversuch entschärfte Torwart David Mattke (siehe Foto) kurz vor Schluss und tütete damit die ersten beiden TSV- Punkte der Saison ein.

Abschließend bleibt zu konstatieren, dass es der Mannschaft noch in puncto Cleverness fehlt, um ein solches Spiel sicher „runter zu spielen“. Dies soll aber nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass das junge Team sich als eine Einheit präsentiert hat und sich den Sieg durch Willenskraft und vollen Einsatz verdient hat. Auch bleibt zu hoffen, dass die angeschlagenen Barbee, Huckemann, Marx und Teerhaag sich weiter erholen und bald wieder mit voller Kraft zur Verfügung stehen.

An dieser Stelle nochmal einen großes Dankeschön für das zahlreiche Erscheinen der Kaldenkirchener Fans! Nächste Woche geht es weiter mit dem Auswärtspiel in Oberhausen.

Es spielten und trafen:
David Mattke, Till Deckers, Christoph Mönicks (3), Noel Marx, Steffen Coenen (11), Guus Killars (5), Thomas Heyer, Steffen Hartstock, Philipp Clodt (1), Tom Terhaag, Maik Tötsches (4), Kevin Barbee, Nils König (4), Freddi Rosati (2).

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